Events
Ein Tag, der neue Perspektiven eröffnet
Lassen Sie den Alltag hinter sich und öffnen Sie den Blick für neue Möglichkeiten. Der Zürcher KMU Innovationstag bringt engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen, um Ideen und neue Wege zu diskutieren, praxisnahe Lösungen zu entwickeln und frische Impulse mitzunehmen.
Was erwartet Sie
Im Plenum, in Workshops und Vertiefungsgesprächen werden Themen behandelt, die KMU heute und morgen bewegen:
Vor Ort steht zudem Expertinnen- und Expertenwissen aus verschiedenen Fachbereichen zur Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Lösungsansätze für Ihre unternehmerischen Herausforderungen zu diskutieren.
Warum teilnehmen?
Der Innovationstag bietet Inspiration, fördert den Austausch und eröffnet die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen sowie Ideen gezielt weiterzuentwickeln.
Teilnahmegebühr:
CHF 120 für Teilnehmende aus dem Kanton Zürich
CHF 180 für Teilnehmende aus anderen Kantonen
Mit dem Code KMU-25 offerieren wir einen Rabatt von 25 % auf die Teilnahmegebühr.
Veranstaltungsort
ZHdK Toni Campus, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich
Anmeldung und mehr Informationen unter:

Events
Der Städtetourismuskongress «Zürich Experience 2026» bringt Führungskräfte, Expert:innen, Branchenvertreter:innen und Partner:innen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung der ganzen Schweiz zusammen. Hochkarätige Redner:innen und aktuelle Themen liefern wertvolle Impulse und bieten Raum für einen inspirierenden Austausch.
Freuen Sie sich auf hochkarätige Keynotes und inspirierende Breakout-Sessions. Prof. Dr. Richard David Precht kehrt nach seinem viel beachteten Auftritt bei «Zürich Experience 2025» als Publikumsmagnet zurück. Helene Budliger Artieda, Staatssekretärin für Wirtschaft (SECO), gewährt exklusive Einblicke vom Puls der Wirtschaft sowie in die aktuellen Zollverhandlungen mit den USA. Weitere renommierte Persönlichkeiten ergänzen das Programm.
Gemeinsam werden Trends, Herausforderungen und Chancen des Städtetourismus diskutiert: verändertes Reiseverhalten, wirtschaftliche Entwicklungen, Mobilität, Auswirkungen auf klimatische Veränderungen, Best-Practice-Beispiele und vieles mehr. So entstehen neue Perspektiven für die zukunftsorientierte Entwicklung des Städtetourismus und darüber hinaus.

Aktuelles
Windisch AG/Lausanne – Die Gewinner des diesjährigen Start-up-Wettbewerbes >>venture>> sind in Lausanne ausgezeichnet worden. EDWATEC sicherte sich den Grand Prize. Noemon, Trulux, Baxiva, CINDER, Actival, Regcheck und Botana AI sind die weiteren Sieger.
(CONNECT) Der diesjährige >>venture>>-Wettbewerb ist mit dem Finale in Lausanne zu Ende gegangen. Den Grand Prize sicherte sich laut einer Mitteilung EDWATEC aus Lausanne. Als Gesamtgewinner des Start-up-Wettbewerbs erhält das Unternehmen somit 150'000 Franken. EDWATEC entwickelt optische Verstärker, die photonische Systeme für Kommunikation und Künstliche-Intelligenz (KI)-Anwendungen ermöglichen. Neben dem Grand Prize wurde EDWATEC auch als Gewinner der Kategorie Industrials & Engineering gekürt.
Mit TruLux aus Wettswil und Baxiva aus Schlieren kommen zwei weitere Kategoriegewinner aus dem Kanton Zürich. TruLux setzte sich mit seinem KI-Werkzeug zur Identifizierung hochwertiger Produkte via Smartphone in der Kategorie Consumer Solutions durch. Baxiva entwickelt Impfstoffe zur Vorbeugung schwerer Infektionen und war damit in der Kategorie Pharma & Biotech siegreich. Die Noemon AG aus Opfikon ZH sicherte sich zudem mit ihrer KI, die selbstständig lernt, den Spotlight Award.
Die CINDER AG konnte sich bei der Abstimmung am Finaltag zum mit 10'000 Franken dotierten Publikumspreis durchsetzen. Das Start-up aus Bern arbeitet an therapeutischen Wearables zur Behandlung von Beckenschmerzen. Und Actival aus Neuenburg, eine Ausgliederung aus dem CSEM, hat aktive Zahnpflegeprodukte patentiert, die eine langsame, kontrollierte Freisetzung von Flüssigkeiten zur Verbesserung der Mundgesundheit ermöglichen. Damit war das Start-up in der Kategorie Medtech & Healthcare siegreich.
Die Softreg GmbH aus Wohlen AG war mit ihrem Angebot RegCheck in der Kategorie Business & Finance erfolgreich. Sie nutzt KI zur Simulation von behördlichen Prüfungen zur Vermeidung von Compliance-Lücken. In der Kategorie Social & Environmental setzte sich die Botana AI GmbH aus Oberägeri ZG durch. Sie unterstützt Landwirte bei der effizienten Verwaltung ihrer Flächen.
>>venture>> wurde 1997 lanciert und wird von der Venture Foundation mit Sitz in Windisch organisiert. Die Preistragenden haben bisher über 1500 Unternehmen gegründet und über 15'000 Stellen geschaffen. ce/jh

Baxiva gehört zu den Siegern des >>venture>>-Wettbewerbs; im Bild: Baxiva-CEO Giorgia Greter. Bild: zVg/CARB-X
Startups
ei.one ist das erste Ökosystem, das das menschliche Potenzial durch vielfältige Arbeitserfahrungen maximiert und Menschen dabei unterstützt, ihren idealen Job zu finden, der Leidenschaft und Talent vereint.
Tödistrasse 56
8810 Horgen
Initiativen
Wir veranstalten eine Reihe von Events zum Thema KI, darunter Konferenzen, Networking-Möglichkeiten und wöchentliche Treffen.
Robert-Walser-Strasse 46
8820 Wadenswil
EcosystemActors
Faula automatisiert den jährlichen Wechsel der Basiskrankenversicherung in der Schweiz. Anstatt jedes Jahr die Prämien zu vergleichen, erteilen die Kund:innen Faula ein Mandat, und wir analysieren automatisch alle verfügbaren Tarife, kümmern uns um die Kündigung und die Einschreibung und wechseln auf der Grundlage ihrer Präferenzen zur kosteneffizientesten Option. Unser Ziel ist es, den Verwaltungsaufwand bei Krankenversicherungsentscheidungen zu verringern und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Nutzer:innen immer von der besten verfügbaren Prämie profitieren.
Thunstrasse 94
3006 Bern
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Mehr InformationenVoices
Von 2024 bis 2026 wurden in der zweiten Umsetzungsphase der Innovation‑Sandbox fünf KI‑Projekte erfolgreich umgesetzt: KI in der medizinischen Dokumentation, autonome Inspektionsroboter, digitale Augenklinik, sensorbasierte Brückenüberwachung und KI bei Baubewilligungen. Da Künstliche Intelligenz für Unternehmen und die Gesellschaft immer wichtiger wird, startet die Innovation‑Sandbox noch dieses Jahr in die dritte Umsetzungsphase. Gemeinsam mit Partner:innen werden weitere KI‑Projekte unter realen Bedingungen getestet und offene regulatorische Fragen geklärt.
