Aktuelles
Schlieren ZH/Andover – Lightium implementiert den Aras Innovator. Damit macht sich das auf photonische Chips spezialisierte Deeptech-Start-up aus Schlieren die Flexibilität zunutze, mit der das Aras-Rahmenwerk als digitaler roter Faden Datenflüsse über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg vernetzt.
(CONNECT) Das im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässige Deeptech-Start-up Lightium hat sich für die Implementierung der Aras Innovator-Plattform entschieden. Mit der Lösung von Aras aus Andover im US-Bundesstaat Massachusetts will Lightium eine vernetzte Grundlage zur Bewältigung der Komplexität bei der Entwicklung seiner photonischen Chips schaffen.
Aras ist ein Anbieter sogenannter Digital-Thread-Lösungen für das Produktlebenszyklus-Management (PLM) und für Engineering mit Künstlicher Intelligenz. Einer Mitteilung von Aras zufolge hat Lightium sich für den Aras Innovator wegen seiner Fähigkeit entschieden, sich ändernde Anforderungen zu unterstützen und die Entwicklungsprozesse zu strukturieren. Dabei bildet die Plattform den digitalen roten Faden, der Daten, Prozesse und Fachbereiche unternehmensweit miteinander verbindet.
„Lightium ist in einem der technisch anspruchsvollsten Bereiche unserer Zeit tätig“, so Aras. Das 2023 gegründete und eng mit dem Forschungs- und Technologieumfeld der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich verbundene Pionierunternehmen für Dünnschicht-Lithiumniobat-Photonic-Chips widmet sich der Datenübertragung mittels photonischer integrierter Schaltkreise, also durch Licht anstelle von elektrischen Signalen.
„In modernen KI-Rechenzentren ist der grösste Engpass nicht mehr die Rechenleistung, sondern die Datenübertragung“, wird Lightium-Gründer und -CEO Amir H. Ghadimi zitiert. „Genau hier setzen wir an: Mit photonischen integrierten Schaltkreisen können wir die Leistung über die heutigen Technologien hinaus steigern und gleichzeitig den Energieverbrauch deutlich senken.“
Lightium repräsentiere „eine neue Generation von Hightech-Innovatoren, die einen grundlegend anderen Ansatz für die Entwicklung photonischer integrierter Schaltungen verfolgen“, erklärt Matthias Fohrer, Vice President EMEA bei Aras. „In einem Bereich, in dem sich etablierte Rahmenbedingungen noch weiterentwickeln, hängt der Erfolg von einer Grundlage ab, die sich an ihren Ansatz anpassen und gleichzeitig Skalierbarkeit ermöglicht.“ Aus genau diesem Grund, so Lightiums Datenverantwortlicher Kevin Radican, „passt Aras Innovator so hervorragend zu unseren Anforderungen“. ce/mm

Lightium setzt auf die Plattform Aras Innovator, um die Entwicklung seiner photonischen Chips und den Datenfluss im Produktlebenszyklus zu optimieren. Symbolbild: Umberto/Unsplash
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Zürich/Kloten ZH – Das Cleantech-Unternehmen Synhelion hat zum ersten Mal einen Bagger mit seinem erneuerbaren Diesel betankt. Die schwere Baumaschine der Eberhard Bau AG ist auf der Baustelle des Brüttener Tunnels bei Bassersdorf ZH im Einsatz und funktioniert dort den Angaben zufolge reibungslos.
(CONNECT) Synhelion hat die Einsatzfähigkeit seines erneuerbaren Treibstoffs nun auch bei schweren Baumaschinen nachgewiesen. Das Cleantech-Unternehmen hat einen Bagger der Eberhard Bau AG aus Kloten auf der Baustelle des Brüttener Tunnels bei Bassersdorf mit seinem synthetischen Solardiesel betankt.
„Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit schweren Baumaschinen unter anspruchsvollen Bedingungen“, wird Logistikleiter Silvan Eberhard in einer Mitteilung von Synhelion zitiert. „Entscheidend ist, dass Leistung und Zuverlässigkeit stimmen. Dieser erste Einsatz von Synhelions Diesel zeigt, dass erneuerbare Treibstoffe auch im Baustellenalltag reibungslos funktionieren.“ Synhelions erneuerbarer Diesel erbringt die gleiche Leistung wie herkömmlicher Diesel und reduziert die Netto-CO2-Emissionen um bis zu 100 Prozent. Er kann in bestehenden Motoren ohne technische Anpassungen verwendet werden.
