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Zürich/Berlin – Sandalenhersteller RESLIDES und das deutsche Cleantech-Unternehmen CleanHub haben eine Partnerschaft zum Schutz der Weltmeere abgeschlossen. Sie wollen für jedes verkaufte Paar Sandalen 1 Kilogramm Plastik in Küstenregionen sammeln.
(CONNECT) Die RESLIDES GmbH hat per 1. März 2026 eine Kooperation dem Berliner Cleantech-Unternehmen CleanHub GmbH vereinbart. Geplant ist laut einer Mitteilung, für jedes verkaufte Paar Sandalen 1 Kilogramm Plastik in Küstenregionen zu sammeln, um die Plastikverschmutzung in Weltmeeren zu minimieren.
Als Plastikverwerter möchte RESLIDES somit einen weiteren Beitrag zu Nachhaltigkeit leisten. „Wir nutzen Kunststoff, weil er für die Langlebigkeit und Funktionalität unserer Sandalen die beste Lösung ist. Aber wir sind uns bewusst, dass genau dieses Material weltweit eines der grössten Umweltprobleme verursacht“, wird RESLIDES-Mitgründer Benno Reichard zitiert. CleanHub baut in Küstenregionen in Ländern wie Indonesien oder Indien Sammelnetzwerke auf, um dort Plastik einzusammeln. Der Verkauf eines Sandalenpaares finanziere die Sammlung von 1 Kilogramm, so die Mitteilung. Zudem sind die Schuhe auf Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit ausgelegt.
RESLIDES hat bereits ein Takeback-Programm lanciert. Dabei wird die Rücksendung ausgetragener Komponenten belohnt. Sohlen, Riemen und Schnallen werden anschliessend getrennt und sortenrein rezykliert. So schliesse RESLIDES des Materialkreislauf und setze „die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft konsequent um". ce/heg

CleanHub wird für jedes verkaufte Sandalenpaar von RESLIDES 1 Kilogramm Plastik in Küstenregionen sammeln. Bild: zVg/tobinmeyers/RESLIDES GmbH
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Thalwil ZH – U-blox lanciert mit ZED-X20D ein Dual-Antennenmodul mit von der Bewegung unabhängiger GNSS-Kursbestimmung. Die ZED-X20D ist ein Allband-GNSS-Kursmodul für hochpräzise Anwendungen. Einsatzbereiche sind die Präzisionslandwirtschaft, unbemannte Luftfahrzeuge, autonome Maschinen, maritime Anwendungen sowie Robotiknavigation.
(CONNECT) U-blox informiert in einer Mitteilung über die Markteinführung seines Allband-GNSS-Kursmoduls ZED-X20D. Das Modul basiert auf der proprietären Allband-X20-Hochpräzisionstechnologie des Anbieters von Lösungen für Positionierung und Kurzstreckenkommunikation für den Automobil-, Industrie- und Konsumgütermarkt.
Das ZED-X20D ist eine Dual-Antennenlösung, die eine robuste RTK (Real-Time Kinematic)-Positionierung im Zentimeterbereich sowie eine bewegungsunabhängige GNSS-basierte Kursbestimmung ermöglicht. Das Modul zielt auf hochpräzise Anwendungen im Massenmarkt. Einsatzbereiche sind die Präzisionslandwirtschaft, unbemannte Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Vehicle/UAVs), autonome Maschinen, maritime Anwendungen sowie Robotiknavigation. Unterstützt werden alle GNSS-Konstellationen auf den Frequenzbändern L1, L2, L5 und L6 auf beiden Antennen sowie das L-Band. Über den Dienst u-blox PointPerfect erhalten Kunden Zugriff auf ein umfassendes Portfolio an Korrekturoptionen mit regionaler und globaler Abdeckung.
