Aktuelles
Buchs ZH/Basel – Der Paketdienstleister DPD testet für seine E-Flotte eine neue Ladeinfrastruktur. Neben Ladeboxen des Stromnetzes werden Zweitnutzungen abgelaufener Lastwagenbatterien genutzt. Das Projekt dieses bidirektionalen Ladens, das auf ein stabiles Stromnetz abzielt, wird vom Bundesamt für Energie gefördert.
DPD, in Buchs angesiedelter Paketdienstleister, testet in einem Projekt eine neue Ladeinfrastruktur für seine E-Flotte. Laut einer Medienmitteilung werden die in Basel stationierten E-Lastwagen in einem bidirektionalen Ladevorgang mit frischer Energie versorgt. Den Strom für den Ladevorgang beziehen die Fahrzeuge sowohl aus dem Netz als auch von Zweitnutzungen ausgedienter LKW-Batterien, die nach abgelaufener Kilometerleistung ersetzt werden mussten. In einem weiteren Schritt können die geladenen LKW-Batterien auch als mobile Speicher genutzt werden, die in Spitzenbelastungszeiten Strom ans Netz zurückliefern.
Das vom Bundesamt für Energie (BFE) geförderte Projekt Tec-Off wird gemeinsam vom Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE) der School of Engineering der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), DPD und weiteren Partnern durchgeführt. Das Technologieunternehmen sun2wheel liefert etwa die Soft- und Hardware für das bidirektionale Laden und das bedarfsgerechte Lastmanagement. Das auf Wissens- und Technologietransfer spezialisierte Unternehmen Novatlantis ist für die Verbreitung der gewonnen Erkenntnisse und das Projektmanagement verantwortlich. Zu den Partnern gehören auch IWB und SBB Immobilien Development als Eigentümerin des Standorts Wolf Basel.
„Unser Ziel ist, unsere Flotte mit über 800 Fahrzeugen so einzusetzen, dass wir die Stromkosten optimieren, einen teuren Netzausbau vermeiden und einen Beitrag zur Erreichung der Energieziele der Schweiz leisten können“, wird Ville Heimgartner, Senior Innovation Project & Sustainability Manager DPD Schweiz, in der Mitteilung zitiert.
„Um eine vollständige Elektrifizierung der Güterverkehrsflotten zu ermöglichen, entwickeln wir innovative Lösungen, welche die Netze nur minimal belasten und die volle Verfügbarkeit der Flotte gewährleisten“, ergänzt Professor Dr. Maike Scherrer, Schwerpunktleiterin Nachhaltiges Supply Chain Management und Mobilität am ZHAW INE. ce/ww

DPD testet für seine E-Flotte eine neue Ladeinfrastruktur. Bild: zVg/COMSIG Kommunikationsberatung
Aktuelles
Schlieren ZH/Fremont – Biognosys und Alamar Biosciences arbeiten und forschen künftig zusammen. Beide Unternehmen werden ihre jeweiligen Kompetenzen in der Proteomik kombinieren, um die frühestmögliche Erkennung von Krankheiten zu ermöglichen und den Weg zum Durchbruch in der Plasmabiologie zu ebnen.
Biognosys aus Schlieren und das kalifornische Unternehmen Alamar Biosciences haben eine strategische Zusammenarbeit bekanntgegeben. Gemeinsam wollen die beiden ihre je spezifischen Kompetenzen in der biofluidbasierten Proteomik zugunsten der Biopharma- und Präzisionsmedizinforschung kombinieren: Biognosys ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der massenspektrometrie-basierten Proteomik, während Alamar Biosciences mit seinen NULISA-Assays die Präzisionsproteomik vorantreibt, um Krankheiten frühestmöglich erkennen zu können.
Diese Zusammenarbeit bringe die Expertise von Biognosys in der unvoreingenommenen Entdeckung durch datenunabhängige Akquisition in der Massenspektrometrie (DIA-MS) und die bahnbrechenden Immunassays von Alamar zusammen, heisst es in der Mitteilung. Eine gemeinsame Studie hat den Proof-of-Concept erbracht. Beide werden sie am 9. April 2024 auf der Jahrestagung der American Association for Cancer Research vorstellen.