Schweres Baustellengerät ist nur schwer elektrifizierbar, deshalb werden Maschinen in Bauwesen und Infrastruktur „noch lange auf flüssige Treibstoffe angewiesen sein“, so Synhelion-Mitgründer und Co-CEO Philipp Furler. „Um einen echten Beitrag zu Netto-Null-Emissionen zu leisten, ist es nun entscheidend, dass wir unsere Technologie hochskalieren, um die Produktionskosten zu senken.“
Der Diesel für diesen Bagger stammt von DAWN, der weltweit ersten industriellen Anlage zur Produktion von Synhelions Solartreibstoff im deutschen Forschungszentrum Jülich. Dort sind alle Innovationen der 2016 als Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gegründeten Unternehmens integriert. Mit dieser 2024 in Betrieb genommenen Demonstrationsanlage hat Synhelion seine Technologie im industriellen Massstab validiert und damit ihre Bereitschaft für den grosstechnischen Einsatz unter Beweis gestellt. RISE, Synhelions erste kommerzielle Produktionsanlage, wird seit 2025 in Spanien gebaut und soll ab 2027 Treibstoff produzieren.
Einen langfristigen Abnahmevertrag mit der Eberhard Bau AG hat Synhelion bereits im Februar 2026 geschlossen. Ab 2027 wird Eberhard erneuerbaren Diesel beziehen, um die CO2-Emissionen ihrer Baumaschinen zu senken. Die Einsatzfähigkeit von erneuerbarem Kerosin, Diesel und Benzin im Luft-, See- und Strassenverkehr hat Synhelion bereits demonstriert. ce/mm

Co-CEO und Mitbegründer von Synhelion Philipp Furler steht vor dem Bagger von Eberhard, der mit dem synthetischen Diesel von Synhelion betrieben wird. Bild: Synhelion AG
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Zürich – Forschende der Universität Zürich (UZH) und der Universitätsklinik Balgrist forschen an der Regeneration von verletztem Rückenmark. Ihre Untersuchungen zeigen, dass sich mit dem Einsatz von Antikörpern neue Nervenfasern bilden und funktionelle Verbindungen herstellen lassen.
(CONNECT) Forschende der Universität Zürich (UZH) und der Universitätsklinik Balgrist arbeiten am Einsatz von Antikörpern, mit deren Hilfe sich verletztes Rückenmark regenerieren lässt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Demnach zeigt sich, dass sich durch die Verwendung von Antikörpern vom Typ NG101 neue Nervenfasern bilden können.
Diese Antikörper wurden bereits vor 30 Jahren an der UZH entdeckt. Die Antikörper richten sich gegen das Protein Nogo-A, das bei einer akuten Verletzung des Rückenmarks verhindert, dass sich geschädigte Nervenfasern regenerieren. Indem NG101 das Protein Nogo-A, das sich in den Hüllen von Nervenfasern im Rückenmark und Gehirn befindet, blockiert, können sich neue Nervenfasern ausbilden. Diese können wiederum neue funktionale Verbindungen zu Arm-, Hand- und Beinnerven aufbauen. „Mithilfe moderner bildgebender Verfahren konnten wir in der neuen Studie direkt im Rückenmark nachweisen, wie die Antikörpertherapie wirkt“, wird Patrick Freund, UZH-Professor und Leiter des Zentrums für Paraplegie an der Universitätsklinik Balgrist, in der Mitteilung zitiert.
Die Forschenden erhoffen sich von den Studienergebnissen, Verletzungen des Rückenmarks, die zu Tetra- und Paraplegien führen können, zu heilen und die körperliche Selbstständigkeit der Patienten wiederherzustellen. „Verbliebene und nachwachsende Nervenfasern können so wieder neue Verbindungen zu den Rückenmarkszentren der Hand-, Arm- und Beinnerven finden. Und diese sind entscheidend dafür, dass Signale vom Gehirn wieder die Muskeln erreichen können“, so Freund. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe von Nature Communications publiziert. ce/ww

Patient, der eine NG101-Antikörperbehandlung erhält, in der Ergotherapie. Bild: Universitätsklinik Balgrist
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Zürich – ETH Pioneer Fellow Svitlana Mykolenko ermöglicht durch ihre neue Methode die Verwendung von natürlichen Pflanzenölen in Kosmetik, Lebensmitteln und Medikamenten. Mit Pflanzenproteinen lassen sie sich zu stabilen Oleogelen umwandeln. Diesen Ansatz verfolgt sie nun mit ihrem Start-up Olexir.
