Open Calls
Wir suchen 6 verblüffende und begeisternde Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen – und sich am 3. März 2026 abends im Spirgarten Zürich live dem Urteil der Comedians, der Jury und des Publikums stellen.
Zu gewinnen: Ruhm, Ehre, mediale Sichtbarkeit vor und nach der Veranstaltung sowie ein professionelles Pitch-Training im Vorfeld.
Wer kann mitmachen? Einzelpersonen, Teams, Unternehmen und Organisationen (Mindestalter 14 Jahre; Einverständnis der Eltern erforderlich)
Reiche bis zum 21. Dezember 2025 ein 120-sekündiges Video ein an:
Das Video muss folgende Fragen beantworten:
Bekanntgabe der Finalist:innen: 16. Januar
Anforderungen an das Projekt
Das Projekt …
Die Auswahl der Finalprojekte erfolgt durch das Projektteam:
Lara Anderegg – Selbstständig
Anita Martinecz Feher – Standortförderung, AWI, Kanton Zürich
Isabell Metzler – Standortförderung, AWI, Kanton Zürich
Lotti Speglitz – Standortförderung, AWI, Kanton Zürich
Jury-Kriterien:
Infos zum Pitch-Training im Vorfeld: Zwischen 19.1. und 6.2.2026, mit Coach Sheerah Kim
Infos zum Anlass vom 3. März
Comedians:
Jury:
Moderation: Sara Taubman-Hildebrand
Veranstalter: Standortförderung – Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich
Veranstaltungspartner:innen:
Innovation Zurich | Future Lab Zürich | Informatiktage

Aktuelles
Schlieren ZH/Rockville – Die Schlieremer Oncobit AG spannt mit der amerikanischen TrilliumBIO bei ihren Kontrolllösungen für das Aderhautmelanom zusammen. Durch die Kooperation sollen Behandlungen im Rahmen der Präzisionsonkologie in den USA verbessert werden.
(CONNECT) Oncobit hat mit dem in Rockville im US-Bundesstaat Maryland ansässigen Diagnostikunternehmen TrilliumBIO eine strategische Zusammenarbeit vereinbart, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die in der Biomarkeridentifizierung tätige TrilliumBIO erhält damit Zugriff auf die von Oncobit entwickelten Kontrolllösungen, die für nordamerikanische Patientinnen und Patienten mit Aderhautmelanom genutzt werden, einem bösartigen Tumor im Auge.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden die Lösungen von TrilliumBIO in den USA hergestellt. Dazu wird das amerikanische Unternehmen die von Oncobit, einer Ausgliederung aus der Universität Zürich, entwickelte Personalized Monitoring (PM) Platform nutzen. „Aufgrund unserer Expertise in der Diagnostik seltener Krankheiten ist TrilliumBiO stolz darauf, eine bahnbrechende Lösung für das Aderhautmelanom in den USA auf den Markt zu bringen”, wird Laura Vivian, CEO von TrilliumBiO, in der Mitteilung zitiert. „Durch die Kombination von fortschrittlicher Diagnostik mit Überwachung bieten wir eine umfassende Lösung, die Patientinnen, Patienten und ihren Familien, die mit dieser seltenen Krebsart konfrontiert sind, klarere Einblicke und fundiertere Entscheidungen während der gesamten Behandlung ermöglicht."
Oncobit hat erst kürzlich 1,9 Millionen Franken in einer Finanzierungsrunde eingenommen. In diesem Zusammenhang gab CEO Claudia Scheckel ihrer Hoffnung Ausdruck, „die präzise Krebsüberwachung allgemein zugänglich zu machen“. Entsprechend erfreut zeigt sie sich jetzt: „Durch die Ausweitung der Verfügbarkeit von Diagnostik der nächsten Generation für diese seltene Krebsart helfen wir Erkrankten und Familien bei der Bewältigung der Behandlung und schaffen gleichzeitig Impulse für neue Biomarker, Indikationen und die Zukunft der Präzisionsonkologie.“ ce/jh

Oncobit kooperiert mit der amerikanischen TrilliumBIO bei der Behandlung von Augentumor. Symbolbild: jonaszara/Pixabay
Aktuelles
Zürich/Zug/Tampere – Das auf digitale und nachhaltige Bauplanung spezialisierte Start-up vyzn hat seine Seed-Finanzierungsrunde mit Schweizer und finnischen Partnern erfolgreich abgeschlossen. Das Team rund um drei männliche und eine weibliche Gründende will nun das Portfolio erweitern und expandieren. Anfang 2026 startet vyzn in Deutschland.
(CONNECT) Das Zürcher Start-up vyzn hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich beendet. Angeführt wurde diese laut einer Mitteilung durch die Venture-Capital-Unternehmen Spicehaus Partners aus Zug sowie Kiilto Ventures, ein Teil der Chemie-Gruppe Kiilto mit Sitz in Finnland. Zudem seien weitere strategische Investoren aus der Bau- und Immobilienbranche beteiligt. Die Höhe des neu aufgenommenen Kapitals wird nicht genannt. Das Kapital soll nun den Weg ebnen, das Portfolio zu erweitern und Wachstum voranzutreiben.
Die Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) steht unter der Leitung des Gründungsteams, dem CEO Adrian Henke, CTO Martina Rust, COO Martino Tschudi und CCO Michael Sinniger angehören. Ziel ist eine Transformation der Planung von Neubau- und Sanierungsprojekten mithilfe datenbasierter Analysen. Und bald, heisst es, soll die vyzn-Software mehr als Ökobilanz und Energieeffizienz abdecken und frühzeitige, präzise und kostengünstige Planungsiterationen ermöglichen. Zudem wird auch die Integration von Daten zur Kreislauffähigkeit, Kostenschätzung und zum thermischen Komfort angekündigt. Basis dafür sei ein kürzlich erzielter technologischer Durchbruch: Nun könne vyzn Architekturmodelle automatisch in vollständig simulierbare 3D-Modelle überführen.
Dabei wird eine wachsende Nachfrage aus europäischen Märkten betont. Die Expansion nach Deutschland stehe kurz bevor; bereits Anfang 2026 soll die vyzn-Software dort bei ersten Kunden eingesetzt werden. Auch im Hinblick auf eine weitere Expansion will das Start-up sein Team jetzt gezielt ausbauen. Dabei zählten zu den Kunden schon heute über 50 Unternehmen wie der Flughafen Zürich, Implenia, Halter, Pensimo oder Amstein-Walthert.
„Mit vyzn brechen wir die Datensilos in der Planung auf", wird vyzn-CEO Adrian Henke zitiert. „Unsere Kunden lösen mit unserer Plattform den Widerspruch von wirtschaftlichem und nachhaltigem Bauen.“ ce/yvh

