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Schlieren ZH – HeiQ hat ein synbiotisches Geschirrspülmittel entwickelt. Die Wirkungsweise von HeiQ Synbio Dishwasher Detergent kann organische Rückstände über den Spülgang hinaus abbauen. HeiQ stellt das Produkt beim SEPAWA-Congress in Berlin vor.
(CONNECT) Die HeiQ Materials AG präsentiert ihr neues Geschirrspülmittel HeiQ Synbio Dishwasher Detergent beim bis zum 16.Oktober laufenden SEPAWA-Congress in Berlin, einer Veranstaltung für die Wasch-, Reinigungsmittel-, Kosmetik- und Parfümeriebranche. Das auf Textiltechnologien und Synbiotika spezialisierte Unternehmen aus Schlieren hat für sein neues Produkt eine Formel entwickelt, die die herkömmliche Reinigungschemie ergänzt, wie es in einer Mitteilung heisst.
In der Rezeptur wirke eine Kombination aus Probiotika, Präbiotika und Tenside so, dass Rückstände in Filtern, Abflüssen und anderen inneren Bereichen der Maschine auch nach Beendigung des Spülgangs abgebaut werden können. Bisher erhältliche Geschirrspülmittel wirkten ausschliesslich während des Spülprogramms.
Mit dem neuen Produkt übertrage HeiQ seine synbiotische Technologieplattform von Waschmitteln auf den Geschirrspülbereich. Synbiotika sind laut Hersteller Produkte, die herausragend reinigen, Gerüche kontrollieren und langanhaltende Frische auf Oberflächen schaffen, während sie ein ausgewogenes Mikroflora-Milieu auf behandelten Flächen fördern.
Bei kontrollierten Tests konnte eine starke Reinigungsleistung bei gängigen Lebensmittelverschmutzungen wie Rückständen von Proteinen, Stärke, Milch und Fett nachgewiesen werden, so HeiQ. Das Geschirrspülmittel enthält mindestens 50 Millionen Probiotika pro Milliliter und ist laut Hersteller in den Grössen 750 Milliliter und 1 Liter erhältlich.
HeiQ wurde 2005 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gegründet. Das Unternehmen hat seinen Sitz im IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum in Schlieren und ist Mitglied von Start Smart Schlieren. ce/heg
HeiQs neues Geschirrspülmittel soll Rückstände in Filtern, Abflüssen und anderen inneren Bereichen der Maschine auch nach Beendigung des Spülgangs abbauen können. Symbolbild: jhenning/Pixabay
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Zürich/München – Das am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München installierte NeuroLF-System von Positrigo hat von der Europäischen Vereinigung der Nuklearmedizin die EARL-Akkreditierung erhalten. Damit ist es das erste Gehirn-PET-System, das ein solches Zertifikat aufweist.
(CONNECT) Der ultrakompakte NeuroLF von Positrigo ist das erste Positronenemissionstomographie (PET)-System, das eine Akkreditierung durch das Programm der EANM Research Ltd (EARL) erhalten hat. Es wurde 2007 von der European Association of Nuclear Medicine begründet, um eine gleichbleibende Bildqualität und quantitative Vergleichbarkeit zu gewährleisten.
Die Akkreditierung wurde von der Klinik für Nuklearmedizin des LMU-Klinikums München initiiert und erfolgreich abgeschlossen. Dieser Meilenstein fällt laut einer Mitteilung von Positrigo in eine Zeit, in der die molekulare Bildgebung bei der Diagnose und Behandlung der Alzheimer-Krankheit eine immer wichtigere Rolle spielt. An der LMU wird das Gerät sowohl für klinische Zwecke als auch für die Forschung über neurodegenerative Krankheiten eingesetzt.
Erst im August 2026 hatte das 2018 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ausgegliederte und im Technopark Zürich ansässige Unternehmen Positrigo bekanntgegeben, dass der Gehirnscanner für eine klinische Alzheimer-Studie der LMU zugelassen worden war. „Dies ist ein wichtiger Schritt zur Ausweitung des Einsatzes der spezialisierten PET-Bildgebung des Gehirns in der klinischen Forschung, und wir planen, NeuroLF – wo immer dies sinnvoll ist – auch für weitere Studien an der LMU in Betracht zu ziehen“, wurde Dr. Dr. med. Matthias Brendel im Sommer zitiert. Er ist an der LMU Professor für Translationale Molekulare Bildgebung, Leitender Arzt für Neuronuklearmedizin und stellvertretender Direktor der Klinik für Nuklearmedizin.