„Mit der Einführung des ZED-X20D machen wir einen entscheidenden Schritt zur Demokratisierung hochpräziser GNSS-Technologie. Für unsere Kunden bedeutet dies, dass Maschinen genau wissen, wo sie sich befinden und wohin sie zeigen – selbst wenn sie sich nicht bewegen", wird Andreas Thiel zitiert., Co-CEO von u-blox.
Der ZED-X20D wird vom 10. bis 12. März auf der Embedded World 2026 in Nürnberg vorgestellt. Das erste Evaluation Board für ZED-X20D ist im April verfügbar. Erste Engineering Samples sind ab dem späten zweiten Quartal erhältlich. ce/ja

U-blox lanciert ZED-X20D. Bild: u-blox AG
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Küsnacht ZH – Die neue Standortförderung Goldküste hat ihren ersten Mitgliederlunch durchgeführt. Wim Ouboter stellte dabei seine Micro Mobility Systems AG vor, die den Microlino herstellt.
(CONNECT) Die Standortförderung Goldküste hat laut einer Mitteilung in Küsnacht ihren ersten Mitgliederlunch durchgeführt. Dabei stellte der Küsnachter Unternehmer Wim Ouboter die von ihm gegründete Micro Mobility Systems AG vor. Das Unternehmen stellt unter anderem den elektrisch betriebenen Kleinwagen Microlino her.
Ouboter sprach dabei unter anderem über seine geplanten Strategien und Kooperationen sowie über die Weiterführung seines Unternehmens durch seine beiden Söhne. Er ging auch auf die politischen Rahmenbedingungen ein. „Als Hersteller haben wir es oft nicht so leicht, besonders, wenn es um politische Unterstützung und die Förderung von E‑Mobilität im Kleinwagenbereich geht. Gerade hier braucht es Mut, Verständnis für innovative Konzepte und zeitgemässe Rahmenbedingungen, die Fortschritt ermöglichen.“
Die Standortförderung Goldküste wurde im Oktober gegründet. Sie führt ihre Mitgliederversammlung am 15. April in Stäfa durch. Dabei wird Moritz Lechner referieren, Mitgründer und Co-Verwaltungsratspräsident der Sensirion AG in Stäfa. ce/ug

Unternehmer Wim Ouboter spricht über Herausforderungen und Ziele. Bild: zVg/Standortförderung Goldküste
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Zürich – Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben eine Methode geschaffen, CO2 und Wasserstoff effizient in Methanol umzuwandeln. Sie nutzen isolierte Indium-Atome als Katalysator und ersetzen so seltene Metalle. Methanol kann damit ohne fossile Rohstoffe hergestellt werden.
(CONNECT) Forschende der ETH Zürich haben einen Einzelatom-Katalysator entwickelt, der die Herstellung von Methanol aus CO2 und Wasserstoff effizienter machen soll. Dabei nutzen sie einzelne Indium-Atome auf einem Trägermaterial aus Hafniumoxid.
Wie die Hochschule mitteilt, verändern sich die katalytischen Eigenschaften von Atomen oft, wenn sie isoliert vorliegen. Bei herkömmlichen Katalysatoren sind die Metallatome meist in grösseren Partikeln gebündelt. Beim neuen Ansatz kann jedes Atom direkt an der Reaktion teilnehmen, was die Effizienz erhöht.
Um die einzelnen Indium-Atome auf dem Träger zu verankern, erhitzte das interdisziplinäre ETH-Team zusammen mit Kolleginnen und Kollegen anderer Forschungseinrichtungen die Ausgangsstoffe auf 2000 bis 3000 Grad Celsius und kühlte sie danach rasch wieder ab. Das zeigt, dass Einzelatom-Katalysatoren auch unter extremen Bedingungen stabil bleiben können.
Der Einzelatom-Katalysator ermöglicht zudem genauere Untersuchungen der Mechanismen, da die Reaktionen der einzelnen Atome mit weniger störenden Signalen analysiert werden können.
