Zürich/Pune – KPIT Technologies Limited ist mit 88,9 Prozent nun Mehrheitsaktionär von N-Dream. Mit der strategischen Investition möchte KPIT sein Angebot für Automobil-Erstausrüster erweitern, indem es die AirConsole von N-Dream in seine Softwaredienste integriert. N-Dream möchte nun seine Belegschaft deutlich erweitern.
(CONNECT) KPIT Technologies Limited, ein indisches Unternehmen mit Sitz in Pune, hat seinen Anteil am Zürcher Start-up N-Dream auf 88,9 Prozent erhöht. Laut einem Beitrag von Startupticker möchte KPIT mit der 16,35 Millionen Euro schweren Übernahme die AirConsole von N-Dream in seine Softwaredienste integrieren. Das Unternehmen könne so sein Angebot erweitern und neue, monetarisierbare Erlebnisse für Automobilkunden schaffen. Nach der Übernahme wird N-Dream als Tochtergesellschaft von KPIT agieren.
Die AirConsole, eine Online-Videospielkonsole von N-Dream, basiert auf einer Cloud-OTA (Over-the-Air)-Technologie, die mobiles Gaming auf Fahrzeug-Entertainmentsystemen ermöglicht. Die Konsole bietet über 180 Spiele verschiedener Genres, wie UNO Car Party, Pictionary Car Party oder PAC-MAN. N-Dream bedient bereits Automobilkunden wie BMW, Audi, Volkswagen und Porsche.
KPIT investierte 2023 und 2024 erstmals als Minderheitsbeteiligte in N-Dream und hat ihren Anteil über die Tochtergesellschaft KPIT Technologies (UK) Limited auf insgesamt 88,9 Prozent des Eigenkapitals erhöht. Die Investition in N-Dream sei Teil der Strategie von KPIT, Automobil-Erstausrüstern die Verbesserung von Fahrer- und Beifahrererlebnissen zu ermöglichen. Gleichzeitig möchte KPIT den Automobilkunden von N-Dream ergänzende Softwareintegrations- und Validierungsdienste anbieten. „Gemeinsam mit KPIT gestalten wir die Zukunft des In-Car-Entertainments und definieren neu, wie Menschen unterwegs Spass haben können“, erklärt Ondrej Zak, Head of Operations bei N-Dream.
Nach der Übernahme wird N-Dream alle 20 Mitarbeitenden behalten und weiterhin vom jetzigen CEO von N-Dream, Anthony Cliquot, geleitet werden. Andrin von Rechenberg bleibt zudem weiterhin Chief of Innovation, während Tobias Schneider ebenfalls als CFO bestehen bleibt. Für 2026 ist die Verdopplung der Mitarbeiterzahl geplant. ce/nta
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