Jetzt bezeichnet Brendel die EARL-Akkreditierung als einen bedeutenden Erfolg: „Sie zeigt, dass sich mit einem spezialisierten System wie NeuroLF eine qualitativ hochwertige, standardisierte und quantitative PET-Bildgebung des Gehirns durchführen lässt.“ Die LMU habe erneut gezeigt, was mit einem spezialisierten Gehirn-PET-System wie NeuroLF möglich sei, so Positrigo-Mitgründer und CEO Jannis Fischer: „Dieser Erfolg bestärkt uns in unserer Vision, die hochwertige molekulare Bildgebung des Gehirns leichter zugänglich zu machen und dabei gleichzeitig die strengen Standards einzuhalten, die für die klinische Forschung und eine moderne Patientenversorgung erforderlich sind.“ ce/mm
Das NeuroLF-System von Positrigo ist es das erste Gehirn-PET-System, das von der Europäischen Vereinigung der Nuklearmedizin die EARL-Akkreditierung erhalten hat. Symbolbild: Tomasz Mastalerz/Pexels
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Dübendorf ZH – Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und das Wasserforschungsinstitut Eawag haben den Climate Solutions Hub lanciert. Dort wird untersucht, welche Gründe eine schnellere Anwendung von Klimalösungen verhindern und wie die Anwendung beschleunigt werden kann.
(CONNECT) Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und das ebenfalls in Dübendorf ansässige Wasserforschungsinstitut Eawag haben den Climate Solutions Hub (CSH) gestartet. Ziel der Initiative ist laut einer Mitteilung, vielversprechende Klimatechnologien in praktische Projekte umzusetzen. Empa und Eawag gehören beide dem ETH-Bereich an, in welchem der neue Hub daher angesiedelt ist.
Die Schaffung des Wissenschaftsknotenpunkts resultiert aus der Diskrepanz zwischen dem Vorhandensein von technologischen Lösungen zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen oder zur Anpassung an den Klimawandel einerseits und andererseits deren praktische und kommerzielle Umsetzung. „Diese Umsetzungslücke entsteht selten durch unüberwindbare technische Barrieren“, wird Christian Binz zitiert, Co-Leiter des Climate Solutions Hub und Leiter der Gruppe für Nachhaltigkeitstransitionen und Innovationsstudien an der Eawag. „Viel häufiger sind nichttechnologische Barrieren der Grund dafür: regulatorische Hürden, ausbleibende Investitionen, mangelndes Wissen oder fehlende Akzeptanz.“
Damit vielversprechende Klimalösungen den Sprung in die breite Anwendung schaffen, verbindet der CSH als neue Struktur innerhalb des ETH-Bereichs drei Säulen: Technologieentwicklung, Demonstratoren und sogenannte Living Labs sowie die Einbindung der Sozialwissenschaften, heisst es in der Mitteilung. Zu diesen Living Labs zählt auch das Forschungs- und Innovationsgebäude NEST in Dübendorf von Empa und Eawag, in welchem der CSH ansässig ist.
In einer ersten Phase soll sich der CSH auf klimapositive Infrastrukturen konzentrieren wie CO2-optimiertes Bauen, zirkuläre Wasser- und Sanitärlösungen sowie blau-grüne Infrastrukturen. In den kommenden Jahren soll das Portfolio stetig erweitert werden. ce/ww
Der neue Climate Solutions Hub befindet sich in der UNIT STEP2 (oberster Stock, Mitte) des modularen Forschungs- und Innovationsgebäudes NEST der Empa und Eawag in Dübendorf. Bild: Zooey Braun/Empa
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Zürich/Zug/Genf – SkyCells 6500X-Mehrfach-Hybridcontainer ist nun auch bei der Genfer MSC Air Cargo zugelassen. Das erweitert die Optionen der in Zug und im Technopark Zürich ansässigen Firma für den weltweiten Transport grösserer Mengen Arzneimittel, die vor Hitze und Kälte geschützt werden müssen.