Das vyzn-Gründungsteam hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich beendet, (v.l.n.r.) COO Martino Tschudi, CTO Martina Rust, CEO Adrian Henke und CCO Michael Sinniger. Bild: zVg/vyzn AG
Hochschulen
Das Student Project House ist ein kreativer Think- und Makerspace, der allen ETH-Studierenden offen steht. Mit dieser Initiative hat die ETH Zürich eine offene Plattform für den Ideenaustausch zwischen Studierenden aller Fachrichtungen geschaffen. Die Plattform bietet Studierenden auch Unterstützung bei der Umsetzung eigener Projektideen.
Clausiusstrasse 16
8006 Zürich
Startups
Die KI-Plattform zur Beschaffung von Geschäftsabschlüssen für Frühphaseninvestoren.
Verpassen Sie kein Geschäft mehr, denn Sie erhalten täglich Signale von Startups in der Frühphase, die zu Ihrer Investitionsthese passen, eine automatische Verarbeitung der eingehenden Pitch Decks und eine Due-Diligence-Prüfung der Gründer*innen.
Pfalzgasse 4
8001 Zürich
Support
Advazent verfügt über ein Team erfahrener Innovationsexperten, die in leitenden Positionen in den Bereichen Innovation, Forschung und geistiges Eigentum tätig waren. Wir sind diejenigen, die an Innovation und die digitale Zukunft glauben. Das Team verfügt über umfassende internationale Erfahrung in der Biotech-, Pharma- und Medizintechnikbranche.
Advazent begleitet und unterstützt Ihr Startup durch Zusammenarbeit und Interaktivität von Anfang bis Ende eines Projekts. Wir konzentrieren uns darauf, Innovatoren wie Sie mit strategischer und praktischer Unterstützung in den Bereichen geistiges Eigentum und Innovationsmanagement zu versorgen.
Witenwisenstrasse 4
8180 Bülach
Intellectual Property, Innovation Management, Digital Health, Medtech.
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Voices
Dr. Panagiotis Martakis (irmos technologies), Raphael von Thiessen (Kanton Zürich) und Stephan Zürcher (Schweizerische Südostbahn) zeigen, wie irmos technologies KI-basierte Sensorik nutzt, um Zugschwingungen auszuwerten und Brücken präziser zu überwachen. In der Innovation Sandbox für KI untersuchen sie rechtliche Aspekte bezüglich der Daten und können die Erkenntnisse dann mit weiteren Behörden teilen.
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Voices
Wir haben Gábor Márk Somfai, den Leiter der Forschung der Augenklinik des Stadtspitals Triemli, gefragt, was Innovation für ihn bedeutet.
Das Stadtspital Triemli leistet mit Oculomics und KI Pionierarbeit für die Zukunft der Diagnostik - unterstützt durch den Kanton Zürich. Gemeinsam mit Rui Santos, Projektleiter Forschung, und Raphael von Thiessen, Programmmanager der Innovation-Sandbox für KI beim Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich, untersucht das Team ethische und rechtliche Herausforderungen.
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Voices
Das Stadtspital Zürich leistet mit Oculomics und KI Pionierarbeit für die Zukunft der Diagnostik - unterstützt durch den Kanton Zürich. Dr. Gábor Márk Somfai, Leiter der Forschung der Augenklinik, und Dr. Rui Santos, Projektleiter Forschung, erklären, wie KI hilft, Augen-, Gehirn- und Systemerkrankungen zu erkennen.
Gemeinsam mit Raphael von Thiessen, Programmleiter der Innovation Sandbox für KI beim Amt für Wirtschaft, untersucht das Team ethische und rechtliche Herausforderungen.
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Voices
Dr. Panagiotis Martakis (irmos technologies), Raphael von Thiessen (Kanton Zürich) und Stephan Zürcher (Schweizerische Südostbahn) zeigen, wie irmos technologies KI-basierte Sensorik nutzt, um Zugschwingungen auszuwerten und Brücken präziser zu überwachen. In der Innovation Sandbox für KI untersuchen sie rechtliche Aspekte bezüglich der Daten und können die Erkenntnisse dann mit weiteren Behörden teilen.
Aktuelles
Künstliche Intelligenz bietet viel Potenzial, unsere Gesundheit zu verbessern. Darin sind sich alle Expertinnen und Experten einig. Aber wie lässt sich dieses am besten nutzen und welche Rolle spielt der Kanton dabei? Antworten lieferte die Session «KI auf Rezept?» der Standortförderung des Kantons Zürich an der Innovationskonferenz open-i.
Kerngesund bis zum letzten Lebenstag. Dieses Ziel soll mit Innovationen erreicht werden. «Wir entwickeln Technologien für ein möglichst bequemes Leben – und ist das erreicht, wollen wir, dass es besonders lange dauert», so fasst Markus Müller, Co-Leiter der Standortförderung Zürich, die Motivation im Trend-Bereich «Longevity» zusammen.
Alltagsdaten bergen grosses Potenzial
Für die Gesundheitsforscherin Susan Merillat hängt «Longevity» direkt mit der Analyse von Alltagsdaten zusammen. Davon sammeln wir heute, auch dank Smartwatch, eine enorme Menge: «Wir haben Informationen darüber, wie wir uns bewegen, wie wir schlafen, was wir einkaufen und auch mit wem wir in Kontakt treten.»
«All diese Daten geben einen umfassenden Eindruck über unsere Gesundheit», sagt die Forscherin der Universität Zürich. «Die Daten gilt es stärker zu nutzen». Aus diesem Grund entwickelt sie die Plattform «Lifestreams», die eine ganzheitliche Analyse von Alltagsdaten bieten soll. So liessen sich Entwicklungsprozesse einzelner Personen nachvollziehen.
Zudem sei die Einbindung von Forschungsdaten möglich und KI-gestützte Analysen könnten neue Perspektiven eröffnen. Zum Beispiel, indem Indizes für das soziale Wohlbefinden entwickelt werden – ein wichtiger Faktor für gesunde Langlebigkeit.
KI in der Medizin: Anwendung hinkt hinterher
Ihre Kollegin Christina Röcke von der Universität Zürich betont allerdings auch: «Daten sind ein grosser Schatz, mit dem verantwortungsvoll umgegangen werden muss». Deshalb könnte das Potenzial aus regulatorischen Gründen heute oft nicht vollständig genutzt werden.
«Die Schere zwischen den technologischen Möglichkeiten und der praktischen Umsetzung ist heute noch enorm», findet auch Raphael von Thiessen, von der Standortförderung des Kantons Zürich. Hohe regulatorische Anforderungen ergeben sich vor allem dann, wenn die «feine Linie» zwischen administrativer Unterstützung und medizinischem Produkt überschritten werde. Das sei zum Beispiel der Fall, wenn ein KI-Tool Vorschläge für Diagnosen macht.
Regulatorien klären, Projekte umsetzen
Um Start-Ups dabei zu helfen, ihre KI-Produkte so zu gestalten, dass sie beispielweise auch die hohen regulatorischen Anforderungen von Spitälern erfüllen, hat die Standortförderung des Kantons Zürich die Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz entwickelt.
Projektleiter Raphael von Thiessen betont, wie wichtig die Innovation-Sandbox gerade für den medizinischen Bereich ist: «Die Komplexität ist hoch, das Potenzial ist riesig und es mangelt an Knowhow zwischen den Akteuren.» Deshalb werden in der Sandbox gemeinsam mit allen relevanten Akteuren Lösungen entwickelt, die dann als «Best Practices» für andere KI-Vorhaben dienen können.
«Longevity-Tools» in der Praxis
Ein Erfolgsbeispiel der Sandbox ist das Start-Up MPAssist. Dieses ist spezialisiert auf die Transkription und Zusammenfassung von Arzt-Patienten-Konsultationen oder Operationsberichten. Gründerin Michelle Plüss berichtet, wie die Innovation den Alltag des medizinischen Personals verändert: «Eine Kundin erzählte mir, dass sie nun endlich keine Überstunden mehr machen muss.» Gerade angesichts des Fachkräftemangels sei das KI-Tool damit eine enorme Entlastung.
Und auch ein KI-gestütztes Diagnostiktool, das den regulatorischen Rahmenbedingungen eines öffentlichen Spitals gerecht wird, gibt es dank der Sandbox in Zürich bereits: die «digitale Augenklinik» des Stadtspital Triemli. Basierend auf Augenscans diagnostiziert das Tool eine Netzhauterkrankung. Dafür gebe es bereits viele private Anbieter – doch im Gegensatz zu denen ist die In-House-Entwicklung vollkommen transparent und sicher.
Der Standort Zürich arbeitet also am Ziel der «Longevity»: Durch Tools, die riesige Datenmengen nutzen, um die Diagnostik zu verbessern. Und durch Effizienzgewinne in der Arbeit von medizinischem Personal – damit mehr Zeit für die Patientenversorgung bleibt.

Gruppenfoto mit Markus Müller (Kanton Zürich), Christina Röcke (Universität Zürich), Michelle Plüss (MPAssist), Susan Merillat (Universität Zürich) und Raphael von Thiessen (Kanton Zürich).

Markus Müller, Co-Leiter der Standortförderung Zürich, spricht über die Chancen von KI für den Standort Zürich und den Trend «Longevity».

Susan Merillat, Gesundheitsforscherin an der Universität Zürich, präsentiert die Plattform «Lifestreams» zur Analyse von Alltagsdaten für gesunde Langlebigkeit.

Diskussionsrunde «KI auf Rezept?» mit Michelle Plüss (MPAssist), Christina Röcke (Universität Zürich), Raphael von Thiessen (Kanton Zürich) und Moderator Thomas Kobel über den Einsatz von KI in der Medizin.