Aufbauend auf dieser Studie wollen Biognosys und Alamar sowohl kommerziell wie wissenschaftlich weiter zusammenarbeiten: Biognosys wird in seiner hochmodernen Anlage in Schlieren NULISA-Assays für bisher schwer messbare Zytokine, Chemokine und andere wichtige krankheitsspezifische Marker aus Plasma und Bioflüssigkeiten anbieten. Zudem werden beide Unternehmen die Plasmabiologie weiter erforschen, um biologische Krankheitsmechanismen zu entschlüsseln.
„Unsere gemeinsamen Anstrengungen werden den Weg für einen Durchbruch in der Plasmabiologie ebnen“, wird Biognosys-Gründer und CEO Oliver Rinner zitiert. „Mit diesem Ansatz wollen wir den gesamten dynamischen Bereich der Plasmaproteine abdecken.“
Biognosys ist eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/mm

Biognosys und Alamar Biosciences kombinieren ihre Kompetenzen in der Proteomik, um den Weg zum Durchbruch in der Plasmabiologie zu ebnen. Bild: Biognosys
Aktuelles
Birmensdorf ZH/Zürich – Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich haben eine neuartige Drohne zur Bestimmung der Artenvielfalt im Wald entwickelt. Sie bahnt sich ihren Weg auch durch Geäst.
Ein Team von Forschenden der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Universität Pisa hat eine Drohne entwickelt, die sich ihren Weg durch Geäst bahnen kann. Vorbild war die Art, wie sich Tiere fortbewegen. Dies sei ein wichtiger Schritt, um die Artenvielfalt in abgelegenen Gebieten zu erfassen, heisst es in der WSL-Mitteilung.
Drohnen nehmen Sträucher und Äste in der Regel als zu meidendes Hindernis wahr. Doch gerade inmitten dichter Vegetation gibt es wertvolle Daten für das Monitoring der Biodiversität. Die Forschenden haben sich laut WSL von Tieren inspirieren lassen. Wenn sich Tiere durch Vegetation fortbewegen, können sie den Kontakt am Körper spüren und darauf reagieren. Entsprechend statteten die Forschenden die Drohne mit der Fähigkeit aus, Kontakte mit der Umgebung am ganzen Körper zu erkennen. Die Drohne ist stromlinienförmig und besteht aus reibungsarmem Material. „Unsere Arbeit leistet einen ersten Beitrag zum Monitoring von bisher unzugänglichen Gebieten“, wird Emanuele Aucone zitiert, Erstautor der in der Fachzeitschrift „Nature Communications" veröffentlichten Studie zu dem Projekt.
Das Team des Environmental Robotics Labs (Umwelt-Robotik Labor) der ETH und der WSL hatte in früheren Studien bereits Umwelt-DNA von einzelnen Ästen mit Drohnen gesammelt, konnte aber nicht weiter in die Baumkronen vordringen. „Flexible Hindernisse wie Äste sind eine besondere Herausforderung, weil sie die Drohne in Schwingungen versetzen. Daher mussten wir die Drohne spezifischer gestalten“, wird Aucone zitiert.
Mögliche Anwendungen für eine solche Drohne über das Biodiversitätsmonitoring hinaus sieht der Forscher in der Präzisionslandwirtschaft oder bei Such- und Rettungseinsätzen. ce/gba

Die Drohne hat einen stromlinienförmigen Körper, um den Kontakt mit Ästen überall wahrzunehmen. Bild: Emanuele Aucone
Aktuelles
Zürich – Die Universität Zürich (UZH) schafft den ersten Lehrstuhl für Gendermedizin in der Schweiz, um geschlechtsspezifische Medizin zu verifizieren. Ziel dieses neuen Forschungszweiges ist die Entwicklung individuellerer Diagnosen und Therapien, basierend auf der Tatsache, dass Frauen und Männer unterschiedlich erkranken.
Die Universität Zürich (UZH) hat einen neuen Lehrstuhl für Gendermedizin geschaffen. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, ist das Ziel dieses medizinischen Zweigs, durch individuellere Diagnosen und Therapien die Genesung von Patientinnen und Patienten durch eine massgeschneiderte Medizin zu verbessern. Denn häufige Erkrankungen wie Herzleiden, Schlaganfall, Migräne, Depression oder Krebs zeigen sich bei Frauen und Männern auf unterschiedliche Art. Mit der Einrichtung eines eigenen Lehrstuhls für Gendermedizin will die UZH diesen wichtigen Bestandteil der Forschung als Präzisionsmedizin vorantreiben.