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Mehr InformationenVoices
Wir haben Richard König, Stellvertretender Leiter Recht und Bau bei Gossweiler Ingenieure AG, gefragt, was Innovation für ihn bedeutet. Gossweiler ist ein Ingenieurunternehmen, das neben Beratung, Planung und Bau auch Analysen, Messungen und Prüfungen in unterschiedlichen Bereichen anbietet. Ihre Dienstleistungen sind auf Städte, Gemeinden, gemeindenahe Betriebe, Unternehmen und Privatpersonen ausgerichtet.
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Wir haben Marcel Muri, Dipl. Architekt ETH, Inhaber der NOKEMA GmbH und Standortförderer von Volketswil, gefragt, was Innovation für ihn bedeutet.
Die NOKEMA GmbH beschäftigt sich mit Raumplanung, während sich die Standortförderung Volketswil mit verschiedenen Projekten und Aktivitäten für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts und des Wohnorts Volketswil einsetzt.
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Von 2024 bis 2026 wurden in der zweiten Umsetzungsphase der Innovation‑Sandbox fünf KI‑Projekte erfolgreich umgesetzt: KI in der medizinischen Dokumentation, autonome Inspektionsroboter, digitale Augenklinik, sensorbasierte Brückenüberwachung und KI bei Baubewilligungen. Da Künstliche Intelligenz für Unternehmen und die Gesellschaft immer wichtiger wird, startet die Innovation‑Sandbox noch dieses Jahr in die dritte Umsetzungsphase. Gemeinsam mit Partner:innen werden weitere KI‑Projekte unter realen Bedingungen getestet und offene regulatorische Fragen geklärt.
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Mehr InformationenStudien
Dieser Report fasst die Ergebnisse der zweiten Umsetzungsphase (2024–2026) der Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz (KI) zusammen. Aufbauend auf den Erkenntnissen der ersten Phase entwickelte die Standortförderung im Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich die Sandbox gezielt weiter und etablierte sie als zentrales Instrument zur Befähigung des KI-Ökosystems.
In der zweiten Phase setzte das Sandbox-Team fünf KI-Anwendungsfälle erfolgreich um: KI in der medizinischen Dokumentation, digitale Augenklinik, KI bei Baubewilligungen, sensorbasierte Brückenüberwachung sowie autonome Inspektionsroboter. Mit zwei Anwendungsfällen realisierte die Sandbox erstmals konkrete Mehrwerte im Gesundheitssektor. Ein weiteres Projekt unterstützte zudem Robotikfirmen beim Markteintritt im EU-Raum. Während der Fokus in der ersten Phase (2022–2024) auf KI-Anwendungen im Bereich der Bilderkennung lag, testete
die Sandbox in der zweiten Phase vor allem generative KI. Die Ergebnisse der zweiten Phase bestätigen die KI-Sandbox als wirksames Lern- und Umsetzungsinstrument, das regulatorische Unsicherheiten abbaut, Best Practices auf Basis realer Anwendungsfälle entwickelt und so das KI-Ökosystem gezielt stärkt. Auf Policy-Ebene dienten die gewonnenen Erkenntnisse als zentrale Grundlage für den Regierungsratsbeschluss zur Stärkung des KI-Standorts für die Periode 2026–2029 und für die Etablierung von Sandboxes als Instrument zur KI-Innovationsförderung auf nationaler Ebene.
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich hat in der zweiten Phase seiner Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz (KI) gezeigt, dass KI vor allem dort einen Mehrwert schaffen kann, wo sie klar definierte und praxisnahe Aufgaben unterstützt. Das haben Tests in fünf realen Anwendungsfällen ergeben.
(CONNECT) Die KI-Sandbox der Volkswirtschaftsdirektion im Kantons Zürich hat fünf KI-Anwendungsfälle unter realen Bedingungen getestet, nämlich im Rahmen von Baubewilligungsverfahren und medizinischer Dokumentation sowie bei Inspektionsrobotern, sensorbasierter Überwachung von Brücken und der Auswertung von Netzhautbildern. Insgesamt hatten sich laut einer Mitteilung 24 Organisationen für eine Teilnahme beworben.
Im Projekt KI bei Baubewilligungen hat die Innovation-Sandbox mit den Projektpartnern Gossweiler Ingenieure, Byte Studio und Nokema und in enger Abstimmung mit der Baudirektion einen Prototyp für einen KI-gestützten Vorabcheck im Meldeverfahren entwickelt, etwa für Solaranlagen, Wärmepumpen oder Ladestationen. Dieser hilft Gesuchstellenden dabei, frühzeitig zu erkennen, ob die Unterlagen vollständig sind und wo formale Angaben fehlen oder verbessert werden müssen. „Das Projekt zu den Baubewilligungen zeigt exemplarisch, wie verantwortungsvoll eingesetzte KI zu besseren Eingaben und mehr Effizienz beitragen kann – ohne die Entscheidungskompetenz und die Verantwortung der Behörden zu schwächen“, wird Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh zitiert.
Anhand eines Beispiels der Firma MPAssist wurde untersucht, wie KI Ärztinnen und Ärzte beim Transkribieren und Strukturieren medizinischer Berichte entlasten kann. Mit der Augenklinik des Stadtspitals Zürich Triemli und der Werner H. Spross-Stiftung wurde untersucht, wie KI die Auswertung von Netzhautbildern in der klinischen Praxis unterstützen kann. Die Resultate des Projekts mit irmos technologies und der Schweizerischen Südostbahn machen deutlich, dass Sensordaten die klassischen Vor-Ort-Inspektionen von Bahnbrücken sinnvoll ergänzen. Mit ANYbotics, dem Hersteller vierbeiniger Inspektionsroboter, wurde analysiert, unter welchen regulatorischen Voraussetzungen Robotiksysteme für Inspektionen in kritischer Infrastruktur wie Energieanlagen eingesetzt werden können.
„Die zweite Phase der KI-Sandbox zeigt, dass die künstliche Intelligenz vor allem dort Mehrwert schafft, wo sie konkrete, praxisnahe Aufgaben unterstützt“, wird Raphael von Thiessen, Programmleiter KI-Standort im Amt für Wirtschaft, zitiert. „Für den breiten Einsatz braucht es deshalb nicht nur leistungsfähige Modelle, sondern auch Testumgebungen, die die Technologie mit sauberen Daten, klaren Prozessen, menschlicher Kontrolle und verlässlichen rechtlichen Rahmenbedingungen zusammenbringen.“ ce/mm
Events
Der Städtetourismuskongress «Zürich Experience 2026» bringt Führungskräfte, Expert:innen, Branchenvertreter:innen und Partner:innen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung der ganzen Schweiz zusammen. Hochkarätige Redner:innen und aktuelle Themen liefern wertvolle Impulse und bieten Raum für einen inspirierenden Austausch.
Freuen Sie sich auf hochkarätige Keynotes und inspirierende Breakout-Sessions. Prof. Dr. Richard David Precht kehrt nach seinem viel beachteten Auftritt bei «Zürich Experience 2025» als Publikumsmagnet zurück. Helene Budliger Artieda, Staatssekretärin für Wirtschaft (SECO), gewährt exklusive Einblicke vom Puls der Wirtschaft sowie in die aktuellen Zollverhandlungen mit den USA. Weitere renommierte Persönlichkeiten ergänzen das Programm.
Gemeinsam werden Trends, Herausforderungen und Chancen des Städtetourismus diskutiert: verändertes Reiseverhalten, wirtschaftliche Entwicklungen, Mobilität, Auswirkungen auf klimatische Veränderungen, Best-Practice-Beispiele und vieles mehr. So entstehen neue Perspektiven für die zukunftsorientierte Entwicklung des Städtetourismus und darüber hinaus.