Der Alkohol Methanol ist ein wichtiger Grundstoff für die chemische Industrie. Daraus werden unter anderem Kunststoffe, Treibstoffe oder Lösungsmittel hergestellt. „Sozusagen das Schweizer Taschenmesser der Chemie”, so Javier Pérez-Ramírez, Professor für Katalysatoren-Engineering an der ETH Zürich. Er forscht bereits seit 2010 an effizienteren Katalysatoren für die Methanol-Herstellung aus CO2. ce/as

Forschende der ETH nutzen einzelne Atome, um Methanol herzustellen; im Bild das Atomium in Brüssel. Symbolbild: ri1987/Pixabay
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Dübendorf ZH/Kathmandu – Loft Dynamics AG lanciert mit der EU-Agentur für Flugsicherheit und Airbus Helicopters ein Helikoptertraining in Nepal. Das Training mit den Virtual-Reality-Flugsimulatoren des Unternehmens dauert einen Monat. Es soll dazu beitragen, die Flugsicherheit zu verbessern.
(CONNECT) Die Loft Dynamics AG lanciert in Nepal ein neues Trainingsprogramm für Helikopterpilotinnen und -piloten. Ziel der gemeinsamen Initiative mit der EU-Agentur für Flugsicherheit (EASA) und Airbus Helicopters ist es laut einer Mitteilung, die Flugsicherheit im gebirgigen Land zu verbessern und Unfälle zu reduzieren.
Das einmonatige Trainingsprogramm findet in Nepals Hauptstadt Kathmandu statt und nutzt einen VR-Flugsimulator des Typs H125 der Loft Dynamics AG. Alle Helikopterpilotinnen und -piloten verbringen vier Trainingsstunden im Simulator und üben insbesondere Gebirgsflüge und Notfallszenarien. Ergänzt wird das Training durch Kurse von Airbus Helicopters, die nach Standards der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) entwickelt wurden. „Unsere oberste Priorität ist es, die Branche in Richtung einer Zukunft ohne Unfälle zu führen", wird Arnd von Fabeck, Leiter Aviation Safety Management and International Network bei Airbus Helicopters, in der Mitteilung zitiert.
Helikopterverkehr ist für Nepal zentral, sowohl in der Rettung als auch für Transport und Tourismus. Viele abgelegene Regionen sind nur aus der Luft erreichbar. Die grossen Höhenunterschiede und die wechselhaften Wetterbedingungen stellen Piloten vor besondere Herausforderungen. „Indem wir ein kompaktes, immersives VR-Trainingssystem direkt nach Nepal bringen, können Pilotinnen und Piloten sicher und wirksamer für genau jene Bedingungen trainieren, unter denen sie später fliegen”, wird Fabi Riesen, Gründer und CTO der in Dübendorf ansässigen Loft Dynamics AG, in der Mitteilung zitiert.
Die Initiative ist Teil des EU–South Asia Aviation Partnership Project. Das von der EASA umgesetzte Programm soll die Flugsicherheit sowie die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Industrie in Südasien stärken. ce/as

Der Flugsimulator von Loft Dynamics wird nun auch für das Helikoptertraining in Nepal eingesetzt. Bild: zVg/Loft Dynamics AG
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Zürich – Yapeal nimmt einen strategischen Wechsel seiner Führungsriege vor. Der Präsident des Verwaltungsrates, Dominik Bollier, wird neuer CEO des Finanzdienstleisters. Michael Eidel ist als Chief Strategy & Partnership Officer tätig. Das Unternehmen möchte nun das Embedded-Finance-Geschäft skalieren.
(CONNECT) Yapeal mit Sitz in Zürich hat einen strategischen Wechsel in seiner Führungsspitze vorgenommen. Der Verwaltungsratspräsident Dominik Bollier hat zusätzlich die Funktion des CEO inne, heisst es in einer Mitteilung. Der bisherige CEO Michael Eidel übernimmt die Rolle als Chief Strategy & Partnership Officer.