„In vielen Bereichen der Medizin war der Mann der Prototyp, deshalb wurden Krankheiten bei Frauen in der Vergangenheit erst spät oder gar nicht erkannt, weil die Diagnose vor allem auf männlichen Symptome ausgerichtet war“, wird Beatrice Beck Schimmer, UZH-Professorin und Direktorin der Universitären Medizin Zürich (UMZH), in der Mitteilung zitiert. Klinische Studien wurden generell mit Männern durchgeführt. Als Begründung wurden weibliche Hormonschwankungen, die zu inhomogenen Resultaten führen könnten, angegeben.
Nicht nur auf der Ebene der Diagnostik, sondern auch im Bereich der Forschenden und Behandelnden war die Geschlechterverteilung einseitig orientiert, der Arztberuf und die medizinische Wissenschaft der Männerwelt vorbehalten. „Wenn nur ein Geschlecht Forschung macht, engt das den Blick ein“, gibt die Medizinhistorikerin Sarah Scheidmantel an. Dies soll mit der Einführung des neue Lehrstuhls und durch den Wandel der Kultur in den grossen Spitälern und Kliniken nachhaltig geändert werden, heisst es in der Mitteilung. Erste Lehrstuhlinhaberin in Zürich ist Carolin Lerchenmüller, Professorin für Kardiologie. ce/eb

Die UZH schafft den ersten Lehrstuhl für Gendermedizin in der Schweiz, um geschlechtsspezifische Medizin zu verifizieren. Symbolbild: Mohamed_hassan/Pixabay
Aktuelles
Zürich – Die Universität Zürich (UZH) richtet ein Institut für Mathematische Modellierung und Machine Learning ein. Hier sollen mathematische Forschung und Anwendungen der Datenwissenschaften verbunden werden. Ein entsprechendes Studienprogramm wird 2025 lanciert.
Die UZH baut Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Datenwissenschaften aus. Dazu hat die Universität ein Institut für Mathematische Modellierung und Machine Learning (IM3L) eingerichtet. „Das neue Institut verknüpft die mathematische Forschung mit fachspezifischen Anwendungen der Datenwissenschaften“, wird Roland Sigel, Dekan der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, in einer entsprechenden Mitteilung der UZH zitiert.
Das neue Institut wird vorläufig von Reihard Furrer geleitet. „Erst die mathematische Disziplin ermöglichte die Entwicklung neuer Werkzeuge in den Datenwissenschaften wie beispielsweise das maschinelle Lernen oder das Deep Learning“, erläutert der Direktor IM3L ad interim. Ab Herbst 2025 will das Institut den Studiengang Angewandte Mathematik und Machine Learning anbieten. Studierende sollen die nötigen Kompetenzen zur Mitgestaltung der digitalen Entwicklung der Gesellschaft erwerben. Neben Grundkonzepten von Mathematik und Programmierkenntnissen behandelt der Studiengang auch die Umformung praktischer Probleme in mathematische Modelle und ihre Analyse anhand statistischer Methoden.
Am IM3L sind bereits seit Januar 2024 vier Professuren für Netzwerkwissenschaft, Risikoanalyse, Statistik und Deep Learning verortet. Eine Übersicht über aktuelle Arbeiten dieser Professuren stellt die UZH in der Mitteilung bereit. Für die Zukunft ist die Ausdehnung auf weitere Professuren geplant. ce/hs

Am Institut für Mathematische Modellierung und Machine Learning der UZH wird mathematische Forschung mit fachspezifischen Anwendungen der Datenwissenschaften verknüpft. Symbolbild: Gerd Altmann/Pixabay
Aktuelles
Zürich – FlexAgility bietet Unternehmen die Möglichkeit, Spezialisten für anspruchsvolle Projekte auf Zeit einzusetzen. Das Start-up ist auf die Einhaltung komplexer Rechtsvorschriften spezialisiert. Im Fokus stehen Branchen mit hoher Regulierungsdichte wie die Finanzindustrie.