(CONNECT) Das aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hervorgegangene Start-up Olixir der ETH-Wissenschaftlerin Svitlana Mykolenko kann synthetische Inhaltsstoffe in Cremes, Seren sowie in Kopfhaut- und Haarpflege durch natürliche Pflanzenöle ersetzen. Wie die ETH in einer Mitteilung erklärt, war das bisher schwierig, weil sie Anforderungen wie Formstabilität und Haltbarkeit oft nicht erfüllen. Deshalb wurden sie in der Kosmetik, aber auch in Lebensmitteln und Medikamenten meist durch synthetische Alternativen ersetzt. Diese basieren meist auf fossilen oder tierischen Fetten. Zudem sind essbare Fette oft reich an schädlichen Transfetten und gesättigten Fettsäuren.
Hier setzt Mykolenko an. Sie hat eine Methode entwickelt, die flüssige Pflanzenöle in sogenannte Oleogele, also in gelförmige proteinreiche Fettalternativen umwandelt. Dafür setzt Olixir „die natürliche Strukturierungskraft“ von Proteinen ein. So entstehen laut Unternehmensangaben „transparente, seidige und stabile Formulierungen, die die Anwendung von Ölen in der Schönheitspflege revolutionieren“. Olixir bezeichnet sie ausserdem als „gesünder, nachhaltiger und wissenschaftlich fortschrittlicher“.
Svitlana Mykolenko befindet sich aktuell im ETH Pioneer Fellowship-Programm der ETH. Es bietet laut Auskunft der ETH „innovativen Denker:innen ideale Bedingungen für den Beginn ihrer unternehmerischen Tätigkeit“. Es richtet sich primär an Doktorierende, steht aber auch Masterstudierenden und Postdocs offen. Pioneer Fellows erhalten von der ETH Foundation und der ETH ein Stipendium von 180'000 Franken über zwölf bis 18 Monate sowie ein umfassendes Coaching. ce/mm

Svitlana Mykolenko entwickelt natürliche Pflanzenöle zu stabilen kosmetischen Gelen. Bild. zVg/Nicole Davidson/ETH Zürich
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Dübendorf ZH/Root LU – Das Dübendorfer Center for Space and Aviation und die Luzerner Space Systems Innovation Platform wollen in der neuen Weltraumwirtschaft zusammenarbeiten. Sie verbinden die Stärken, über welche die Schweiz bereits dazu verfügt: Präzision, Talent, Stabilität, Exzellenz in der Forschung und industrielle Tiefe.
(CONNECT) Zwei grosse Schweizer Zentren für die im Entstehen begriffene New Space Economy haben ihre strategische Zusammenarbeit offiziell bekanntgegeben: das im Switzerland Innovation Park Zürich auf dem Flugplatzareal in Dübendorf ansässige Center for Space and Aviation Switzerland and Liechtenstein (CAS) und die im Technopark Luzern in Root operierende Space Systems Innovation Platform (SSIP).
Wie es in der Mitteilung des SSIP heisst, stehe dieses Bündnis für Forschung und Umsetzung, für Wissenschaft und Industrie, Infrastruktur und Innovation sowie für nationale wie internationale Zusammenarbeit. „In einer Zeit, in der die globale Weltraumwirtschaft eine neue Phase weg von isolierten Missionen und hin zu skalierbarer, orbitaler Infrastruktur einleitet, benötigt Europa starke, umsetzungsorientierte Ökosysteme, die in der Lage sind, Ideen in echte industrielle Fähigkeiten zu transformieren.“
Gemeinsam zielen CSA und SSIP darauf ab, diese Bereiche der Weltraumwirtschaft zu stärken und dafür einen internationalen Kooperationsrahmen bereitzustellen. Zu diesen Bereichen gehören Life Sciences, Systeme der Künstlichen Intelligenz und Digitale Zwillinge, zukunftsweisende industrielle Innovation sowie translationale Wege zwischen Forschung und Industrie.
