Events
Ein Tag, der neue Perspektiven eröffnet
Lassen Sie den Alltag hinter sich und öffnen Sie den Blick für neue Möglichkeiten. Der Zürcher KMU Innovationstag bringt engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen, um Ideen und neue Wege zu diskutieren, praxisnahe Lösungen zu entwickeln und frische Impulse mitzunehmen.
Was erwartet Sie
Im Plenum, in Workshops und Vertiefungsgesprächen werden Themen behandelt, die KMU heute und morgen bewegen:
Vor Ort steht zudem Expertinnen- und Expertenwissen aus verschiedenen Fachbereichen zur Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Lösungsansätze für Ihre unternehmerischen Herausforderungen zu diskutieren.
Warum teilnehmen?
Der Innovationstag bietet Inspiration, fördert den Austausch und eröffnet die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen sowie Ideen gezielt weiterzuentwickeln.
Teilnahmegebühr:
CHF 120 für Teilnehmende aus dem Kanton Zürich
CHF 180 für Teilnehmende aus anderen Kantonen
Mit dem Code KMU-25 offerieren wir einen Rabatt von 25 % auf die Teilnahmegebühr.
Veranstaltungsort
ZHdK Toni Campus, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich
Anmeldung und mehr Informationen unter:

Aktuelles
Zürich – Müdigkeit und Übermüdung lässt sich mit einem Speicheltest nachwiesen. Zu diesem Schluss kommen Forschende der Universität Zürich (UZH) nach einer Studie. Die Methode könnte künftig zur Sicherheit im Strassenverkehr und in sicherheitskritischen Berufen beitragen.
(CONNECT) Forschende des Instituts für Rechtsmedizin an der Universität Zürich (UZH) haben in einer Studie nachgewiesen, dass Speichelanalysen Aussagen zu Müdigkeit und Übermüdung treffen lassen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, konnte das Team um Thomas Krämer, Professor für Forensische Pharmakologie und Toxikologie, zehn Biomarker identifizieren, die hierzu Informationen liefern.
Müdigkeit ist längst ein gesellschaftliches Problem geworden. Untersuchungen zufolge leidet ein Drittel der Schweizer Bevölkerung unter Schlafmangel. Die Forschenden der UZH wollten in ihrer Studie nun einen Zusammenhang zwischen Stoffwechsel und Schlafmangel untersuchen. Dafür untersuchten sie 20 gesunde junge Männer, die gewöhnlich über einen Schlaf von sieben bis neun Stunden je Nacht verfügten. Die Probanden wurden unterschiedlichen Szenarien mit Schlafentzug unterworfen. Parallel dazu wurde eine regelgerechte Normnacht untersucht. Das Team untersuchte entnommene Speichelproben mit einer hochauflösenden Massenspektroskopie. Mithilfe maschinellen Lernens wurde nach molekularen Mustern gesucht.
„Wir haben festgestellt, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst“, wird Michael Scholz, Erstautor der Studie, in der Mitteilung zitiert. „Die Herausforderung bestand darin, aus zehntausenden Molekülen genau diejenigen herauszufiltern, die Übermüdung zuverlässig anzeigen. Mit Hilfe modernster Technologie ist es uns gelungen, zehn Biomarker zu identifizieren, die genau diese Aufgabe erfüllen.“
In einer anschliessenden Feldstudie sollen die zehn patentierten Biomarker unter realitätsnahen Bedingungen getestet und ein Schnelltest entwickelt werden. Der könnte zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr und an relevanten Arbeitsplätzen führen. Die Studie ist in der jüngsten Ausgabe von ACS Publications publiziert. ce/ww

Durch einen Speicheltest zeigt sich die Müdigkeit etwa von Spital-Personal. Symbolbild: Magnific
Aktuelles
Mit 770 angemeldeten Gästen stiess der 12. ImmoSummit der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung – auf ausserordentlich grosses Interesse. Der etablierte Branchentreffpunkt der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft fand am 10. Juni 2026 unter dem Leitmotiv «Vom Talent zum Champion» in THE HALL in Dübendorf statt. Im Zentrum standen der Schweizer Immobilienmarkt, die Entwicklung leistungsfähiger Teams und Standorte sowie die Lancierung des Strategiereaders «New Zurich».
Dübendorf, 11. Juni 2026 – Der 12. ImmoSummit knüpfte inhaltlich an die Diskussion des Vorjahres an. 2025 stand der Anlass unter dem Motto «Vom Silo zum Mannschaftssport». Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass die grossen Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft nicht mehr isoliert gelöst werden können. 2026 ging die Diskussion einen entscheidenden Schritt weiter: Was braucht es, damit aus Zusammenarbeit echte Spitzenleistung entsteht? Das Motto «Vom Talent zum Champion» wurde auf drei Ebenen beleuchtet: bei den persönlichen Fähigkeiten und Haltungen von Führungspersönlichkeiten, bei der Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen und Projekten sowie bei der koordinierten Weiterentwicklung von Regionen und Standorten.
Eröffnet wurde der ImmoSummit von André Ingold, Präsident der FRZ und Stadtpräsident von Dübendorf, sowie von Rahel Kindermann Leuthard, Geschäftsführerin der FRZ Flughafenregion Zürich.
Immobilienmarkt: Stabilität trotz Unsicherheiten
Einen aktuellen Blick auf die Schweizer Immobilienwirtschaft vermittelten Michael Birrer, Leiter Research & Advisory bei der Migros Bank, und Michelle Müller, Analystin Immobilienresearch bei der Migros Bank. Unter dem Titel «Markteinschätzung Immobilien – Positive Aussichten in unsicheren Zeiten» ordneten sie das wirtschaftliche und politische Umfeld ein. Fazit: Die Inflation bleibt trotz steigender Energiepreise unter Kontrolle. In der Schweiz werden vergleichsweise tiefe Zinsen erwartet. Der Wohnimmobilienmarkt bleibt aufgrund der strukturellen Knappheit robust. Im Büromarkt entscheidet dagegen zunehmend die Qualität. Erfolgreich sind gut erschlossene, flexible und zeitgemässe Flächen, während ältere Bestände stärker unter Transformationsdruck geraten.
Im anschliessenden Interview gab Béatrice Schaeppi, CEO und Verwaltungsratspräsidentin der Schaeppi Grundstücke AG, Einblicke in die Führung eines traditionsreichen Familienunternehmens. Im Zentrum standen Verantwortung, Haltung und Innovationskraft in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Die Werte würden regelmässig kommuniziert. Béatrice Schaeppi wurde 2025 mit dem EY Entrepreneur Of The Year in der Kategorie Family Business ausgezeichnet.
«New Zurich» im Fokus
Ein Höhepunkt des 12. ImmoSummit war die Vorstellung des Readers «New Zurich» durch Thomas Sevcik, Gründer des Strategie-Thinktanks arthesia, und Remo Daguati, Inhaber und CEO der LOC AG. Mit «New Zurich» eröffnet die FRZ Flughafenregion Zürich die Debatte darüber, wie sich die dynamische Region rund um den Flughafen künftig weiterentwickeln soll. Die erweiterte Region zählt rund 300'000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie über 200'000 Arbeitsplätze. In den vergangenen Jahrzehnten ist ein funktional zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum entstanden, der wirtschaftliche Dynamik, internationale Erreichbarkeit und hohe Lebensqualität verbindet.
Der Reader bündelt die Ergebnisse eines mehrjährigen Strategieprozesses, an dem die 14 Mitgliedsstädte und -gemeinden der FRZ sowie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Standortentwicklung mitgewirkt haben. Nicht neue politische Strukturen stehen im Vordergrund, sondern eine besser abgestimmte Standortentwicklung mit langfristiger Perspektive. ‹New Zurich› sei kein fertiger Masterplan, sondern Denkanstoss und hoffentlich auch Handlungsimpuls, sagte FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard bereits in den einführenden Worten.
Fünf Entwicklungsfelder stehen im Mittelpunkt: Digitalisierung und ICT (BYTE), Luftfahrt und Space Economy (AERO), Headquarters und internationale Unternehmensfunktionen (HUBS), Kongresse und Events (MEET) sowie Gesundheit und Life Sciences (CARE). In den kommenden Monaten sollen die Entwicklungsfelder konkretisiert und schrittweise in erste Projekte überführt werden. Gemäss Remo Daguati geht es darum, neue bahnbrechende Technologien zu entwickeln (Deep Tech) und die hervorragende Infrastruktur - Rechenzentren und umliegende Top-Hochschulen - für erfolgreiche Businessmodelle zu nutzen. Die abschliessende Botschaft der Präsentation bringt den Anspruch auf den Punkt: «New Zurich ist eine Idee und ein Ort, dessen Zeit gekommen ist.» Die Flughafenregion Zürich sehen Daguati und Sevcik als Ort für Macher.