Raphael von Thiessen, Programmleiter der Innovation-Sandbox für KI, erklärt die Bedeutung gemeinsamer Lösungen für regulatorische Herausforderungen in der Medizin.
Aktuelles
Frauenfeld/Zürich – Das Parkhaus Altstadt an der Frauenfelder Promenadenstrasse ist als erste private Parkanlage in das Smart Parking-System der Stadt aufgenommen worden. Bereits geplant ist auch die Aufschaltung des Parkhauses im Einkaufszentrums Passage nach dessen Umbau. Das Smart Parking-System basiert auf einem Projekt des Kantons Zürich.
(CONNECT) Die Stadt Frauenfeld erweitert ihr Smart Parking-System um das Parkhaus Altstadt. Das hat die Stadt jetzt mitgeteilt. Dafür ist es mit Sensoren ausgestattet worden, die in der Regio Frauenfeld-App freie Parkplätze anzeigen. Das Pilotprojekt war 2023 begonnen und nach einer umfassenden Bewertung 2024 weitergeführt worden. Es umfasst mittlerweile insgesamt sechs Parkanlagen und 24 Kameras.
Dort wird die Belegung im Zweiminutentakt erfasst und auf der App sichtbar gemacht. Damit sollen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer schneller zu einem freien Parkplatz kommen und von flüssigerem Verkehr profitieren.
Das Parkhaus Altstadt ist als einziges davon nicht mit Kameras ausgestattet. Eigentümer ist die Wohnpark Promenade AG, verwaltet wird es von der Tobler Immobilien AG. Mit den Verantwortlichen beider Firmen wurde ein einjähriger Versuchsbetrieb vereinbart. Die Tiefgarage bietet 66 Parkplätze in zentraler Lage.
Nach dem Umbau des Einkaufszentrums Passage wird auch dessen Parkhaus mit seinen rund 260 Parkplätzen aufgeschaltet werden. Die Baumassnahmen sollen Ende 2027 beendet sein.
Das Smart Parking-Konzept von Frauenfeld basiert auf einem Projekt der Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz im Kanton Zürich. Dabei hat die Parquery AG aus Zürich, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), mit ihrer Bilderkennung eine effiziente Erfassung und Analyse der Parkplatzbelegung in Echtzeit ermöglicht. ce/mm

(v.l.n.r.) Claudio Bernold (Stadtpräsident ), Peter Koch (Abteilungsleiter Wirtschaft und Marketing), und Cornel Eisenring (Verwaltungsratspräsident Tobler Immobilien Treuhand AG) haben das Parkhaus Altstadt in Frauenfeld ins Smart-Parking-System integriert. Bild: Stadt Frauenfeld
Aktuelles
Volketswil/Dübendorf ZH – Die Standortförderung Volketswil hat beim öffentlichen Anlass „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ den Startschuss für eine Zusammenarbeit mit dem Innovationspark Zürich (IPZ) gegeben. Damit will die Gemeinde relevante Akteurin eines wachsenden Innovationsraums werden.
(CONNECT) Volketswil setzt bezüglich seiner Zukunftsperspektive auf Kooperation mit dem Innovation Park Zürich (IPZ). Bei der Veranstaltung „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ sagte Marcel Muri, Chef der Standortförderung Volketswil, laut ihrer Mitteilung: „Volketswil ist nicht einfach Nachbar des IPZ – wir sind Teil eines wachsenden Innovationsraums, und wir wollen aktiv mitwirken.“
Rund 100 Teilnehmende diskutierten darüber, wie Forschung, Hightech und Unternehmertum künftig noch stärker zusammenspielen können. Dabei verwies die Gemeindeverwaltung Volketswil in einer Nachricht darauf, dass auf ihrem Gebiet bereits heute „viele innovative Hidden Champions aus diversen Branchen wie Aerospace, Kommunikation/ICT, Bau und Bauzulieferer sowie anderen zukunftsgerichteten Wirtschaftszweigen tätig sind“. Andrea Claudio Thöny, Geschäftsführer der IPZ Operation, erläuterte in einem Inputreferat die Entwicklung des IPZ und die Chancen, die sich für Gemeinden im Umfeld ergeben.
Im Dialog ist laut der Gemeinde klar geworden, dass Volketswil Räume schaffen möchte, in denen Ideen entstehen, digital wie physisch: „Neue Austauschformate, stärkere Vernetzung und langfristig die Entwicklung eines Innovationsquartiers entlang der Zürcherstrasse sowie die Gebietsentwicklung im Industriegebiet stehen im Fokus.“ Zudem prüfe der IPZ derzeit, sein digitales Vernetzungsportal auch für Volketswil zu öffnen.
Die Gemeinde spricht von einer „Aufbruchstimmung“, die Standortförderung davon, dass zwar noch „viel Arbeit, Mut und Durchhaltewille bezüglich Projekten, Infrastruktur und Gebietsentwicklungen seitens Standortförderung, Wirtschaft und Gemeinde nötig ist“, aber „die Haltung für ein starkes Ökosystem“ angekommen sei. Vom Publikum sei mehrmals nach konkreten Startterminen und geplanten Projekten gefragt worden.
Muri habe darauf verwiesen, dass der Wirtschaftsstandort Volketswil so weiterentwickelt werden soll, „dass Unternehmen wachsen können, neue Partnerschaften entstehen und wir Talente anziehen, die etwas bewegen wollen.“ Gemeindepräsident Philippe Pinto ergänzte, dass es nun gelte, „das noch brachliegende Potenzial nachhaltig zu nutzen, die Entwicklung schrittweise umzusetzen und auch die Bevölkerung aktiv miteinzubeziehen“. ce/mm

Auf dem Podium wurde angeregt über den Standort Volketswil diskutiert. Bild: zVg/Standort Volketswil
Aktuelles
Zürich – Climeworks will in seinem neuen Zürcher Innovationszentrum mit mehr als 50 Fachleuten unter einem Dach die Entwicklung der Technologie zur Entfernung von CO2 aus der Luft beschleunigen. Die jüngsten Durchbrüche sollen dort in effiziente und kostengünstigere Lösungen umgesetzt werden.
(CONNECT) Climeworks hat in Zürich laut seiner Mitteilung „das weltweit grösste Innovationszentrum für Direct Air Capture (DAC)“ eröffnet. Dessen übergeordnetes Ziel ist es, die Kosten für die Technologie zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre deutlich zu senken. Die Welt brauche DAC in massivem Umfang, so Mitgründer und Co-CEO Jan Wurzbacher, und Kostensenkungen seien der Schlüssel: „Mit dem DAC Innovation Center setzen wir unsere jüngsten Durchbrüche in pratikable, effiziente und erschwinglichere Lösungen um.“
Bereits im Juli 2025 hatte die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich angekündigt, die 162 Millionen Dollar frisches Kapital aus einer Finanzierungsrunde in die Weiterentwicklung seiner DAC-Technologie investieren zu wollen, um die Kosten für die Abscheidung weiter zu senken. In dem nun neu eingerichteten und zwischen Innenstadt und Flughafen gelegenen Innovationszentrum arbeiten den Angaben zufolge über 50 Ingenieure, Chemikerinnen und Technologiefachleute. Dabei profitiere Climeworks „vom florierenden Klima-Innovationsökosystem und den Ingenieurstalenten der Schweiz“.
Das neue DAC-Innovationszentrum vereint die vier Schlüsselelemente der DAC-Entwicklung unter einem Dach: Erstens die Materialwissenschaft zur Entwicklung von Sorptionsmaterialien der nächsten Generation, zweitens die integrierte Prototypenentwicklung kleinerer und mittelgrosser Testanlagen, drittens die Systemoptimierung zur Verbesserung des Energieverbrauchs, der Modularität und der Skalierbarkeit für die weltweite Einführung sowie viertens die Zuverlässigkeitsprüfung. Diesen integrierten Ansatz bezeichnet Climeworks als Teil seiner globalen Wachstumsstrategie.
Neben dem DAC Innovation Center eröffnet Climeworks auch einen Ausstellungsraum. Dort können Interessierte die CO2-Entfernung hautnah erleben. Die Schau verbindet die direkte Luftabscheidung mit anderen führenden Technologien zur CO2-Entfernung und betont deren Vorteile für Volkswirtschaften und Gemeinden überall auf der Welt. ce/mm