Dominik Bollier ist seit über 20 Jahren in der Finanzwirtschaft tätig. Zuletzt zeichnete er laut der Mitteilung mit einem Partner für den Aufbau eines unter der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) regulierten Asset Managers verantwortlich. Dieser verwaltete mit etwa 100 Mitarbeitenden ein Vermögen von mehreren Milliarden Franken.
Michael Eidel hatte im September 2024 die Funktion des CEO von Yapeal übernommen. Unter seiner Leitung ist der Bereich integrierter Finanzdienstleistungen erfolgreich aufgebaut und erweitert worden. In seiner neuen Funktion wird er sich auf den strategischen Ausbau des Geschäfts sowie auf wertschöpfende Partnerschaften bei dem Finanzdienstleister konzentrieren. Das Unternehmen wurde 2018 gegründet und hat 2024 mit dem Fokus auf Embedded Finance eine Fianzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Unter Embedded Finance wird die Integration von Finanzdienstleistungen in bankferne digitale Anwendungen verstanden.
„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe an der Schnittstelle von Finanzwirtschaft und Technologie“, wird Dominik Bollier in der Mitteilung zitiert. „Mit dem starken Team, der einmaligen Technologieplattform und der FINMA-Lizenz verfügt Yapeal über eine ausgezeichnete Ausgangslage, um das Embedded-Finance-Geschäft weiter zu skalieren.“ Michael Eidel will mit der digitalen Infrastruktur von Yapeal „innovative Partnerlösungen forcieren und langfristig wertsteigernde Strategieprojekte vorantreiben“. ce/ww

Yapeal hat einen strategischen Wechsel in seiner Führungsspitze vorgenommen. Symbolbild: Rock Staar/Unsplash
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Schlieren/Rüschlikon ZH/Genf – Die Openversum GmbH aus Schlieren, die Ha Hu AG aus Rüschlikon und die WATALUX SA aus Genf haben am 5. International Cooperation Forum einen IC Award erhalten. Die drei Firmen wurden für innovative Beiträge zur Entwicklungshilfe ausgezeichnet.
(CONNECT) Am 26. und 27. Februar fand in Genf das 5. International Cooperation Forum (IC Forum) statt, informiert das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einer Mitteilung. Auf dem regelmässig von der im EDA ansässigen Schweizerischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit organisierten Forum tauschen sich Vertretende aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft über Fragen der internationalen Zusammenarbeit bei nachhaltiger Entwicklung aus. In diesem Jahr stand dabei der wachsende Druck auf das internationale humanitäre System im Mittelpunkt, informiert das EDA in einer Mitteilung.
Ein Programmbestandteil des Forums war die Verleihung des IC Awards. Mit dem Preis für innovative Geschäftsideen von Unternehmen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit wurden die Openversum GmbH aus Schlieren, die Ha Hu AG aus Rüschlikon und die WATALUX SA aus Genf ausgezeichnet. Openversum erhielt den Award für die Entwicklung eines Wasserfilters, der ohne Elektrizität auskommt. Zudem bietet die Firma Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Wassergeschäfts an.
Die Ha Hu Ag aus Rüschlikon ist auf die Entwicklung von Software für Lern- und Unterhaltungszwecke spezialisiert. Den IC Award erhielt das Unternehmen für die Arbeit an einer Künstliche Intelligenz-Plattform, mit der Sprachen erhalten und vermittelt werden können. WATALUX aus Genf wurde für seine Wasseraufbereitungssysteme ausgezeichnet. Sie werden mithilfe von Solarenergie betrieben und kommen ohne den Einsatz von Chlor aus. ce/hs

Die Openversum GmbH aus Schlieren, die Ha Hu AG aus Rüschlikon und die WATALUX SA aus Genf haben am 5. International Cooperation Forum einen IC Award erhalten. Im Bild das WATALUX-Team. Bild: zVg/WATALUX SA
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Winterthur/Pisa – Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) arbeitet gemeinsam mit der Universität Sant’Anna in Pisa an neuartigen Muskelmodellen für das Schultergelenk. Ihr Silikon-Muskel soll die medizinische Versorgung bei Schultererkrankungen verbessern helfen.