Talente erkennen, fördern und gewinnen lassen
Wie aus Talent Spitzenleistung entstehen kann, diskutierten Damien Ulrich, Goldmedaillengewinner als Gebäudetechnikplaner EFZ an den SwissSkills 2019, Jael Schlatter, Zimmerin und Teilnehmerin an den SwissSkills 2020, sowie Dario Meyer, Stürmer beim EHC Kloten.
Die drei Persönlichkeiten verdeutlichten aus unterschiedlichen Perspektiven, dass Talent allein nicht genügt. Entscheidend sind Leidenschaft, Präzision, Disziplin, Durchhaltevermögen sowie ein Umfeld, das junge Menschen fördert und ihnen Verantwortung überträgt. Es geht um eine positive Haltung und darum, etwas zu wagen. Oder wie es Dario Meyer formulierte: «Ein Fehler ist der Beweis eines Versuchs.»
Architektur schafft Identität
Mit Sören Grünert, Partner bei BIG – Bjarke Ingels Group, rückte ein international bedeutendes Bauprojekt ins Zentrum: das neue Dock A am Flughafen Zürich. Unter dem Titel «Social Infrastructure – von der Idee zur Identität» zeigte er auf, wie Architektur über ihre unmittelbare Funktion hinaus Identität, Aufenthaltsqualität und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann.
Das neue Dock A soll sowohl für die Luftfahrt als auch für die Bauindustrie neue Massstäbe setzen. Das Projekt verbindet internationale Ausstrahlung mit Schweizer Bautradition und steht exemplarisch für das Zusammenspiel von Architektur, Place Branding und Place Making. Die auf die riesige LED-Wall projizierten Holzkonstruktionen des Dock A verblüfften das Publikum. Für Grünert ist es ein Privileg, das moderne Tor von New Zurich zur Welt zu schaffen.
Leistungskultur, Leadership und Werte
Den abschliessenden Impuls setzte Anders Indset. Der norwegischstämmige Wirtschaftsphilosoph, Deep-Tech-Investor und ehemalige Spitzensportler beleuchtete unter dem Titel «Wikinger Kodex – Auf dem Weg zu einer Leistungskultur verwurzelt in Werten» die Anforderungen an Führung im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, exponentiellem Wandel und schwindenden Gewissheiten.
Seine zentrale Botschaft: Spitzenleistung und nachhaltiger Erfolg setzen nicht nur Leistungsbereitschaft voraus, sondern auch klare Werte, langfristiges Denken und die Fähigkeit, Entwicklungen aktiv vorauszudenken. Der Possibilismus orientiert die Ziele an den vorhandenen Möglichkeiten.
Einen besonderen musikalischen Akzent setzte JODOK CELLO. Der Schweizer Cellist und Content Creator begeisterte mit seiner Verbindung von klassischer Musik und digitaler Kommunikation weltweit ein Millionenpublikum. Durch den ImmoSummit führte Moderatorin Monika Schärer.
Plattform für Austausch und Zusammenarbeit
Mit 770 angemeldeten Gästen unterstrich der 12. ImmoSummit seine Bedeutung als zentrale Plattform für die Schweizer Bau-, Immobilien- und Standortwirtschaft. Der Anlass verband fachliche Orientierung mit persönlichem Austausch und konkreten Impulsen für die Weiterentwicklung von Unternehmen, Projekten und Regionen.
Gruppenfoto: (c) FRZ / André Maurer

Startups
Feramic AG – Ihr Partner für innovative Fertigung und 3D-Metalldruck
Als Spezialist für additive Fertigung setzt die Feramic AG auf hochmoderne Produktionsanlagen und umfangreiches Know-how in der mechanischen Bearbeitung, um komplexe Projekte effizient und präzise umzusetzen. Feramic kombiniert dabei innovative Technologien und bietet damit ihren Kunden fortschrittliche und massgeschneiderte Lösungen im Bereich des 3D-Metalldrucks und der CNC-Bearbeitung an.
Das Unternehmen zeichnet sich durch maximale Flexibilität in der Lohnfertigung aus, die durch vollständig digitalisierte und automatisierte Prozesse unterstützt wird. Diese ermöglichen nicht nur schnelle Lieferzeiten, sondern auch höchste Präzision und Qualität. Erfahrene Mitarbeitende stehen Ihnen dabei beratend zur Seite, um gemeinsam die optimale Materialwahl und Fertigungstechnik für Ihre spezifischen Anforderungen zu finden. Egal, ob Sie hochwertige Metallteile mit komplexen Strukturen benötigen, schnelle Prototypen in verschiedenen Varianten wünschen oder anspruchsvolle Kunstobjekte vervielfältigen möchten – bei Feramic sind Sie an der richtigen Adresse.
Bei Feramic ist der gesamte Fertigungsprozess – vom Prototyping bis zur Serienproduktion – darauf ausgerichtet, Ihre Projekte mit höchster Effizienz und Präzision zu realisieren. Das digitalisierte Umfeld reduziert Fehlerquellen und sichert Ihnen eine durchgängig hohe Produktqualität.
Besuchen Sie den Showroom in Stallikon und lassen Sie sich von den vielseitigen Musterteilen inspirieren. Hier erfahren Sie, wie Ihre Ideen umgesetzt werden können.
Luegisland 11
8143 Stallikon
Startups
Die Fluxim AG ist ein Anbieter von Simulationssoftware und Messhardware für die Display-, Beleuchtungs- und Photovoltaikindustrie weltweit. Unsere Hauptaktivität ist die Entwicklung und Vermarktung der Simulationssoftware SETFOS und LAOSS sowie der Charakterisierungsinstrumente PAIOS, PHELOS, LITOS und LITOS LITE.
Unsere F&E-Tools werden weltweit in industriellen und akademischen Forschungslabors für die Entwicklung neuer elektronischer Geräte und Halbleitermaterialien eingesetzt.
Katharina Sulzer Platz 2
8400 Winterthur
Simulation Software Engineering
Measurement Systems and Data Analysis
Computational Science
Photovoltaics and Display Technology
Startups
Sallea ist ein preisgekröntes B2B-Spin-off der ETH Zürich, das innovative Scaffolds für den Markt der zellulären Landwirtschaft entwickelt. Unsere Gerüste unterstützen nicht nur das Zellwachstum in drei Dimensionen, d.h. in ganzen Teilstücken wie Steaks oder Filets, sondern verbessern auch das Nährwertprofil und die Textur des Endprodukts.
Vladimir-Prelog-Weg 3
8093 Zürich
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Von 2024 bis 2026 wurden in der zweiten Umsetzungsphase der Innovation‑Sandbox fünf KI‑Projekte erfolgreich umgesetzt: KI in der medizinischen Dokumentation, autonome Inspektionsroboter, digitale Augenklinik, sensorbasierte Brückenüberwachung und KI bei Baubewilligungen. Da Künstliche Intelligenz für Unternehmen und die Gesellschaft immer wichtiger wird, startet die Innovation‑Sandbox noch dieses Jahr in die dritte Umsetzungsphase. Gemeinsam mit Partner:innen werden weitere KI‑Projekte unter realen Bedingungen getestet und offene regulatorische Fragen geklärt.
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Wir haben Richard König, Stellvertretender Leiter Recht und Bau bei Gossweiler Ingenieure AG, gefragt, was Innovation für ihn bedeutet. Gossweiler ist ein Ingenieurunternehmen, das neben Beratung, Planung und Bau auch Analysen, Messungen und Prüfungen in unterschiedlichen Bereichen anbietet. Ihre Dienstleistungen sind auf Städte, Gemeinden, gemeindenahe Betriebe, Unternehmen und Privatpersonen ausgerichtet.
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Wir haben Marcel Muri, Dipl. Architekt ETH, Inhaber der NOKEMA GmbH und Standortförderer von Volketswil, gefragt, was Innovation für ihn bedeutet.
Die NOKEMA GmbH beschäftigt sich mit Raumplanung, während sich die Standortförderung Volketswil mit verschiedenen Projekten und Aktivitäten für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts und des Wohnorts Volketswil einsetzt.
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Von 2024 bis 2026 wurden in der zweiten Umsetzungsphase der Innovation‑Sandbox fünf KI‑Projekte erfolgreich umgesetzt: KI in der medizinischen Dokumentation, autonome Inspektionsroboter, digitale Augenklinik, sensorbasierte Brückenüberwachung und KI bei Baubewilligungen. Da Künstliche Intelligenz für Unternehmen und die Gesellschaft immer wichtiger wird, startet die Innovation‑Sandbox noch dieses Jahr in die dritte Umsetzungsphase. Gemeinsam mit Partner:innen werden weitere KI‑Projekte unter realen Bedingungen getestet und offene regulatorische Fragen geklärt.