„Die Schweiz hat alle Zutaten“, heisst es in der Mitteilung, nämlich „Präzision, Talent, Stabilität, Forschungsexzellenz und industrielle Tiefe. Der nächste Schritt ist die Orchestrierung.“ ce/mm

(v.l.n.r) Dr. Oliver Ullrich von Center for Space and Aviation Switzerland and Liechtenstein und Paulo Pinheiro von Space Systems Innovation Platform (SSIP) arbeiten künftig in der neuen Weltraumwirtschaft zusammen. Bild: zVg/Technopark Luzern
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Dietikon ZH – Die Wissenschaftsausstellung Phänomena ist am Standort Dietikon von Ende April auf den 21. Juni verlängert worden. Einzelpersonen, Familien und Firmen mit ihren Mitarbeitenden können die Ausstellung bis dahin zu einem vergünstigten Sondertarif besuchen.
(CONNECT) Die Phänomena On Tour verlängert ihre Ausstellung in Dietikon und gastiert laut eigenen Angaben bis zum 21. Juni in Dietikon, in der Nähe der Haltestation Niderfeld. Besuchende profitieren zudem von einem reduzierten Spezialpreis an der Tageskasse. Ursprünglich war die Ausstellung bis zum 19. April in Dietikon vorgesehen, bevor sie als Wanderausstellung an den nächsten Standort zieht.
Die Ausstellung findet laut eigener Angaben im weltweit grössten aufblasbaren Zelt statt und ermöglicht Besuchenden die spielerische Erforschung von Naturphänomenen. Im Fokus stehen dabei die Themengebiete Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik. Sie eignet sich sowohl für Einzelpersonen und Familien als auch für Mitarbeiter- und Kundenausflüge.
„KI und Robotik sind längst Teil unseres Alltags – aber wie viele von uns verstehen wirklich, was dahintersteckt? Die Phänomena macht genau das möglich: auf spielerische, interaktive und nachhaltig beeindruckende Weise“, heisst es auf einem Flyer der Phänomena.
Die Ausstellung ist mittwochs, donnerstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr sowie freitags und samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tarife wurden in Dietikon nun für Erwachsene von 38 auf 28 Franken, für Studenten sowie Rentnerinnen und Rentner von 35 auf 25 Franken sowie für Kinder von 28 auf 19 Franken gesenkt. Führungen für bis zu zehn Personen sind für 150 Franken erhältlich. ce/nta

Besuchende an der Phänomena in Dietikon. Bild: zVg/Phänomena
Aktuelles
Das digital health center bülach (dhc) und Tenity sind stolz darauf, die vierte Ausgabe ihres Digital Health Accelerators zu lancieren, wiederum in Partnerschaft mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB).
Seit seiner Einführung hat das Programm eine starke Erfolgsbilanz vorzuweisen. Die früheren Jahrgänge haben durchweg innovative Lösungen hervorgebracht und sich in der digitalen Gesundheitslandschaft durchgesetzt.
Nach einem hart umkämpften Auswahlverfahren freuen sich dhc und Tenity, die 9 Startups bekannt zu geben, die für diese vierte Runde ausgewählt wurden. Die ausgewählten Unternehmen decken ein breites Spektrum an Sektoren ab, darunter klinische Arbeitsabläufe, Pflegenavigation, Rehabilitation, Medikationssicherheit, psychische Gesundheit, Onkologie, Robotik und kognitive Bewertung. Sie repräsentieren gemeinsam die nächste Generation von Innovationen im Gesundheitswesen.
