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Zürich – Die Klimastiftung Schweiz hat in ihrer ersten Förderrunde 2024 insgesamt rund 1,3 Millionen Franken für zehn innovative klimarelevante Projekte bewilligt. Unter anderem werden ein Mini-Windrad, ein Roboter für geothermische Bohrungen und ein Leichtbau-Mäher gefördert.
Die Klimastiftung Schweiz hat in ihrer ersten Förderrunde 2024 aus einer Vielzahl von Einsendungen zehn innovative klimarelevante Projekte für eine Förderung ausgesucht. Sie werden mit insgesamt über 1,3 Millionen Franken unterstützt, informiert die Stiftung in einer Mitteilung. „Wir registrieren eine gesteigerte Anzahl hochwertiger Anfragen mit reellem Potential für den Klimaschutz“, wird Geschäftsführer Vincent Eckert dort zitiert.
In der Mitteilung stellt die Klimastiftung fünf der Projekte im Kurzportrait vor. So wird das Projekt Grabowski der Borobotics GmbH aus Winterthur unterstützt. Sie hat einen Bohrroboter für geothermische Bohrungen auf engem Raum entwickelt.
Die VentoStream AG aus Liestal wird bei der Entwicklung ihres Mini-Windrads unterstützt. „Unsere Technologie ist dreimal effektiver und wirtschaftlicher als herkömmliche Windkraftanlagen“, meint VentoStream-CEO Manuel Bernsau. Durch die innovative Bauweise werden zudem Schatten-, Vogel- und Eisschlag vermieden.
Die HILLBOT GmbH aus Risch ZG hat einen Leichtbau-Mäher entwickelt. Mit ihm könne „ein durchschnittlicher Landwirtschaftsbetrieb im Jahr 4 Tonnen CO2 einsparen“, wird Projektinitiant Amadeo Knüsel in der Mitteilung zitiert.
SolidWatts aus Pully VD wird bei der Entwicklung von Mikrowellengeneratoren unterstützt, die grossindustriell Mikrowellen erzeugen. Sie können in Materialien von Industrieprozessen effizient Wärme produzieren.
Die Terrabloc SA entwickelt innovative Lehmblöcke für die Deckenproduktion. Das Genfer Unternehmen wurde bereits in den Jahren 2019 und 2020 von der Klimastiftung unterstützt. ce/hs

Neun kleine VentoStream-Windturbinen produzieren gleich viel Strom wie ein über 200 Meter hohes 3-Megawatt-Windrad. Bild: VentoStream AG/zVg/Klimastiftung Schweiz
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Winterthur/Emsbüren – Flux Mobility und der deutsche Sonderfahrzeugbauer WAS kooperieren bei der E-Mobilität. Ziel ist die Entwicklung von elektrischen Blaulichtfahrzeugen für den europäischen und aussereuropäischen Markt.
Flux Mobility spannt mit der Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH (WAS) für mehr E-Mobilität im Rettungsdienst zusammen. Der Winterthurer Hersteller von elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen ergänzt laut einer Medienmitteilung mit einem elektrischen Rettungsfahrzeug seit März die E-Fahrzeugflotte von WAS. Es wurde in Winterthur entwickelt und im deutschen Emsbüren mit einem elektrisch betriebenen Spezial-Leichtbaukoffer von WAS ausgerüstet. Damit sei es „in allen Aspekten emissionsfrei“ und ein Schritt auf dem gemeinsamen Ziel, mehr elektrische Fahrzeuge im Rettungsdienst einzusetzen.
Blaulichtfahrzeuge gelten laut dem zitierten Severin Ganz, Marketing & Verkaufsleiter bei Flux Mobility als „Königsdisziplin in der Fahrzeugentwicklung“. Sie müssten unter extremen Bedingungen jederzeit einsatzbereit sein und seien bei einer jährlichen Kilometerleistung zwischen 30'000 und 60'000 Kilometern starken Belastungen ausgesetzt. „Mit WAS haben wir den idealen Partner gefunden. Die hohe Konfigurationsvielfalt und technischen Leistungsmerkmale der Flux Fahrzeuge bilden zudem die perfekte Basis“, heisst es von Ganz.