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Mehr InformationenStudien
Dieser Report fasst die Ergebnisse der zweiten Umsetzungsphase (2024–2026) der Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz (KI) zusammen. Aufbauend auf den Erkenntnissen der ersten Phase entwickelte die Standortförderung im Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich die Sandbox gezielt weiter und etablierte sie als zentrales Instrument zur Befähigung des KI-Ökosystems.
In der zweiten Phase setzte das Sandbox-Team fünf KI-Anwendungsfälle erfolgreich um: KI in der medizinischen Dokumentation, digitale Augenklinik, KI bei Baubewilligungen, sensorbasierte Brückenüberwachung sowie autonome Inspektionsroboter. Mit zwei Anwendungsfällen realisierte die Sandbox erstmals konkrete Mehrwerte im Gesundheitssektor. Ein weiteres Projekt unterstützte zudem Robotikfirmen beim Markteintritt im EU-Raum. Während der Fokus in der ersten Phase (2022–2024) auf KI-Anwendungen im Bereich der Bilderkennung lag, testete
die Sandbox in der zweiten Phase vor allem generative KI. Die Ergebnisse der zweiten Phase bestätigen die KI-Sandbox als wirksames Lern- und Umsetzungsinstrument, das regulatorische Unsicherheiten abbaut, Best Practices auf Basis realer Anwendungsfälle entwickelt und so das KI-Ökosystem gezielt stärkt. Auf Policy-Ebene dienten die gewonnenen Erkenntnisse als zentrale Grundlage für den Regierungsratsbeschluss zur Stärkung des KI-Standorts für die Periode 2026–2029 und für die Etablierung von Sandboxes als Instrument zur KI-Innovationsförderung auf nationaler Ebene.
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich hat in der zweiten Phase seiner Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz (KI) gezeigt, dass KI vor allem dort einen Mehrwert schaffen kann, wo sie klar definierte und praxisnahe Aufgaben unterstützt. Das haben Tests in fünf realen Anwendungsfällen ergeben.
(CONNECT) Die KI-Sandbox der Volkswirtschaftsdirektion im Kantons Zürich hat fünf KI-Anwendungsfälle unter realen Bedingungen getestet, nämlich im Rahmen von Baubewilligungsverfahren und medizinischer Dokumentation sowie bei Inspektionsrobotern, sensorbasierter Überwachung von Brücken und der Auswertung von Netzhautbildern. Insgesamt hatten sich laut einer Mitteilung 24 Organisationen für eine Teilnahme beworben.
Im Projekt KI bei Baubewilligungen hat die Innovation-Sandbox mit den Projektpartnern Gossweiler Ingenieure, Byte Studio und Nokema und in enger Abstimmung mit der Baudirektion einen Prototyp für einen KI-gestützten Vorabcheck im Meldeverfahren entwickelt, etwa für Solaranlagen, Wärmepumpen oder Ladestationen. Dieser hilft Gesuchstellenden dabei, frühzeitig zu erkennen, ob die Unterlagen vollständig sind und wo formale Angaben fehlen oder verbessert werden müssen. „Das Projekt zu den Baubewilligungen zeigt exemplarisch, wie verantwortungsvoll eingesetzte KI zu besseren Eingaben und mehr Effizienz beitragen kann – ohne die Entscheidungskompetenz und die Verantwortung der Behörden zu schwächen“, wird Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh zitiert.
Anhand eines Beispiels der Firma MPAssist wurde untersucht, wie KI Ärztinnen und Ärzte beim Transkribieren und Strukturieren medizinischer Berichte entlasten kann. Mit der Augenklinik des Stadtspitals Zürich Triemli und der Werner H. Spross-Stiftung wurde untersucht, wie KI die Auswertung von Netzhautbildern in der klinischen Praxis unterstützen kann. Die Resultate des Projekts mit irmos technologies und der Schweizerischen Südostbahn machen deutlich, dass Sensordaten die klassischen Vor-Ort-Inspektionen von Bahnbrücken sinnvoll ergänzen. Mit ANYbotics, dem Hersteller vierbeiniger Inspektionsroboter, wurde analysiert, unter welchen regulatorischen Voraussetzungen Robotiksysteme für Inspektionen in kritischer Infrastruktur wie Energieanlagen eingesetzt werden können.
„Die zweite Phase der KI-Sandbox zeigt, dass die künstliche Intelligenz vor allem dort Mehrwert schafft, wo sie konkrete, praxisnahe Aufgaben unterstützt“, wird Raphael von Thiessen, Programmleiter KI-Standort im Amt für Wirtschaft, zitiert. „Für den breiten Einsatz braucht es deshalb nicht nur leistungsfähige Modelle, sondern auch Testumgebungen, die die Technologie mit sauberen Daten, klaren Prozessen, menschlicher Kontrolle und verlässlichen rechtlichen Rahmenbedingungen zusammenbringen.“ ce/mm
Aktuelles
Mit 770 angemeldeten Gästen stiess der 12. ImmoSummit der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung – auf ausserordentlich grosses Interesse. Der etablierte Branchentreffpunkt der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft fand am 10. Juni 2026 unter dem Leitmotiv «Vom Talent zum Champion» in THE HALL in Dübendorf statt. Im Zentrum standen der Schweizer Immobilienmarkt, die Entwicklung leistungsfähiger Teams und Standorte sowie die Lancierung des Strategiereaders «New Zurich».
Dübendorf, 11. Juni 2026 – Der 12. ImmoSummit knüpfte inhaltlich an die Diskussion des Vorjahres an. 2025 stand der Anlass unter dem Motto «Vom Silo zum Mannschaftssport». Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass die grossen Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft nicht mehr isoliert gelöst werden können. 2026 ging die Diskussion einen entscheidenden Schritt weiter: Was braucht es, damit aus Zusammenarbeit echte Spitzenleistung entsteht? Das Motto «Vom Talent zum Champion» wurde auf drei Ebenen beleuchtet: bei den persönlichen Fähigkeiten und Haltungen von Führungspersönlichkeiten, bei der Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen und Projekten sowie bei der koordinierten Weiterentwicklung von Regionen und Standorten.
Eröffnet wurde der ImmoSummit von André Ingold, Präsident der FRZ und Stadtpräsident von Dübendorf, sowie von Rahel Kindermann Leuthard, Geschäftsführerin der FRZ Flughafenregion Zürich.
Immobilienmarkt: Stabilität trotz Unsicherheiten
Einen aktuellen Blick auf die Schweizer Immobilienwirtschaft vermittelten Michael Birrer, Leiter Research & Advisory bei der Migros Bank, und Michelle Müller, Analystin Immobilienresearch bei der Migros Bank. Unter dem Titel «Markteinschätzung Immobilien – Positive Aussichten in unsicheren Zeiten» ordneten sie das wirtschaftliche und politische Umfeld ein. Fazit: Die Inflation bleibt trotz steigender Energiepreise unter Kontrolle. In der Schweiz werden vergleichsweise tiefe Zinsen erwartet. Der Wohnimmobilienmarkt bleibt aufgrund der strukturellen Knappheit robust. Im Büromarkt entscheidet dagegen zunehmend die Qualität. Erfolgreich sind gut erschlossene, flexible und zeitgemässe Flächen, während ältere Bestände stärker unter Transformationsdruck geraten.
Im anschliessenden Interview gab Béatrice Schaeppi, CEO und Verwaltungsratspräsidentin der Schaeppi Grundstücke AG, Einblicke in die Führung eines traditionsreichen Familienunternehmens. Im Zentrum standen Verantwortung, Haltung und Innovationskraft in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Die Werte würden regelmässig kommuniziert. Béatrice Schaeppi wurde 2025 mit dem EY Entrepreneur Of The Year in der Kategorie Family Business ausgezeichnet.
«New Zurich» im Fokus
Ein Höhepunkt des 12. ImmoSummit war die Vorstellung des Readers «New Zurich» durch Thomas Sevcik, Gründer des Strategie-Thinktanks arthesia, und Remo Daguati, Inhaber und CEO der LOC AG. Mit «New Zurich» eröffnet die FRZ Flughafenregion Zürich die Debatte darüber, wie sich die dynamische Region rund um den Flughafen künftig weiterentwickeln soll. Die erweiterte Region zählt rund 300'000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie über 200'000 Arbeitsplätze. In den vergangenen Jahrzehnten ist ein funktional zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum entstanden, der wirtschaftliche Dynamik, internationale Erreichbarkeit und hohe Lebensqualität verbindet.
Der Reader bündelt die Ergebnisse eines mehrjährigen Strategieprozesses, an dem die 14 Mitgliedsstädte und -gemeinden der FRZ sowie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Standortentwicklung mitgewirkt haben. Nicht neue politische Strukturen stehen im Vordergrund, sondern eine besser abgestimmte Standortentwicklung mit langfristiger Perspektive. ‹New Zurich› sei kein fertiger Masterplan, sondern Denkanstoss und hoffentlich auch Handlungsimpuls, sagte FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard bereits in den einführenden Worten.