Aktuelles
Mit 770 angemeldeten Gästen stiess der 12. ImmoSummit der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung – auf ausserordentlich grosses Interesse. Der etablierte Branchentreffpunkt der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft fand am 10. Juni 2026 unter dem Leitmotiv «Vom Talent zum Champion» in THE HALL in Dübendorf statt. Im Zentrum standen der Schweizer Immobilienmarkt, die Entwicklung leistungsfähiger Teams und Standorte sowie die Lancierung des Strategiereaders «New Zurich».
Dübendorf, 11. Juni 2026 – Der 12. ImmoSummit knüpfte inhaltlich an die Diskussion des Vorjahres an. 2025 stand der Anlass unter dem Motto «Vom Silo zum Mannschaftssport». Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass die grossen Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft nicht mehr isoliert gelöst werden können. 2026 ging die Diskussion einen entscheidenden Schritt weiter: Was braucht es, damit aus Zusammenarbeit echte Spitzenleistung entsteht? Das Motto «Vom Talent zum Champion» wurde auf drei Ebenen beleuchtet: bei den persönlichen Fähigkeiten und Haltungen von Führungspersönlichkeiten, bei der Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen und Projekten sowie bei der koordinierten Weiterentwicklung von Regionen und Standorten.
Eröffnet wurde der ImmoSummit von André Ingold, Präsident der FRZ und Stadtpräsident von Dübendorf, sowie von Rahel Kindermann Leuthard, Geschäftsführerin der FRZ Flughafenregion Zürich.
Immobilienmarkt: Stabilität trotz Unsicherheiten
Einen aktuellen Blick auf die Schweizer Immobilienwirtschaft vermittelten Michael Birrer, Leiter Research & Advisory bei der Migros Bank, und Michelle Müller, Analystin Immobilienresearch bei der Migros Bank. Unter dem Titel «Markteinschätzung Immobilien – Positive Aussichten in unsicheren Zeiten» ordneten sie das wirtschaftliche und politische Umfeld ein. Fazit: Die Inflation bleibt trotz steigender Energiepreise unter Kontrolle. In der Schweiz werden vergleichsweise tiefe Zinsen erwartet. Der Wohnimmobilienmarkt bleibt aufgrund der strukturellen Knappheit robust. Im Büromarkt entscheidet dagegen zunehmend die Qualität. Erfolgreich sind gut erschlossene, flexible und zeitgemässe Flächen, während ältere Bestände stärker unter Transformationsdruck geraten.
Im anschliessenden Interview gab Béatrice Schaeppi, CEO und Verwaltungsratspräsidentin der Schaeppi Grundstücke AG, Einblicke in die Führung eines traditionsreichen Familienunternehmens. Im Zentrum standen Verantwortung, Haltung und Innovationskraft in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Die Werte würden regelmässig kommuniziert. Béatrice Schaeppi wurde 2025 mit dem EY Entrepreneur Of The Year in der Kategorie Family Business ausgezeichnet.
«New Zurich» im Fokus
Ein Höhepunkt des 12. ImmoSummit war die Vorstellung des Readers «New Zurich» durch Thomas Sevcik, Gründer des Strategie-Thinktanks arthesia, und Remo Daguati, Inhaber und CEO der LOC AG. Mit «New Zurich» eröffnet die FRZ Flughafenregion Zürich die Debatte darüber, wie sich die dynamische Region rund um den Flughafen künftig weiterentwickeln soll. Die erweiterte Region zählt rund 300'000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie über 200'000 Arbeitsplätze. In den vergangenen Jahrzehnten ist ein funktional zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum entstanden, der wirtschaftliche Dynamik, internationale Erreichbarkeit und hohe Lebensqualität verbindet.
Der Reader bündelt die Ergebnisse eines mehrjährigen Strategieprozesses, an dem die 14 Mitgliedsstädte und -gemeinden der FRZ sowie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Standortentwicklung mitgewirkt haben. Nicht neue politische Strukturen stehen im Vordergrund, sondern eine besser abgestimmte Standortentwicklung mit langfristiger Perspektive. ‹New Zurich› sei kein fertiger Masterplan, sondern Denkanstoss und hoffentlich auch Handlungsimpuls, sagte FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard bereits in den einführenden Worten.
Fünf Entwicklungsfelder stehen im Mittelpunkt: Digitalisierung und ICT (BYTE), Luftfahrt und Space Economy (AERO), Headquarters und internationale Unternehmensfunktionen (HUBS), Kongresse und Events (MEET) sowie Gesundheit und Life Sciences (CARE). In den kommenden Monaten sollen die Entwicklungsfelder konkretisiert und schrittweise in erste Projekte überführt werden. Gemäss Remo Daguati geht es darum, neue bahnbrechende Technologien zu entwickeln (Deep Tech) und die hervorragende Infrastruktur - Rechenzentren und umliegende Top-Hochschulen - für erfolgreiche Businessmodelle zu nutzen. Die abschliessende Botschaft der Präsentation bringt den Anspruch auf den Punkt: «New Zurich ist eine Idee und ein Ort, dessen Zeit gekommen ist.» Die Flughafenregion Zürich sehen Daguati und Sevcik als Ort für Macher.
Talente erkennen, fördern und gewinnen lassen
Wie aus Talent Spitzenleistung entstehen kann, diskutierten Damien Ulrich, Goldmedaillengewinner als Gebäudetechnikplaner EFZ an den SwissSkills 2019, Jael Schlatter, Zimmerin und Teilnehmerin an den SwissSkills 2020, sowie Dario Meyer, Stürmer beim EHC Kloten.
Die drei Persönlichkeiten verdeutlichten aus unterschiedlichen Perspektiven, dass Talent allein nicht genügt. Entscheidend sind Leidenschaft, Präzision, Disziplin, Durchhaltevermögen sowie ein Umfeld, das junge Menschen fördert und ihnen Verantwortung überträgt. Es geht um eine positive Haltung und darum, etwas zu wagen. Oder wie es Dario Meyer formulierte: «Ein Fehler ist der Beweis eines Versuchs.»
Architektur schafft Identität
Mit Sören Grünert, Partner bei BIG – Bjarke Ingels Group, rückte ein international bedeutendes Bauprojekt ins Zentrum: das neue Dock A am Flughafen Zürich. Unter dem Titel «Social Infrastructure – von der Idee zur Identität» zeigte er auf, wie Architektur über ihre unmittelbare Funktion hinaus Identität, Aufenthaltsqualität und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann.
Das neue Dock A soll sowohl für die Luftfahrt als auch für die Bauindustrie neue Massstäbe setzen. Das Projekt verbindet internationale Ausstrahlung mit Schweizer Bautradition und steht exemplarisch für das Zusammenspiel von Architektur, Place Branding und Place Making. Die auf die riesige LED-Wall projizierten Holzkonstruktionen des Dock A verblüfften das Publikum. Für Grünert ist es ein Privileg, das moderne Tor von New Zurich zur Welt zu schaffen.
Leistungskultur, Leadership und Werte
Den abschliessenden Impuls setzte Anders Indset. Der norwegischstämmige Wirtschaftsphilosoph, Deep-Tech-Investor und ehemalige Spitzensportler beleuchtete unter dem Titel «Wikinger Kodex – Auf dem Weg zu einer Leistungskultur verwurzelt in Werten» die Anforderungen an Führung im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, exponentiellem Wandel und schwindenden Gewissheiten.
Seine zentrale Botschaft: Spitzenleistung und nachhaltiger Erfolg setzen nicht nur Leistungsbereitschaft voraus, sondern auch klare Werte, langfristiges Denken und die Fähigkeit, Entwicklungen aktiv vorauszudenken. Der Possibilismus orientiert die Ziele an den vorhandenen Möglichkeiten.