"Das digitale Gesundheitswesen ist nach wie vor einer der dynamischsten Bereiche für Innovationen in der Frühphase. Batch 4 bringt 9 ehrgeizige Start-ups zusammen, darunter eine starke Schweizer Mehrheit, die sich mit echten Bedürfnissen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Patientenunterstützung und klinische Arbeitsabläufe befassen. Für die Zürcher Kantonalbank ist der Accelerator eine wertvolle Gelegenheit, frühzeitig mit vielversprechenden Gründern in Kontakt zu treten und Lösungen zu unterstützen, die das Potenzial haben, die Zukunft des Gesundheitswesens zu gestalten." Michelle Tschumi, Zürcher Kantonalbank (ZKB)
"Wir bei dhc haben es uns zur Aufgabe gemacht, Startups, Gesundheitsdienstleister, Industriepartner und Investoren rund um die digitale Transformation des Gesundheitswesens zusammenzubringen. Diese vierte Kohorte zeigt, wie praktisch und anbieterorientiert digitale Gesundheitsinnovationen geworden sind. Die ausgewählten Startups gehen Herausforderungen an, mit denen Kliniker, Patienten und Pflegekräfte täglich konfrontiert sind, und wir freuen uns darauf, sie bei der Validierung und Skalierung ihrer Lösungen im Gesundheitswesen zu unterstützen." Stefan Lienhard, CEO, digitales gesundheitszentrum bülach
Jedes dieser Unternehmen entwickelt Lösungen, die das Potenzial haben, die Art und Weise, wie das Gesundheitswesen bereitgestellt und erlebt wird, grundlegend zu verändern. Durch den Accelerator erhalten sie Zugang zu einem breiten Netzwerk von Mentor:innen, Branchenführer:innen und Investor:innen, darunter der Gründungspartner Zürcher Kantonalbank (ZKB), einer der führenden Frühphaseninvestoren der Schweiz.
Das Programm kombiniert gezielte Schulungen, persönliche Unterstützung und gezielte Networking-Möglichkeiten, um das Wachstum zu beschleunigen, die Zusammenarbeit zu fördern und das Profil dieser aufstrebenden Unternehmen im breiteren Ökosystem des Gesundheitswesens zu schärfen.
Zusätzlich zu Mentorenschaft und Networking werden die Teilnehmenden von praktischem Lernen durch eine Reihe von Masterclasses profitieren:
Zeitplan der Meisterklasse
- Meisterklasse 1: 18 - 22 Mai 2026
- Meisterklasse 2: 29. Juni - 3. Juli 2026
- Meisterklasse 3: 7 - 11 September 2026
- Meisterklasse 4: 26 - 30 Oktober 2026
- Demo-Tag: 29. Oktober 2026
"Die diesjährige Kohorte legt einen stärkeren Fokus auf digitale Gesundheitsdienstleister und die Infrastruktur, die eine bessere Versorgung ermöglicht. Von Arzneimittelsicherheit und der Einrichtung klinischer Studien bis hin zu Schlaganfallnavigation, Rehabilitation und Robotik entwickeln die Startups Lösungen, die sich in reale Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen integrieren lassen. Das ist genau der Punkt, an dem die Akzeleration greifbare Auswirkungen haben kann." Matthias Herrmann, Head of HealthTech / Digital Health Lead, Tenity
Entdecken Sie die ausgewählten Startups über den unten stehenden Link.

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Schlieren ZH – CUTISS stärkt sein Portfolio des geistigen Eigentums durch ein weiteres Patent der USA. Es schützt die Methoden und Systeme des im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässigen Biotech-Unternehmens zur Herstellung von Hauttransplantaten und zur Isolierung wichtiger Zelltypen aus einer Hautbiopsie.
(CONNECT) CUTISS wurde ein neues US-Patent erteilt. Es umfasst laut seinem Titel automatisierte „Methoden und Systeme zur Herstellung von Hauttransplantaten“, einschliesslich der Trennung von Hautschichten und der Isolierung wichtiger Zelltypen aus einer Hautbiopsie.
Wie die 2017 gegründete und im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässige Ausgliederung der Universität Zürich weiter mitteilt, bezieht sich dieses Patent auf einen automatisierten Arbeitsablauf, bei dem eine Hautbiopsie in Dermis und Epidermis getrennt, Fibroblasten und Keratinozyten isoliert und erweitert werden und ein Hauttransplantat ebenfalls automatisiert gebildet werden kann. Laut Patent soll dieser Ansatz einen kontrollierteren und effizienteren Herstellungsprozess unterstützen.