Fünf Entwicklungsfelder stehen im Mittelpunkt: Digitalisierung und ICT (BYTE), Luftfahrt und Space Economy (AERO), Headquarters und internationale Unternehmensfunktionen (HUBS), Kongresse und Events (MEET) sowie Gesundheit und Life Sciences (CARE). In den kommenden Monaten sollen die Entwicklungsfelder konkretisiert und schrittweise in erste Projekte überführt werden. Gemäss Remo Daguati geht es darum, neue bahnbrechende Technologien zu entwickeln (Deep Tech) und die hervorragende Infrastruktur - Rechenzentren und umliegende Top-Hochschulen - für erfolgreiche Businessmodelle zu nutzen. Die abschliessende Botschaft der Präsentation bringt den Anspruch auf den Punkt: «New Zurich ist eine Idee und ein Ort, dessen Zeit gekommen ist.» Die Flughafenregion Zürich sehen Daguati und Sevcik als Ort für Macher.
Talente erkennen, fördern und gewinnen lassen
Wie aus Talent Spitzenleistung entstehen kann, diskutierten Damien Ulrich, Goldmedaillengewinner als Gebäudetechnikplaner EFZ an den SwissSkills 2019, Jael Schlatter, Zimmerin und Teilnehmerin an den SwissSkills 2020, sowie Dario Meyer, Stürmer beim EHC Kloten.
Die drei Persönlichkeiten verdeutlichten aus unterschiedlichen Perspektiven, dass Talent allein nicht genügt. Entscheidend sind Leidenschaft, Präzision, Disziplin, Durchhaltevermögen sowie ein Umfeld, das junge Menschen fördert und ihnen Verantwortung überträgt. Es geht um eine positive Haltung und darum, etwas zu wagen. Oder wie es Dario Meyer formulierte: «Ein Fehler ist der Beweis eines Versuchs.»
Architektur schafft Identität
Mit Sören Grünert, Partner bei BIG – Bjarke Ingels Group, rückte ein international bedeutendes Bauprojekt ins Zentrum: das neue Dock A am Flughafen Zürich. Unter dem Titel «Social Infrastructure – von der Idee zur Identität» zeigte er auf, wie Architektur über ihre unmittelbare Funktion hinaus Identität, Aufenthaltsqualität und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann.
Das neue Dock A soll sowohl für die Luftfahrt als auch für die Bauindustrie neue Massstäbe setzen. Das Projekt verbindet internationale Ausstrahlung mit Schweizer Bautradition und steht exemplarisch für das Zusammenspiel von Architektur, Place Branding und Place Making. Die auf die riesige LED-Wall projizierten Holzkonstruktionen des Dock A verblüfften das Publikum. Für Grünert ist es ein Privileg, das moderne Tor von New Zurich zur Welt zu schaffen.
Leistungskultur, Leadership und Werte
Den abschliessenden Impuls setzte Anders Indset. Der norwegischstämmige Wirtschaftsphilosoph, Deep-Tech-Investor und ehemalige Spitzensportler beleuchtete unter dem Titel «Wikinger Kodex – Auf dem Weg zu einer Leistungskultur verwurzelt in Werten» die Anforderungen an Führung im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, exponentiellem Wandel und schwindenden Gewissheiten.
Seine zentrale Botschaft: Spitzenleistung und nachhaltiger Erfolg setzen nicht nur Leistungsbereitschaft voraus, sondern auch klare Werte, langfristiges Denken und die Fähigkeit, Entwicklungen aktiv vorauszudenken. Der Possibilismus orientiert die Ziele an den vorhandenen Möglichkeiten.
Einen besonderen musikalischen Akzent setzte JODOK CELLO. Der Schweizer Cellist und Content Creator begeisterte mit seiner Verbindung von klassischer Musik und digitaler Kommunikation weltweit ein Millionenpublikum. Durch den ImmoSummit führte Moderatorin Monika Schärer.
Plattform für Austausch und Zusammenarbeit
Mit 770 angemeldeten Gästen unterstrich der 12. ImmoSummit seine Bedeutung als zentrale Plattform für die Schweizer Bau-, Immobilien- und Standortwirtschaft. Der Anlass verband fachliche Orientierung mit persönlichem Austausch und konkreten Impulsen für die Weiterentwicklung von Unternehmen, Projekten und Regionen.
Gruppenfoto: (c) FRZ / André Maurer
Aktuelles
Otelfingen ZH/Wettingen AG/Zürich – Hitachi Energy wird seinen neuen Schweizer Hauptsitz in Otelfingen errichten. Dort bezieht die Energiesparte des Technologiekonzerns das ehemalige Verteilzentrum von Jelmoli und angrenzende Areale. Auch Wettingen hatte sich um den Zuschlag beworben.
(CONNECT) Hitachi Energy wird sich mit seinem Schweizer Hauptsitz in Otelfingen ansiedeln. Das hat die in Zürich ansässige Schweizer Tochter des international tätigen japanischen Industriekonzerns am 11. Juni 2026 entschieden. Der Gemeinderat zeigte sich laut einer offiziellen Mitteilung „hocherfreut über diesen Entscheid“. Hitachi sei ein Konzern, „der hervorragend zur erarbeiteten Industriestrategie und zum Narrativ ,Energy und Materials Hub' passt“. Dessen Ansiedlung stärke den Wirtschaftsstandort Otelfingen, aber auch die gesamte Region. „Sie schafft neue Chancen und unterstreicht die positive Entwicklung unserer Gemeinde. Hitachi hatte in Aussicht gestellt, 1000 bestehende Arbeitsplätze zu sichern und 2000 neue schaffen zu wollen.
In ihrem 2025 veröffentlichten Analysebericht zur Standortstrategie der Gemeinde hatten die Autorinnen und Autoren festgehalten, dass sich für das „hochdominante Jelmoli-Gebäude“ und die industrielle Weiterentwicklung des Standorts Chancen auftun könnten, wenn es mit dem angrenzenden gemeindeeigenen Grundstück Weberwis angeboten werde. Dies erlaube „in Verbindung mit dem S-Bahnknoten Otelfingen Golfpark sowie einer gezielten Entwicklung des Jelmoli-Gebäudes eine Neuausrichtung des Standorts Otelfingen“. Dieser Plan ist demnach aufgegangen.
Denn nun ist klar, dass das Unternehmen das Gelände des ehemaligen Jelmoli-Verteilzentrums und angrenzende Parzellen übernehmen wird, insgesamt 11 Hektare. Der Bau steht teilweise unter Denkmalschutz. Doch weder dies noch die im Vergleich zum Mitbewerber Wettingen im Aargau höheren Unternehmenssteuern haben Hitachi von der Entscheidung pro Otelfingen abgehalten.
Noch an ihrer Sitzung vom 26. Mai 2026 hatten die Mitglieder der grossrätlichen Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung des Kantons Aargau mit 13 zu 1 Stimmen bei einer Enthaltung für die Anpassung des Richtplans auf dem Gebiet Tägerhardächer gestimmt. Damit waren die planerischen Voraussetzungen für eine Ansiedlung von Hitachi Energy in Wettingen geschaffen worden. ce/mm
Aktuelles
Der erste KI Escape Room ist eröffnet an der Verena-Conzett-Strasse 7 in Zürich. Der KI Escape Room macht das abstrakte Thema «Künstliche Intelligenz» erlebbar: Teams mit unterschiedlichem Vorwissen lösen gemeinsam Rätsel rund um KI-Grundlagen, spielerisch, immersiv und einprägsam
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt auch im öffentlichen Sektor. Ein kompetenter und kritischer Umgang mit KI sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Aus diesem Grund wurde der KI Escape Room entwickelt.
Seit Kurzem ist dieser an der Verena-Conzett-Strasse 7 in Zürich zu finden. Der KI Escape Room macht das abstrakte Thema "Künstliche Intelligenz" erlebbar: Teams mit unterschiedlichem Vorwissen lösen gemeinsam Rätsel rund um KI-Grundlagen, spielerisch, immersiv und einprägsam. Dabei geht es nicht darum, auf den KI-Hype aufzuspringen. Es werden echte Kompetenzen vermittelt und Ethikfragen bewusst ins Zentrum gestellt. Anschliessend vertiefen die Teilnehmenden das Gelernte in einer moderierten Schulung.
Das Angebot eignet sich besonders für Teams, die gemeinsam ein fundiertes Grundverständnis aufbauen möchten, unabhängig vom technischen Hintergrund der einzelnen Personen.
Aktuelles
Zürich/Spreitenbach AG – Studierende mehrerer Hochschulen nehmen an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs ist die Zweifel Chips & Snacks AG. Das Finale findet am 16. Juni statt.
(CONNECT) Studierende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) nehmen in diesem Jahr erstmalig an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist die Zweifel Chips & Snacks AG mit Sitz in Spreitenbach Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs. Um den von dem in Zürich ansässigen Verband Leading Swiss Agency (LSA) ausgeschriebenen Junior Agency Award bewerben sich insgesamt 35 Teams. Neben der HWZ sind auch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) aus Winterthur, die Hochschule Luzern (HSLU), die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie die Berner Fachhochschule (BFH) vertreten. Von Seiten der HWZ gehen drei Teams aus dem Bachelor Business Communications HWZ an den Start.
In Teams von fünf bis sechs Studierenden werden gemäss der Vorgaben von Zweifel Kommunikationskampagnen ausgearbeitet. Dabei werden sie von Coaches der LSA und der jeweiligen Hochschule unterstützt. Im Mai und Anfang Juni gab es Vorentscheidungen, die Siegerteams arbeiten bis zur Preisverleihung am 16. Juni 2026 an ihren Präsentationen.
„Der Junior Agency Award bietet die Möglichkeit, aus der eigenen Bubble herauszutreten und sich mit anderen Hochschulen zu messen“, wird Bernhard Schweizer, Studiengangsleitung Bachelor Business Communications der HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Für uns ist interessant zu beobachten, was unsere Studierenden daraus mitnehmen: fachlich, persönlich und auch im Umgang mit einer echten Wettbewerbssituation. Diese Erfahrungen werden sicher auch für die Weiterentwicklung unseres Studiengangs wertvoll sein.“ ce/ww
Events
Mental Health First Aid (MHFA) ist ein zertifiziertes Trainingsprogramm, das sich auf praktische Fähigkeiten konzentriert, um Menschen mit psychischen Problemen oder Krisen zu erkennen, anzusprechen und zu unterstützen – sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext.
In diesem praktischen Kleingruppenkurs arbeiten die Teilnehmer an Situationen, die mit Stress, Burnout, Angst, Depression, Drogenkonsum und anderen Themen der psychischen Gesundheit zusammenhängen.
Die Teilnehmer lernen:
Das Training ist besonders wichtig für Manager, Personalverantwortliche, Teamleiter und alle, die oft die Person sind, an die sich andere wenden.
Termine: 27. August & 3. September 2026
Dauer: 2 ganztägige Sitzungen (insgesamt 12 Stunden plus Pausen)
Sprache: Englisch
Format: Kleine Gruppe, persönlich in Zürich
Aktuelles
Durch die Forschung der Universität Zürich entstehen innovative Produkte und Anwendungen, die vielen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Um die Entwicklung von Entscheidungshilfen für Therapien gegen Krebs voranzutreiben, wurde EVIIVE als Spin-off der Universität Zürich ausgegründet.
Eviive hat komplizierte Partikel im Visier: Extrazelluläre Vesikel sind schwierig nachzuweisen, winzig – und zugleich grosse Hoffnungsträger für Menschen, die unter Krebserkrankungen leiden. Sie werden als Botenstoffe von Zellen ausgesandt, um biologische «Nachrichten» zu übermitteln. Für Therapien gegen unterschiedliche Krebs- oder Tumorerkrankungen sind diese Informationen wertvoll, weil sie die Kommunikation zwischen Immunzellen untereinander oder zwischen Immun- und Krebszellen offenlegen können.
Das Team von Fachleuten unter Leitung der Eviive-Gründer und Immunologen Kevin Yim und Richard Chahwan entwickelt ein neues Verfahren, das dieses Vorgehen präzisieren und zugleich beschleunigen soll – auf der Basis von Forschungsarbeiten an der UZH und Erfahrungen, die während jahrelanger Kooperation mit dem Universitätsspital Zürich gesammelt wurden. Die Idee: Die Botschaften zwischen dem Immunsystem und Krebszellen zu entschlüsseln, soll dazu beitragen, die passendste Therapie für jeden Patienten zu finden – oder auch eine Antwort auf die Frage, ob eine einzelne Behandlung oder eine Kombination aus mehreren Therapien die beste Wahl ist.
Als Beispiel nennt Yim eine Studie zu Melanomen, die Anfang 2026 fertiggestellt wurde. Anhand der Blutproben von 125 Betroffenen mit dieser Hautkrebserkrankung zeigten die Entwickler, dass sie den Erfolg von Therapien mit einer Zuverlässigkeit von über 90 Prozent der Erkrankten treffend prognostizieren konnten. Nach diesen und weiteren ermutigenden Erfolgen arbeitet das Team des jungen Spin-offs Eviive nun daran, diese innovative Analytik zu «skalieren». «Wir validieren die Analyse gleichzeitig mit externen klinischen Netzwerken in der EU und den USA und Pharmapartnern», erklärt Yim, «mit den robusten Nachweisen zur Anwendbarkeit, die in der modernen Präzisionsmedizin erforderlich sind.»
Studien
Die Arbeitgeber:innen verlangen zunehmend digitale Kompetenzen für Führungspositionen in der Schweiz. Ein neues Whitepaper von Advance in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich und dem Kanton Zürich zeigt, dass das digitale Kompetenzgefälle zwischen Frauen und Männern besonders bei komplexeren digitalen Fähigkeiten deutlich wird. Was bedeutet dies für die Zukunft von Führungspositionen in der Schweiz?
Erfahren Sie, was ein Jahrzehnt an Schweizer Stellenanzeigen darüber aussagt, wie sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Nachfrage nach digitalen Kompetenzen im Laufe der Zeit entwickelt haben und nach wie vor bestehen – und das zu einer Zeit, in der KI-Technologien die Nachfrage nach digitaler Arbeit möglicherweise neu gestalten. Erfahren Sie, wie strukturelle Hindernisse den beruflichen Aufstieg von Frauen nach wie vor einschränken – und finden Sie heraus, was Sie – als Organisationen, Pädagogen, politische Entscheidungsträger:innen und Frauen – tun können, um den Wandel zu beschleunigen und die digitale Kompetenzlücke zu schliessen. Lassen Sie uns gemeinsam Chancen schaffen und ausbauen, die alle Talente einbeziehen.
Veröffentlicht im Juni 2026 von Advance – Gender Equality in Business in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich und mit Unterstützung des Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich
Aktuelles
Cologny GE/Adliswil ZH/Epalinges VD – Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat seine diesjährigen Technology Pioneers ausgewählt. Von den 100 internationalen Start-ups stammen zwei aus der Schweiz: Metafuels aus Adliswil entwickelt nachhaltigen Treibstoff, Atinary will Forschung durch KI vorantreiben.
(CONNECT) Das Weltwirtschaftsforum hat auch in diesem Jahr 100 internationale Start-ups als Technology Pioneers ausgewählt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die 100 Jungunternehmen stammen aus insgesamt 23 Ländern, wobei Indien neun der ausgewählten Unternehmen stellt. Die Schweiz ist mit zwei Start-ups vertreten, Metafuels aus Adliswil und Attinary auf Epalinges.
Metafuels hat den auf Methanolbasis hergestellten nachhaltigen Flugzeugtreibstoff Aerobrew entwickelt. Das Unternehmen hat eine Technologie erschaffen, mit der sich Methanol in Kerosin umwandeln lässt. Die Kraftstoffe von Metafuels sind vollständig kompatibel mit bestehenden Flugzeugen, Triebwerken und der Flughafeninfrastruktur. Derzeit strebt Metafuels an, europaweit vertriebstechnische Grundlagen für diesen nachhaltigen Flugtreibstoff zu schaffen.
Atinary Technologies möchte Forschung und Entwicklung (F&E) durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik vorantreiben. Damit soll die F&E automatisiert beziehungsweise autonom gestaltet werden. So würden Self-Driving Labs entstehen. Hinter diesen steht eine Technologie, mit der Atinary es menschlichen Forschern ermöglicht, maschinelles Lernen in Verbindung mit Robotern einzusetzen, um Experimente selbstständig zu erlernen, anzupassen und zu optimieren. ce/jh
Aktuelles
Schlieren/Dübendorf ZH/St-Sulpice VD – Die Forgis AG, Bubble Robotics GmbH und Embodied AI sind für den Google DeepMind Accelerator ausgewählt worden. An dem dreimonatigen Programm nehmen insgesamt 15 Robotik-Start-ups teil, um sich auf die Markteinführung ihrer Produkte vorzubereiten.
(CONNECT) Forgis aus Schlieren, Bubble Robotics aus Dübendorf und Embodied AI aus St-Sulpice haben sich gemeinsam mit zwölf weiteren europäischen Start-ups für den Google DeepMind Accelerator qualifiziert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die 15 Jungunternehmen durchlaufen ein dreimonatiges Mentoring-Programm und erhalten technische Unterstützung, um ihre Robotiklösungen zur Marktreife weiterzuentwickeln. Dabei werden die teilnehmenden Start-ups Zugriff auf die Künstliche Intelligenz (KI)-Lösungen von Google nehmen können.