(CONNECT) Das Institut für Mechanische Systeme (IMES) der ZHAW und die Universität Sant'Anna in Pisa arbeiten gemeinsam an neuartigen Muskelmodellen, mit denen sich natürliche Gelenke und Implantate experimentell testen lassen. Der Schwerpunkt im Projekt liegt dabei auf dem Schultergelenk. „Das Schultergelenk ist aus biomechanischer Sicht deutlicher komplexer als die Hüfte oder das Knie“, wird Molly Abraham, Wissenschaftliche Assistentin am IMES, in einer entsprechenden Mitteilung der ZHAW zitiert. „Muskeln sind bei der Schulter zentral für die Gelenkfunktion. Besonders der Deltamuskel, als stärkster Muskel im Schulterbereich, spielt eine entscheidende Rolle in der Bewegungskontrolle.“
Der von den Forschenden entwickelte Schultersimulator setzt sich aus Schulterblatt, Gelenk und einem Oberarm zusammen. Herzstück ist eine über Kabel mit den Motoren des Gelenks verbundene Nachbildung des Deltamuskels aus Silikon. Weitere Muskeln der Schulter werden durch mit Motoren verbundene Seilzüge simuliert. „Seit Projektstart haben wir das Muskelmodell weiterentwickelt und sind dadurch immer näher an die physiologischen Verhältnisse geraten“, erläutert Abraham.
Im Projekt haben die Forschenden untersucht, wie Veränderungen des Volumens des Deltamuskels die für eine Bewegung notwendigen Kräfte reduzieren können. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten zur besseren Bewertung von Operationen, Implantaten und Reha-Strategien dienen. ce/hs

Das Institut für Mechanische Systeme (IMES) der ZHAW und die Universität Sant'Anna in Pisa arbeiten gemeinsam an neuartigen Muskelmodellen, mit denen sich natürliche Gelenke und Implantate experimentell testen lassen. Bild: zvg/ZHAW Institut für Mechanische Systeme (IMES)
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Meilen/Schlieren ZH – Der Start-up-Förderer Venture Kick unterstützt Fainite mit 150’000 Franken. Die Jungfirma aus Meilen arbeitet an einer Künstliche Intelligenz (KI)-Plattform für komplexe physikbasierte Ingenieuranalysen. Fainite will die Mittel zur Erweiterung der Anwendungsbereiche nutzen.
(CONNECT) Die Fainite AG bekommt 150'000 Franken vom Schlieremer Start-up-Förderer Venture Kick. Das vor rund einem Jahr gegründete Jungunternehmen mit Sitz in Meilen arbeitet an einer KI-Plattform für physikbasierte Simulationen, erläutert Venture Kick in einer entsprechenden Mitteilung. Sie soll es Ingenieurinnen und Ingenieuren ermöglichen, Simulationen zu beschleunigen und anspruchsvolle Analysen zu erstellen, „ohne die zugrunde liegenden physikalischen Prinzipien zu vernachlässigen“.
Die Technologie von Fainite ist auf komplexe Tests ausgerichtet, die sich mit allgemeinen KI-Modellen nicht wirklichkeitsgetreu simulieren lassen. Die KI-Plattform des Jungunternehmens beschleunigt und vereinfacht die Arbeitsabläufe von Computersimulationen. Zudem können neue Arbeitsabläufe in Minutenschnelle aufgesetzt und die Ergebnisse bereits durchgeführter Simulationen wiederverwendet werden.
