Autonome Inspektionsroboter - Umgang mit der KI-Verordnung und dem EU-Maschinenrecht

Produktionsanlagen in Bereichen wie Energie, Öl, Gas, Nukleartechnologie oder Stromversorgung sind essenziell für Wirtschaft und Gesellschaft. Technische Ausfälle können gravierende Folgen haben – für Sicherheit, Umwelt und Versorgung. Regelmässige Inspektionen sind daher zentral, aber oft zeitintensiv und gefährlich. Zudem stehen immer weniger Fachkräfte dafür zur Verfügung.

Autonome Inspektionsroboter bieten eine vielversprechende Lösung: Sie erfassen rund um die Uhr grosse Datenmengen, analysieren diese mittels künstlicher Intelligenz (KI) und übernehmen zahlreiche Aufgaben selbstständig. So lassen sich Fachkräfte entlasten, gefährliche Einsätze vermeiden und die Betriebssicherheit erhöhen.

Die Nutzung solcher Systeme wirft jedoch komplexe Regulierungsfragen auf. Seit dem Inkrafttreten der EU-KI-Verordnung stehen viele Schweizer Robotikfirmen vor der Frage, wie sie diese Verordnung und weitere relevante EU-Vorgaben wie die Maschinenverordnung einhalten können.

Im Rahmen der Innovation-Sandbox für KI haben das Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich und das Center for Information Technology, Society, and Law (ITSL) der Universität Zürich basierend auf einem Anwendungsfall der Firma ANYbotics Strategien zum Umgang mit regulatorischen Vorgaben für autonome Inspektionssysteme entwickelt.

Die Erkenntnisse sollen weitere Robotikunternehmen unterstützen und den Zugang zum EU-Markt erleichtern.

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