Einen besonderen musikalischen Akzent setzte JODOK CELLO. Der Schweizer Cellist und Content Creator begeisterte mit seiner Verbindung von klassischer Musik und digitaler Kommunikation weltweit ein Millionenpublikum. Durch den ImmoSummit führte Moderatorin Monika Schärer.
Plattform für Austausch und Zusammenarbeit
Mit 770 angemeldeten Gästen unterstrich der 12. ImmoSummit seine Bedeutung als zentrale Plattform für die Schweizer Bau-, Immobilien- und Standortwirtschaft. Der Anlass verband fachliche Orientierung mit persönlichem Austausch und konkreten Impulsen für die Weiterentwicklung von Unternehmen, Projekten und Regionen.
Gruppenfoto: (c) FRZ / André Maurer
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich will Unternehmen im Umgang mit kantonalen Behörden unterstützen. Dazu hat der Kanton ein neues Unternehmensportal eingerichtet. Hier werden Informationen und Anlaufstellen zu Gründung, Führung und Auflösung von Unternehmen bereitgestellt.
(CONNECT) Der Kanton Zürich hat für Unternehmen ein digitales Angebot für Informationen und Orientierung geschaffen. Auf dem neuen Unternehmensportal finden Interessierte Antworten auf konkrete Fragestellungen für den Umgang mit kantonalen Behörden im Unternehmensalltag. „Mit dem neuen Unternehmensportal leistet der Kanton Zürich einen Beitrag zu mehr Transparenz, besserer Auffindbarkeit von Informationen und einer zeitgemässen Begleitung unternehmerischer Anliegen“, wird Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in einer entsprechenden Mitteilung der Kantonsverwaltung zitiert.
Das neue Portal ist in die drei Rubriken Unternehmen gründen, Unternehmen führen und Unternehmen auflösen gegliedert. Für jeden Bereich werden zahlreiche Untermenüs mit Informationen, dem Angebot an Behördenleistungen, zuständigen Ansprechstellen und bestehenden kantonalen Angeboten zur Verfügung gestellt. Dabei wurden auch relevante verwaltungsexterne Stellen berücksichtigt.
In der Rubrik Unternehmen gründen werden beispielsweise Fragen nach der geeigneten Rechtsform, dem Standort oder auch der Finanzierung behandelt. Die Rubrik Unternehmen führen informiert unter anderem zu Fragestellungen bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden, der Regelung von Steuern und Finanzen oder der Unternehmensexpansion. Wer über die Aufgabe der eigenen Firma nachdenkt, findet in der Rubrik Unternehmen auflösen Hilfestellung für die Nachfolgeregelung oder die Liquidation. ce/hs
Aktuelles
Zürich/Spreitenbach AG – Studierende mehrerer Hochschulen nehmen an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs ist die Zweifel Chips & Snacks AG. Das Finale findet am 16. Juni statt.
(CONNECT) Studierende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) nehmen in diesem Jahr erstmalig an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist die Zweifel Chips & Snacks AG mit Sitz in Spreitenbach Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs. Um den von dem in Zürich ansässigen Verband Leading Swiss Agency (LSA) ausgeschriebenen Junior Agency Award bewerben sich insgesamt 35 Teams. Neben der HWZ sind auch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) aus Winterthur, die Hochschule Luzern (HSLU), die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie die Berner Fachhochschule (BFH) vertreten. Von Seiten der HWZ gehen drei Teams aus dem Bachelor Business Communications HWZ an den Start.
In Teams von fünf bis sechs Studierenden werden gemäss der Vorgaben von Zweifel Kommunikationskampagnen ausgearbeitet. Dabei werden sie von Coaches der LSA und der jeweiligen Hochschule unterstützt. Im Mai und Anfang Juni gab es Vorentscheidungen, die Siegerteams arbeiten bis zur Preisverleihung am 16. Juni 2026 an ihren Präsentationen.
„Der Junior Agency Award bietet die Möglichkeit, aus der eigenen Bubble herauszutreten und sich mit anderen Hochschulen zu messen“, wird Bernhard Schweizer, Studiengangsleitung Bachelor Business Communications der HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Für uns ist interessant zu beobachten, was unsere Studierenden daraus mitnehmen: fachlich, persönlich und auch im Umgang mit einer echten Wettbewerbssituation. Diese Erfahrungen werden sicher auch für die Weiterentwicklung unseres Studiengangs wertvoll sein.“ ce/ww
Events
Mental Health First Aid (MHFA) ist ein zertifiziertes Trainingsprogramm, das sich auf praktische Fähigkeiten konzentriert, um Menschen mit psychischen Problemen oder Krisen zu erkennen, anzusprechen und zu unterstützen – sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext.
In diesem praktischen Kleingruppenkurs arbeiten die Teilnehmer an Situationen, die mit Stress, Burnout, Angst, Depression, Drogenkonsum und anderen Themen der psychischen Gesundheit zusammenhängen.
Die Teilnehmer lernen:
Das Training ist besonders wichtig für Manager, Personalverantwortliche, Teamleiter und alle, die oft die Person sind, an die sich andere wenden.
Termine: 27. August & 3. September 2026
Dauer: 2 ganztägige Sitzungen (insgesamt 12 Stunden plus Pausen)
Sprache: Englisch
Format: Kleine Gruppe, persönlich in Zürich
Aktuelles
Durch die Forschung der Universität Zürich entstehen innovative Produkte und Anwendungen, die vielen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Um die Entwicklung von Entscheidungshilfen für Therapien gegen Krebs voranzutreiben, wurde EVIIVE als Spin-off der Universität Zürich ausgegründet.
Eviive hat komplizierte Partikel im Visier: Extrazelluläre Vesikel sind schwierig nachzuweisen, winzig – und zugleich grosse Hoffnungsträger für Menschen, die unter Krebserkrankungen leiden. Sie werden als Botenstoffe von Zellen ausgesandt, um biologische «Nachrichten» zu übermitteln. Für Therapien gegen unterschiedliche Krebs- oder Tumorerkrankungen sind diese Informationen wertvoll, weil sie die Kommunikation zwischen Immunzellen untereinander oder zwischen Immun- und Krebszellen offenlegen können.
Das Team von Fachleuten unter Leitung der Eviive-Gründer und Immunologen Kevin Yim und Richard Chahwan entwickelt ein neues Verfahren, das dieses Vorgehen präzisieren und zugleich beschleunigen soll – auf der Basis von Forschungsarbeiten an der UZH und Erfahrungen, die während jahrelanger Kooperation mit dem Universitätsspital Zürich gesammelt wurden. Die Idee: Die Botschaften zwischen dem Immunsystem und Krebszellen zu entschlüsseln, soll dazu beitragen, die passendste Therapie für jeden Patienten zu finden – oder auch eine Antwort auf die Frage, ob eine einzelne Behandlung oder eine Kombination aus mehreren Therapien die beste Wahl ist.
Als Beispiel nennt Yim eine Studie zu Melanomen, die Anfang 2026 fertiggestellt wurde. Anhand der Blutproben von 125 Betroffenen mit dieser Hautkrebserkrankung zeigten die Entwickler, dass sie den Erfolg von Therapien mit einer Zuverlässigkeit von über 90 Prozent der Erkrankten treffend prognostizieren konnten. Nach diesen und weiteren ermutigenden Erfolgen arbeitet das Team des jungen Spin-offs Eviive nun daran, diese innovative Analytik zu «skalieren». «Wir validieren die Analyse gleichzeitig mit externen klinischen Netzwerken in der EU und den USA und Pharmapartnern», erklärt Yim, «mit den robusten Nachweisen zur Anwendbarkeit, die in der modernen Präzisionsmedizin erforderlich sind.»