Forgis entwickelt KI-Agenten, die „Maschinen so verstehen wie erfahrene Ingenieure“, heisst es von Google. So könnten Fehler vorhergesagt und die Leistung optimiert werden. Bubble Robotics arbeitet an Robotern, die unter Wasser und an der Wasseroberfläche eingesetzt werden können. Und Embodied AI entwickelt ferngesteuerte humanoide Roboter, die sich mit gesammelten Daten, zum Beispiel im Kundendienst, selbst verbessern und entwickeln.
Das Programm wird nach seinem Start in London bis September andauern und mit einer dreitägigen Abschlussveranstaltung in London enden. Dabei können die Teilnehmenden ihre Lösungen Mentoren, Google-Partnern und -Teams vorstellen. Die weiteren Start-ups stammen aus Grossbritannien (4), Norwegen, Griechenland, Rumänien, Deutschland, Italien, Dänemark, Frankreich und Schweden. ce/jh
Aktuelles
Mit 770 angemeldeten Gästen stiess der 12. ImmoSummit der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung – auf ausserordentlich grosses Interesse. Der etablierte Branchentreffpunkt der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft fand am 10. Juni 2026 unter dem Leitmotiv «Vom Talent zum Champion» in THE HALL in Dübendorf statt. Im Zentrum standen der Schweizer Immobilienmarkt, die Entwicklung leistungsfähiger Teams und Standorte sowie die Lancierung des Strategiereaders «New Zurich».
Dübendorf, 11. Juni 2026 – Der 12. ImmoSummit knüpfte inhaltlich an die Diskussion des Vorjahres an. 2025 stand der Anlass unter dem Motto «Vom Silo zum Mannschaftssport». Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass die grossen Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft nicht mehr isoliert gelöst werden können. 2026 ging die Diskussion einen entscheidenden Schritt weiter: Was braucht es, damit aus Zusammenarbeit echte Spitzenleistung entsteht? Das Motto «Vom Talent zum Champion» wurde auf drei Ebenen beleuchtet: bei den persönlichen Fähigkeiten und Haltungen von Führungspersönlichkeiten, bei der Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen und Projekten sowie bei der koordinierten Weiterentwicklung von Regionen und Standorten.
Eröffnet wurde der ImmoSummit von André Ingold, Präsident der FRZ und Stadtpräsident von Dübendorf, sowie von Rahel Kindermann Leuthard, Geschäftsführerin der FRZ Flughafenregion Zürich.
Immobilienmarkt: Stabilität trotz Unsicherheiten
Einen aktuellen Blick auf die Schweizer Immobilienwirtschaft vermittelten Michael Birrer, Leiter Research & Advisory bei der Migros Bank, und Michelle Müller, Analystin Immobilienresearch bei der Migros Bank. Unter dem Titel «Markteinschätzung Immobilien – Positive Aussichten in unsicheren Zeiten» ordneten sie das wirtschaftliche und politische Umfeld ein. Fazit: Die Inflation bleibt trotz steigender Energiepreise unter Kontrolle. In der Schweiz werden vergleichsweise tiefe Zinsen erwartet. Der Wohnimmobilienmarkt bleibt aufgrund der strukturellen Knappheit robust. Im Büromarkt entscheidet dagegen zunehmend die Qualität. Erfolgreich sind gut erschlossene, flexible und zeitgemässe Flächen, während ältere Bestände stärker unter Transformationsdruck geraten.
Im anschliessenden Interview gab Béatrice Schaeppi, CEO und Verwaltungsratspräsidentin der Schaeppi Grundstücke AG, Einblicke in die Führung eines traditionsreichen Familienunternehmens. Im Zentrum standen Verantwortung, Haltung und Innovationskraft in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Die Werte würden regelmässig kommuniziert. Béatrice Schaeppi wurde 2025 mit dem EY Entrepreneur Of The Year in der Kategorie Family Business ausgezeichnet.
«New Zurich» im Fokus
Ein Höhepunkt des 12. ImmoSummit war die Vorstellung des Readers «New Zurich» durch Thomas Sevcik, Gründer des Strategie-Thinktanks arthesia, und Remo Daguati, Inhaber und CEO der LOC AG. Mit «New Zurich» eröffnet die FRZ Flughafenregion Zürich die Debatte darüber, wie sich die dynamische Region rund um den Flughafen künftig weiterentwickeln soll. Die erweiterte Region zählt rund 300'000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie über 200'000 Arbeitsplätze. In den vergangenen Jahrzehnten ist ein funktional zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum entstanden, der wirtschaftliche Dynamik, internationale Erreichbarkeit und hohe Lebensqualität verbindet.
Der Reader bündelt die Ergebnisse eines mehrjährigen Strategieprozesses, an dem die 14 Mitgliedsstädte und -gemeinden der FRZ sowie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Standortentwicklung mitgewirkt haben. Nicht neue politische Strukturen stehen im Vordergrund, sondern eine besser abgestimmte Standortentwicklung mit langfristiger Perspektive. ‹New Zurich› sei kein fertiger Masterplan, sondern Denkanstoss und hoffentlich auch Handlungsimpuls, sagte FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard bereits in den einführenden Worten.
Fünf Entwicklungsfelder stehen im Mittelpunkt: Digitalisierung und ICT (BYTE), Luftfahrt und Space Economy (AERO), Headquarters und internationale Unternehmensfunktionen (HUBS), Kongresse und Events (MEET) sowie Gesundheit und Life Sciences (CARE). In den kommenden Monaten sollen die Entwicklungsfelder konkretisiert und schrittweise in erste Projekte überführt werden. Gemäss Remo Daguati geht es darum, neue bahnbrechende Technologien zu entwickeln (Deep Tech) und die hervorragende Infrastruktur - Rechenzentren und umliegende Top-Hochschulen - für erfolgreiche Businessmodelle zu nutzen. Die abschliessende Botschaft der Präsentation bringt den Anspruch auf den Punkt: «New Zurich ist eine Idee und ein Ort, dessen Zeit gekommen ist.» Die Flughafenregion Zürich sehen Daguati und Sevcik als Ort für Macher.
Talente erkennen, fördern und gewinnen lassen
Wie aus Talent Spitzenleistung entstehen kann, diskutierten Damien Ulrich, Goldmedaillengewinner als Gebäudetechnikplaner EFZ an den SwissSkills 2019, Jael Schlatter, Zimmerin und Teilnehmerin an den SwissSkills 2020, sowie Dario Meyer, Stürmer beim EHC Kloten.
Die drei Persönlichkeiten verdeutlichten aus unterschiedlichen Perspektiven, dass Talent allein nicht genügt. Entscheidend sind Leidenschaft, Präzision, Disziplin, Durchhaltevermögen sowie ein Umfeld, das junge Menschen fördert und ihnen Verantwortung überträgt. Es geht um eine positive Haltung und darum, etwas zu wagen. Oder wie es Dario Meyer formulierte: «Ein Fehler ist der Beweis eines Versuchs.»
Architektur schafft Identität
Mit Sören Grünert, Partner bei BIG – Bjarke Ingels Group, rückte ein international bedeutendes Bauprojekt ins Zentrum: das neue Dock A am Flughafen Zürich. Unter dem Titel «Social Infrastructure – von der Idee zur Identität» zeigte er auf, wie Architektur über ihre unmittelbare Funktion hinaus Identität, Aufenthaltsqualität und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann.
Das neue Dock A soll sowohl für die Luftfahrt als auch für die Bauindustrie neue Massstäbe setzen. Das Projekt verbindet internationale Ausstrahlung mit Schweizer Bautradition und steht exemplarisch für das Zusammenspiel von Architektur, Place Branding und Place Making. Die auf die riesige LED-Wall projizierten Holzkonstruktionen des Dock A verblüfften das Publikum. Für Grünert ist es ein Privileg, das moderne Tor von New Zurich zur Welt zu schaffen.
Leistungskultur, Leadership und Werte
Den abschliessenden Impuls setzte Anders Indset. Der norwegischstämmige Wirtschaftsphilosoph, Deep-Tech-Investor und ehemalige Spitzensportler beleuchtete unter dem Titel «Wikinger Kodex – Auf dem Weg zu einer Leistungskultur verwurzelt in Werten» die Anforderungen an Führung im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, exponentiellem Wandel und schwindenden Gewissheiten.
Seine zentrale Botschaft: Spitzenleistung und nachhaltiger Erfolg setzen nicht nur Leistungsbereitschaft voraus, sondern auch klare Werte, langfristiges Denken und die Fähigkeit, Entwicklungen aktiv vorauszudenken. Der Possibilismus orientiert die Ziele an den vorhandenen Möglichkeiten.
Einen besonderen musikalischen Akzent setzte JODOK CELLO. Der Schweizer Cellist und Content Creator begeisterte mit seiner Verbindung von klassischer Musik und digitaler Kommunikation weltweit ein Millionenpublikum. Durch den ImmoSummit führte Moderatorin Monika Schärer.
Plattform für Austausch und Zusammenarbeit
Mit 770 angemeldeten Gästen unterstrich der 12. ImmoSummit seine Bedeutung als zentrale Plattform für die Schweizer Bau-, Immobilien- und Standortwirtschaft. Der Anlass verband fachliche Orientierung mit persönlichem Austausch und konkreten Impulsen für die Weiterentwicklung von Unternehmen, Projekten und Regionen.
Gruppenfoto: (c) FRZ / André Maurer
Aktuelles
Otelfingen ZH/Wettingen AG/Zürich – Hitachi Energy wird seinen neuen Schweizer Hauptsitz in Otelfingen errichten. Dort bezieht die Energiesparte des Technologiekonzerns das ehemalige Verteilzentrum von Jelmoli und angrenzende Areale. Auch Wettingen hatte sich um den Zuschlag beworben.
(CONNECT) Hitachi Energy wird sich mit seinem Schweizer Hauptsitz in Otelfingen ansiedeln. Das hat die in Zürich ansässige Schweizer Tochter des international tätigen japanischen Industriekonzerns am 11. Juni 2026 entschieden. Der Gemeinderat zeigte sich laut einer offiziellen Mitteilung „hocherfreut über diesen Entscheid“. Hitachi sei ein Konzern, „der hervorragend zur erarbeiteten Industriestrategie und zum Narrativ ,Energy und Materials Hub' passt“. Dessen Ansiedlung stärke den Wirtschaftsstandort Otelfingen, aber auch die gesamte Region. „Sie schafft neue Chancen und unterstreicht die positive Entwicklung unserer Gemeinde. Hitachi hatte in Aussicht gestellt, 1000 bestehende Arbeitsplätze zu sichern und 2000 neue schaffen zu wollen.
In ihrem 2025 veröffentlichten Analysebericht zur Standortstrategie der Gemeinde hatten die Autorinnen und Autoren festgehalten, dass sich für das „hochdominante Jelmoli-Gebäude“ und die industrielle Weiterentwicklung des Standorts Chancen auftun könnten, wenn es mit dem angrenzenden gemeindeeigenen Grundstück Weberwis angeboten werde. Dies erlaube „in Verbindung mit dem S-Bahnknoten Otelfingen Golfpark sowie einer gezielten Entwicklung des Jelmoli-Gebäudes eine Neuausrichtung des Standorts Otelfingen“. Dieser Plan ist demnach aufgegangen.
Denn nun ist klar, dass das Unternehmen das Gelände des ehemaligen Jelmoli-Verteilzentrums und angrenzende Parzellen übernehmen wird, insgesamt 11 Hektare. Der Bau steht teilweise unter Denkmalschutz. Doch weder dies noch die im Vergleich zum Mitbewerber Wettingen im Aargau höheren Unternehmenssteuern haben Hitachi von der Entscheidung pro Otelfingen abgehalten.
Noch an ihrer Sitzung vom 26. Mai 2026 hatten die Mitglieder der grossrätlichen Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung des Kantons Aargau mit 13 zu 1 Stimmen bei einer Enthaltung für die Anpassung des Richtplans auf dem Gebiet Tägerhardächer gestimmt. Damit waren die planerischen Voraussetzungen für eine Ansiedlung von Hitachi Energy in Wettingen geschaffen worden. ce/mm
Aktuelles
Der erste KI Escape Room ist eröffnet an der Verena-Conzett-Strasse 7 in Zürich. Der KI Escape Room macht das abstrakte Thema «Künstliche Intelligenz» erlebbar: Teams mit unterschiedlichem Vorwissen lösen gemeinsam Rätsel rund um KI-Grundlagen, spielerisch, immersiv und einprägsam
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt auch im öffentlichen Sektor. Ein kompetenter und kritischer Umgang mit KI sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Aus diesem Grund wurde der KI Escape Room entwickelt.
Seit Kurzem ist dieser an der Verena-Conzett-Strasse 7 in Zürich zu finden. Der KI Escape Room macht das abstrakte Thema "Künstliche Intelligenz" erlebbar: Teams mit unterschiedlichem Vorwissen lösen gemeinsam Rätsel rund um KI-Grundlagen, spielerisch, immersiv und einprägsam. Dabei geht es nicht darum, auf den KI-Hype aufzuspringen. Es werden echte Kompetenzen vermittelt und Ethikfragen bewusst ins Zentrum gestellt. Anschliessend vertiefen die Teilnehmenden das Gelernte in einer moderierten Schulung.
Das Angebot eignet sich besonders für Teams, die gemeinsam ein fundiertes Grundverständnis aufbauen möchten, unabhängig vom technischen Hintergrund der einzelnen Personen.
Aktuelles
Zürich/Spreitenbach AG – Studierende mehrerer Hochschulen nehmen an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs ist die Zweifel Chips & Snacks AG. Das Finale findet am 16. Juni statt.
(CONNECT) Studierende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) nehmen in diesem Jahr erstmalig an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist die Zweifel Chips & Snacks AG mit Sitz in Spreitenbach Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs. Um den von dem in Zürich ansässigen Verband Leading Swiss Agency (LSA) ausgeschriebenen Junior Agency Award bewerben sich insgesamt 35 Teams. Neben der HWZ sind auch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) aus Winterthur, die Hochschule Luzern (HSLU), die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie die Berner Fachhochschule (BFH) vertreten. Von Seiten der HWZ gehen drei Teams aus dem Bachelor Business Communications HWZ an den Start.
In Teams von fünf bis sechs Studierenden werden gemäss der Vorgaben von Zweifel Kommunikationskampagnen ausgearbeitet. Dabei werden sie von Coaches der LSA und der jeweiligen Hochschule unterstützt. Im Mai und Anfang Juni gab es Vorentscheidungen, die Siegerteams arbeiten bis zur Preisverleihung am 16. Juni 2026 an ihren Präsentationen.
„Der Junior Agency Award bietet die Möglichkeit, aus der eigenen Bubble herauszutreten und sich mit anderen Hochschulen zu messen“, wird Bernhard Schweizer, Studiengangsleitung Bachelor Business Communications der HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Für uns ist interessant zu beobachten, was unsere Studierenden daraus mitnehmen: fachlich, persönlich und auch im Umgang mit einer echten Wettbewerbssituation. Diese Erfahrungen werden sicher auch für die Weiterentwicklung unseres Studiengangs wertvoll sein.“ ce/ww
Events
Mental Health First Aid (MHFA) ist ein zertifiziertes Trainingsprogramm, das sich auf praktische Fähigkeiten konzentriert, um Menschen mit psychischen Problemen oder Krisen zu erkennen, anzusprechen und zu unterstützen – sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext.
In diesem praktischen Kleingruppenkurs arbeiten die Teilnehmer an Situationen, die mit Stress, Burnout, Angst, Depression, Drogenkonsum und anderen Themen der psychischen Gesundheit zusammenhängen.
Die Teilnehmer lernen:
Das Training ist besonders wichtig für Manager, Personalverantwortliche, Teamleiter und alle, die oft die Person sind, an die sich andere wenden.
Termine: 27. August & 3. September 2026
Dauer: 2 ganztägige Sitzungen (insgesamt 12 Stunden plus Pausen)
Sprache: Englisch
Format: Kleine Gruppe, persönlich in Zürich
Aktuelles
Durch die Forschung der Universität Zürich entstehen innovative Produkte und Anwendungen, die vielen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Um die Entwicklung von Entscheidungshilfen für Therapien gegen Krebs voranzutreiben, wurde EVIIVE als Spin-off der Universität Zürich ausgegründet.
Eviive hat komplizierte Partikel im Visier: Extrazelluläre Vesikel sind schwierig nachzuweisen, winzig – und zugleich grosse Hoffnungsträger für Menschen, die unter Krebserkrankungen leiden. Sie werden als Botenstoffe von Zellen ausgesandt, um biologische «Nachrichten» zu übermitteln. Für Therapien gegen unterschiedliche Krebs- oder Tumorerkrankungen sind diese Informationen wertvoll, weil sie die Kommunikation zwischen Immunzellen untereinander oder zwischen Immun- und Krebszellen offenlegen können.