Climeworks präsentiert sein neues Innovationszentrum. Bild: Climeworks
Aktuelles
Zürich/Winterthur/St.Gallen – Forschende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben in einer Studie Bedingungen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft untersucht. Die Zwischenergebnisse zeigen, dass sowohl Kundinnen und Kunden als auch Unternehmen aufgefordert sind, entlang der Lieferkette nachhaltig zu kooperieren.
(CONNECT) Forschende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben in einer Schweizerischer Nationalfonds (SNF)-Studie Bedingungen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft entlang der Lieferkette untersucht. An der Erarbeitung waren ebenfalls das Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St.Gallen (HSG) sowie das Zurich Center for Sustainability Leadership der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) beteiligt, heisst es in einer Mitteilung.
Die Zwischenergebnisse der von Sybille Sachs und Tiziana Gaito geleiteten Studie zeigen auf, dass für einen nachhaltigen Transformationsprozess in der Kreislaufwirtschaft alle Beteiligten involviert werden müssen. Für Unternehmen sehen die Forschenden Qualität und Stabilität der Lieferantenbeziehungen als wesentlich an. Die Ressourcennutzung und -wiederverwendung, beispielsweise bei Wasser und Rohstoffen, brauche es branchenweite Kooperationen. Hier bedarf es ebenso behördlicher Abstimmungen beim Einhalten rechtlicher Vorgaben, zum Beispiel Hygienevorschriften beim Wiederverwenden von Wasser.
Auf der Detailhandelsebene sehen die Autorinnen der Studie eine Mitwirkung von Kundinnen und Kunden bei der Akzeptanz langlebiger Produkte sowie deren Reparaturfähigkeit und Wiederverwendbarkeit. Ein entscheidender Faktor sei dabei die Bewusstheitsbildung der Konsumenten.
Als Erfolgsvoraussetzungen sieht die Studie eine Verbesserung der Kompetenzen aller Beteiligten, eine verstärkte Kooperation mit Branchenverbänden und Partnerunternehmen sowie ein Überdenken von Produktionsprozessen zum Erreichen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In einem nächsten Schritt wird nun untersucht, wie sich verschiedene Beteiligte in die Kreislaufwirtschaft einbeziehen. ce/ww

Die Reparaturfähigkeit von Produkten muss kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt werden. Symbolbild: Steve Buissinne/Pixabay
Aktuelles
Die ETH Zürich und die UBS lancieren im Rahmen ihrer Partnerschaft ein Informationsportal für Eltern zu MINT-Themen.
UP4mint ist ein Informationsportal für Eltern und Bezugspersonen von Kindern zwischen 8 und 12 Jahren. Es vermittelt niederschwellig und abwechslungsreich, warum MINT-Kompetenzen für die Zukunft entscheidend sind.
Das Portal bündelt Inhalte renommierter Organisationen aus Bildung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Beiträge unabhängiger Fachpersonen ergänzen das Angebot. Die Inhalte werden von einem Redaktionsteam sorgfältig kuratiert und laufend erweitert. UP4mint ist ein Projekt aus der strategischen Partnerschaft der ETH Zürich und der UBS.
Interesse für MINT-Themen entsteht nicht nur in der Schule und in Hörsälen. Es beginnt zu Hause, beim gemeinsamen Entdecken, Ausprobieren, Fragen und Staunen. Eltern beeinflussen massgeblich die Ausbildungs- und Berufswahl ihrer Kinder.
UP4mint zeigt, wo MINT-Kompetenzen im Alltag nützlich sind und wie einfach sie gefördert werden können. So motiviert UP4mint Eltern und Bezugspersonen dazu, den Erwerb dieser Zukunftskompetenzen bei ihren Kindern zu fördern.

Aktuelles
Zürich – Die Standortförderung des Kantons Zürich hat die STEAM Challenge ausgeschrieben. Sie sucht sechs wegweisende und verblüffende Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen. Die Challenge soll beim Publikum die Begeisterung für die MINT+ Welt wecken.
(CONNECT) Die STEAM Challenge sucht sechs wegweisende und verblüffende Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen. Die sechs ausgewählten Einzelpersonen, Teams, Unternehmen oder Organisationen stellen sich am 3. März 2026 auf der Bühne im Spirgarten Zürich dem Urteil der Jury, des Publikums und der eingeladenen Comedians Gülsha Adilji, Reena Krishnaraja und Zukkihund.
Das Anagramm STEAM im Namen der Challenge steht für Science, Technology, Engineering, Arts und Mathematics und ist eine andere Kurzform für MINT+, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik plus Kunst und unternehmerisches Denken. „Ziel ist, sechs möglichst tolle Projekte auf der Bühne zu haben“, so das Projektteam von der Standortförderung beim Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich in einer Mitteilung. „Es geht uns darum, MINT+ Kompetenzen zu fördern, sichtbar zu machen und auf unterhaltsame Art und Weise beim Publikum Begeisterung für die MINT+ Welt zu wecken.“
Das Projekt soll also einen klaren MINT+ beziehungsweise STEAM-Bezug aufweisen. Es soll ein relevantes gesellschaftliches Problem adressieren, in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt sein und wenigstens das Stadium eines Prototypen erreicht haben. Jury-Kriterien sind gesellschaftlicher und sozialer Mehrwert, Originalität, Umsetzbarkeit, Potenzial für den Standort Zürich sowie Teamdynamik und Kooperationsfähigkeit.
Zu gewinnen gibt es neben Ruhm und Ehre mediale Sichtbarkeit vor und nach der Veranstaltung sowie ein professionelles Pitch-Training. Bewerbungen samt eines zweiminütigen Videos müssen laut der Ausschreibung bis 21. Dezember 2025 eingereicht werden. Die Finalisten werden am 16. Januar bekanntgegeben. Projektpartner sind Innovation Zurich, die Informatiktage und das Future Lab Zürich. ce/mm

Die STEAM Challenge will beim Publikum die Begeisterung für Technik und Kreativität wecken. Symbolbild: ClickerHappy/Pixabay
Aktuelles
Dietikon ZH – Die sfb hat für ihren Lehrgang Gebäudeautomation HF als erste Höhere Fachschule der Schweiz eine staatliche Anerkennung erreicht. Das ermöglicht anerkannte Abschlüsse und trägt auch im Kontext der Energiestrategie 2050 dem Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in diesem Bereich Rechnung.
(CONNECT) Die sfb ist die erste Höhere Fachschule der Schweiz, deren Lehrgang Gebäudeautomation HF das Anerkennungsverfahren des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erfolgreich abgeschlossen hat. „Das garantiert höchste Qualität, staatlich anerkannte Abschlüsse und eine Ausbildung, die den aktuellen Anforderungen der Branche entspricht“, wird dazu sfb-Direktorin Dorothea Tiefenauer in einer Mitteilung zitiert. Die Anforderungen an moderne Gebäude steigen stetig, heisst es weiter. Die sfb - Höhere Fachschule für Technologie und Management könne durch die Anerkennung des Lehrgangs nun noch besser auf den grossen Bedarf an qualifizierten Fachkräften antworten.
Die Lehrinhalte richten sich gemäss der Beschreibung konsequent an der Praxis aus. Vermittelt werden Wissen in Energieeffizienz, Gebäudeinformatik, vernetzten Systemen und modernen Automationslösungen. Ziel sei eine Qualifikation für die Planung und Realisierung, aber auch den Betrieb und die Wartung komplexer, smart vernetzter Gebäude. Diese Bandbreite schafft laut sfb die Basis für nachhaltige und langfristig wirtschaftliche Gebäudelösungen. Für Unternehmen bedeute dieser Kompetenzaufbau einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, heisst es. Absolvierende stellten Fachkräften dar, die nicht nur aktuelle Technologien beherrschten, sondern auch die digitale Transformation aktiv mitgestalten könnten.
Der Lehrgang führt Studierende unter der Voraussetzung einer einschlägigen Berufsausbildung in sechs Semestern zur Abschlussarbeit. Absolvierende tragen letztlich den Titel einer diplomierten Gebäudeautomatikerin HF oder eines diplomierten Gebäudeautomatikers HF. Die sfb gibt auf Informationsveranstaltungen Einblick in Inhalte und Struktur der Ausbildung. Hierzu sind sowohl Einzelpersonen als auch Firmen eingeladen. ce/ug