„Dieses neue Patent stärkt unser Portfolio des geistigen Eigentums weiter“, so CUTISS in der Mitteilung. „Es unterstützt unsere umfassendere Strategie zur Förderung standardisierter und skalierbarer Herstellung personalisierter Hautgewebetherapie.“
Erst Anfang März 2026 hatte das Biotech-Unternehmen mit drei Frauen im Führungsteam ein US-Patent für ein Einwegsystem und ein Verfahren zur Herstellung von komprimierten Hydrogelen für Anwendungen bei der Züchtung von Hautgewebe erhalten. Die patentierte Erfindung betrifft einen Kernbereich des Prozesses zur Züchtung von Gewebe, indem sie die Herstellung von komprimierten Hydrogelen in einem vollständigen Einwegformat ermöglicht. Gemäss dem Patent ist dieser Ansatz darauf ausgelegt, das Kontaminationsrisiko zu verringern, den Arbeitsablauf zu vereinfachen, die Produktionskomplexität zu senken und eine verbesserte Qualität sowie Skalierbarkeit bei der Herstellung von Transplantaten zu ermöglichen. ce/mm

CUTISS-CEO Dr. Daniela Marino stärkt mit ihrem Team das Portfolio an geistigem Eigentum durch ein weiteres Patent der USA. Bild: zVg/Peter Sturn/CUTISS AG
Aktuelles
Kloten/Adliswil ZH – Die Swiss International Airlines spannt mit Metafuels aus Adliswil zusammen, einem Hersteller von nachhaltigen Flugzeugtreibstoffen. Mit der Kooperation will sich Swiss den Zugang zu synthetischen Treibstoffen sichern und die emissionsärmere Luftfahrt stärken.
(CONNECT) Die Swiss International Airlines (Swiss) mit Sitz in Kloten hat einen Partnerschaftsvertrag mit Metafuels aus Adliswil geschlossen. Laut einer Mitteilung will sich die Luftfahrtgesellschaft mit der Kooperation den Zugang zu nachhaltigen synthetischen Treibstoffen sichern. Zugleich will Swiss die emissionsärmere Luftfahrt und gezielt den Innovationsort Schweiz stärken.
Metafuels hat ein Verfahren entwickelt, das grünes Methanol effizient in nachhaltigen Flugtreibstoff (SAF, Sustainable Aviation Fuels) umwandelt. Die Kraftstoffe von Metafuels sind vollständig kompatibel mit bestehenden Flugzeugen, Triebwerken und der Flughafeninfrastruktur. Neben einer Demonstrationsanlage beim Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen AG treibt das Unternehmen den Bau einer kommerziellen Produktionsanlage im niederländischen Rotterdam voran.
Mit der Zusammenarbeit mit Metafuels will Swiss in Übereinstimmung mit der Lufthansa Group die Entwicklung und Markteinführung nachhaltiger Flugtreibstoffe aktiv unterstützen. Dies gehört zu den umfassenden Massnahmen des Unternehmens, die Kohlendioxidemissionen im Flugbetrieb zu reduzieren. Swiss setzt sich nach Unternehmensangaben für die Entwicklung und Skalierung von nachhaltigen Treibstoffen ein. Dies geschieht unter anderem durch Forschungspartnerschaften, Pilotprojekte, Branchenallianzen und kundenorientierte SAF-Angebote. ce/ww

Jens Fehlinger, CEO SWISS (links) und Saurabh Kapoor, CEO Metafuels (rechts) arbeiten zusammen. Bild: zVg/Swiss International Air Lines Ltd.
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Zürich – Das Zürcher Start-up RTDT Laboratories hat für seine Technologie zur Optimierung von Windkraftanlagen den diesjährigen ZKB Pionierpreis gewonnen. Auch GlycoEra und RoBoa wurden ausgezeichnet. Der Publikumspreis ging an CCRAFT.
(CONNECT) RTDT Laboratories hat sich am 12. Mai beim ZKB Pionierpreis Technopark 2026 gegen vier Mitfinalisten durchgesetzt und die Siegprämie von 100'000 Franken gewonnen. Je 10'000 Franken gingen an GlycoEra und RoBoa. Mit CCRAFT und Unbound Potential präsentierten sich zwei weitere Finalisten den 350 Gästen. Deren Publikumspreis ging an CCRAFT.