Fainite will die von Venture Kick gestifteten Mittel in die Entwicklung neuer Anwendungsfelder, den Aufbau einer skalierbaren Plattform und Markteintrittsaktivitäten investieren. „Venture Kick hat eine zentrale Rolle dabei gespielt, uns den schnellen Übergang von der frühen Validierung zu realen industriellen Anwendungen zu ermöglichen“, wird Fainite-CEO Alex Donzelli in der Mitteilung zitiert. „Die Unterstützung, das Feedback und das Netzwerk waren von unschätzbarem Wert für die Weiterentwicklung unseres Produkts und unserer Go-to-Market-Strategie.“ ce/hs

(v.l.n.r) Alex Donzelli (CEO), Matthias Bonvin (ML Lead) und Prof. Burigede Liu (Chief Scientist) haben mit der Fainite AG 150'000 Franken vom Schlieremer Start-up-Förderer Venture Kick bekommen. Bild: zVg/Venturelab Ltd.
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Zürich/San Francisco – Das in der Künstlichen Intelligenz (KI) tätige Start-up Exa aus San Francisco hat in Zürich sein erstes europäisches Büro eröffnet. Hintergrund ist die Position Zürichs als wachsender KI-Hub samt der Eidgenössischen Technischen Hochschule. Der Suchmaschinen-Anbieter sucht Mitarbeitende für den Standort.
(CONNECT) Exa aus San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien eröffnet laut einer Mitteilung einen Standort in Zürich. Das Unternehmen entwickelt KI-basierte Internet-Browser. Nach eigenen Angaben ist Exa damit die erste Suchmaschine, die darauf optimiert ist, exakt die Informationen zu liefern, nach denen Nutzerinnen und Nutzer suchen. Das Start-up versteht sich als angewandtes KI-Labor, das einen neuen neuronalen Ansatz für Suchtechnologien entwickelt.
Ein wichtiger Grund für die Wahl des Standorts ist Zürichs Position als schnell wachsender KI-Hub in Europa. Führende Akteure der Branche wie Anthropic, OpenAI, Nvidia oder Google DeepMind sind bereits in der Region vertreten. Dank der Spitzenuniversität Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) sei die Stadt wie auch allgemein die Schweiz - mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) - zudem ein Magnet für KI-Talente, heisst es vom Unternehmen. Der Standort in Zürich ermögliche es Exa auch, europäische Kundinnen und Kunden in derselben Zeitzone zu betreuen und ein besseres Verständnis für lokale Märkte zu entwickeln.
Für das Zürcher Büro sucht Exa derzeit Forschende sowie Ingenieurinnen und Ingenieure in den Bereichen Information Retrieval und Machine Learning. „Um das beste Such-Team der Welt zusammenzustellen, muss man sie dort treffen, wo sie sich gerade auf der Welt befinden", wird CEO Will Bryk zitiert. ce/ja

Exa begründet die Ansiedlung in Zürich ausdrücklich auch mit der Stärke der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich; im Bild das Hauptgebäude. Bild: Alessandro Della Bella/ETH Zürich
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Winterthur/Zürich/Nottingham – Worn Again Technologies hat einen Textil-zu-Faser-Accelerator in Betrieb genommen. Mit der Pilotanlage in Winterthur will das Unternehmen den Prozess des Rezyklierens von Polyestern und Baumwollstoffen zu neuen Garnen skalieren und kommerziell verwertbar gestalten.
(CONNECT) Worn Again Technologies mit Standorten in Winterthur und Nottingham, die in der Schweiz mit der Worn Again Switzerland AG in Zürich ansässig ist, hat in Winterthur ihren Textil-zu-Faser-Accelerator in Betrieb genommen. Mit dem erfolgreichen Rezyklieren von Alttextilien aus Polyester und Baumwolle will das Unternehmen den Prozess zu einer kommerziellen Nutzung einleiten, heisst es in einer Mitteilung.