Der sfb Lehrgang Gebäudeautomation bietet nun einen staatlich anerkannten Abschluss. Bild: zVg/sfb
Aktuelles
Schlieren ZH/Rockville – Die Schlieremer Oncobit AG spannt mit der amerikanischen TrilliumBIO bei ihren Kontrolllösungen für das Aderhautmelanom zusammen. Durch die Kooperation sollen Behandlungen im Rahmen der Präzisionsonkologie in den USA verbessert werden.
(CONNECT) Oncobit hat mit dem in Rockville im US-Bundesstaat Maryland ansässigen Diagnostikunternehmen TrilliumBIO eine strategische Zusammenarbeit vereinbart, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die in der Biomarkeridentifizierung tätige TrilliumBIO erhält damit Zugriff auf die von Oncobit entwickelten Kontrolllösungen, die für nordamerikanische Patientinnen und Patienten mit Aderhautmelanom genutzt werden, einem bösartigen Tumor im Auge.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden die Lösungen von TrilliumBIO in den USA hergestellt. Dazu wird das amerikanische Unternehmen die von Oncobit, einer Ausgliederung aus der Universität Zürich, entwickelte Personalized Monitoring (PM) Platform nutzen. „Aufgrund unserer Expertise in der Diagnostik seltener Krankheiten ist TrilliumBiO stolz darauf, eine bahnbrechende Lösung für das Aderhautmelanom in den USA auf den Markt zu bringen”, wird Laura Vivian, CEO von TrilliumBiO, in der Mitteilung zitiert. „Durch die Kombination von fortschrittlicher Diagnostik mit Überwachung bieten wir eine umfassende Lösung, die Patientinnen, Patienten und ihren Familien, die mit dieser seltenen Krebsart konfrontiert sind, klarere Einblicke und fundiertere Entscheidungen während der gesamten Behandlung ermöglicht."
Oncobit hat erst kürzlich 1,9 Millionen Franken in einer Finanzierungsrunde eingenommen. In diesem Zusammenhang gab CEO Claudia Scheckel ihrer Hoffnung Ausdruck, „die präzise Krebsüberwachung allgemein zugänglich zu machen“. Entsprechend erfreut zeigt sie sich jetzt: „Durch die Ausweitung der Verfügbarkeit von Diagnostik der nächsten Generation für diese seltene Krebsart helfen wir Erkrankten und Familien bei der Bewältigung der Behandlung und schaffen gleichzeitig Impulse für neue Biomarker, Indikationen und die Zukunft der Präzisionsonkologie.“ ce/jh

Oncobit kooperiert mit der amerikanischen TrilliumBIO bei der Behandlung von Augentumor. Symbolbild: jonaszara/Pixabay
Aktuelles
Zürich/Zug/Tampere – Das auf digitale und nachhaltige Bauplanung spezialisierte Start-up vyzn hat seine Seed-Finanzierungsrunde mit Schweizer und finnischen Partnern erfolgreich abgeschlossen. Das Team rund um drei männliche und eine weibliche Gründende will nun das Portfolio erweitern und expandieren. Anfang 2026 startet vyzn in Deutschland.
(CONNECT) Das Zürcher Start-up vyzn hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich beendet. Angeführt wurde diese laut einer Mitteilung durch die Venture-Capital-Unternehmen Spicehaus Partners aus Zug sowie Kiilto Ventures, ein Teil der Chemie-Gruppe Kiilto mit Sitz in Finnland. Zudem seien weitere strategische Investoren aus der Bau- und Immobilienbranche beteiligt. Die Höhe des neu aufgenommenen Kapitals wird nicht genannt. Das Kapital soll nun den Weg ebnen, das Portfolio zu erweitern und Wachstum voranzutreiben.
Die Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) steht unter der Leitung des Gründungsteams, dem CEO Adrian Henke, CTO Martina Rust, COO Martino Tschudi und CCO Michael Sinniger angehören. Ziel ist eine Transformation der Planung von Neubau- und Sanierungsprojekten mithilfe datenbasierter Analysen. Und bald, heisst es, soll die vyzn-Software mehr als Ökobilanz und Energieeffizienz abdecken und frühzeitige, präzise und kostengünstige Planungsiterationen ermöglichen. Zudem wird auch die Integration von Daten zur Kreislauffähigkeit, Kostenschätzung und zum thermischen Komfort angekündigt. Basis dafür sei ein kürzlich erzielter technologischer Durchbruch: Nun könne vyzn Architekturmodelle automatisch in vollständig simulierbare 3D-Modelle überführen.
Dabei wird eine wachsende Nachfrage aus europäischen Märkten betont. Die Expansion nach Deutschland stehe kurz bevor; bereits Anfang 2026 soll die vyzn-Software dort bei ersten Kunden eingesetzt werden. Auch im Hinblick auf eine weitere Expansion will das Start-up sein Team jetzt gezielt ausbauen. Dabei zählten zu den Kunden schon heute über 50 Unternehmen wie der Flughafen Zürich, Implenia, Halter, Pensimo oder Amstein-Walthert.
„Mit vyzn brechen wir die Datensilos in der Planung auf", wird vyzn-CEO Adrian Henke zitiert. „Unsere Kunden lösen mit unserer Plattform den Widerspruch von wirtschaftlichem und nachhaltigem Bauen.“ ce/yvh

Das vyzn-Gründungsteam hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich beendet, (v.l.n.r.) COO Martino Tschudi, CTO Martina Rust, CEO Adrian Henke und CCO Michael Sinniger. Bild: zVg/vyzn AG
Aktuelles
Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge verleiht «Phoenix Award 2025» an die A. Baggenstos & Co. AG, Wallisellen, und die Heberlein Technology AG, Wattwil.
Die Unternehmensnachfolge einer Firma über 100 und mehr Jahre erfolgreich zu regeln ist per se aussergewöhnlich. Umso mehr vor dem Hintergrund, dass dies nur rund zwei Prozent der vor 100 Jahren gegründeten Schweizer Betriebe gelingt. Solche herausragenden unternehmerischen Leistungen ehrt der Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU mit dem «Phoenix Award für langfristiges Schweizer Unternehmertum». Am 9. Dezember 2025, erhielten gleich zwei Schweizer KMU diesen Nachfolgepreis: Die A. Baggenstos & Co. AG in Wallisellen in der Kategorie «KMU 100 Jahre» sowie die Heberlein Technology AG in Wattwil in der Kategorie «KMU 100plus Jahre». Mit ihrer jeweils einzigartigen Historie und Nachfolgefähigkeit, die Innovationskraft, Teamleistung und unternehmerisches Handeln in sich vereint, haben beide Unternehmen Phoenix Award Jury und Jury-Beirat überzeugt.
Der «Phoenix Award für langfristiges Schweizer Unternehmertum» wird seit 2020 jährlich vergeben. Ausgezeichnet werden Schweizer KMU, die ihre Nachfolgeregelung seit mindestens einem Jahrhundert meistern, sich teils neu erfinden und manche wie ein «Phoenix aus der Asche» neu erheben mussten. Bisher standen als potenzielle Preisträger Schweizer KMU, die im jeweiligen Jahr genau 100 Jahre alt werden oder 100 Jahre im Schweizer Handelsregister eingetragen sind, im Fokus. Seit diesem Jahr werden Unternehmen, die ein «rundes» Jubiläum zwischen 100 und 200 Jahren begehen einbezogen, um die Inspiration aussergewöhnlicher Unternehmens- und Nachfolgehistorien noch breiter aktiv weiterzutragen. Eine Fach-Jury und ein Jury-Beirat mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Unternehmertum und Medien ermitteln aus diesen Unternehmen in einem mehrstufigen Verfahren die Preisträger.
Vom Schreibmaschinenservice zum führenden Anbieter für Cloud- und Managed-IT-Services
Die Phoenix Award-Urkunde in der Kategorie «KMU 100 Jahre» für die A. Baggenstos & Co. AG nahmen Thomas Baggenstos, Verwaltungsratspräsident, und Renato Petrillo, CEO, stellvertretend für das gesamte Team entgegen. Überreicht wurde sie von Hans Jürg Domenig, Präsident des CHDU, und Laudator Andreas Camenzind, Mitglied der Phoenix Award-Jury sowie Investment Director bei der Renaissance Anlagestiftung. In seiner Laudatio verweist er auf das Freiheitsstreben als Quelle visionärer und innovativer Kraft – die Wegbereiter, die Baggenstos von der Reparaturwerkstatt für Schreibmaschinen zu einem der führenden IT-Dienstleister für Schweizer KMU gemacht haben. Diese wurden durch Thomas Baggenstos fest im Unternehmen und seiner Kultur verankert und sind seitdem wesentlicher Erfolgsfaktor.
«Baggenstos war seiner Zeit stets voraus und dennoch auf nachhaltigen Werten aufgebaut. (...) Die A. Baggenstos & Co. AG zeigt seit 100 Jahren, dass langfristiges Unternehmertum nicht altmodisch, sondern aktueller denn je ist. Ich gratuliere herzlich zur hochverdienten Auszeichnung mit dem Phoenix Award 2025», rundet Camenzind seine Laudatio ab.
Ihre persönlichen Glückwünsche überbrachten darüber hinaus Anita Martinecz Fehér, Projektleiterin Entrepreneurship & ICT des Amts für Wirtschaft Kanton Zürich, der Stadtpräsident von Wallisellen, Peter Spörri, und Simone Haberli, Ressortleiterin KMU Politik beim SECO.
«Wir sind begeistert und fühlen uns sehr geehrt durch diese Auszeichnung, die wir als Anerkennung für das gesamte Team verstehen. Vor allem anderen sind es die Menschen, die uns, die A. Baggenstos & Co. AG, ausmachen. In diesem Sinne ist der ‘Phoenix Award’ eine wunderbare Motivation für nächste gemeinsame Taten», so der Dank von Thomas Baggenstos.
Eine «Technologie-Perle» der Textilindustrie und ihr Weg zurück in die Schweiz
Mit ihrer bewegten 190-jährigen Unternehmens- und Nachfolgegeschichte, die Aufstieg, Untergang und Neuanfang durchlebt, überzeugte die Heberlein Technology AG Jury und Jury-Beirat des Phoenix Award. Im Kern seiner Laudatio fasst Thomas Berner, Mitglied des Phoenix Award Jury-Beirats und Chefredaktor des KMU-Fachmagazins «Organisator», die Entscheidung von Jury und Jury-Beirat mit diesen Worten zusammen: «Wir sehen die Heberlein Technology AG als Musterbeispiel für ein Unternehmen, das sich von einem Familienbetrieb zu einem Weltkonzern entwickelt hat, zwischenzeitlich ‘abgestürzt’ ist und sich neu als solides KMU präsentiert. Durch eine geschickte Nachfolgeregelung ist es gelungen, eine ‘Industrieperle’ auf dem Werkplatz Schweiz zu behalten. Hinzu kommt der unternehmerische ‚Drive‘ von Daniel Lippuner, Martin Zürcher und dem gesamten Management-Team, die ihren durch langjährige Branchen-Expertise erworbenen Berufsstolz auf die Mitarbeitenden übertragen. Hier zeigt sich eindrücklich, was es bedeutet, sich als Unternehmen wie ein ‘Phoenix aus der Asche’ neu erheben zu können. (...).»
Thomas Berner überreichte die Preisträgerurkunde in der Kategorie «KMU 100plus Jahre» gemeinsam mit CHDU-Vizepräsidentin Carla Kaufmann an Daniel Lippuner, Verwaltungsratspräsident, und Martin Zürcher, CEO der Heberlein Technology AG. Als weitere Gratulanten zu dieser Auszeichnung überbrachten Daniel Müller, Leiter der Standortförderung des Kantons St. Gallen, und Alois Gunzenweiler, Gemeindepräsident von Wattwil, ihre Glückwünsche.
«Der Phoenix Award ist die perfekte Abrundung unseres Jubiläumsjahrs und gleichzeitig eine grosse Auszeichnung für unser Team. Sie bestätigt uns darin, Forschung und Entwicklung, die entscheidend für unsere führende Rolle in der internationalen Textilindustrie sind, weiterhin höchste Priorität einzuräumen. Damit wir unsere Geschichte erfolgreich weiterschreiben können», resümiert Daniel Lippuner die Freude über den erhaltenen Nachfolgepreis.