RTDT Laboratories, eine im Technopark Zürich ansässige Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, hat mit Aerosense ein Sensorsystem für Rotorblätter von Windrädern entwickelt. Es erfasst im Realbetrieb dynamischen Druck, Vibrationen und mechanische Belastungen. Mit dem aus den Daten geschaffenen digitalen Zwilling können Betreiber- und Herstellerfirmen Strömungsverhalten analysieren, Blattdesigns optimieren und Regelungsalgorithmen gezielt weiterentwickeln.
„Die Effizienz von Windkraftanlagen ist ein zentraler Hebel der Energiewende“, so der Juryvorsitzende Lothar Thiele laut einer Mitteilung in seiner Laudatio. „RTDT überzeugt mit einer technologisch führenden Lösung, die Sensorik, KI-gestützte Analyse und Steuerung intelligent verbindet und damit sowohl Wirtschaftlichkeit als auch Lebensdauer der Anlagen signifikant verbessert. Von der visionären Grundidee über das anspruchsvolle Engineering markiert die Lösung eine technologische Pionierleistung.“
Pionierarbeit leistet auch GlycoEra aus Wädenswil ZH: Das Biotech-Start-up aus Wädenswil ZH ermöglicht bei Autoimmunkrankheiten mit seinen proprietären Protein-Degradern gezielt die Entfernung krankmachender Proteine, statt das Immunsystem breit zu unterdrücken.
Die Kombination aus Skalierbarkeit, Praxistauglichkeit und klar definierten Anwendungsfeldern des neuartigen, schlangenartigen Roboters von RoBoa aus Zürich, ebenfalls eine ETH-Ausgründung, hat die Jury besonders überzeugt. Er eignet sich etwa für enge Rohrsysteme und komplexe Infrastrukturen.
Die CSEM-Ausgliederung CCRAFT aus Neuenburg gewann den mit 5000 Franken dotierten Publikumspreis. Das Start-up produziert Hochleistungschips aus Dünnfilm-Lithiumniobat. Es wandelt elektrische Signale in optische um, wodurch Daten mittels Glasfaserkabel besonders schnell transportiert werden.
Unbound Potential aus Thalwil ZH entwickelt eine neuartige, nicht entflammbare Flussbatterie zur Speicherung erneuerbarer Energie. Statt einer kostenintensiven Membran kommen zwei nicht mischbare Elektrolyte zum Einsatz. Ohne kritische Rohstoffe erreicht sie Wirkungsgrade von bis zu 85 Prozent.
Der ZKB Pionierpreis Technopark wird jährlich von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) und dem Technopark Zürich verliehen und gilt seit 25 Jahren als einer der renommiertesten Preise für Deep-Tech-Start-ups in der Schweiz. ce/mm

RDTD ist Sieger des ZKB Pionierpreises Technopark 2026. Bild: zVg/Stiftung TECHNOPARK Zürich
Aktuelles
Zürich – Rrreefs hat auf der Plattform OOMNIUM seine Finanzierungsrunde geöffnet. Für die weitere internationale Expansion seiner erprobten und preisgekrönten Technologie zur Regeneration von Riffen will die Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich 800’000 Franken sammeln.
(CONNECT) Das Zürcher Start-up rrreefs hat den Beginn seiner Seed-Finanzierungsrunde auf der Schwarmfinanzierungsplattform OOMNIUM für den 13. Mai 2026 angekündigt. Die 2021 von vier Frauen gegründete Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) will dort laut einer Mitteilung 800'000 Franken einwerben, um ihre Technologie zur Regeneration von Korallenriffen weltweit zu skalieren.
Rrreefs' modulares Riffsystem aus 3D-gedruckten Tonmodulen schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich Korallen, Fische und andere Organismen eigenständig ansiedeln können. Anders als etwa beim sogenannten Coral Gardening und basierend auf Forschungsergebnissen der ETH wird die natürliche Regenerationskraft des Ozeans katalysiert, ohne permanente menschliche Eingriffe.
Rrreefs bietet die Regeneration von Korallenriffen als umfassende End-to-End-Dienstleistung an: von der Analyse des Riffs über seine Regenerierung bis hin zu wissenschaftlichem Monitoring, langfristiger Einbindung lokaler Gemeinschaften und Biodiversitätsreporting. In den vergangenen vier Jahren zeigte die Technologie in fünf Ländern den Angaben zufolge bereits jeweils nach wenigen Monaten ihr hohes Potenzial, sowohl bezüglich der Ansiedlung neuer Korallen als auch einer Vervielfachung der Fischmenge.