Aktuelles
Windisch AG/Lausanne – Die Gewinner des diesjährigen Start-up-Wettbewerbes >>venture>> sind in Lausanne ausgezeichnet worden. EDWATEC sicherte sich den Grand Prize. Noemon, Trulux, Baxiva, CINDER, Actival, Regcheck und Botana AI sind die weiteren Sieger.
(CONNECT) Der diesjährige >>venture>>-Wettbewerb ist mit dem Finale in Lausanne zu Ende gegangen. Den Grand Prize sicherte sich laut einer Mitteilung EDWATEC aus Lausanne. Als Gesamtgewinner des Start-up-Wettbewerbs erhält das Unternehmen somit 150'000 Franken. EDWATEC entwickelt optische Verstärker, die photonische Systeme für Kommunikation und Künstliche-Intelligenz (KI)-Anwendungen ermöglichen. Neben dem Grand Prize wurde EDWATEC auch als Gewinner der Kategorie Industrials & Engineering gekürt.
Mit TruLux aus Wettswil und Baxiva aus Schlieren kommen zwei weitere Kategoriegewinner aus dem Kanton Zürich. TruLux setzte sich mit seinem KI-Werkzeug zur Identifizierung hochwertiger Produkte via Smartphone in der Kategorie Consumer Solutions durch. Baxiva entwickelt Impfstoffe zur Vorbeugung schwerer Infektionen und war damit in der Kategorie Pharma & Biotech siegreich. Die Noemon AG aus Opfikon ZH sicherte sich zudem mit ihrer KI, die selbstständig lernt, den Spotlight Award.
Die CINDER AG konnte sich bei der Abstimmung am Finaltag zum mit 10'000 Franken dotierten Publikumspreis durchsetzen. Das Start-up aus Bern arbeitet an therapeutischen Wearables zur Behandlung von Beckenschmerzen. Und Actival aus Neuenburg, eine Ausgliederung aus dem CSEM, hat aktive Zahnpflegeprodukte patentiert, die eine langsame, kontrollierte Freisetzung von Flüssigkeiten zur Verbesserung der Mundgesundheit ermöglichen. Damit war das Start-up in der Kategorie Medtech & Healthcare siegreich.
Die Softreg GmbH aus Wohlen AG war mit ihrem Angebot RegCheck in der Kategorie Business & Finance erfolgreich. Sie nutzt KI zur Simulation von behördlichen Prüfungen zur Vermeidung von Compliance-Lücken. In der Kategorie Social & Environmental setzte sich die Botana AI GmbH aus Oberägeri ZG durch. Sie unterstützt Landwirte bei der effizienten Verwaltung ihrer Flächen.
>>venture>> wurde 1997 lanciert und wird von der Venture Foundation mit Sitz in Windisch organisiert. Die Preistragenden haben bisher über 1500 Unternehmen gegründet und über 15'000 Stellen geschaffen. ce/jh
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich will Unternehmen im Umgang mit kantonalen Behörden unterstützen. Dazu hat der Kanton ein neues Unternehmensportal eingerichtet. Hier werden Informationen und Anlaufstellen zu Gründung, Führung und Auflösung von Unternehmen bereitgestellt.
(CONNECT) Der Kanton Zürich hat für Unternehmen ein digitales Angebot für Informationen und Orientierung geschaffen. Auf dem neuen Unternehmensportal finden Interessierte Antworten auf konkrete Fragestellungen für den Umgang mit kantonalen Behörden im Unternehmensalltag. „Mit dem neuen Unternehmensportal leistet der Kanton Zürich einen Beitrag zu mehr Transparenz, besserer Auffindbarkeit von Informationen und einer zeitgemässen Begleitung unternehmerischer Anliegen“, wird Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in einer entsprechenden Mitteilung der Kantonsverwaltung zitiert.
Das neue Portal ist in die drei Rubriken Unternehmen gründen, Unternehmen führen und Unternehmen auflösen gegliedert. Für jeden Bereich werden zahlreiche Untermenüs mit Informationen, dem Angebot an Behördenleistungen, zuständigen Ansprechstellen und bestehenden kantonalen Angeboten zur Verfügung gestellt. Dabei wurden auch relevante verwaltungsexterne Stellen berücksichtigt.
In der Rubrik Unternehmen gründen werden beispielsweise Fragen nach der geeigneten Rechtsform, dem Standort oder auch der Finanzierung behandelt. Die Rubrik Unternehmen führen informiert unter anderem zu Fragestellungen bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden, der Regelung von Steuern und Finanzen oder der Unternehmensexpansion. Wer über die Aufgabe der eigenen Firma nachdenkt, findet in der Rubrik Unternehmen auflösen Hilfestellung für die Nachfolgeregelung oder die Liquidation. ce/hs
Aktuelles
Cologny GE/Adliswil ZH/Epalinges VD – Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat seine diesjährigen Technology Pioneers ausgewählt. Von den 100 internationalen Start-ups stammen zwei aus der Schweiz: Metafuels aus Adliswil entwickelt nachhaltigen Treibstoff, Atinary will Forschung durch KI vorantreiben.
(CONNECT) Das Weltwirtschaftsforum hat auch in diesem Jahr 100 internationale Start-ups als Technology Pioneers ausgewählt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die 100 Jungunternehmen stammen aus insgesamt 23 Ländern, wobei Indien neun der ausgewählten Unternehmen stellt. Die Schweiz ist mit zwei Start-ups vertreten, Metafuels aus Adliswil und Attinary auf Epalinges.
Metafuels hat den auf Methanolbasis hergestellten nachhaltigen Flugzeugtreibstoff Aerobrew entwickelt. Das Unternehmen hat eine Technologie erschaffen, mit der sich Methanol in Kerosin umwandeln lässt. Die Kraftstoffe von Metafuels sind vollständig kompatibel mit bestehenden Flugzeugen, Triebwerken und der Flughafeninfrastruktur. Derzeit strebt Metafuels an, europaweit vertriebstechnische Grundlagen für diesen nachhaltigen Flugtreibstoff zu schaffen.
Atinary Technologies möchte Forschung und Entwicklung (F&E) durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik vorantreiben. Damit soll die F&E automatisiert beziehungsweise autonom gestaltet werden. So würden Self-Driving Labs entstehen. Hinter diesen steht eine Technologie, mit der Atinary es menschlichen Forschern ermöglicht, maschinelles Lernen in Verbindung mit Robotern einzusetzen, um Experimente selbstständig zu erlernen, anzupassen und zu optimieren. ce/jh
Events
Der Städtetourismuskongress «Zürich Experience 2026» bringt Führungskräfte, Expert:innen, Branchenvertreter:innen und Partner:innen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung der ganzen Schweiz zusammen. Hochkarätige Redner:innen und aktuelle Themen liefern wertvolle Impulse und bieten Raum für einen inspirierenden Austausch.
Freuen Sie sich auf hochkarätige Keynotes und inspirierende Breakout-Sessions. Prof. Dr. Richard David Precht kehrt nach seinem viel beachteten Auftritt bei «Zürich Experience 2025» als Publikumsmagnet zurück. Helene Budliger Artieda, Staatssekretärin für Wirtschaft (SECO), gewährt exklusive Einblicke vom Puls der Wirtschaft sowie in die aktuellen Zollverhandlungen mit den USA. Weitere renommierte Persönlichkeiten ergänzen das Programm.
Gemeinsam werden Trends, Herausforderungen und Chancen des Städtetourismus diskutiert: verändertes Reiseverhalten, wirtschaftliche Entwicklungen, Mobilität, Auswirkungen auf klimatische Veränderungen, Best-Practice-Beispiele und vieles mehr. So entstehen neue Perspektiven für die zukunftsorientierte Entwicklung des Städtetourismus und darüber hinaus.