Die Arbeitswelt ändert sich rasant. Hochspezialisierte Experten wollen nicht mehr ein Leben lang in einem einzelnen Unternehmen tätig sein. Umgekehrt brauchen Firmen für bestimmte Projekte Expertenwissen, ohne dafür Spezialisten anstellen zu wollen. FlexAgility will beide Seiten zusammenbringen. Das in diesem Frühjahr gegründete Start-up bietet Unternehmen diejenigen Experten, die sie brauchen, und solange, wie dieses Expertenwissen gebraucht wird.
Die beiden Gründer Olivier Maeker und Jan Podokschik bauen dabei auf ihre Jahre bei Beratungsunternehmen und Banken auf. „Wir stellen Talente zur Verfügung statt Personal“, sagt Maeker. Für viele Unternehmen sei es eine Herausforderung, die richtigen Leute für spezielle Projekte zu finden. „Dieser Kostenblock entfällt dank FlexAgility.“
Umgekehrt gebe es viele Experten, die ihr Wissen in verschiedenen Unternehmen einbringen wollten, so Podokschik: ältere Experten in den Jahren vor der Pensionierung, rückkehrwillige Mütter, Studienabgänger auf dem Weg in ihre Karriere. „Wir arbeiten mit Leuten, die ihre Sache lieben.“
FlexAgility konzentriert sich zunächst auf juristische Themen und die Einhaltung komplexer Rechtsvorschriften. Das Start-up hat die Finanzindustrie im Blick, aber auch andere Branchen mit hoher Regulierungsdichte. „Wir bieten Talente sowohl für börsennotierte Unternehmen als auch für Start-ups“, so Podokschik.
FlexAgility arbeitet dabei mit Müller Paparis zusammen. Die Kunden des Start-ups können damit nicht nur auf die Experten selbst zurückgreifen, sondern auch auf das Rechtswissen einer zwei Jahrzehnte alten Kanzlei. Einer der Partner, Rolf Müller, gehört dem Verwaltungsrat von FlexAgility an. Die exelixis capital AG ist an FlexAgility beteiligt. ce/stk

Olivier Maeker (links) und Jan Podokschik bieten Unternehmen die Möglichkeit, Spezialisten für anspruchsvolle Projekte auf Zeit einzusetzen. Bilder: zVg/FlexAgility AG
Aktuelles
Zürich – Der Textdienstleister Supertext fusioniert mit Textshuttle, einem Spezialisten für Übersetzungen auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI). Samuel Läubli wird CEO des unter dem Namen Supertext agierenden Unternehmens.
Die beiden Zürcher Unternehmen Supertext und Textshuttle gehen die Zukunft gemeinsam an. Supertext ist ein international tätiger Text- und Übersetzungsdienstleister mit Standorten in Zürich, Berlin und Los Angeles. Textshuttle bietet auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Übersetzungen an. Durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen lernten KIs laufend vom sprachlichen Fachwissen der Übersetzungsspezialisten und -spezialistinnen und umgekehrt, heisst es in einer Mitteilung.
Supertext und Textshuttle werden vorerst unter ihren bisherigen Namen agieren. Per Ende 2024 soll eine gemeinsame Plattform entstehen. Eine transformative Umbenennung in den Namen Supertext ist geplant. Samuel Läubli übernimmt ab sofort die Leitung von Supertext. Läubli schloss seinen Master in Künstliche Intelligenz in Edinburgh ab und machte seinen Doktor am Institut für Computerlinguistik an der Universität Zürich. Textshuttle ist ein Spin-off-Unternehmen der Universität Zürich, das Läubli 2016 mitbegründete. Bisher war er technischer Direktor bei Textshuttle. Das Führungsteam von Supertext ergänzen die ehemalige CEO von Supertext Corporate, Laura Fernández, und Lucas Seiler als ehemaliger CEO von Textshuttle.