Mit dem Accelerator habe das Unternehmen die Prozesschemie und die technischen Abläufe deutlich verbessert. Mit den aktuell verwendeten Lösungsmitteln können Polyester- und Baumwollfasern in hoher Reinheit zurückgewonnen werden. Technisch ist es ermöglicht worden, 95 Prozent der verwendeten Lösungsmittel zurückzugewinnen und somit den Prozess umweltschonender zu gestalten. Derzeit liegen zwei Ausbaustufen des Betriebs vor. In der ersten wird Polyester zu spinnbaren Fasern rückgewonnen. In einer zweiten Stufe sollen Zellulosefasern und weitere Zelluloseprodukte hergestellt werden.
„Der Accelerator ist ein entscheidender Faktor für den Aufbau unserer ersten kommerziellen Anlage“, wird Toby Moss, Chief Commercial Officer von Worn Again Switzerland, in der Mitteilung zitiert. „Mit Tests in dieser Grössenordnung können wir unsere Lösungen auf ein breiteres Spektrum an Rohstoffen ausweiten und so unsere Vorreiterrolle behaupten, indem wir mehr Materialströme verwerten und ein wachsendes Portfolio an hochwertigen nachgelagerten Produktanwendungen aufbauen.“ Mit den erfolgreichen Probeläufen versucht das Unternehmen jetzt, industrielle Praxispartner zu finden, um den Prozess zu kommerzialisieren. ce/ww

Worn Again Technologies hat in Winterthur ihren Textil-zu-Faser-Accelerator in Betrieb genommen. Bild: zVg/Worn Again Switzerland AG
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Dübendorf ZH – Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben eine flexiblen Elektrolyten auf der Basis von Silikon entwickelt. Er könnte bessere Feststoffbatterien und flexible Akkus ermöglichen. Nun wird ein Industriepartner für die Kommerzialisierung gesucht.
(CONNCET) Forschende der Abteilung Funktionspolymere an der Empa haben einen neuartigen Elektrolyten für Feststoffbatterien entwickelt. Er basiert auf einem synthetischen Polymer aus der Gruppe der Polysiloxane (Silikone), informiert die Empa in einer entsprechenden Mitteilung. Der Gruppe um Empa-Forscherin Dorina Opris ist es dabei gelungen, das eigentlich apolare Silikon zu einem guten Ionenleiter zu machen.
Der grosse Vorteil des neuen Elektrolyten liegt in seiner Elastizität. Bei herkömmlichen Feststoffbatterien besteht die Gefahr, das beim Abwandern der Elektronen aus der Anode Hohlräume entstehen, die die Kapazität der Batterie senken. Der von der Empa entwickelte Elektrolyt aus Silikon kann diese Hohlräume füllen, ist aber gleichzeitig fest genug, um den Aufbau von Dendriten zu verhindern. Solche baumartigen Strukturen aus Lithiumionen können in Batterien mit flüssigen Elektrolyten entstehen und zu Kurzschlüssen führen.
Neben der Verbesserung von Feststoffbatterien haben die Forschenden der Empa auch den Einsatz ihres Elektrolyts in flexiblen Batterien im Blick: „Heutige Batterien für medizinische Implantate, etwa für Herzschrittmacher, sind meist hart und unbequem für die Patientinnen und Patienten“, wird Opris in der Mitteilung zitiert. „Unser Polymer kann nicht nur als Elektrolyt, sondern auch als Bindematerial für die Kathode dienen.“ Derzeit arbeiten die Forschenden an der Verbesserung der Leitfähigkeit ihres Silikon-Elektrolyts. Gleichzeitig wird ein Industriepartner für die Kommerzialisierung der Technologie gesucht. ce/hs

Dorina Opris (rechts) und Can Zimmerli haben die Silikon-Basis mit funktionalen Gruppen versehen, die das Polymer zu einem guten Ionenleiter machen, ohne ihm seine Elastizität zu nehmen. Bild: Empa
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