Das Team von Fachleuten unter Leitung der Eviive-Gründer und Immunologen Kevin Yim und Richard Chahwan entwickelt ein neues Verfahren, das dieses Vorgehen präzisieren und zugleich beschleunigen soll – auf der Basis von Forschungsarbeiten an der UZH und Erfahrungen, die während jahrelanger Kooperation mit dem Universitätsspital Zürich gesammelt wurden. Die Idee: Die Botschaften zwischen dem Immunsystem und Krebszellen zu entschlüsseln, soll dazu beitragen, die passendste Therapie für jeden Patienten zu finden – oder auch eine Antwort auf die Frage, ob eine einzelne Behandlung oder eine Kombination aus mehreren Therapien die beste Wahl ist.
Als Beispiel nennt Yim eine Studie zu Melanomen, die Anfang 2026 fertiggestellt wurde. Anhand der Blutproben von 125 Betroffenen mit dieser Hautkrebserkrankung zeigten die Entwickler, dass sie den Erfolg von Therapien mit einer Zuverlässigkeit von über 90 Prozent der Erkrankten treffend prognostizieren konnten. Nach diesen und weiteren ermutigenden Erfolgen arbeitet das Team des jungen Spin-offs Eviive nun daran, diese innovative Analytik zu «skalieren». «Wir validieren die Analyse gleichzeitig mit externen klinischen Netzwerken in der EU und den USA und Pharmapartnern», erklärt Yim, «mit den robusten Nachweisen zur Anwendbarkeit, die in der modernen Präzisionsmedizin erforderlich sind.»
Studien
Die Arbeitgeber:innen verlangen zunehmend digitale Kompetenzen für Führungspositionen in der Schweiz. Ein neues Whitepaper von Advance in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich und dem Kanton Zürich zeigt, dass das digitale Kompetenzgefälle zwischen Frauen und Männern besonders bei komplexeren digitalen Fähigkeiten deutlich wird. Was bedeutet dies für die Zukunft von Führungspositionen in der Schweiz?
Erfahren Sie, was ein Jahrzehnt an Schweizer Stellenanzeigen darüber aussagt, wie sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Nachfrage nach digitalen Kompetenzen im Laufe der Zeit entwickelt haben und nach wie vor bestehen – und das zu einer Zeit, in der KI-Technologien die Nachfrage nach digitaler Arbeit möglicherweise neu gestalten. Erfahren Sie, wie strukturelle Hindernisse den beruflichen Aufstieg von Frauen nach wie vor einschränken – und finden Sie heraus, was Sie – als Organisationen, Pädagogen, politische Entscheidungsträger:innen und Frauen – tun können, um den Wandel zu beschleunigen und die digitale Kompetenzlücke zu schliessen. Lassen Sie uns gemeinsam Chancen schaffen und ausbauen, die alle Talente einbeziehen.
Veröffentlicht im Juni 2026 von Advance – Gender Equality in Business in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich und mit Unterstützung des Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich
Aktuelles
Cologny GE/Adliswil ZH/Epalinges VD – Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat seine diesjährigen Technology Pioneers ausgewählt. Von den 100 internationalen Start-ups stammen zwei aus der Schweiz: Metafuels aus Adliswil entwickelt nachhaltigen Treibstoff, Atinary will Forschung durch KI vorantreiben.
(CONNECT) Das Weltwirtschaftsforum hat auch in diesem Jahr 100 internationale Start-ups als Technology Pioneers ausgewählt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die 100 Jungunternehmen stammen aus insgesamt 23 Ländern, wobei Indien neun der ausgewählten Unternehmen stellt. Die Schweiz ist mit zwei Start-ups vertreten, Metafuels aus Adliswil und Attinary auf Epalinges.
Metafuels hat den auf Methanolbasis hergestellten nachhaltigen Flugzeugtreibstoff Aerobrew entwickelt. Das Unternehmen hat eine Technologie erschaffen, mit der sich Methanol in Kerosin umwandeln lässt. Die Kraftstoffe von Metafuels sind vollständig kompatibel mit bestehenden Flugzeugen, Triebwerken und der Flughafeninfrastruktur. Derzeit strebt Metafuels an, europaweit vertriebstechnische Grundlagen für diesen nachhaltigen Flugtreibstoff zu schaffen.
Atinary Technologies möchte Forschung und Entwicklung (F&E) durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik vorantreiben. Damit soll die F&E automatisiert beziehungsweise autonom gestaltet werden. So würden Self-Driving Labs entstehen. Hinter diesen steht eine Technologie, mit der Atinary es menschlichen Forschern ermöglicht, maschinelles Lernen in Verbindung mit Robotern einzusetzen, um Experimente selbstständig zu erlernen, anzupassen und zu optimieren. ce/jh
Aktuelles
Schlieren/Dübendorf ZH/St-Sulpice VD – Die Forgis AG, Bubble Robotics GmbH und Embodied AI sind für den Google DeepMind Accelerator ausgewählt worden. An dem dreimonatigen Programm nehmen insgesamt 15 Robotik-Start-ups teil, um sich auf die Markteinführung ihrer Produkte vorzubereiten.
(CONNECT) Forgis aus Schlieren, Bubble Robotics aus Dübendorf und Embodied AI aus St-Sulpice haben sich gemeinsam mit zwölf weiteren europäischen Start-ups für den Google DeepMind Accelerator qualifiziert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die 15 Jungunternehmen durchlaufen ein dreimonatiges Mentoring-Programm und erhalten technische Unterstützung, um ihre Robotiklösungen zur Marktreife weiterzuentwickeln. Dabei werden die teilnehmenden Start-ups Zugriff auf die Künstliche Intelligenz (KI)-Lösungen von Google nehmen können.
Forgis entwickelt KI-Agenten, die „Maschinen so verstehen wie erfahrene Ingenieure“, heisst es von Google. So könnten Fehler vorhergesagt und die Leistung optimiert werden. Bubble Robotics arbeitet an Robotern, die unter Wasser und an der Wasseroberfläche eingesetzt werden können. Und Embodied AI entwickelt ferngesteuerte humanoide Roboter, die sich mit gesammelten Daten, zum Beispiel im Kundendienst, selbst verbessern und entwickeln.
Das Programm wird nach seinem Start in London bis September andauern und mit einer dreitägigen Abschlussveranstaltung in London enden. Dabei können die Teilnehmenden ihre Lösungen Mentoren, Google-Partnern und -Teams vorstellen. Die weiteren Start-ups stammen aus Grossbritannien (4), Norwegen, Griechenland, Rumänien, Deutschland, Italien, Dänemark, Frankreich und Schweden. ce/jh
Inno-Hubs
Bluelion ist der führende Startup-Hub und die zentrale Community für Innovation in Zürich. Gegründet 2012 von der Stadt Zürich, der ETH, der Universität Zürich, der Zürcher Kantonalbank, Swisscom sowie Wenger & Vieli, verbindet Bluelion Unternehmertum mit Technologie. Als Stiftung mit praxisnaher, gründerorientierter Mentalität unterstützt Bluelion Startups bereits in einer frühen Phase und befähigt sie, nachhaltig zu wachsen und erfolgreich am Markt zu bestehen.
Josefstrasse 219
8005 Zürich
Inno-Hubs
Superlab Suisse ist ein Laboranbieter mit dem Ziel, eine globale Plattform für Life-Science-Unternehmen zu schaffen.
Unsere bezugsfertigen Laborräume mit einem Lab-as-a-Service-Angebot umfassen BSL1/2-Laboreinrichtungen, hochmoderne Geräte und professionelle Concierge-Dienste für Start-ups, Scale-ups und etablierte Unternehmen im Bereich Biopharma.
Das Konzept wurde aus einer tiefen Bewunderung für wissenschaftliche Forscher und ihre Arbeit geboren - wir haben die Komponenten, aus denen ein Labor besteht, neu erfunden und modernisiert, um die Effizienz zu steigern und den Arbeitsplatz radikal zu verbessern. Bei Superlab erhalten Sie einen ersten Vorgeschmack auf die Labore der Zukunft.
Am Schanzengraben 27
8002 Zurich
Inno-Hubs
Im Herzen des Schweizer Wirtschaftszentrums gelegen, bietet Trust Square einen Ort, an dem innovative Ideen gedeihen können. Mit disruptiven Technologien als gemeinsamen Nenner verbindet Trust Square Unternehmer*innen, Early Stage Ventures, Unternehmen, Investor*innen sowie Akademiker*innen und ermöglicht ihnen, ihre Visionen in einem offenen, vielseitigen und vielfältigen Umfeld zu verfolgen. Bei Trust Square geht es nicht nur um Technologie an sich, sondern auch um einen offenen Dialog und die Integration geeigneter Anwendungen in die Gesellschaft. Es geht um mehr als Technologie. Egal, mit welcher Technologie Sie sich beschäftigen, schliessen Sie sich uns und unserem Expert*innennetzwerk an, lassen Sie sich inspirieren und finden Sie die Ressourcen, um Ihre Vision zu verwirklichen.
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