Als KI-basierter Rundum-Service-Sprachdienstleister will Supertext für Unternehmen in ganz Europa tätig werden. Übersetzende müssten immer wieder gleiche oder ähnliche Texte übersetzen, heisst es in der Mitteilung. KIs machten häufig dieselben Fehler. Supertext wolle nun kundenspezifische KI-Übersetzungsmodelle nahtlos mit professionellen Humanübersetzungen unter einem Dach verbinden. Wie Supertext mitteilt, arbeiten dann im konsolidierten Team rund 120 Spezialistinnen und Spezialisten aus den Bereichen KI, Linguistik, Projektmanagement und Security in Zürich und Berlin. ce/js

Supertext fusioniert mit Textshuttle, einem Spezialisten für Übersetzungen auf Basis Künstlicher Intelligenz. Symbolbild: denflinkegrafiker/Pixabay - Imgur: The magic of the Internet | claudeai.wiki
Aktuelles
Zürich/Opfikon ZH – Legartis und Implenia wollen die Prüfzeit von umfassenden Verträgen in der Baubranche beschleunigen. Dafür werden der Spezialist für Vertragsprüfungen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und das international tätige Bauunternehmen ein KI-Modul entwickeln.
Die Legal AI-Technologie von Legartis soll in ein spezialisiertes KI-Modul einfliessen, das sie zusammen mit dem multinationalen Bauunternehmen Implenia aus Opfikon entwickeln wird. Wie aus einer Medienmitteilung von Legartis hervorgeht, ermöglicht dies künftig eine auf die Branche abgestimmte, automatisierte und KI-unterstützte Bauwerkvertragsprüfung.
Dabei fliesse die branchenspezifische Expertise von Implenia in das Training der KI von Legartis ein, wird Legartis-CEO David A. Bloch zitiert. „Das sind optimale Voraussetzungen, um eine leistungsfähige Branchenlösung für die KI-assistierte Bauwerkvertragsprüfung zu entwickeln.“ Die Zusammenarbeit zwischen Legartis, das von Zürich aus in der DACH-Region tätig ist, und Implenia unterstreiche das Engagement beider Unternehmen, die Möglichkeiten von innovativen digitalen Technologien auszuschöpfen und sich als Vorreiter in der juristischen Nutzung von KI in der Bauindustrie zu etablieren.
„Die Partnerschaft mit Legartis ist ein Signal für die Baubranche, das KI und Rechtsabteilungen ein guter Match sind“, so Dr. German Grüniger, General Counsel & Chief Compliance Officer von Implenia. „Für uns ist der Einsatz von KI im Rechtswesen ein wichtiger Schritt in unserer Dienstleistungsstrategie und zur Effizienzsteigerung.“ Dr. Michael Burkart, Global Head Legal Operations & Strategy bei Implenia, erwartet dadurch „ein verbessertes Management von Vertragsrisiken, höhere Standardisierung und eine deutliche Entlastung unserer Rechtsexperten.“ ce/mm

Legartis und Implenia wollen die Prüfzeit von umfassenden Verträgen in der Baubranche beschleunigen. Bild: Implenia
Aktuelles
Unterengstringen ZH/Seoul – WEYTEC hat in Zusammenarbeit mit ITS Convergence Lösungen für das Börsenparkett der südkoreanischen Hana Bank bereit gestellt. Die Bank hat einen neuen Infinity Trading Floor in Seoul eröffnet.
Das Unterengstringer IT-Unternehmen WEY Technology (WEYTEC) hat laut Medienmitteilung die Börsenarbeitsplätze der Hana Bank ausgestattet. Die Bank mit Sitz im südkoreanischen Seoul hat einen neuen Infinity Trading Floor eröffnet. Die Bereitstellung erfolgte laut der Mitteilung von WEYTEC in Zusammenarbeit mit dem Softwareentwickler ITS Convergence.
Die Hana Bank ist laut der Mitteilung eine der drei führenden Banken in Korea mit Handelsgeschäften in einem prestigeträchtigen Wirtschaftszentrum. Sie hat in den Aufbau eines Handelszentrums der nächsten Generation investiert, heisst es weiter. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Architekten wie der amerikanischen NBBJ mit Hauptsitz in Boston entworfen. Der Handelsplatz wird nun mit den Trading-Floor-Collaboration-Lösungen von WEYTEC betrieben, heisst es weiter.
Die Hana Bank hiess vormals Korea Exchange Bank. Die Hana Financial Group hat die Korea Exchange Bank im Februar 2012 von der amerikanischen Investmentgesellschaft Lone Star übernommen. Die Bank besteht nach eigenen Angaben aus einem Netzwerk von 134 Auslandsfilialen in 24 Ländern, vorwiegend in Europa, dem Nahen Osten, Nord- und Südamerika und insbesondere im Raum Asien-Pazifik.
Das 1984 von Hubert Wey gegründete Unternehmen WEY Technology ist in Unterengstringen ansässig, operiert aber weltweit. WEYTEC-Lösungen übertragen, steuern, verteilen und stellen Echtzeitdaten in Handelsräumen und Leitstellen weltweit dar. WEYTEC ist spezialisiert auf KVM Produkte (Keyboard, Video, Maus) und Lösungen, die das Schalten und Verteilen sämtlicher Datenquellen in jeglicher Kombination für eine unbeschränkte Anzahl von Arbeitsplätzen, Grossbildanzeigen und Bildschirmen ermöglichen, heisst es in einer Selbstdarstellung. ce/gba

WEYTEC stellt Lösungen für das Börsenparkett der Hana Bank bereit. Symbolbild: Needpix
Aktuelles
Schlieren ZH – Die Initiative Venturelab Biotech 2024 ermöglicht zehn Biotech Start-ups einen Aufenthalt in Boston. Dort sollen sie Kontakte zu potenziellen Partnern und Investoren knüpfen. Die Roadshow in den USA findet vom 13. bis 17. Mai statt.
Venturelab organisiert vom 13. bis 17. Mai eine Reise von Jungunternehmern aus dem Biotech-Sektor nach Boston. Die zehn Start-ups, die von einer Jury aus über 70 Bewerbungen ausgewählt wurden, nehmen laut einer Medienmitteilung des Start-up-Förderers als sogenannte Venture Leaders Biotech an der Roadshow in Boston teil, einem der wichtigsten Life-Science-Zentren der Welt. Sie werden sich und ihre Jungunternehmen bei einer Auftaktveranstaltung am 22. April beim Swiss Biotech Day 2024 in Basel vorstellen.
„Die Vorbereitung auf diese Roadshow, die bereits zum 18. Mal stattfindet, ist ein Tribut an die Qualität der Innovationen und Start-ups, die bereits Teil dieser Reise waren“, wird Venturelab-Mitgründer und CEO Jordi Montserrat zitiert. „Ich kann es kaum erwarten, bei dieser neuen Ausgabe dabei zu sein und dieses neue Team bei seiner internationalen Expansion zu unterstützen."
Diese zehn Biotech-Start-ups sind in diesem Jahr dabei: Adoram Therapeutics aus Genf, das niedermolekulare Therapien zur Behandlung von Krebs, Entzündungen und anderen Krankheiten entwickelt. Das Basler Biopharma-Start-up Allegria Therapeutics baut ein differenziertes Portfolio an therapeutischen Ansätzen rund um biologische Zielmoleküle auf. Eviive aus Zürich arbeitet an neuartigen Biomarkern. inSEIT aus Bern widmet sich der Verbesserung von Enzymen. Kylys Aesthetics aus Genf setzt auf einen biokompatiblen Dermalfüller.
OBaris mit Sitz in Zürich ermöglicht die schmerzfreie Verabreichung von injizierbaren Medikamenten über ein kleines, nadelfreies Pflaster im Mund. Shape Biopharmaceuticals, ebenfalls aus Zürich, verbindet medizinisch-chemisches Fachwissen mit computergestütztem Proteindesign. TissueLabs in Manno TI ist auf fortschrittliche Biofabrikation spezialisiert. Well Science aus Zürich will die Behandlung von Allergien der Atemwege revolutionieren. Und Ymmunobio in Basel konzentriert sich auf gastrointestinale Krebserkrankungen. ce/gba

Venturelab Biotech 2024 ermöglicht zehn Biotech Start-ups einen Aufenthalt in Boston. Bild: Harald Johnsen, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Aktuelles
Horgen ZH – Rheiazymes hat es in das Finale des Green Alley Awards geschafft. Der Preis zeichnet Projekte zur Ressourcenschonung aus. Rheiazymes rezykliert Mischgewebe aus Sporttextilien mithilfe von Enzymen und baut ein zirkuläres Garn-zu-Garn-Ökosystem auf.
Rheiazymes hat als eines von sechs Jungunternehmen das Finale des Green Alley Awards erreicht. Dieser Wettbewerb sucht bereits im zehnten Jahr europaweit die besten Methoden zur Müllvermeidung und Ressourcenschonung, mit dem Ziel einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. In diesem Jahr hatten sich laut Veranstalterin Landbell Group über 300 Start-ups beworben.