Die Fahrzeuge benötigen hohe Reichweiten, da sie oft mehrmals täglich ausrücken, ohne zwischendurch aufladen zu können. Die Reichweite des Flux-Fahrzeugs sei mit 250 Kilometern ausreichend, wird Christoph Stegemann, Verantwortlicher Marktentwicklung bei WAS, zitiert. Er hebt zudem die schnelle Ladezeit hervor. „Die hohen Beschleunigungswerte und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometer runden die leistungsstarke und verlässliche Technik ab“.
Flux Mobility kündigt an, zwei weitere vollelektrischen Ambulanzfahrzeuge ab Herbst 2024 am eine der grössten Feuerwehren in Deutschland zu liefern. ce/heg

Flux Mobility und WAS kooperieren bei der Entwicklung von elektrischen Blaulichtfahrzeugen. Bild: Flux Mobility
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Dietlikon ZH/Zürich – Die LUZI AG hat in Kooperation mit Kardex die Lagerung ihrer Duft- und Parfümproben automatisiert. Ausschlaggebend für die Einführung am Schweizer Stammsitz war die positive Erfahrung von LUZI mit diesem System am Produktionsstandort in Malaysia.
Die LUZI AG, ein Familienunternehmen aus der Duft- und Parfümbranche aus Dietlikon, baut ihre Zusammenarbeit mit Kardex aus. Kardex ist ein Anbieter für automatisierte Lagerlösungen und interne Transportsysteme und hat seinen Hauptsitz in Zürich.
Bereits 2015 starteten die beiden international tätigen Unternehmen eine Partnerschaft an einem Produktionsstandort der LUZI AG in Malaysia, um die Herausforderungen von Kapazität und Platzmangel zu bewältigen. Der Erfolg dieser Zusammenarbeit hat zu dieser erneuten Kooperation geführt, dass sich die LUZI AG nun für eine weitere Zusammenarbeit mit Kardex entschieden hat, wird Kati Rulc in einer Mitteilung zitiert. Sie ist Leiterin der weltweiten Qualitätskontrolle und Expertin für regulatorische Angelegenheiten bei der LUZI AG. Das bei der LUZI AG eingeführte System bestehe aus zwei Kardex Vertikal-Lift-Modulen und der Softwarelösung Kardex Power Pick System. Die Einführung der Kardex-Technologie habe LUZI bei mehreren zentralen Geschäftszielen unterstützt, wie bei der Energie- und Ressourceneffizienz.
Wie es in der Mitteilung weiter heisst, hat die Automatisierung der Ein- und Auslagerungsprozesse von Proben zu einer erheblichen Zeitersparnis geführt. Zudem habe die Flexibilität am Arbeitsplatz erhöht werden können, was eine kontrollierte Überwachung der produzierten Chargen und deren Rohstoffe ermögliche. Ein wesentlicher Vorteil sei die platzsparende Lagerlösung, bei der LUZI die Kapazität ihres Lagers von 35´000 auf rund 156´000 Proben steigern konnte. Dadurch konnte das Unternehmen das Ziel der Probenlagerung von 18 auf 30 Monate verlängern. Laut LUZI stellt dies einen „bedeutenden Meilenstein" in der Unternehmensgeschichte dar. ce/js

Kardex Vertikal-Lift-Modul im Einsatz bei Luzi. Bild: Kardex Systems AG
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Winterthur – Das von der Startup & Innovation Space AG betriebene Home of Innovation will Büroflächen und personelle Ressourcen erweitern. Unter anderem ist die Einstellung einer Start-up-Förderin geplant. Zudem sollen InvestorInnen und Start-ups vernetzt werden.
Die Startup & Innovation Space AG erweitert das Angebot ihres Start-up-Zentrums Home of Innovation. Geplant sind „mehr Büroflächen und Co-Working-Plätze, mehr Ausbildung für GründerInnen und ein neuer Zugang zu Investoren-Geldern“, informiert Home of Innovation in einer Mitteilung. Das bisher an drei Standorten aktive Zentrum wird aktuell von rund 100 Jungunternehmen, innovativen KMU und Co-Workern sowie von fünf Winterthurer Wirtschaftsverbänden genutzt. Für den Ausbau des Innovationsökosystems von Winterthur hat Home of Innovation eine Strategie mit fünf strategischen Themen erarbeitet.