Aktuelles
Mit 770 angemeldeten Gästen stiess der 12. ImmoSummit der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung – auf ausserordentlich grosses Interesse. Der etablierte Branchentreffpunkt der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft fand am 10. Juni 2026 unter dem Leitmotiv «Vom Talent zum Champion» in THE HALL in Dübendorf statt. Im Zentrum standen der Schweizer Immobilienmarkt, die Entwicklung leistungsfähiger Teams und Standorte sowie die Lancierung des Strategiereaders «New Zurich».
Dübendorf, 11. Juni 2026 – Der 12. ImmoSummit knüpfte inhaltlich an die Diskussion des Vorjahres an. 2025 stand der Anlass unter dem Motto «Vom Silo zum Mannschaftssport». Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass die grossen Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft nicht mehr isoliert gelöst werden können. 2026 ging die Diskussion einen entscheidenden Schritt weiter: Was braucht es, damit aus Zusammenarbeit echte Spitzenleistung entsteht? Das Motto «Vom Talent zum Champion» wurde auf drei Ebenen beleuchtet: bei den persönlichen Fähigkeiten und Haltungen von Führungspersönlichkeiten, bei der Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen und Projekten sowie bei der koordinierten Weiterentwicklung von Regionen und Standorten.
Eröffnet wurde der ImmoSummit von André Ingold, Präsident der FRZ und Stadtpräsident von Dübendorf, sowie von Rahel Kindermann Leuthard, Geschäftsführerin der FRZ Flughafenregion Zürich.
Immobilienmarkt: Stabilität trotz Unsicherheiten
Einen aktuellen Blick auf die Schweizer Immobilienwirtschaft vermittelten Michael Birrer, Leiter Research & Advisory bei der Migros Bank, und Michelle Müller, Analystin Immobilienresearch bei der Migros Bank. Unter dem Titel «Markteinschätzung Immobilien – Positive Aussichten in unsicheren Zeiten» ordneten sie das wirtschaftliche und politische Umfeld ein. Fazit: Die Inflation bleibt trotz steigender Energiepreise unter Kontrolle. In der Schweiz werden vergleichsweise tiefe Zinsen erwartet. Der Wohnimmobilienmarkt bleibt aufgrund der strukturellen Knappheit robust. Im Büromarkt entscheidet dagegen zunehmend die Qualität. Erfolgreich sind gut erschlossene, flexible und zeitgemässe Flächen, während ältere Bestände stärker unter Transformationsdruck geraten.
Im anschliessenden Interview gab Béatrice Schaeppi, CEO und Verwaltungsratspräsidentin der Schaeppi Grundstücke AG, Einblicke in die Führung eines traditionsreichen Familienunternehmens. Im Zentrum standen Verantwortung, Haltung und Innovationskraft in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Die Werte würden regelmässig kommuniziert. Béatrice Schaeppi wurde 2025 mit dem EY Entrepreneur Of The Year in der Kategorie Family Business ausgezeichnet.
«New Zurich» im Fokus
Ein Höhepunkt des 12. ImmoSummit war die Vorstellung des Readers «New Zurich» durch Thomas Sevcik, Gründer des Strategie-Thinktanks arthesia, und Remo Daguati, Inhaber und CEO der LOC AG. Mit «New Zurich» eröffnet die FRZ Flughafenregion Zürich die Debatte darüber, wie sich die dynamische Region rund um den Flughafen künftig weiterentwickeln soll. Die erweiterte Region zählt rund 300'000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie über 200'000 Arbeitsplätze. In den vergangenen Jahrzehnten ist ein funktional zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum entstanden, der wirtschaftliche Dynamik, internationale Erreichbarkeit und hohe Lebensqualität verbindet.
Der Reader bündelt die Ergebnisse eines mehrjährigen Strategieprozesses, an dem die 14 Mitgliedsstädte und -gemeinden der FRZ sowie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Standortentwicklung mitgewirkt haben. Nicht neue politische Strukturen stehen im Vordergrund, sondern eine besser abgestimmte Standortentwicklung mit langfristiger Perspektive. ‹New Zurich› sei kein fertiger Masterplan, sondern Denkanstoss und hoffentlich auch Handlungsimpuls, sagte FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard bereits in den einführenden Worten.
Fünf Entwicklungsfelder stehen im Mittelpunkt: Digitalisierung und ICT (BYTE), Luftfahrt und Space Economy (AERO), Headquarters und internationale Unternehmensfunktionen (HUBS), Kongresse und Events (MEET) sowie Gesundheit und Life Sciences (CARE). In den kommenden Monaten sollen die Entwicklungsfelder konkretisiert und schrittweise in erste Projekte überführt werden. Gemäss Remo Daguati geht es darum, neue bahnbrechende Technologien zu entwickeln (Deep Tech) und die hervorragende Infrastruktur - Rechenzentren und umliegende Top-Hochschulen - für erfolgreiche Businessmodelle zu nutzen. Die abschliessende Botschaft der Präsentation bringt den Anspruch auf den Punkt: «New Zurich ist eine Idee und ein Ort, dessen Zeit gekommen ist.» Die Flughafenregion Zürich sehen Daguati und Sevcik als Ort für Macher.
Talente erkennen, fördern und gewinnen lassen
Wie aus Talent Spitzenleistung entstehen kann, diskutierten Damien Ulrich, Goldmedaillengewinner als Gebäudetechnikplaner EFZ an den SwissSkills 2019, Jael Schlatter, Zimmerin und Teilnehmerin an den SwissSkills 2020, sowie Dario Meyer, Stürmer beim EHC Kloten.
Die drei Persönlichkeiten verdeutlichten aus unterschiedlichen Perspektiven, dass Talent allein nicht genügt. Entscheidend sind Leidenschaft, Präzision, Disziplin, Durchhaltevermögen sowie ein Umfeld, das junge Menschen fördert und ihnen Verantwortung überträgt. Es geht um eine positive Haltung und darum, etwas zu wagen. Oder wie es Dario Meyer formulierte: «Ein Fehler ist der Beweis eines Versuchs.»
Architektur schafft Identität
Mit Sören Grünert, Partner bei BIG – Bjarke Ingels Group, rückte ein international bedeutendes Bauprojekt ins Zentrum: das neue Dock A am Flughafen Zürich. Unter dem Titel «Social Infrastructure – von der Idee zur Identität» zeigte er auf, wie Architektur über ihre unmittelbare Funktion hinaus Identität, Aufenthaltsqualität und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann.
Das neue Dock A soll sowohl für die Luftfahrt als auch für die Bauindustrie neue Massstäbe setzen. Das Projekt verbindet internationale Ausstrahlung mit Schweizer Bautradition und steht exemplarisch für das Zusammenspiel von Architektur, Place Branding und Place Making. Die auf die riesige LED-Wall projizierten Holzkonstruktionen des Dock A verblüfften das Publikum. Für Grünert ist es ein Privileg, das moderne Tor von New Zurich zur Welt zu schaffen.
Leistungskultur, Leadership und Werte
Den abschliessenden Impuls setzte Anders Indset. Der norwegischstämmige Wirtschaftsphilosoph, Deep-Tech-Investor und ehemalige Spitzensportler beleuchtete unter dem Titel «Wikinger Kodex – Auf dem Weg zu einer Leistungskultur verwurzelt in Werten» die Anforderungen an Führung im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, exponentiellem Wandel und schwindenden Gewissheiten.
Seine zentrale Botschaft: Spitzenleistung und nachhaltiger Erfolg setzen nicht nur Leistungsbereitschaft voraus, sondern auch klare Werte, langfristiges Denken und die Fähigkeit, Entwicklungen aktiv vorauszudenken. Der Possibilismus orientiert die Ziele an den vorhandenen Möglichkeiten.
Einen besonderen musikalischen Akzent setzte JODOK CELLO. Der Schweizer Cellist und Content Creator begeisterte mit seiner Verbindung von klassischer Musik und digitaler Kommunikation weltweit ein Millionenpublikum. Durch den ImmoSummit führte Moderatorin Monika Schärer.
Plattform für Austausch und Zusammenarbeit
Mit 770 angemeldeten Gästen unterstrich der 12. ImmoSummit seine Bedeutung als zentrale Plattform für die Schweizer Bau-, Immobilien- und Standortwirtschaft. Der Anlass verband fachliche Orientierung mit persönlichem Austausch und konkreten Impulsen für die Weiterentwicklung von Unternehmen, Projekten und Regionen.
Gruppenfoto: (c) FRZ / André Maurer
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich will Unternehmen im Umgang mit kantonalen Behörden unterstützen. Dazu hat der Kanton ein neues Unternehmensportal eingerichtet. Hier werden Informationen und Anlaufstellen zu Gründung, Führung und Auflösung von Unternehmen bereitgestellt.
(CONNECT) Der Kanton Zürich hat für Unternehmen ein digitales Angebot für Informationen und Orientierung geschaffen. Auf dem neuen Unternehmensportal finden Interessierte Antworten auf konkrete Fragestellungen für den Umgang mit kantonalen Behörden im Unternehmensalltag. „Mit dem neuen Unternehmensportal leistet der Kanton Zürich einen Beitrag zu mehr Transparenz, besserer Auffindbarkeit von Informationen und einer zeitgemässen Begleitung unternehmerischer Anliegen“, wird Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in einer entsprechenden Mitteilung der Kantonsverwaltung zitiert.
Das neue Portal ist in die drei Rubriken Unternehmen gründen, Unternehmen führen und Unternehmen auflösen gegliedert. Für jeden Bereich werden zahlreiche Untermenüs mit Informationen, dem Angebot an Behördenleistungen, zuständigen Ansprechstellen und bestehenden kantonalen Angeboten zur Verfügung gestellt. Dabei wurden auch relevante verwaltungsexterne Stellen berücksichtigt.
In der Rubrik Unternehmen gründen werden beispielsweise Fragen nach der geeigneten Rechtsform, dem Standort oder auch der Finanzierung behandelt. Die Rubrik Unternehmen führen informiert unter anderem zu Fragestellungen bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden, der Regelung von Steuern und Finanzen oder der Unternehmensexpansion. Wer über die Aufgabe der eigenen Firma nachdenkt, findet in der Rubrik Unternehmen auflösen Hilfestellung für die Nachfolgeregelung oder die Liquidation. ce/hs
Aktuelles
Zürich/Spreitenbach AG – Studierende mehrerer Hochschulen nehmen an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs ist die Zweifel Chips & Snacks AG. Das Finale findet am 16. Juni statt.
(CONNECT) Studierende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) nehmen in diesem Jahr erstmalig an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist die Zweifel Chips & Snacks AG mit Sitz in Spreitenbach Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs. Um den von dem in Zürich ansässigen Verband Leading Swiss Agency (LSA) ausgeschriebenen Junior Agency Award bewerben sich insgesamt 35 Teams. Neben der HWZ sind auch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) aus Winterthur, die Hochschule Luzern (HSLU), die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie die Berner Fachhochschule (BFH) vertreten. Von Seiten der HWZ gehen drei Teams aus dem Bachelor Business Communications HWZ an den Start.
In Teams von fünf bis sechs Studierenden werden gemäss der Vorgaben von Zweifel Kommunikationskampagnen ausgearbeitet. Dabei werden sie von Coaches der LSA und der jeweiligen Hochschule unterstützt. Im Mai und Anfang Juni gab es Vorentscheidungen, die Siegerteams arbeiten bis zur Preisverleihung am 16. Juni 2026 an ihren Präsentationen.
„Der Junior Agency Award bietet die Möglichkeit, aus der eigenen Bubble herauszutreten und sich mit anderen Hochschulen zu messen“, wird Bernhard Schweizer, Studiengangsleitung Bachelor Business Communications der HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Für uns ist interessant zu beobachten, was unsere Studierenden daraus mitnehmen: fachlich, persönlich und auch im Umgang mit einer echten Wettbewerbssituation. Diese Erfahrungen werden sicher auch für die Weiterentwicklung unseres Studiengangs wertvoll sein.“ ce/ww
Events
Mental Health First Aid (MHFA) ist ein zertifiziertes Trainingsprogramm, das sich auf praktische Fähigkeiten konzentriert, um Menschen mit psychischen Problemen oder Krisen zu erkennen, anzusprechen und zu unterstützen – sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext.
In diesem praktischen Kleingruppenkurs arbeiten die Teilnehmer an Situationen, die mit Stress, Burnout, Angst, Depression, Drogenkonsum und anderen Themen der psychischen Gesundheit zusammenhängen.
Die Teilnehmer lernen:
Das Training ist besonders wichtig für Manager, Personalverantwortliche, Teamleiter und alle, die oft die Person sind, an die sich andere wenden.
Termine: 27. August & 3. September 2026
Dauer: 2 ganztägige Sitzungen (insgesamt 12 Stunden plus Pausen)
Sprache: Englisch
Format: Kleine Gruppe, persönlich in Zürich
Aktuelles
Durch die Forschung der Universität Zürich entstehen innovative Produkte und Anwendungen, die vielen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Um die Entwicklung von Entscheidungshilfen für Therapien gegen Krebs voranzutreiben, wurde EVIIVE als Spin-off der Universität Zürich ausgegründet.
Eviive hat komplizierte Partikel im Visier: Extrazelluläre Vesikel sind schwierig nachzuweisen, winzig – und zugleich grosse Hoffnungsträger für Menschen, die unter Krebserkrankungen leiden. Sie werden als Botenstoffe von Zellen ausgesandt, um biologische «Nachrichten» zu übermitteln. Für Therapien gegen unterschiedliche Krebs- oder Tumorerkrankungen sind diese Informationen wertvoll, weil sie die Kommunikation zwischen Immunzellen untereinander oder zwischen Immun- und Krebszellen offenlegen können.
Das Team von Fachleuten unter Leitung der Eviive-Gründer und Immunologen Kevin Yim und Richard Chahwan entwickelt ein neues Verfahren, das dieses Vorgehen präzisieren und zugleich beschleunigen soll – auf der Basis von Forschungsarbeiten an der UZH und Erfahrungen, die während jahrelanger Kooperation mit dem Universitätsspital Zürich gesammelt wurden. Die Idee: Die Botschaften zwischen dem Immunsystem und Krebszellen zu entschlüsseln, soll dazu beitragen, die passendste Therapie für jeden Patienten zu finden – oder auch eine Antwort auf die Frage, ob eine einzelne Behandlung oder eine Kombination aus mehreren Therapien die beste Wahl ist.
Als Beispiel nennt Yim eine Studie zu Melanomen, die Anfang 2026 fertiggestellt wurde. Anhand der Blutproben von 125 Betroffenen mit dieser Hautkrebserkrankung zeigten die Entwickler, dass sie den Erfolg von Therapien mit einer Zuverlässigkeit von über 90 Prozent der Erkrankten treffend prognostizieren konnten. Nach diesen und weiteren ermutigenden Erfolgen arbeitet das Team des jungen Spin-offs Eviive nun daran, diese innovative Analytik zu «skalieren». «Wir validieren die Analyse gleichzeitig mit externen klinischen Netzwerken in der EU und den USA und Pharmapartnern», erklärt Yim, «mit den robusten Nachweisen zur Anwendbarkeit, die in der modernen Präzisionsmedizin erforderlich sind.»
Aktuelles
Windisch AG/Lausanne – Die Gewinner des diesjährigen Start-up-Wettbewerbes >>venture>> sind in Lausanne ausgezeichnet worden. EDWATEC sicherte sich den Grand Prize. Noemon, Trulux, Baxiva, CINDER, Actival, Regcheck und Botana AI sind die weiteren Sieger.
(CONNECT) Der diesjährige >>venture>>-Wettbewerb ist mit dem Finale in Lausanne zu Ende gegangen. Den Grand Prize sicherte sich laut einer Mitteilung EDWATEC aus Lausanne. Als Gesamtgewinner des Start-up-Wettbewerbs erhält das Unternehmen somit 150'000 Franken. EDWATEC entwickelt optische Verstärker, die photonische Systeme für Kommunikation und Künstliche-Intelligenz (KI)-Anwendungen ermöglichen. Neben dem Grand Prize wurde EDWATEC auch als Gewinner der Kategorie Industrials & Engineering gekürt.
Mit TruLux aus Wettswil und Baxiva aus Schlieren kommen zwei weitere Kategoriegewinner aus dem Kanton Zürich. TruLux setzte sich mit seinem KI-Werkzeug zur Identifizierung hochwertiger Produkte via Smartphone in der Kategorie Consumer Solutions durch. Baxiva entwickelt Impfstoffe zur Vorbeugung schwerer Infektionen und war damit in der Kategorie Pharma & Biotech siegreich. Die Noemon AG aus Opfikon ZH sicherte sich zudem mit ihrer KI, die selbstständig lernt, den Spotlight Award.
Die CINDER AG konnte sich bei der Abstimmung am Finaltag zum mit 10'000 Franken dotierten Publikumspreis durchsetzen. Das Start-up aus Bern arbeitet an therapeutischen Wearables zur Behandlung von Beckenschmerzen. Und Actival aus Neuenburg, eine Ausgliederung aus dem CSEM, hat aktive Zahnpflegeprodukte patentiert, die eine langsame, kontrollierte Freisetzung von Flüssigkeiten zur Verbesserung der Mundgesundheit ermöglichen. Damit war das Start-up in der Kategorie Medtech & Healthcare siegreich.
Die Softreg GmbH aus Wohlen AG war mit ihrem Angebot RegCheck in der Kategorie Business & Finance erfolgreich. Sie nutzt KI zur Simulation von behördlichen Prüfungen zur Vermeidung von Compliance-Lücken. In der Kategorie Social & Environmental setzte sich die Botana AI GmbH aus Oberägeri ZG durch. Sie unterstützt Landwirte bei der effizienten Verwaltung ihrer Flächen.
>>venture>> wurde 1997 lanciert und wird von der Venture Foundation mit Sitz in Windisch organisiert. Die Preistragenden haben bisher über 1500 Unternehmen gegründet und über 15'000 Stellen geschaffen. ce/jh
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich will Unternehmen im Umgang mit kantonalen Behörden unterstützen. Dazu hat der Kanton ein neues Unternehmensportal eingerichtet. Hier werden Informationen und Anlaufstellen zu Gründung, Führung und Auflösung von Unternehmen bereitgestellt.
(CONNECT) Der Kanton Zürich hat für Unternehmen ein digitales Angebot für Informationen und Orientierung geschaffen. Auf dem neuen Unternehmensportal finden Interessierte Antworten auf konkrete Fragestellungen für den Umgang mit kantonalen Behörden im Unternehmensalltag. „Mit dem neuen Unternehmensportal leistet der Kanton Zürich einen Beitrag zu mehr Transparenz, besserer Auffindbarkeit von Informationen und einer zeitgemässen Begleitung unternehmerischer Anliegen“, wird Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in einer entsprechenden Mitteilung der Kantonsverwaltung zitiert.
Das neue Portal ist in die drei Rubriken Unternehmen gründen, Unternehmen führen und Unternehmen auflösen gegliedert. Für jeden Bereich werden zahlreiche Untermenüs mit Informationen, dem Angebot an Behördenleistungen, zuständigen Ansprechstellen und bestehenden kantonalen Angeboten zur Verfügung gestellt. Dabei wurden auch relevante verwaltungsexterne Stellen berücksichtigt.
In der Rubrik Unternehmen gründen werden beispielsweise Fragen nach der geeigneten Rechtsform, dem Standort oder auch der Finanzierung behandelt. Die Rubrik Unternehmen führen informiert unter anderem zu Fragestellungen bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden, der Regelung von Steuern und Finanzen oder der Unternehmensexpansion. Wer über die Aufgabe der eigenen Firma nachdenkt, findet in der Rubrik Unternehmen auflösen Hilfestellung für die Nachfolgeregelung oder die Liquidation. ce/hs
Aktuelles
Cologny GE/Adliswil ZH/Epalinges VD – Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat seine diesjährigen Technology Pioneers ausgewählt. Von den 100 internationalen Start-ups stammen zwei aus der Schweiz: Metafuels aus Adliswil entwickelt nachhaltigen Treibstoff, Atinary will Forschung durch KI vorantreiben.
(CONNECT) Das Weltwirtschaftsforum hat auch in diesem Jahr 100 internationale Start-ups als Technology Pioneers ausgewählt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die 100 Jungunternehmen stammen aus insgesamt 23 Ländern, wobei Indien neun der ausgewählten Unternehmen stellt. Die Schweiz ist mit zwei Start-ups vertreten, Metafuels aus Adliswil und Attinary auf Epalinges.
Metafuels hat den auf Methanolbasis hergestellten nachhaltigen Flugzeugtreibstoff Aerobrew entwickelt. Das Unternehmen hat eine Technologie erschaffen, mit der sich Methanol in Kerosin umwandeln lässt. Die Kraftstoffe von Metafuels sind vollständig kompatibel mit bestehenden Flugzeugen, Triebwerken und der Flughafeninfrastruktur. Derzeit strebt Metafuels an, europaweit vertriebstechnische Grundlagen für diesen nachhaltigen Flugtreibstoff zu schaffen.
Atinary Technologies möchte Forschung und Entwicklung (F&E) durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik vorantreiben. Damit soll die F&E automatisiert beziehungsweise autonom gestaltet werden. So würden Self-Driving Labs entstehen. Hinter diesen steht eine Technologie, mit der Atinary es menschlichen Forschern ermöglicht, maschinelles Lernen in Verbindung mit Robotern einzusetzen, um Experimente selbstständig zu erlernen, anzupassen und zu optimieren. ce/jh
Inno-Hubs
Der Strickhof bietet qualitativ hochstehende, praxisorientierte Grund- und Weiterbildungen und Beratungen in den Bereichen Agrar-, Lebensmitteltechnologie und Hauswirtschaft an.
Eschikon 21
8315 Lindau
Inno-Hubs
Der IPZ schafft auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf eine neue, bestens vernetzte Plattform für Forschung, Entwicklung und Innovation für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Stiftung Innovationspark Zürich
Wangenstr. 68
8600 Dübendorf
Inno-Hubs
Das ZHAW Proof of Concept Lab (PoC-Lab) ist ein kollaborativer Innovation und Maker Space, in welchem Unternehmen, Start-ups, Hochschulinstitute und Studierende gemeinsam neue Geschäftsmodelle, Produktinnovationen und Innovationsmethoden entwickeln.
ZHAW Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung, Lagerplatz 22
Lagerplatz 24
8400 Winterthur
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