(CONNECT) MSC Air Cargo hat den 6500X-Mehrfach-Hybridcontainer von der Skycell AG in sein Portfolio aufgenommen. Das, so Skycell in einer Mitteilung, erweitert die Optionen für den weltweiten Transport grösserer Mengen temperaturempfindlicher Arzneimittel.
Der Container des Unternehmens mit Hauptsitz in Zug und Niederlassung im Technopark Zürich hat Kapazität für mehrere Paletten. Mit bis zu 300 Stunden unabhängiger Laufzeit ist er den Angaben zufolge darauf ausgelegt, die Pharmalogistik zu vereinfachen und gleichzeitig während der gesamten Reisen zuverlässigen Temperaturschutz zu gewährleisten.
„Für mich ist das mehr, als nur einen weiteren Behälter zu unserem Portfolio hinzuzufügen“, wird Juan P. Devarez, Director Product Development and Implementation bei MSC Air Cargo, zitiert. „Es geht darum, unsere Pharma-Fähigkeiten kontinuierlich zu stärken, unseren Kunden zuzuhören und Lösungen zu liefern, die einen echten Unterschied in der globalen Lieferkette für die Gesundheitsversorgung machen.“ ce/mm
MSC Air Cargo hat den 6500X-Mehrfach-Hybridcontainer von der Skycell AG für den Transport von Medikamenten in sein Portfolio aufgenommen. Symbolbild: Dltl2010/Wikimedia/Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International
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Winterthur/Neu-Delhi – Im Rahmen eines Staatsbesuchs von Guy Parmelin in Indien ist auch die Kooperation in der Forschung gestärkt worden. So wird ein Programm zur Vernetzung der beiden Innovationsökosysteme künftig vom Swiss Leading House South Asia umgesetzt, das an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) angesiedelt ist.
(CONNECT) Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) wird zentral zur künftigen schweizerisch-indischen Forschungszusammenarbeit beitragen. Im Rahmen eines Staatsbesuchs von Bundespräsident Guy Parmelin wurde das bestehende Academia-Industry Training India ausgeweitet. Es unterstützt seit mehr als zehn Jahren Forschende aus der Schweiz und Indien dabei, wissenschaftliche Ideen weiterzuentwickeln und sich in beiden Innovationsökosystemen zu vernetzen.
Mit einer neuen Umsetzungsvereinbarung zwischen dem indischen Department of Science and Technology und dem an der ZHAW angesiedelten Swiss Leading House South Asia wird das Programm nun bilateral weitergeführt. Die Vereinbarung wurde laut einer Mitteilung der Hochschule im Beisein von Parmelin und dem indischen Premierminister Narendra Modi offiziell ausgetauscht.
Zur Schweizer Wissenschaftsdelegation unter Leitung von Staatssekretärin Martina Hirayama zählte auch ZHAW-Rektorin Regula Jöhl. Das dreitägige Programm brachte sie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Forschung, Hochschulen und Innovation zusammen. Dabei wurden auch Erfolge der 20-jährigen schweizerisch-indischen Forschungszusammenarbeit gewürdigt. Als konkrete Beispiele dienten etwa das Projekt „AI for Public Good – Sustainable and Resilient Supply Chains“ und das Schweizer Deep-Tech-Unternehmen Perovskia Solar.
Ein hochrangiger Runder Tisch befasste sich mit Entwicklungen hinsichtlich Künstlicher Intelligenz, Quantentechnologien, Raumfahrt, Verteidigung und Gesundheitstechnologien. Amanda Strub, die Leiterin des Swiss Leading House South Asia und Mitglied des Indo-Swiss Joint Scientific Board, hob den Angaben zufolge den Wert von Formaten hervor, die die Forschenden mit wissenschaftsbasierten Investierenden und Fachleuten aus der Politik zusammenbringen. Schliesslich stellte das Swiss Leading House South Asia auch die Indo-Swiss Quantum Dialogues vor, die 2027 in Bengaluru und 2028 in der Schweiz stattfinden sollen. ce/mm
Das Swiss Leading House South Asia ist an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) angesiedelt; im Bild die School of Management and Law in Winterthur, Volkart-Gebäude. Bild: Frank Bruederli/ZHAW
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Urdorf ZH/Brea – SecureCell und Beckman Coulter kooperieren, um den Vi-CELL BLU-Analysator für Zellviabilität in die automatisierte Probenahmenplattform Numera 3 von SecureCell zu integrieren. Dies soll einen nahtloseren Arbeitsablauf mit mehr Automatisierung ermöglichen.
(CONNECT) Das Biotech-Unternehmen SecureCell AG aus Urdorf und Beckman Coulter Life Sciences aus Brea im US-Bundesstaat Kalifornien sind eine Zusammenarbeit eingegangen. Laut einer Mitteilung werden sie Vi-CELL BLU, ein Analysator für Zellviabilität von Beckman Coulter, in die automatisierte Probenahmeplattform Numera 3 von SecureCell integrieren. Ziel ist es, „die automatisierte Bioprozess-Probenahme, die Zellanalyse und die Prozessdaten in einem koordinierten Arbeitsablauf miteinander zu verknüpfen“ und damit einen nahtloseren Arbeitsablauf zu ermöglichen, heisst es in der Mitteilung. Die Unternehmen erwarten, die Entwicklung der Software- und Hardware-Schnittstellen in etwa neun Monaten abzuschliessen.
„Unsere Zusammenarbeit mit SecureCell vereint fortschrittliche Bioprozessüberwachung mit bewährter Analytik zur Zellviabilität“, so Daniel Koeffers, Senior Manager Cell Culture Products bei Beckman Coulter, in der Mitteilung. „Dies ermöglicht es Kunden, tiefere Einblicke in die Leistung der Zellkultur zu gewinnen und gleichzeitig ihre Arbeitsabläufe zu optimieren.“
Die Partner wollen einen Arbeitsablauf schaffen, bei dem eine definierte Probe aus dem Bioprozess automatisch von Numera entnommen wird und über eine Hardware-Schnittstelle zur Analyse an den Vi-CELL BLU-Analysator weitergeleitet wird. Die Software-Integration mit SecureCells Lucullus wird unter anderem zeit- oder ereignisgesteuerte Messungen, die Übermittlung von Proben-IDs, den Abruf von Ergebnissen sowie die Überwachung des Analysatorstatus ermöglichen.
„Durch die direkte Verknüpfung von Analyseergebnissen mit den entsprechenden Prozessinformationen können Wissenschaftler Zellwachstum und -viabilität gemeinsam mit anderen kritischen Bioprozessparametern auswerten, ohne auf isolierte manuelle Arbeitsabläufe angewiesen zu sein“, erklärt SecureCell in der Mitteilung.
SecureCell ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/nta
Die neue Analyselösung von SecureCell und Beckman Coulter soll mehr Automatisierung ermöglichen. Bild: SecureCell
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London/Zürich – Behavox hat das Zürcher Unternehmen Apiax übernommen. Mit dem Zusammenschluss erweitert der Anbieter einer von Künstlicher Intelligenz unterstützten Kontrollplattform für das Finanzwesen sein Portfolio um maschinenlesbare Rechtsvorgaben. Somit will Behavox seine Marktposition in Europa ausbauen.
(CONNECT) Behavox mit Hauptsitz in London hat das Zürcher Unternehmen Apiax übernommen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist die Transaktion bereits abgeschlossen, die begleitenden finanziellen Bedingungen wurden nicht veröffentlicht. Behavox will mit der Übernahme seine Position auf dem europäischen Markt festigen und erweitern.
Als Kontrollplattform für globale Banken, Vermögensverwalter, Hedgefonds und Rohstoffunternehmen wurde Behavox entwickelt, um Fehlverhalten zu verhindern, Risiken zu bewerten und die Wirksamkeit von Kontrollen nachzuweisen. Regulatorische Informationen sowie Überwachungs- und Archivierungslösungen wurden bislang von Drittanbietern übernommen. Mit dem Zukauf von Apiax kann der gesamte Mechanismus nun aus einer Hand angeboten werden.
Das Zürcher RegTech-Unternehmen ist darauf spezialisiert, regulatorische Vorschriften in maschinenlesbare digitale Regeln umzuwandeln und sie in die bestehenden Arbeitsprozesse und Systeme von Finanzinstituten einzubinden. Das Portfolio innerhalb der jetzt fusionierten Plattform umfasst 200 Rechtsordnungen, zu denen regulatorisches Fachwissen aus der Schweiz, Deutschland, Portugal und Grossbritannien gehört. Die gesamte Plattform wird von Künstlicher Intelligenz unterstützt und erlaubt einen jeweiligen zeitnahen Zugriff auf die geforderten Rechtsnormen.
„Kunden wünschen sich weniger Compliance-Anbieter, ohne dabei Abstriche bei der Technologie machen zu müssen“, wird Nabeel Ebrahim, Chief Revenue Officer von Behavox, in der Mitteilung zitiert. „Apiax bringt Behavox seinem Ziel näher, die einzige Plattform zu werden, die sie für Compliance-Zwecke nutzen.“ ce/ww
CEO Erkin Adylov ist das Gesicht des KI-Unternehmens Behavox, das sich immer stärker in Europa positioniert. Bild: Businesswire/Behavox
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Schlieren ZH/Bern – Cellx BioSolutions aus Schlieren von CEO und Mitgründerin Estelle Clerc hat beim Swiss Future Award 2026 den Umweltpreis gewonnen. Damit zeichnen B Lab Schweiz und die PETRAM Stiftung nachhaltige Lösungen aus, die Branche und Markt revolutionieren. Den Innovationspreis ging an Droople, der Publikumspreis an Symactiv.
(CONNECT) Cellx BioSolutions mit Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ist beim diesjährigen Swiss Future Award in Bern mit dem Umweltpreis ausgezeichnet worden. Den Innovationspreis gewann das B2B-Cleantech-Unternehmen Droople aus Puidoux VD für seine auf das Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz gestützte Water Intelligence-Plattform. Der Publikumspreis ging an Symactiv aus Neuenburg. Das Unternehmen verarbeitet lokale organische Materialien zu mikrofein angereicherten Pellets, die die Bodengesundheit wiederherstellen, Wasser sparen und die Ernteerträge nachhaltig steigern.
Cellx BioSolutions erhielt den Umweltpreis für seine bakterielle Abscheidungstechnologie, die natürlich vorkommende Bakterien nutzt, um die Verunreinigungen durch das gesamte Spektrum der Ewigkeitschemikalien (PFAS) in Abwasser und Boden biologisch abzubauen – und zwar zu deutlich geringeren Kosten und mit einem erheblich geringeren CO2-Fussabdruck als bei der herkömmlichen Verbrennung.
„Diese Auszeichnung bestätigt, dass biologische Lösungen für anhaltende Verschmutzung nicht nur möglich sind, sondern gerade jetzt benötigt werden“, wird CEO und Mitgründerin Estelle Clerc in einer Mitteilung ihres 2024 gegründeten Unternehmens zitiert. „Der Preis wird uns helfen, unsere industriellen Pilotprojekte voranzubringen und unsere Lösungen im grossen Massstab zu testen – ein entscheidender Schritt vom Labor bis zur realen Wirkung.“
Der Swiss Future Award ist mit 25'000 Franken dotiert. Dazu erhalten die Preisträger ein individuelles Coaching. Der Gewinner des Publikumspreises erhält ein sogenanntes Impact Coaching. Die Preise werden jährlich von den beiden Genfer Stiftungen B Lab (Suisse) und PETRAM verliehen. Sie zeichnen Firmen für herausragende Impulse zugunsten einer nachhaltigeren Wirtschaft aus. Teilnahmeberechtigt sind sowohl wirkungsorientierte Start-ups, die in der Schweiz ansässig und mindestens seit einem Jahr tätig sind, als auch KMU mit bis zu 250 Vollzeitarbeitsplätzen. ce/mm
mit Cellx BioSolutions wurde das Unternehmen von CEO und Mitgründerin Estelle Clerc ausgezeichnet. Bild: zVg/Nicole Davidson, ETHZ/Cellx
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Zürich – Klarent sichert sich 8 Millionen Dollar Startkapital. Damit wollen die beiden Gründer ihre Plattform für autonome Software-Tests in die USA bringen. Angesichts der immer rasanter wachsenden Flut von agentisch geschriebenem KI-Code soll sie den Engpass für die Qualitätssicherung überwinden.
(CONNECT) Klarent hat laut einer Mitteilung in einer Seed-Finanzierungsrunde 8 Millionen Dollar erhalten. Angeführt wurde die Runde von Mosaic Ventures aus London. Beteiligt haben sich Moonfire Ventures, ebenfalls aus London, und eine Gruppe namhafter Business Angels, darunter der ehemalige Google-Direktor Jürgen Galler, der jetzt als Venture Partner für die ausschliesslich auf Künstliche Intelligenz (KI)-Lösungen fokussierte Zürcher Risikokapitalfirma ellipsis tätig ist, Harris Barton, Fondsmanager und ehemaliger Football-Profi aus den USA, sowie der Berliner Frühphaseninvestor Angel Invest Ventures.
Klarent, das bis vor Kurzem als Fore AI firmierte, wurde 2023 von den beiden ehemaligen Google-Entwicklungsleitern Asheem Panakkat (CEO) und Momchil Ivanov (CTO) in Zürich gegründet. Sie hatten beobachtet, dass „die traditionelle Qualitätssicherung unter der Last des KI-generierten Codes zusammenbricht“. Manuelle Tests seien zu langsam, veraltete Automatisierungssysteme plattformübergreifend zu fehleranfällig und KI-Tools der ersten Generation zu unberechenbar. „Da KI immer mehr Code schreibt“, so Panakkat, „wird das Testen nicht länger ein Kostenfaktor, sondern entscheidet darüber, ob man diesem Code vertrauen kann.“
Daher führt Klarent autonome Agenten ein, die ausschliesslich grosse Sprachmodelle verwenden, um deterministischen Testcode zu erstellen und anzupassen. Dieser deterministische Ansatz gewährleistet den Angaben zufolge zuverlässige und reproduzierbare Tests und vereint die Geschwindigkeit von KI mit der Präzision und Kosteneffizienz der Produktionsentwicklung. Die Plattform wird durch menschliche Unterstützung ergänzt, jedes Ergebnis wird von Fachleuten verifiziert.
Der Ansatz hat sich nach Firmenauskunft europaweit schnell etabliert und wird von Kunden aus verschiedenen Bereichen genutzt, darunter JD Sports im E-Commerce, NZZ im Medienbereich und Sixt im Reise- und Mobilitätssektor. Auf diese Erfolgen bei europäischen Unternehmen will Klarent nun aufbauen und legt mithilfe der aktuellen Finanzierung seinen Hauptfokus nun auf die Erweiterung seiner Präsenz in den USA. ce/mm
Die Gründer von Klarent sind Asheem Panakkat (CEO) and Momchil Ivanov (CTO). Bild: Klarent
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Stäfa ZH – Der Hörgeräteanbieter Sonova stellt beim Internationalen Hörakustiker-Kongress Neuentwicklungen vor, die über Hörgeräte hinaus gehen. Dazu gehört das Remote-Mikrofon Roger On Sphere, das auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiert.
(CONNECT) Die in Stäfa ansässige Sonova AG stellt beim noch bis zum 16. Oktober laufenden Internationalen Hörakustiker-Kongress (EUHA) in Hannover Neuentwicklungen vor, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit nimmt sie auch Anwendungsfelder in den Fokus, die nicht nur im Bereich Hörgeräte angesiedelt sind.
Dazu gehört das „weltweit erste Remote-Mikrofon, das Sprache mithilfe von KI in Echtzeit von Störgeräuschen trennt“, so die Sonova AG. Roger On Sphere seit somit in der Lage, „Sprache auch bei Störgeräuschen und über grössere Distanzen“ klarer zu übertragen.
Zudem wird in Hannover Integro CI präsentiert. Dabei handelt es sich um eine neue Generation von Cochlea-Implantat-Soundprozessoren des Herstellers Advanced Bionics, einem Tochterunternehmen von Sonova mit Sitzen in Stäfa und in Valencia im US-Bundesstaat Kalifornien. Auch diese Neuentwicklung basiert auf KI und soll ein besseres Hören in Alltagssituationen ermöglichen. Dabei kommt auch die SoundFinder-Technologie zum Einsatz, die als „erste und einzige Technologie ihrer Art“ Richtungsinformationen über zwei Geräte hinweg bewahren und somit Anwendern helfen kann, die Richtung zu bestimmen, aus der sie Geräusche wahrnehmen.
Sonova verfolgt laut der Mitteilung das Ziel, seine Innovationen für verschiedene Bereiche nutzbar zu machen, „von Hörgeräten über Cochlea-Implantate bis hin zu drahtlosen Kommunikationslösungen“. So sollen die Produkte des Unternehmens von mehr Menschen eingesetzt werden können. ce/jh
Sonova stellt beim Internationalen Hörakustiker-Kongress Neuentwicklungen wie das Remote-Mikrofon Roger On Sphere vor. Bild: Sonova
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Zürich – Akina Health hat sein neues auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertendes Modell Akina Labs lanciert. Akina Labs ist als Werkzeug für die Forschung und Dokumentation konzipiert. Es zeichnet Bewegungen auf Basis eines einfachen Videos auf und stellt sie als 3D-Rekonstruktion dar.
(CONNECT) Das Start-up Akina Health hat sein neues KI-Modell Akina Labs lanciert. Für die Forschung und Dokumentation konzipiert, zeichnet Akina Labs Bewegungen auf und stellt diese anschliessend als 3D-Rekonstruktion dar. Das Modell braucht hierzu lediglich ein mit einer beliebigen Kamera aufgenommenes Video mit freier Sicht auf den gesamten Körper. Laut Produktbeschreibung kann die Rekonstruktion jedoch nicht als klinischer Befund behandelt werden.
„Akina Labs ist unser bisher bestes KI-Modell“, erklärt Akina-Gründer und-CTO Michele Xiloyannis in einer Mitteilung. „Nehmen Sie Ihre Kunden oder Patienten mit Ihrem Handy auf (…) und erhalten Sie quantitative Einblicke in ihre Bewegungsqualität.“
Akina Labs benötigt lediglich ein gewöhnliches Video, um die Kinematik-Daten und 3D-Szene zu erstellen. Ist die Aufnahme verarbeitet, so können Benutzerinnen und Benutzer die Kameraperspektive kontrollieren, das Video anhalten oder vor- und zurückspulen und sich um das Motiv herumbewegen, um die Bewegung aus allen Winkeln zu betrachten. Interessenten können online ein Konto erstellen und das neue Modell kostenlos testen.
Akina Health ist eine im Technopark Zürich ansässige Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und des ETH AI Centers. ce/nta
Akina Labs analysiert Bewegungsabläufe auf Basis eines Videos. Symbolfoto: LOGAN WEAVER via unsplash
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Zürich/Schlieren ZH/Santa Cruz – Forschende der Universität Zürich (UZH) und der Universität von Kalifornien suchen nach Optionen, die Funktion von Blutstammzellen bei Transplantationen zu verbessern. Hierfür erforschen sie, wie das „aktivierte Protein C (aPC)“ genannte Protein den Metabolismus menschlicher Blutzellen beeinflussen kann.
(CONNECT) Forschende des im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässigen Instituts für Regenerative Medizin (IREM) der Universität Zürich (UZH) suchen nach Möglichkeiten, die Funktion der für Gentherapien wichtigen menschlichen Blutstammzellen für Transplantationen zu verbessern, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Unterstützt werden sie dabei von der amerikanischen Universität von Kalifornien in Santa Cruz. Blutstammzellen werden bei Knochenmarktransplantationen und Gentherapien bei der Behandlung von Bluterkrankungen genutzt. Bei der notwendigen Bearbeitung vor solchen Transplantationen verlieren sie aber einen Teil ihrer Regenerationsfähigkeit.
Die Forschenden haben laut der Mitteilung nun die Signalwege untersucht, die den Metabolismus der Blutzellen beeinflussen. Dabei stellten sie fest, dass zwei Proteine, das aktivierte Protein C (aPC) und das für die Blutgerinnung mitverantwortliche Thrombin, am selben Zellrezeptor, dem Protease-aktivierten Rezeptor 1 (PAR1), andocken. „Obwohl beide Moleküle denselben Rezeptor, PAR1, aktivieren, führen sie zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen“, wird Erstautor Simon Pöllmann vom IREM in der Mitteilung zitiert. „Wir konnten zeigen, dass aPC die Blutstammzellen dabei unterstützt, in einem ruhenden und geschützten Zustand zu verbleiben.“ Ferner zeigten die Untersuchungen an Tiermodellen, dass mit APC behandelte Zellen mehr Blutstammzellen erzeugten und auch nach mehreren Transplantationen eine bessere Fähigkeit zeigten, die Blutbildung aufrecht zu erhalten. Die aktuelle Studie wurde in der Fachzeitschrift „Embo Molecular Medicine“ publiziert. ce/eb
Blutstammzellen könnten bei Transplantationen besser genutzt werden. Symbolbild: National Cancer Institute via unsplash
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