Danach sollen in Winterthur weitere Büroflächen mit mindestens 2000 Quadratmetern akquiriert werden. Neben der Ansiedlung bereits bestehender Firmen wird ein zweiter Fokus auf Neugründungen gelegt. Sie sollen durch die Einrichtung einer Projektleiter-Position zur Förderung von Start-ups unterstützt werden. Darüber hinaus will Home of Innovation sein bereits erfolgreich durchgeführtes Ausbildungs- und Förderprogramm Launch-Control verstärken. Nicht zuletzt sollen Investoren und Jungunternehmen im Rahmen der Initiative Winti-Ventures zusammengebracht werden.
In Vorbereitung auf die nächste Wachstumsphase nimmt Home of Innovation zudem Änderungen in der Leitung vor. Thomas Giger wird zum Verwaltungsratspräsidenten ernannt, Thomas Breitenmoser wird als Head of Operations das operative Geschäft leiten. Gründer und Initiator des Home of Innovation, Raphael Tobler, gibt den Verwaltungsratsvorsitz ab, bleibt dem Start-up-Zentrum aber als Verwaltungsratsvizepräsident mit einem Fokus auf Launch Control erhalten. ce/hs

In Vorbereitung auf die nächste Wachstumsphase hat Home of Winterthur Thomas Giger (links) zum Verwaltungsratspräsidenten ernannt. Thomas Breitenmoser (Mitte) wird neu das operative Geschäft leiten. Ex-Verwaltungsratspräsident Raphael Tobler (rechts) konzentriert sich als Verwaltungsratsvizepräsident auf Launch Control. Bild: zVg/Home of Innovation
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Zürich – Forschende der Universität Zürich (UZH) haben ein System entwickelt, das eine vom menschlichen Auge inspirierte Kamera mit Künstlicher Intelligenz zusammenbringt. Sie kann Hindernisse hundertmal schneller erkennen als herkömmliche Kamerasysteme und erhöht so die Sicherheit von Automobilsystemen.
Daniel Gehrig und Davide Scaramuzza vom Institut für Informatik der Universität Zürich (UZH) haben ein System entwickelt, das eine vom menschlichen Auge inspirierte Kamera mit Künstlicher Intelligenz (KI) zusammenbringt. Aktuelle Kamerasysteme zur Fahrerassistenz in Autos nähmen rund 30 bis 50 Bilder pro Sekunde auf. Laut einer Mitteilung könne das neue System der UZH Hindernisse hundertmal schneller und mit geringerer Rechenleistung erkennen.
Dafür nimmt eine Standardkamera 20 Bilder pro Sekunde auf, welche von einem künstlichen neuronalen Netz verarbeitet werden. Dieses ist darauf trainiert, Autos oder Fussgänger zu erkennen. Die Daten der Ereigniskamera werden mit einer anderen Art von KI-System gekoppelt, das sich für die Analyse von 3D-Daten eignet, die sich im Laufe der Zeit verändern. Was die Ereigniskamera sehe, werde verwendet, um vorwegzunehmen, was die Standardkamera erkenne, um deren Leistung zu steigern. „Das Ergebnis ist ein visueller Detektor, der Objekte genauso schnell erkennen kann wie eine Standardkamera, die 5’000 Bilder pro Sekunde aufnimmt“, wird Daniel Gehrig zitiert. Dafür benötige sie lediglich die Bandbreite wie eine Standardkamera mit 50 Bildern pro Sekunde.