Die Phoenix Award-Urkunde in der Kategorie «KMU 100 Jahre» für die A. Baggenstos & Co. AG nahmen Thomas Baggenstos, Verwaltungsrats-Präsident, und Renato Petrillo, CEO, stellvertretend für das gesamte Team entgegen. vlnr.: Peter Spörri, Stadtpräsident der Stadt Wallisellen, Anita Martinecz Fehér, Projektleiterin Entrepreneurship & ICT Amt für Wirtschaft Kanton Zürich, Simone Haeberli, Ressortleiterin KMU Politik beim SECO, Renato Petrillo, CEO, und Thomas Baggenstos, Verwaltungsratspräsident der A. Baggenstos & Co. AG, Hans Jürg Domenig, Präsident, und Dorit Schmidt-Purrmann, Geschäftsführerin Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU, und Laudator Andreas Camenzind, Jury-Mitglied und Investment Director Renaissance Anlagestiftung. Foto: Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU

Thomas Berner überreichte die Preisträgerurkunde in der Kategorie «KMU 100plus Jahre» gemeinsam mit CHDU-Vizepräsidentin Carla Kaufmann an Daniel Lippuner, Verwaltungsrats-Präsident, und Martin Zürcher, CEO der Heberlein Technology AG. vlnr.:Dorit Schmidt-Purrmann, Geschäftsführerin CHDU, Carla Kaufmann, Vizepräsidentin Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU, Martin Zürcher, CEO und Daniel Lippuner, Verwaltungsratspräsidentder Heberlein Technology AG, Daniel Müller, Leiter Standortförderung Kanton St. Gallen, Laudator Thomas Berner, Mitglied Jury-Beirat und Chefredaktor des KMU-Fachmagazins ORGANISATOR, und Alois Gunzenweiler, Gemeindepräsident Wattwil . Foto: Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU
Aktuelles
Volketswil/Dübendorf ZH – Die Standortförderung Volketswil hat beim öffentlichen Anlass „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ den Startschuss für eine Zusammenarbeit mit dem Innovationspark Zürich (IPZ) gegeben. Damit will die Gemeinde relevante Akteurin eines wachsenden Innovationsraums werden.
(CONNECT) Volketswil setzt bezüglich seiner Zukunftsperspektive auf Kooperation mit dem Innovation Park Zürich (IPZ). Bei der Veranstaltung „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ sagte Marcel Muri, Chef der Standortförderung Volketswil, laut ihrer Mitteilung: „Volketswil ist nicht einfach Nachbar des IPZ – wir sind Teil eines wachsenden Innovationsraums, und wir wollen aktiv mitwirken.“
Rund 100 Teilnehmende diskutierten darüber, wie Forschung, Hightech und Unternehmertum künftig noch stärker zusammenspielen können. Dabei verwies die Gemeindeverwaltung Volketswil in einer Nachricht darauf, dass auf ihrem Gebiet bereits heute „viele innovative Hidden Champions aus diversen Branchen wie Aerospace, Kommunikation/ICT, Bau und Bauzulieferer sowie anderen zukunftsgerichteten Wirtschaftszweigen tätig sind“. Andrea Claudio Thöny, Geschäftsführer der IPZ Operation, erläuterte in einem Inputreferat die Entwicklung des IPZ und die Chancen, die sich für Gemeinden im Umfeld ergeben.
Im Dialog ist laut der Gemeinde klar geworden, dass Volketswil Räume schaffen möchte, in denen Ideen entstehen, digital wie physisch: „Neue Austauschformate, stärkere Vernetzung und langfristig die Entwicklung eines Innovationsquartiers entlang der Zürcherstrasse sowie die Gebietsentwicklung im Industriegebiet stehen im Fokus.“ Zudem prüfe der IPZ derzeit, sein digitales Vernetzungsportal auch für Volketswil zu öffnen.
Die Gemeinde spricht von einer „Aufbruchstimmung“, die Standortförderung davon, dass zwar noch „viel Arbeit, Mut und Durchhaltewille bezüglich Projekten, Infrastruktur und Gebietsentwicklungen seitens Standortförderung, Wirtschaft und Gemeinde nötig ist“, aber „die Haltung für ein starkes Ökosystem“ angekommen sei. Vom Publikum sei mehrmals nach konkreten Startterminen und geplanten Projekten gefragt worden.
Muri habe darauf verwiesen, dass der Wirtschaftsstandort Volketswil so weiterentwickelt werden soll, „dass Unternehmen wachsen können, neue Partnerschaften entstehen und wir Talente anziehen, die etwas bewegen wollen.“ Gemeindepräsident Philippe Pinto ergänzte, dass es nun gelte, „das noch brachliegende Potenzial nachhaltig zu nutzen, die Entwicklung schrittweise umzusetzen und auch die Bevölkerung aktiv miteinzubeziehen“. ce/mm

