Zürich – Mit ihrer Förderlinie TRANSFORM ermöglicht die Universität Zürich (UZH) die Anschubfinanzierung für zwei neue interdisziplinäre Projekte. Sie heissen CrimeLab und Responsible AI und bündeln jeweils die verschiedenen themenbezogenen Forschungen an der Hochschule und bauen sie aus.
(CONNECT) Zwei neue Projekte erhalten finanzielle Unterstützung aus dem universitären Förderprogramm TRANSFORM der UZH. Laut ihrer Mitteilung wird das Projekt CrimeLab in den nächsten vier Jahren mit 1,5 Millionen Franken unterstützt. Mit dem CrimeLab soll künftig ein transdisziplinäres Zentrum für Kriminalitätsforschung realisiert werden. Es soll die seit Längerem an verschiedenen Fakultäten der UZH, aber auch in ausseruniversitären Institutionen wie dem Forensischen Institut Zürich, im Zürcher Justizvollzug oder der Stadt- und Kantonspolizei betriebene Forschung bündeln.
„Oftmals war es aber eher dem Zufall überlassen, ob die verschiedenen Forschungsgruppen voneinander wussten und ob sie ihre Ressourcen in interdisziplinären Projekten zusammenführten“, wird Rechtsprofessor Thierry Urwyler zitiert. Er gehört dem Direktorium des CrimeLab an. Damit solche Verknüpfungen entstehen können, braucht es nach Urwylers Überzeugung eine gemeinsame Plattform und einen gemeinsamen Datenpool. Einer der vier Forschungsschwerpunkte befasst sich mit neuen Formen der Kriminalität, etwa mit Strafrecht und autonomer Mobilität oder mit neuartigen Delikten mit Künstlicher Intelligenz (KI) wie Phishing und Ransomware-Attacken.
Dass KI verantwortungsvoll eingesetzt wird, ist die Zielsetzung Projekts Responsible AI, also Verantwortungsvolle KI. Es erhält vom Förderprogramm TRANSFORM 1,7 Millionen Franken. Auch dieses Projekt soll die in vielen universitären Bereichen vorhandenen Kompetenzen bündeln, besser vernetzen und sichtbar machen. Es setzt seinen Fokus auf transparente, faire und gesellschaftlich verantwortbare KI-Systeme und die damit zusammenhängenden ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen.
Dafür soll am Institut für Informatik und am Institut für Mathematische Modellierung und Machine Learning je eine Professur geschaffen werden. „Angesichts der Dominanz grosser Tech-Konzerne spielen die Hochschulen eine wichtige Rolle als unabhängige Instanzen für eine kritische und verantwortungsvolle KI-Forschung“, so Professor Reinhard Furrer, einer der Projektleiter. ce/mm
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen