UZH bringt 1100 Fachleute zum World Biodiversity Forum nach Davos

Zürich/Davos GR – Am World Biodiversity Forum treffen sich vom 14. bis 19. Juni in Davos mehr als 1100 Teilnehmende aus über 70 Ländern. Im Zentrum steht die Frage, wie der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt bis 2030 gestoppt und umgekehrt werden kann. Die Universität Zürich (UZH) veranstaltet das Forum.

(CONNECT) Das vierte World Biodiversity Forum bringt vom 14. bis 19. Juni Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur im Kongresszentrum Davos zusammen. Organisiert wird die Veranstaltung von der Universität Zürich (UZH).

Unter dem Motto „Leading Transformation Together“ diskutieren die Teilnehmenden laut einer Mitteilung über Wege zum Schutz der biologischen Vielfalt und zur Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmenwerks von Kunming-Montreal. Dieses sieht vor, den Verlust der Biodiversität bis 2030 zu stoppen und umzukehren.

Das Forum umfasst zehn Themenbereiche. Dazu gehören die Funktionsfähigkeit von Ökosystemen, die Verflechtungen von Biodiversität mit Klima, Wasser, Ernährung und Gesundheit, wirtschaftliche Risiken des Biodiversitätsverlusts, gesetzliche Rahmenbedingungen sowie die Rolle von Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur. „Wir decken jedes denkbare Thema rund um Biodiversität ab”, so die UZH-Erdsystemwissenschaftlerin und Organisatorin Gabriela Schaepman-Strub.

Um die globalen Ziele zu erreichen, brauche es eine stärkere Zusammenarbeit über Fach- und Sektorengrenzen hinweg. Eine wichtige Rolle misst die Wissenschaftlerin dabei der Wirtschaft und dem Finanzsektor bei. Unternehmen sind zunehmend mit ihrer Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen konfrontiert – Biodiversität bildet die Grundlage für zahlreiche wirtschaftliche Leistungen, von fruchtbaren Böden über sauberes Wasser bis zur Regulierung des Klimas.

Das Forum widmet deshalb einen Schwerpunkt der Frage, wie Biodiversität gemessen und die Wirkung von Investitionen auf den Erhalt der Artenvielfalt vergleichbar bewertet werden kann. ce/as

Vollständigen Beitrag ansehen