Seit seinem kommerziellen Start 2023 konnte rrreefs über 20 zahlende Kundinnen und Kunden auf vier Kontinenten gewinnen und einen Umsatz von 1,3 Millionen Franken erzielen. Die aktuelle Projektpipeline gibt das Unternehmen mit rund 2,4 Millionen Franken an.
Seine Kundschaft findet es unter Verantwortlichen für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Unternehmensverantwortung, Tourismus- und Hotelbetrieben sowie Landeignerinnen und -eignern mit Zugang zu einem Korallenriff. Partnerunternehmen wie Melitta und Accor unterstützen rrreefs. Nach Beobachtungen des Start-ups wächst das Interesse an der Technologie auch auf Regierungsebene, etwa in Panama und den Philippinen. ce/mm

Das Rreefs-Team hat auf der Plattform OOMNIUM seine Finanzierungsrunde geöffnet. Bild: zVg/rrreefs AG
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Geroldswil ZH/Piacenza – Die FruitfulAI AG kombiniert ihre Expertise bei Computer Vision für industrielle Anlagen mit der Technologie der italienischen Firma 40Factory zur Vernetzung von Maschinen durch das Internet der Dinge. Zu diesem Zweck hat sich 40Factory an FruitfulAI finanziell beteiligt.
(CONNECT) FruitfulAI hat eine strategische Investitionsrunde abgeschlossen. Neben dem bestehenden Investor MFL Group aus dem norditalienischen Molteno ist die im ebenfalls norditalienischen Piacenza ansässige Firma 40Factory als Hauptinvestor eingestiegen. FruitfulAI und 40Factory führen nun laut einer Mitteilung ihre Technologien zusammen, um den Rückmeldungskreislauf in der industriellen Produktion zu schliessen. Erst dieser ermögliche „echte industrielle Automatisierung“.
40Factory hat eine Infrastruktur aufgebaut, die Prozessdaten, Feldsignale, Alarme und Leistungsindikatoren von Maschinen, Produktionslinien und Anlagen vernetzt und zu einem umfassenden Lagebild zusammenführt. Bisher fehlte jedoch die visuelle Ebene. Hier kommt FruitfulAI ins Spiel: Seine NEO-Plattform ermöglicht es Auftragsfertigern, Maschinenbauern und Produzenten, aus den Daten ihrer Maschinen Erkenntnisse zu gewinnen. Das reicht von der Erkennung von Qualitätsmängeln über die Prozessüberwachung mittels Videoanalyse bis zur Auswertung visueller Daten aus unterschiedlichen Betriebsbereichen.
Durch die Kombination der beiden Technologien erhalten Hersteller laut der Mitteilung etwas, „das keines der Unternehmen allein bieten könnte“: eine vollständige digitale Suite, in der Maschinendaten und visuelle Intelligenz in einer einzigen Umgebung integriert werden und eine gemeinsame Ebene von Agentischer Künstlicher Intelligenz (KI) speisen. „Die Zukunft der Industrie wird davon geprägt sein, in Echtzeit zu verstehen, was in der Produktion passiert – nicht nur anhand von Kennzahlen, sondern durch das, was Maschinen tatsächlich sehen“, wird FruitfulAI-CEO Patrick Albrecht zitiert. „Gemeinsam schliessen wir die Lücke zur physischen KI in der Fertigung und machen Maschinen leistungsfähiger, effizienter und autonomer.“
Damit sei es erstmals möglich, wirklich zu verstehen, was in der Fabrik passiert, so 40Factory-CEO Camillo Ghelfi: „Industriekameras generieren täglich enorme Datenmengen, doch diese Daten bleiben oft von Analyse- und Entscheidungssystemen getrennt. Die Kombination aus KI-Videoanalyse, agentenbasierter KI und Industrial IoT eröffnet ein neues Niveau der Übersicht über Vorgänge in der Produktion. Dadurch wird die Fabrik zunehmend transparenter, intelligenter und autonomer.“ ce/mm

FruitfulAI macht mit seiner Technologie in Echtzeit sichtbar, was Maschinen sehen. Symbolbild: Homa Appliances/Unsplash
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