Die Methode könne die Sicherheit von Automobilsystemen und autonomen Fahrzeugen erheblich verbessern. „Auf diese Weise haben sie keinen blinden Fleck zwischen den einzelnen Bildern – sie können Hindernisse schneller erkennen“, wird Davide Scaramuzza, Leiter der Forschungsgruppe für Robotik und Wahrnehmung, zitiert. Die Schwäche am System: Dinge, die sich langsam bewegen, könnten übersehen werden. Zudem liessen sich die Bilder nicht einfach in die übliche Datenform zum Trainieren des KI-Algorithmus umwandeln. Wenn künftig Kameras mit Lidar-Sensoren zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung eingesetzt würden, könnte die Methode weiter verbessert werden. „Solche hybriden Systeme könnten entscheidend sein, die notwendige Sicherheit für autonomes Fahren zu ermöglichen“, sagt Scaramuzza. ce/js

Das Bild zeigt sowohl Farbinformationen von der Farbkamera als auch Detektionen (blaue und rote Punkte) von der Ereigniskamera, die von einer rennenden Fussgängerin erzeugt werden. Bild: Gruppe Robotik und Wahrnehmung, UZH
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Zürich – Das auf digitales Qualitätsmanagement spezialisierte Start-up EthonAI hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde über 15 Millionen Franken abgeschlossen. Das Start-up stellt weiter sein neues auf Künstlicher Intelligenz basierendes Manufacturing Analytics System (MAS) vor.
Das Start-up EthonAI hat sich in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 15 Millionen Franken gesichert. Die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hat eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Plattform für digitales Qualitätsmanagement entwickelt. Die Finanzierungsrunde wurde laut einer Medienmitteilung von Index Ventures angeführt, unter Beteiligung der bestehenden Investoren General Catalyst, Earlybird und Founderful.
Das von EthonAI neu vorgestellte Manufacturing Analytics System nutzt KI, um Ingenieuren und Managern einen „sechsten Sinn“ dafür zu geben, was in der Fabrik passiert. Es hilft ihnen laut der Firmenmitteilung, Fehler zu erkennen, ineffiziente Prozesse zu identifizieren, die Qualität zu verbessern und die Verschwendung um bis zu 50 Prozent zu reduzieren.
„Die Fertigung befindet sich an einem kritischen Punkt, und Unternehmen, die sich nicht mit KI anpassen, laufen Gefahr, ins Hintertreffen zu geraten. Fabriken produzieren Berge von Daten, und KI ist der Schlüssel zur Erschliessung von Erkenntnissen, um operative Exzellenz zu fördern“, wird CEO Julia Senoner zitiert. „Wir befinden uns in einer Phase des globalen Umdenkens in der Fertigung, mit Digitalisierung, Daten und KI im Zentrum. Genau hier ist EthonAI positioniert.“
Das Manufacturing Analytics System ist eine mehrschichtige Plattform und setzt auf alle bestehenden Datenquellen in der Fabrik, wie Sensormessungen, Auftragsinformationen und Computer-Vision-Bilder. Das MAS erstellt ein Echtzeitbild des Geschehens, analysiert die Ursachen von Problemen und sagt voraus, was zu ihrer Lösung getan werden kann, heisst es von EthonAI. ce/gba

Auch der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli setzt die Entwicklung von EthonAI zur in seinen Fabriken ein. Bild: Lindt & Sprüngli
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Zürich – Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hat sich 2023 erfolgreich reakkreditiert. Weitere Meilensteine im vergangenen Jahr stellen eine Optimierung des Angebots an Lehre und Betreuung sowie die Digitalisierung der Finanzprozesse dar.
Die Hochschule für Wirtschaft Zürich stellt ihren Jahresbericht 2023 vor. Im vergangenen Jahr nahmen 3347 Studierende an Aus- und Weiterbildungen der HWZ in insgesamt 304 Studiengängen teil, informiert die HWZ in einer Mitteilung zum Jahresbericht. Als Meilensteine im Berichtsjahr werden dort die erfolgreiche institutionelle Reakkreditierung der HWZ durch den Schweizerischen Akkreditierungsrat, eine Optimierung der Lehr- und Betreuungsangebote sowie die Digitalisierung der Finanzprozesse genannt. Zudem hat die HWZ im vergangenen Jahr neue Major-Angebote für Bachelor-Studierende und das Streaming von Lehrveranstaltungen eingeführt.