Auf dem Podium wurde angeregt über den Standort Volketswil diskutiert. Bild: zVg/Standort Volketswil
Aktuelles
Zürich – Climeworks will in seinem neuen Zürcher Innovationszentrum mit mehr als 50 Fachleuten unter einem Dach die Entwicklung der Technologie zur Entfernung von CO2 aus der Luft beschleunigen. Die jüngsten Durchbrüche sollen dort in effiziente und kostengünstigere Lösungen umgesetzt werden.
(CONNECT) Climeworks hat in Zürich laut seiner Mitteilung „das weltweit grösste Innovationszentrum für Direct Air Capture (DAC)“ eröffnet. Dessen übergeordnetes Ziel ist es, die Kosten für die Technologie zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre deutlich zu senken. Die Welt brauche DAC in massivem Umfang, so Mitgründer und Co-CEO Jan Wurzbacher, und Kostensenkungen seien der Schlüssel: „Mit dem DAC Innovation Center setzen wir unsere jüngsten Durchbrüche in pratikable, effiziente und erschwinglichere Lösungen um.“
Bereits im Juli 2025 hatte die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich angekündigt, die 162 Millionen Dollar frisches Kapital aus einer Finanzierungsrunde in die Weiterentwicklung seiner DAC-Technologie investieren zu wollen, um die Kosten für die Abscheidung weiter zu senken. In dem nun neu eingerichteten und zwischen Innenstadt und Flughafen gelegenen Innovationszentrum arbeiten den Angaben zufolge über 50 Ingenieure, Chemikerinnen und Technologiefachleute. Dabei profitiere Climeworks „vom florierenden Klima-Innovationsökosystem und den Ingenieurstalenten der Schweiz“.
Das neue DAC-Innovationszentrum vereint die vier Schlüsselelemente der DAC-Entwicklung unter einem Dach: Erstens die Materialwissenschaft zur Entwicklung von Sorptionsmaterialien der nächsten Generation, zweitens die integrierte Prototypenentwicklung kleinerer und mittelgrosser Testanlagen, drittens die Systemoptimierung zur Verbesserung des Energieverbrauchs, der Modularität und der Skalierbarkeit für die weltweite Einführung sowie viertens die Zuverlässigkeitsprüfung. Diesen integrierten Ansatz bezeichnet Climeworks als Teil seiner globalen Wachstumsstrategie.
Neben dem DAC Innovation Center eröffnet Climeworks auch einen Ausstellungsraum. Dort können Interessierte die CO2-Entfernung hautnah erleben. Die Schau verbindet die direkte Luftabscheidung mit anderen führenden Technologien zur CO2-Entfernung und betont deren Vorteile für Volkswirtschaften und Gemeinden überall auf der Welt. ce/mm

Climeworks präsentiert sein neues Innovationszentrum. Bild: Climeworks
Aktuelles
Zürich/Winterthur/St.Gallen – Forschende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben in einer Studie Bedingungen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft untersucht. Die Zwischenergebnisse zeigen, dass sowohl Kundinnen und Kunden als auch Unternehmen aufgefordert sind, entlang der Lieferkette nachhaltig zu kooperieren.
(CONNECT) Forschende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben in einer Schweizerischer Nationalfonds (SNF)-Studie Bedingungen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft entlang der Lieferkette untersucht. An der Erarbeitung waren ebenfalls das Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St.Gallen (HSG) sowie das Zurich Center for Sustainability Leadership der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) beteiligt, heisst es in einer Mitteilung.
Die Zwischenergebnisse der von Sybille Sachs und Tiziana Gaito geleiteten Studie zeigen auf, dass für einen nachhaltigen Transformationsprozess in der Kreislaufwirtschaft alle Beteiligten involviert werden müssen. Für Unternehmen sehen die Forschenden Qualität und Stabilität der Lieferantenbeziehungen als wesentlich an. Die Ressourcennutzung und -wiederverwendung, beispielsweise bei Wasser und Rohstoffen, brauche es branchenweite Kooperationen. Hier bedarf es ebenso behördlicher Abstimmungen beim Einhalten rechtlicher Vorgaben, zum Beispiel Hygienevorschriften beim Wiederverwenden von Wasser.
Auf der Detailhandelsebene sehen die Autorinnen der Studie eine Mitwirkung von Kundinnen und Kunden bei der Akzeptanz langlebiger Produkte sowie deren Reparaturfähigkeit und Wiederverwendbarkeit. Ein entscheidender Faktor sei dabei die Bewusstheitsbildung der Konsumenten.
Als Erfolgsvoraussetzungen sieht die Studie eine Verbesserung der Kompetenzen aller Beteiligten, eine verstärkte Kooperation mit Branchenverbänden und Partnerunternehmen sowie ein Überdenken von Produktionsprozessen zum Erreichen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In einem nächsten Schritt wird nun untersucht, wie sich verschiedene Beteiligte in die Kreislaufwirtschaft einbeziehen. ce/ww

Die Reparaturfähigkeit von Produkten muss kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt werden. Symbolbild: Steve Buissinne/Pixabay
Aktuelles
Die ETH Zürich und die UBS lancieren im Rahmen ihrer Partnerschaft ein Informationsportal für Eltern zu MINT-Themen.
UP4mint ist ein Informationsportal für Eltern und Bezugspersonen von Kindern zwischen 8 und 12 Jahren. Es vermittelt niederschwellig und abwechslungsreich, warum MINT-Kompetenzen für die Zukunft entscheidend sind.
Das Portal bündelt Inhalte renommierter Organisationen aus Bildung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Beiträge unabhängiger Fachpersonen ergänzen das Angebot. Die Inhalte werden von einem Redaktionsteam sorgfältig kuratiert und laufend erweitert. UP4mint ist ein Projekt aus der strategischen Partnerschaft der ETH Zürich und der UBS.
Interesse für MINT-Themen entsteht nicht nur in der Schule und in Hörsälen. Es beginnt zu Hause, beim gemeinsamen Entdecken, Ausprobieren, Fragen und Staunen. Eltern beeinflussen massgeblich die Ausbildungs- und Berufswahl ihrer Kinder.
UP4mint zeigt, wo MINT-Kompetenzen im Alltag nützlich sind und wie einfach sie gefördert werden können. So motiviert UP4mint Eltern und Bezugspersonen dazu, den Erwerb dieser Zukunftskompetenzen bei ihren Kindern zu fördern.

Aktuelles
Zürich – Die Standortförderung des Kantons Zürich hat die STEAM Challenge ausgeschrieben. Sie sucht sechs wegweisende und verblüffende Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen. Die Challenge soll beim Publikum die Begeisterung für die MINT+ Welt wecken.
(CONNECT) Die STEAM Challenge sucht sechs wegweisende und verblüffende Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen. Die sechs ausgewählten Einzelpersonen, Teams, Unternehmen oder Organisationen stellen sich am 3. März 2026 auf der Bühne im Spirgarten Zürich dem Urteil der Jury, des Publikums und der eingeladenen Comedians Gülsha Adilji, Reena Krishnaraja und Zukkihund.
Das Anagramm STEAM im Namen der Challenge steht für Science, Technology, Engineering, Arts und Mathematics und ist eine andere Kurzform für MINT+, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik plus Kunst und unternehmerisches Denken. „Ziel ist, sechs möglichst tolle Projekte auf der Bühne zu haben“, so das Projektteam von der Standortförderung beim Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich in einer Mitteilung. „Es geht uns darum, MINT+ Kompetenzen zu fördern, sichtbar zu machen und auf unterhaltsame Art und Weise beim Publikum Begeisterung für die MINT+ Welt zu wecken.“
Das Projekt soll also einen klaren MINT+ beziehungsweise STEAM-Bezug aufweisen. Es soll ein relevantes gesellschaftliches Problem adressieren, in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt sein und wenigstens das Stadium eines Prototypen erreicht haben. Jury-Kriterien sind gesellschaftlicher und sozialer Mehrwert, Originalität, Umsetzbarkeit, Potenzial für den Standort Zürich sowie Teamdynamik und Kooperationsfähigkeit.
Zu gewinnen gibt es neben Ruhm und Ehre mediale Sichtbarkeit vor und nach der Veranstaltung sowie ein professionelles Pitch-Training. Bewerbungen samt eines zweiminütigen Videos müssen laut der Ausschreibung bis 21. Dezember 2025 eingereicht werden. Die Finalisten werden am 16. Januar bekanntgegeben. Projektpartner sind Innovation Zurich, die Informatiktage und das Future Lab Zürich. ce/mm

