BlueGreens entwickelt modulare Containerlösungen für nachhaltige Lebensmittelproduktion nach höchsten Biodiversitäts-Standards. In der BlueGreens BOX entstehen Microgreens, Kräuter, Gemüse, Pilze, Insekten, Fische und Krustentiere in vollständig geschlossenen Systemen – unabhängig von Klima, Saison und Standort.
Lokale Lebensmittelproduktion gilt als Schlüssel für mehr Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Resilienz. Doch zwischen urbanem Raum, globalen Lieferketten und klimatischen Extremen stösst die klassische Landwirtschaft zunehmend an Grenzen. Genau hier setzt BlueGreens an: Das Zürcher Unternehmen entwickelt modulare Containerlösungen, mit denen frische Lebensmittel direkt dort produziert werden können, wo sie gebraucht werden – unabhängig von Wetter, Saison und Standort.
Im Zentrum des Konzepts steht die sogenannte BlueGreens BOX: ein modularer Produktionsraum in Containerbauweise, der vollständig geschlossene Kreisläufe nutzt. In diesen Systemen wachsen Microgreens, Kräuter, Gemüse, Pilze, Insekten, Fische und Krustentiere parallel – gesteuert über digital überwachte Prozesse und ohne den Einsatz problematischer Zusatzstoffe. Wasser, Energie und Nährstoffe bleiben im System, Abfälle werden konsequent vermieden.
„Lebensmittelproduktion muss künftig nicht nur effizient, sondern auch transparent und resilient sein“, sagt Manuel Vock, Gründer und CEO von BlueGreens. „Mit geschlossenen, kreislauforganisierten Systemen schaffen wir planbare Qualität – unabhängig von globalen Lieferketten oder klimatischen Schwankungen.“
Die BlueGreens BOX ist so konzipiert, dass sie flexibel einsetzbar und skalierbar ist. Einzelne Container lassen sich zu grösseren Clustern kombinieren, an unterschiedliche Klimazonen anpassen und für verschiedene Nutzungsszenarien konfigurieren – von Gastronomie und Einzelhandel über Industrieareale bis hin zu Bildungs- und Community-Projekten.
Sensorik, digitale Überwachung und präzise Steuerung ermöglichen eine konstante Kontrolle von Hygiene, Ressourceneinsatz und Ertrag in Echtzeit. Gleichzeitig sinkt der ökologische Fussabdruck deutlich, da lange Transportwege, Kühlketten und volatile Importe entfallen.
„Nachhaltigkeit darf kein Verzichtsmodell sein“, so Vock. „Unser Ansatz zeigt, dass ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Effizienz zusammengehen können – gerade im urbanen Raum.“
Ein zentrales Element des BlueGreens-Ansatzes ist die Nähe zum Konsum. Produziert wird direkt am Ort des Bedarfs: auf Firmengeländen, in Städten, bei Hotels oder in abgelegenen Regionen und auf Inseln. Für Gastronomie und Hotellerie bedeutet das hyper-lokale Frische, für Unternehmen ein sichtbares Bekenntnis zu nachhaltigem Wirtschaften, für Bildungsprojekte eine greifbare Lernplattform rund um Kreislaufwirtschaft und Biodiversität.
Dank der modularen Bauweise sind sowohl kleine Pilotinstallationen als auch grössere Systeme möglich. BlueGreens begleitet Partner von der ersten Idee über die Konzeption bis zum laufenden Betrieb – inklusive technischem und strategischem Support.
Mit der Verbindung von Food-Tech, Kreislaufwirtschaft und modularer Systemarchitektur adressiert BlueGreens zentrale Fragestellungen der urbanen Zukunft. Das Unternehmen steht exemplarisch für eine neue Generation von Innovationen, die ökologische Wirkung, technologische Präzision und wirtschaftliche Skalierbarkeit zusammendenken.
„Unsere Vision ist eine Lebensmittelproduktion, die lokal verankert und global übertragbar ist“, sagt Manuel Vock. „Zürich bietet dafür ein ideales Umfeld – als Innovationshub, Testfeld und Ausgangspunkt für nachhaltige Lösungen mit internationalem Potenzial.“
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