„Wir geben uns nicht mit dem Status quo zufrieden, sondern sind ständig auf der Suche nach kreativen und tragfähigen Lösungen, um unsere Lehre zu verbessern“, wird Urs Jäckli, Leiter Ausbildung HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Das ist ein wesentlicher Teil des HWZ-Spirits, der uns alle antreibt: die Vision, die Lehre von morgen zu gestalten und zu revolutionieren.“
Als besondere Höhepunkte 2023 hebt die HWZ in der Mitteilung den Besuch der amerikanischen Partnerhochschule Darden Business School und das 20-jährige Jubiläum des Bachelor-Studiengangs Business Communications hervor. Zudem wurde mit dem Certificate of Advanced Studies (CAS) Women Leading Digital HWZ ein Weiterbildungsangebot von Frauen für Frauen lanciert. Im Forschungsbereich hat die HWZ im vergangenen Jahr unter anderem das vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Projekt Green Transformational Leadership umgesetzt. ce/hs

Die Hochschule für Wirtschaft Zürich blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Symbolbild: Vidhyarthi Darpan/Pixabay
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Schlieren ZH/Anaheim – Biognosys meldet die Markteinführung der neuen P2-Technologie zur Plasmaanreicherung. Das Verfahren wird am 3. Juni auf der Jahreskonferenz der American Society of Mass Spectrometry (ASMS) vorgestellt.
Die Schlieremer Biotechfirma Biognosys präsentiert die patentrechtlich geschützte P2-Plasmaanreicherungsmethode. Sie nutzt ein neuartiges Verfahren mit nur einem Partikel, um unverzerrte, tiefgehende massenspektrometriebasierte Plasmaproteomik zu erzielen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die P2-Plasmaanreicherung ist als Auftragsdienstleistung (CRO-Service) über die TrueDiscovery-Plattform von Biognosys oder als Inhouse-Methode für Anwender über Lizenzierung erhältlich, heisst es weiter.
„Mit unserer proprietären P2 Plasma Enrichment-Methode kann Biognosys nun die Tiefe und den Durchsatz in der Plasmaproteomik deutlich über das hinaus steigern, was bisherige Methoden erreichen konnten“, wird Oliver Rinner zitiert, CEO und Gründer von Biognosys. „Am wichtigsten ist, dass dieser Fortschritt mit einer aussergewöhnlichen Reproduzierbarkeit einhergeht, die für quantitative Studien entscheidend ist. Darüber hinaus bietet er eine überragende Wirtschaftlichkeit und erreicht eine Falschfindungsrate von weniger als 1 Prozent, die mit teuren, hochkomplexen affinitätsbasierten Methoden nicht erreicht werden kann.“
Die P2-Plasmaanreicherungsmethode wird als Auftragsforschungsdienstleistung von den Biognosys-Einrichtungen in Schlieren und am amerikanischen Firmensitz in Newton im Bundesstaat Massachusetts über die TrueDiscovery-Plattform angeboten.
Die technischen Merkmale und Leistungsdaten werden auf der Jahreskonferenz der American Society of Mass Spectrometry (ASMS) im kalifornischen Anaheim am Montag, 3. Juni, während eines Biognosys-Frühstücksseminars und am Mittwoch, 5. Juni, während einer Postersitzung vorgestellt.
Biognosys ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/gba

Biognosys bringt seine neue P2-Technologie zur Plasmaanreicherung auf den Markt: Bild: Biognosys
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Zürich – DataHow hat sich eine Serie-A-Investition für seine auf Künstliche Intelligenz (KI) gestützten Bioprozesslösungen gesichert. Mit dieser Finanzierung kann das Unternehmen seine digitale Bioprozesstechnik-Plattform DataHowLab beschleunigen.
DataHow hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Dabei konnte das 2017 gegründete Zürcher Unternehmen frisches Kapital für die Entwicklung und die Markteinführung seiner digitalen Plattform für die Entwicklung und Herstellung von Bioprozessen namens DataHowLab generieren. Über den Umfang der Transaktion wurde nichts bekannt.
Die Runde wurde laut einer Unternehmensmitteilung der Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich von der auf industrielle Prozesse fokussierten Risikokapitalfirma Momenta aus Meggen LU angeführt. Beteiligt haben sich ausserdem das im US-Bundesstaat Wisconsin ansässige Automatisierungsunternehmen Rockwell Automation und die Zürcher Kantonalbank.