Die STEAM Challenge will beim Publikum die Begeisterung für Technik und Kreativität wecken. Symbolbild: ClickerHappy/Pixabay
Aktuelles
Dietikon ZH – Die sfb hat für ihren Lehrgang Gebäudeautomation HF als erste Höhere Fachschule der Schweiz eine staatliche Anerkennung erreicht. Das ermöglicht anerkannte Abschlüsse und trägt auch im Kontext der Energiestrategie 2050 dem Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in diesem Bereich Rechnung.
(CONNECT) Die sfb ist die erste Höhere Fachschule der Schweiz, deren Lehrgang Gebäudeautomation HF das Anerkennungsverfahren des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erfolgreich abgeschlossen hat. „Das garantiert höchste Qualität, staatlich anerkannte Abschlüsse und eine Ausbildung, die den aktuellen Anforderungen der Branche entspricht“, wird dazu sfb-Direktorin Dorothea Tiefenauer in einer Mitteilung zitiert. Die Anforderungen an moderne Gebäude steigen stetig, heisst es weiter. Die sfb - Höhere Fachschule für Technologie und Management könne durch die Anerkennung des Lehrgangs nun noch besser auf den grossen Bedarf an qualifizierten Fachkräften antworten.
Die Lehrinhalte richten sich gemäss der Beschreibung konsequent an der Praxis aus. Vermittelt werden Wissen in Energieeffizienz, Gebäudeinformatik, vernetzten Systemen und modernen Automationslösungen. Ziel sei eine Qualifikation für die Planung und Realisierung, aber auch den Betrieb und die Wartung komplexer, smart vernetzter Gebäude. Diese Bandbreite schafft laut sfb die Basis für nachhaltige und langfristig wirtschaftliche Gebäudelösungen. Für Unternehmen bedeute dieser Kompetenzaufbau einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, heisst es. Absolvierende stellten Fachkräften dar, die nicht nur aktuelle Technologien beherrschten, sondern auch die digitale Transformation aktiv mitgestalten könnten.
Der Lehrgang führt Studierende unter der Voraussetzung einer einschlägigen Berufsausbildung in sechs Semestern zur Abschlussarbeit. Absolvierende tragen letztlich den Titel einer diplomierten Gebäudeautomatikerin HF oder eines diplomierten Gebäudeautomatikers HF. Die sfb gibt auf Informationsveranstaltungen Einblick in Inhalte und Struktur der Ausbildung. Hierzu sind sowohl Einzelpersonen als auch Firmen eingeladen. ce/ug

Der sfb Lehrgang Gebäudeautomation bietet nun einen staatlich anerkannten Abschluss. Bild: zVg/sfb
Aktuelles
Schlieren ZH/Rockville – Die Schlieremer Oncobit AG spannt mit der amerikanischen TrilliumBIO bei ihren Kontrolllösungen für das Aderhautmelanom zusammen. Durch die Kooperation sollen Behandlungen im Rahmen der Präzisionsonkologie in den USA verbessert werden.
(CONNECT) Oncobit hat mit dem in Rockville im US-Bundesstaat Maryland ansässigen Diagnostikunternehmen TrilliumBIO eine strategische Zusammenarbeit vereinbart, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die in der Biomarkeridentifizierung tätige TrilliumBIO erhält damit Zugriff auf die von Oncobit entwickelten Kontrolllösungen, die für nordamerikanische Patientinnen und Patienten mit Aderhautmelanom genutzt werden, einem bösartigen Tumor im Auge.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden die Lösungen von TrilliumBIO in den USA hergestellt. Dazu wird das amerikanische Unternehmen die von Oncobit, einer Ausgliederung aus der Universität Zürich, entwickelte Personalized Monitoring (PM) Platform nutzen. „Aufgrund unserer Expertise in der Diagnostik seltener Krankheiten ist TrilliumBiO stolz darauf, eine bahnbrechende Lösung für das Aderhautmelanom in den USA auf den Markt zu bringen”, wird Laura Vivian, CEO von TrilliumBiO, in der Mitteilung zitiert. „Durch die Kombination von fortschrittlicher Diagnostik mit Überwachung bieten wir eine umfassende Lösung, die Patientinnen, Patienten und ihren Familien, die mit dieser seltenen Krebsart konfrontiert sind, klarere Einblicke und fundiertere Entscheidungen während der gesamten Behandlung ermöglicht."
Oncobit hat erst kürzlich 1,9 Millionen Franken in einer Finanzierungsrunde eingenommen. In diesem Zusammenhang gab CEO Claudia Scheckel ihrer Hoffnung Ausdruck, „die präzise Krebsüberwachung allgemein zugänglich zu machen“. Entsprechend erfreut zeigt sie sich jetzt: „Durch die Ausweitung der Verfügbarkeit von Diagnostik der nächsten Generation für diese seltene Krebsart helfen wir Erkrankten und Familien bei der Bewältigung der Behandlung und schaffen gleichzeitig Impulse für neue Biomarker, Indikationen und die Zukunft der Präzisionsonkologie.“ ce/jh

Oncobit kooperiert mit der amerikanischen TrilliumBIO bei der Behandlung von Augentumor. Symbolbild: jonaszara/Pixabay
Aktuelles
Zürich/Zug/Tampere – Das auf digitale und nachhaltige Bauplanung spezialisierte Start-up vyzn hat seine Seed-Finanzierungsrunde mit Schweizer und finnischen Partnern erfolgreich abgeschlossen. Das Team rund um drei männliche und eine weibliche Gründende will nun das Portfolio erweitern und expandieren. Anfang 2026 startet vyzn in Deutschland.
(CONNECT) Das Zürcher Start-up vyzn hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich beendet. Angeführt wurde diese laut einer Mitteilung durch die Venture-Capital-Unternehmen Spicehaus Partners aus Zug sowie Kiilto Ventures, ein Teil der Chemie-Gruppe Kiilto mit Sitz in Finnland. Zudem seien weitere strategische Investoren aus der Bau- und Immobilienbranche beteiligt. Die Höhe des neu aufgenommenen Kapitals wird nicht genannt. Das Kapital soll nun den Weg ebnen, das Portfolio zu erweitern und Wachstum voranzutreiben.
Die Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) steht unter der Leitung des Gründungsteams, dem CEO Adrian Henke, CTO Martina Rust, COO Martino Tschudi und CCO Michael Sinniger angehören. Ziel ist eine Transformation der Planung von Neubau- und Sanierungsprojekten mithilfe datenbasierter Analysen. Und bald, heisst es, soll die vyzn-Software mehr als Ökobilanz und Energieeffizienz abdecken und frühzeitige, präzise und kostengünstige Planungsiterationen ermöglichen. Zudem wird auch die Integration von Daten zur Kreislauffähigkeit, Kostenschätzung und zum thermischen Komfort angekündigt. Basis dafür sei ein kürzlich erzielter technologischer Durchbruch: Nun könne vyzn Architekturmodelle automatisch in vollständig simulierbare 3D-Modelle überführen.
Dabei wird eine wachsende Nachfrage aus europäischen Märkten betont. Die Expansion nach Deutschland stehe kurz bevor; bereits Anfang 2026 soll die vyzn-Software dort bei ersten Kunden eingesetzt werden. Auch im Hinblick auf eine weitere Expansion will das Start-up sein Team jetzt gezielt ausbauen. Dabei zählten zu den Kunden schon heute über 50 Unternehmen wie der Flughafen Zürich, Implenia, Halter, Pensimo oder Amstein-Walthert.
„Mit vyzn brechen wir die Datensilos in der Planung auf", wird vyzn-CEO Adrian Henke zitiert. „Unsere Kunden lösen mit unserer Plattform den Widerspruch von wirtschaftlichem und nachhaltigem Bauen.“ ce/yvh

Das vyzn-Gründungsteam hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich beendet, (v.l.n.r.) COO Martino Tschudi, CTO Martina Rust, CEO Adrian Henke und CCO Michael Sinniger. Bild: zVg/vyzn AG
Inno-Hubs
Aeschengraben 9
4051 Basel
Inno-Hubs
Bluelion ist der führende Startup-Hub und die zentrale Community für Innovation in Zürich. Gegründet 2012 von der Stadt Zürich, der ETH, der Universität Zürich, der Zürcher Kantonalbank, Swisscom sowie Wenger & Vieli, verbindet Bluelion Unternehmertum mit Technologie. Als Stiftung mit praxisnaher, gründerorientierter Mentalität unterstützt Bluelion Startups bereits in einer frühen Phase und befähigt sie, nachhaltig zu wachsen und erfolgreich am Markt zu bestehen.
Josefstrasse 219
8005 Zürich
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Das ZHAW Proof of Concept Lab (PoC-Lab) ist ein kollaborativer Innovation und Maker Space, in welchem Unternehmen, Start-ups, Hochschulinstitute und Studierende gemeinsam neue Geschäftsmodelle, Produktinnovationen und Innovationsmethoden entwickeln.
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