Zürich – Eine erste Gruppe von Innovationszentren europäischer Universitäten tun sich im Relativity Collective zusammen, um ihre besten Tech-Talente miteinander zu vernetzen. Dieses hochselektive Gründerprogramm soll sie miteinander in Kontakt bringen, ehe ihre Laufbahnen fix sind. Die ETH aus Zürich ist mit dabei.
(CONNECT) Einige von Europas herausragenden universitären Zentren für Deeptech-Innovationen bieten ihren besten Tech-Talenten das gemeinsam neu geschaffene Relativity Collective an. Das Programm dieses Namens soll herausragende unternehmerische Talente grenzüberschreitend zusammenbringen und ihnen neue, ambitioniertere Horizonte ermöglichen. „Mit dem richtigen Umfeld werden die Besten die Start-up-Phase überspringen und direkt ein europäisches Scale-up mit globaler Wirkung aufbauen können“, so die Hoffnung von Alexander Ilic, dem Mitgründer des beteiligten ETH AI Center der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) in einer Mitteilung.
Wie es dort heisst, wird das Gründerprogramm Relativity Collective vor dem Hintergrund eingerichtet, dass Europa zwar aussergewöhnliche Talente hervorbringe, Netzwerke für Jungunternehmerinnen und -unternehmer jedoch weitgehend lokal begrenzt seien. „Infolgedessen entstehen viele der Beziehungen zu Gleichgesinnten, die Ambitionen, Geschwindigkeit und Umfang am stärksten beeinflussen, zu spät – nachdem die Bezugspunkte und Laufbahnen der Gründer bereits festgelegt sind“. Entsprechend ist das Programm als gezielte Intervention in dieser frühen Phase konzipiert.
Die erste Gruppe von bis zu 25 zukünftigen Gründerinnen und Gründern bringt Studierende und Doktorierende aus sechs Universitäten zusammen. Neben der ETH sind dies die finnische Aalto Universität in Espoo, das Center for Digital Technology and Management, einem gemeinsamen Forschungs- und Lehrinstitut der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München, das KTH Royal Institute of Technology, Schwedens grösster technischer Universität in Stockholm und EnSpire Oxford, das Entrepreneurship-Institut der Universität Oxford.
Diese Gruppe wird sich im März 2026 zu einem dreitägigen Präsenzprogramm treffen. Organisiert wird das gesamte Programm von Rise Europe, einer Allianz, die sich der Stärkung der europäischen Start-up-Ökosysteme verschrieben hat. Die Initiative spiegelt die gemeinsame Überzeugung wider, dass der Aufbau des nächsten globalen Technologieriesen in Europa mehr als nur Kapital und Infrastruktur erfordert. ce/mm
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