„Die vergangenen Jahre haben den Wert einer flexiblen und schnellen Skalierung bei der Herstellung von Bioprozessen unterstrichen, um schnell neue Medikamente und Wirkstoffe zur Verbesserung der Umwelt und der Lebensqualität der Menschen zu entwickeln“, so der Executive Director von Momenta, Ken Forster. „DataHow ist ein Pionier auf der Anwendung von KI-Modellen, um die Skalierung der Bioprozessherstellung zu beschleunigen.“
DataHow, so CEO und Mitgründer Dr. Alessandro Butté, habe Investitionspartner gesucht und gefunden, die die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Fertigung verstehen und tief in Markt, Ökosystem, in Technologie und Kultur verwurzelt sind. „Wir haben ein tiefes Verständnis für Forschung und Entwicklung, brauchen aber jetzt Partner, die uns dabei helfen, unseren Markt und unsere Lösungen auf die Fertigung und auf regulierte Produktionsumgebungen auszuweiten.“ ce/mm

DataHow kann die Entwicklung seiner digitalen Bioprozesstechnik-Plattform DataHowLab mit frischen Mitteln beschleunigen. Symbolbild: Unsplash
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Zug/Zürich – SCRYPT hat in einer Finanzierungsrunde 5 Millionen Dollar erhalten. Hauptinvestor ist die brasilianische Braza Bank, die SCRYPTs regulierte Krypto-Asset-Dienstleistungen nun in Lateinamerika einführen wird. Laut SCRYPT ist das Handelsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um das 18-Fache gestiegen.
SCRYPT hat den erfolgreichen Abschluss einer strategischen Finanzierungsrunde in Höhe von 5 Millionen Dollar bekanntgegeben. Angeführt wurde sie von der brasilianischen Braza Bank. Beteiligt haben sich ausserdem die Risikokapitalfirmen Funfair Ventures (Isle of Man), Cabrit Capital (Dubai) und Atlantic Labs (Berlin).
Ausserdem teilt der Anbieter von Krypto-Dienstleistungen wie Handel, Verwahrung und Staking mit, dass er seinen Kundenbestand verdoppelt hat und das Handelsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um das 18-Fache gestiegen ist. Das 2020 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Zug und Niederlassung in Zürich betreut den Angaben zufolge mittlerweile über 200 institutionelle Kunden und weist ein Handelsvolumen in Milliardenhöhe auf. Die SCRYPT DIGITAL Investments AG hat von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) im Juli 2023 eine Portfoliomanager-Lizenz erhalten.
„Die Wahl von SCRYPT als Partner für die Einführung unsere Kryptowährungsdienste war eine strategische und natürliche Entscheidung“, wird der Gründer und CEO der Braza Bank, Marcelo Sacomori, zitiert. „Die aussergewöhnliche Expertise bezüglich Kryptowährungen gepaart mit einer robusten, regulierten Infrastruktur macht SCRYPT zu einem unschätzbaren Partner für die Braza Bank, wenn wir diese innovativen Dienstleistungen für unsere Millionen von Kunden einführen.“
„Ich freue mich auf die Zukunft von SCRYPT, insbesondere auf die Expansion nach Lateinamerika und die Geschäfte in dem boomenden Kryptomarkt dieser Region“, wird SCRYPT-Gründer und -CEO Norman Wooding zitiert. „Diese Kapitalspritze versetzt uns in die Lage, Marktchancen mit neuem Elan zu ergreifen.“ ce/mm

SCRYPT, ein Anbieter von Krypto-Dienstleistungen, hat in einer Finanzierungsrunde 5 Millionen Dollar eingenommen. Symbolbild: sergeitokmakov/Pixabay
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Winterthur – Kompotoi, Hersteller und Vertreiber von mobilen Komposttoiletten, ist einer der diesjährigen Preisträger des Schweizer Ethikpreises der Hochschule für Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften des Kantons Waadt. Der Preis wurde für das ökologische Engagement des Unternehmens vergeben.
Kompotoi, in Winterthur ansässiger Hersteller und Vertreiber von mobilen Komposttoiletten, ist von der Hochschule für Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften des Kantons Waadt (HEIG-VD) mit einem der diesjährigen Schweizer Ethikpreise ausgezeichnet worden. Die Jury befand laut einer Mitteilung das ökologische Engagement des Unternehmens, den Kreislauf Feld – Teller – Toilette – Feld zu schliessen, indem menschliche Ausscheidungen hygienisch sicher zu Dünger und Komposterde aufbereitet werden, für preiswürdig.
Die Idee hinter der 2012 von Firmenmitgründer Jonas Casanova entwickelten Komposttoilette ist, statt der bei Veranstaltungen üblich genutzten Plastik-Chemie-Toiletten solche aus Holz zu verwenden, die die menschlichen Hinterlassenschaften mittels Einstreu zu Kompost umwandeln. Derzeit sind mehr als 700 Kompotois in der Schweiz im Einsatz. Neben der Vermietung und dem Verkauf von Komposttoiletten setzt sich Kompotoi mit der 2022 erfolgten Gründung des Vereins VaLoo für die Etablierung nachhaltiger Sanitärsysteme ein.
Der Ethikpreis der HEIG-VD wurde 2024 zum 19. Mal für nachhaltiges und soziales Wirtschaften vergeben. Kompotoi ist einer der vier diesjährigen Preisträger. Zudem wurden Panatere aus Saignelégiee JU, Rework aus Bern und AgroSustain aus Renens VD mit einem Preis bedacht. ce/ww

Mitgründer Jojo Casanova und Mitarbeiter Lukas Baumgartner sind glücklich über die Auszeichnung mit dem Ethikpreis. Bild: Kompotoi
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Zürich – Die Engineering- und Consulting-Firma Helbling gestaltet besonders zuverlässige Produkte mithilfe der Prinzipien des robusten Designs. Dabei wird sowohl der Einfluss von Störgrössen im Einsatz, als auch in der Produktion verringert.
Die Zürcher Engineering- und Consultingfirma Helbling hat in der Produktentwicklung Methoden für sogenanntes Robust Design erarbeitet und implementiert, mit deren Hilfe Produkte besonders zuverlässig gestaltet werden können. Die Autoren eines Fachartikels beschreiben, dass unerwartete Bedingungen und Störgrössen oft nicht kontrolliert werden können. Im Rahmen des Robust Design würden diese Aspekte bereits in der Entwicklung einbezogen. Letztlich könne hierdurch nicht nur den Einfluss von Störgrössen im Einsatz, sondern auch in der Produktion des Produkts verringert werden, heisst es. Das erlaube unter anderem eine effizientere Zusammenarbeit mit Produzenten und Erstausrüstern (OEMs).
Die Autoren greifen zwei Bereiche heraus, in denen diese Praxis relevant ist. Erstens ist besondere Zuverlässigkeit gefragt bei Hightech-Produkten, die in aussergewöhnlichen Umgebungen eingesetzt werden – etwa bei Satelliten im All. Zweitens spiele Robustheit bei komplexen und in Massenproduktion hergestellten Konsumgütern eine grosse Rolle. Gerade in letzterem Fall habe Helbling bereits erfolgreich Robust-Design-Projekte abschliessen können.
Im Artikel werden Schritte im Entwicklungsprozess beschrieben, die für Robust Design entscheidend sind. So wird etwa die Spezifikation von Einzelteilen im Rahmen des Toleranz-Designs behandelt, wobei die zulässigen Abweichungen von idealen Eigenschaften festgelegt werden. Im Parameter-Design werde das Ziel verfolgt, die Streubreite zu reduzieren.
Generell habe Design-Klarheit Priorität, was einerseits durch die eigentliche Geometrie der Bauteile erreicht werde. Andererseits sei zentral, zulässige Variationen von der idealen Gestalt optimal zu kontrollieren. In 3D-CAD-Modellen könnten heute mithilfe von Model-Based Definition (MDB) die von den Fachleuten festgelegten Toleranzen direkt hinterlegt werden. Kritische Funktionen der Bauteile würden in einer 3D-Toleranzsimulation überprüft. Es sei dank 3D-Scanning auch möglich, produzierte Teile komplett zu erfassen und gegenüber der Spezifikation mithilfe einer 3D-Verifikation zu überprüfen. Die Autoren betonen, dass letztlich die Integration verschiedener Methoden und Tools wie Design-Klarheit und 3D-Toleranzsimulation eine effiziente Entwicklung robuster Produkte ermögliche. ce/yvh

Der VW Käfer ist ein bekanntes Beispiel für robustes Design. Symbolfoto: Tyler Clemmensen via unsplash
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