Im Finale trifft Rheiazymes als einziges Schweizer Unternehmen auf Mitbewerber aus Grossbritannien, Polen, Spanien und Italien. Die Firma aus Horgen hat eine Methode entwickelt, mit der Mischtextilien mithilfe von biologischen Enzymen in ihre Bestandteile aufgespalten werden können. Zudem baut Rheiazymes ein zirkuläres Garn-zu-Garn-Ökosystem auf.
Beim Finale am 25. April in Berlin werden alle sechs Finalisten ihre Projekte präsentieren, informiert der Veranstalter in einer Mitteilung. AraBat aus Italien stellt seinen Ansatz für die Wiederverwertung von Altbatterien vor. Carbon Cell aus Grossbritannien hat einen kohlenstoffneutralen und biologisch abbaubaren Hartschaumstoff aus Abfällen entwickelt. Ecopolplast aus Polen präsentiert seine Technologie zur Herstellung von Ecoplastomer. Novapedra aus Spanien kann aus organischen Abfällen eine Alternative zu Keramik herstellen. Und PulpaTronics aus Grossbritannien wartet mit nachhaltigen RFID-Etiketten auf. Diese mit einem Transponder versehenen Aufkleber werden zur Identifizierung von Objekten benutzt. „Jedes dieser Start-ups verkörpert Innovation, Unternehmertum und Engagement für Nachhaltigkeit“, wird Jan Patrick Schulz, CEO der Landbell Group und Gründer des Green Alley Awards, in der Mitteilung zitiert. ce/hs

Rheiazymes rezykliert Mischgewebe aus Sporttextilien. Symbolbild: maxmann/Pixabay
Aktuelles
Zürich/Freienbach SZ – Die gemeinnützige Hashgraph Association und Trust Square unterstützen künftig gemeinsam innovative DeepTech-Unternehmen sowie deren Gründerinnen und Gründer. Nach dem ersten Coworking Space in Zürich sind weitere weltweit in Planung, in Kürze auch im saudi-arabischen Riad.
Die Hashgraph Association (THA) aus dem Kanton Schwyz und Trust Square aus Zürich geben eine strategische Partnerschaft bekannt. Laut einer Medienmitteilung soll sie Unternehmerinnen, Unternehmern und Firmen alle notwendigen Einrichtungen, Werkzeuge und Technologien bieten, „um bahnbrechende Deep-Tech-Lösungen zu entwickeln, die die Konvergenz von KI, Blockchain/DLT, Robotik, IoT, VR und Quantencomputing nutzen“.
Ein erstes Ergebnis ihrer Kooperation ist die Eröffnung des Trust Square Coworking Innovation Space im Brannhof an der Zürcher Bahnhofstrasse. Zusätzlich zum Raum stellt diese Partnerschaft den Angaben zufolge auch Spitzentechnologien wie das DLT-Netzwerk von Hedera, Verbindung von Unternehmen, Start-ups, Technologie- und Dienstleistungsanbietern sowie gemeinsame Erkennung und Validierung von Anwendungsfällen.
Marc Degen, Mitgründer und Chairman von Trust Square, spricht von einer „aufregenden Gelegenheit“ für Start-ups und Unternehmende in der Schweiz: „Trust Square hat in der THA eine verwandte Seele gefunden: Wir beide sind bestrebt, Gründer, Unternehmen, Investoren und Akademiker zusammenzubringen und ihnen zu ermöglichen, ihre Visionen in einem offenen und vielfältigen Umfeld zu verfolgen.“
Die Partner beabsichtigen, weltweit Hubs aufzubauen. Dabei soll nach den Worten von Kamal Youssefi, dem Präsidenten der THA, die Schweiz mit dem Nahen Osten, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum verbunden werden. „In Kürze werden wir unser DeepTech Venture Studio in Saudi-Arabien über Trust Square Riyadh lancieren, nachdem wir bereits eine strategische Partnerschaft mit dem saudischen Investitionsministerium unterzeichnet haben.“ ce/mm

Hashgraph Association und Trust Square unterstützen künftig gemeinsam innovative DeepTech-Unternehmen. Symbolbild: DeltaWorks/Pixabay
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen