Aktuelles
Patrik Deuss hat intelligente Leuchtmittel entwickelt, die sehr effizient funktionieren. Was mit einer Bachelorarbeit im Studiengang Energie- und Umwelttechnik an der ZHAW begann, ist fünf Jahre später ein Startup mit 42 Mitarbeitenden. Das Ziel von LEDCity: beim Licht bis 2030 so viel Strom sparen, dass es ein AKW weniger braucht.
Wo liegt das grösste Potenzial, um den Klimawandel zu stoppen? Diese Frage beschäftigte Patrik Deuss, als er auf der Suche war nach einem Thema für seine Bachelorarbeit in Energie- und Umwelttechnik. Im Heizen? In der Mobilität? In der Beleuchtung? «In den ZHAW-Gebäuden fiel mir auf, dass das Licht in den Korridoren immer brannte», erzählt der Energie- und Umwelttechniker. «Der Hauswart erklärte mir, dass die Lichtsteuerung eine komplexe Angelegenheit ist.» Herkömmliche Systeme haben einen einzigen Bewegungsmelder pro Raum und können diesen nur ganz oder gar nicht beleuchten. «Das müsste doch bedarfsgerechter möglich sein», dachte Deuss – und hatte das Thema für seine Bachelorarbeit gefunden.
Der ZHAW-Student begann, den Prototypen eines intelligenten Leuchtmittels zu entwickeln. Seine Idee war, von einem zentralen zu einem dezentralen System zu wechseln: Jedes Leuchtmittel soll ein eigenes «Gehirn» haben. Der Sensor in der neuen LED-Röhre misst nicht nur Bewegungen, sondern auch die Temperatur, die Feuchtigkeit und den Lichteinfall durch natürliche Quellen wie Fenster. Die ganze Hardware, die sonst im Raum verteilt ist, ist in jedes einzelne Leuchtmittel integriert: Sensor, Leuchtmittel, Kabel. «Zusammen funktionieren die Leuchtmittel wie ein Schwarm», erläutert Deuss. «Es wird genauso viel Licht produziert, wie gerade gebraucht wird.» Dadurch könnten bei der Beleuchtung 90 Prozent Strom gespart werden.
Patrik Deuss merkte rasch, dass seine Idee auf Interesse stiess. Da er mit der Entwicklung der Software an seine Grenzen stiess, holte er Florian Gärtner dazu, Elektroingenieur und Freund aus der Zeit, als er wettkampfmässig Downhill-Rennen fuhr. Die beiden gründeten das Startup LEDCity und profitierten vom Programm «Startup-Challenge» der ZHAW. Ein halbes Jahr lang konnten sie gratis Büroräumlichkeiten nutzen, wurden gecoacht und bekamen Schulungen zu Themen wie Patentanmeldung, Businessplan oder Suche nach Investierenden.
Die jungen Gründer begannen, die Leuchten serienmässig herstellen zu lassen – in Asien. «Die meisten Elektronikkomponenten des LED-Marktes werden in China hergestellt», erklärt Patrik Deuss. «Ein Zug bringt unser Material schliesslich in die Schweiz.»
2017 verkauften Deuss und Gärtner das erste Leuchtmittel, seither wächst das Unternehmen. 42 Mitarbeitende beschäftigt LEDCity zurzeit, kürzlich wurden Niederlassungen in Deutschland und Spanien eröffnet. Das Startup ist auf Geschäftsgebäude spezialisiert und hat Kundinnen und Kunden wie den Flughafen Zürich, die ZHAW oder das Hotel Dolder Grand. Durch die momentan angespannte Situation auf dem Energiemarkt sei das Interesse an den smarten Leuchtmitteln nochmals stark gestiegen, erzählt Deuss. In Geschäftsgebäuden verursacht die Beleuchtung bis zu 30 Prozent der Elektrizitätskosten.
Patrik Deuss und Florian Gärtner haben grosse Ziele: Bis 2030 wollen sie 12 Millionen Leuchtmittel umrüsten und so die Stromproduktion eines AKW einsparen. Das klingt zunächst unrealistisch, doch Deuss rechnet vor: Allein im Jahr 2022 werde LEDCity 55’000 Leuchtmittel umrüsten. Bisher sei die Produktion des Startups durchschnittlich jährlich um über 100 Prozent gewachsen – das Ziel würde aber bereits bei einem Wachstum von 77 Prozent erreicht.
LEDCitys Vision geht sogar noch weiter: Bis 2040 soll mit effizienten LED-Beleuchtungssystemen der weltweite Stromverbrauch im Lichtsektor um 80 Prozent gesenkt werden. «Das schaffen wir natürlich nicht alleine», sagt Deuss. «Aber wir kurbeln den Markt an.» So sind die Entwicklerinnen und Entwickler beispielsweise daran, einen kleinen Sensor zu entwickeln, in dem die ganze Technologie der LEDCity-Röhren steckt, damit andere Unternehmen diesen Sensor in ihre eigenen Leuchten integrieren können. Patrik Deuss geht davon aus, dass sich im Energiebereich viel bewegen wird in den nächsten Jahren. «Es ist immer einfacher und günstiger, Strom zu sparen, als ihn nachhaltig zu produzieren», betont der Startup-Gründer.
Mit 30 Jahren ist Patrik Deuss CEO eines stark wachsenden KMU. Ist die grosse Verantwortung eine Last? «Ich empfinde meine Arbeit als sehr sinnvoll», antwortet er. Sie seien ein sehr gutes Team, das sich gegenseitig unterstütze. Ständig würden neue Mitarbeitende gesucht und dabei sei es ihnen wichtig, diese gut auszusuchen. Seine Erfahrungen im Spitzensport hätten ihn zudem gut auf diese Aufgabe vorbereitet. «Sowohl im Sport wie auch im Geschäft muss man Ziele in Meilensteine unterteilen. Man braucht Disziplin, Training – und Durchhaltewillen», sagt Deuss. «Ich glaube, als Spitzensportler hat man ein anderes Schmerzempfinden.»
Autorin: Seraina Sattler / ZHAW Impact

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Deutschland und Österreich veranstalten bereits einen jährlichen KI-Wettbewerb für junge Köpfe, nun kommt auch die Schweiz dazu: Der Schweizer KI-Wettbewerb ging im Oktober 2022 in die Pilotphase.
In den kommenden Monaten werden die Jugendlichen in kleinen Teams an der Entwicklung und Ausarbeitung ihres eigenen KI-Projekts arbeiten. Unterstützt und betreut werden sie von Doktoranden des ETH AI Center, dem Kompetenzzentrum für künstliche Intelligenz der ETH Zürich. Interessierte Studierende können sich noch bis Mitte Dezember anmelden.
Das Projekt wird vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich und dem Amt für Wirtschaft des Kantons Schwyz grosszügig unterstützt und von dem ETH AI Center geleitet.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Mädchen und Jungen mit künstlicher Intelligenz (KI) vertraut zu machen, einer Schlüsseltechnologie unserer Zeit, die die Zukunft vieler Unternehmen und Berufe prägen wird. Den Studierenden werden umfangreiche Online-Lernmaterialien zur Verfügung gestellt, auf die sie kostenlos zugreifen können. Die Unterrichtsmaterialien wurden für den deutschen Vorläufer des KI-Wettbewerbs für Jugendliche entwickelt. Jeder wissbegierige Mensch kann mit dem Kursmaterial die Ursprünge der künstlichen Intelligenz kennenlernen, die ersten Schritte mit der Programmiersprache Python gehen bis hin zur Umsetzung eines voll funktionsfähigen KI-Projekts. Vorkenntnisse auf dem Gebiet der Programmierung und der künstlichen Intelligenz sind ausdrücklich nicht erforderlich.
"Wir wollen die nächsten Generationen mit einer Hands-on-Mentalität an das Thema KI heranführen", betont PD Dr. Alexander Ilic, Exekutivdirektor und Mitbegründer des ETH AI Center: "Ein Projekt in Form einer selbst programmierten KI von der Idee bis zum Produkt umzusetzen, ist für junge Menschen das beste Lernmittel: Es bedeutet, ein Problem durch Versuch und Irrtum zu lösen, bis man das gewünschte Ziel erreicht." Darüber hinaus lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Grundlagen der Produktentwicklung und des Projektmanagements kennen - wertvolle Fähigkeiten für ihre spätere Berufswahl.
Intelligente Algorithmen sind bereits ein fester Bestandteil unseres Alltagslebens. Ob bei der täglichen Kommunikation mit Siri und Alexa, beim autonomen Fahren oder bei der Verwendung eines SnapChat-Filters - es steckt immer eine KI drin. Wir alle nutzen künstliche Intelligenz mehrmals am Tag, ohne darüber nachzudenken. In Zukunft wird KI viele weitere Berufsfelder verändern und zahlreiche Aspekte unseres Lebens durchdringen.
Aber was ist eigentlich künstliche Intelligenz? Wer es wissen will, kann dies im Rahmen des Online-Kurses herausfinden und mit Hilfe von Code neuartige Werkzeuge nach eigenen Vorstellungen erstellen.
"Die aktuelle Fachkräftesituation kann nicht von heute auf morgen gelöst werden, sondern muss langfristig gedacht werden", sagt Fabian Streiff, Leiter der Standortförderung des Kantons Zürich. "Besonders angespannt ist die Situation in der ICT-Branche. Deshalb müssen wir Wege finden und Initiativen entwickeln, damit der Innovationsstandort Zürich auch in Zukunft genügend Fachkräfte hat. Der KI-Wettbewerb des ETH AI Center ist eine dieser Initiativen".
Bei der Auswahl und Gestaltung ihrer eigenen Projekte können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ihren Interessen folgen: Ob sie lieber an einem Chatbot, einem Roboter oder an Computer Vision arbeiten wollen - die Projekte können auf alltäglichen Problemen basieren, sich auf die Hobbys der Schülerinnen und Schüler beziehen oder einfach aus der Faszination für ein bestimmtes Thema entstehen. Auf die Finalisten warten attraktive Preise.

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Die Schweizer Bank Fiat24 hat den Banking Innovation Award in der Kategorie «Neobanks & Specialized Players» gewonnen. Qorus und Accenture nutzen die jährlichen Auszeichnungen, um Bankinnovationen zu fördern. Das Geschäftsmodell von Fiat24 ermöglicht einen Blockchain-basierten Zahlungsverkehr.
Fiat24 aus Zürich ist ein Gewinner des Banking Innovation Award 2022. Er wird jährlich von Qorus, der internationalen Vereinigung von Banken und Finanzinstituten, und dem Beratungsunternehmen Accenture verliehen, um Innovationen im Bankwesen zu würdigen. Laut einer Pressemitteilung gab es in diesem Jahr 680 Bewerbungen aus 57 Ländern für die acht Preiskategorien. Fiat24 gewann in der Kategorie "Neobanken und spezialisierte Akteure".
Fiat24 hat eine auf Web3 basierende Plattform entwickelt, mit der der Zahlungsverkehr über Blockchain abgewickelt werden kann. Statt eines Passworts verwenden die Kunden dafür einen nicht fälschbaren Token (NFT), mit dem sie auf alle Dienste von Fiat24 zugreifen können. Die Bank leitet dann die Zahlungen an die Empfänger weiter bzw. registriert die Zahlungseingänge für die Kunden. Diese Zahlungseingänge können auch in verschiedenen Währungen und aus unterschiedlichen Quellen erfolgen. Darüber hinaus ist Fiat24 bereits im Metaversum vertreten, wo es seinen Kunden eine Präsenz bietet, indem es ein virtuelles Grundstück erwirbt.
Fiat24 ist eine Marke des Fintech-Unternehmens SR Saphirstein AG, das 2018 in Zürich gegründet wurde.

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Zürich/Nairobi – In Kenia eröffnen sich für die Schweizer Cleantech-Branche interessante Möglichkeiten. Das Land setzt stark auf erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit, wie eine Online-Konferenz von Switzerland Global Enterprise (S-GE) zeigt. S-GE organisiert im Februar eine Reise nach Kenia für Schweizer Unternehmen.
Teilnehmer aus der Schweiz und Kenia haben auf eine Online-Konferenz von S-GE, wie die Schweizer Cleantech-Industrie dem ostafrikanischen Land bei der Umsetzung der Vision 2030 helfen kann. Dieser Regierungsplan sieht unter anderem vor, dass Kenia bis zu diesem Zeitpunkt die Energiewende vollständig umgesetzt hat. Auch die Kreislaufwirtschaft ist in diesem Zusammenhang zu sehen.
Wie Valentin Zellweger, Botschafter der Schweiz in Kenia, Burundi, Ruanda, Somalia und Uganda, in seiner Einführung erklärte, ist dies eine Chance für innovative Lösungen aus dem Schweizer Cleantech-Sektor. Mehr als 70 Schweizer Unternehmen sind bereits in Kenia tätig, das als Tor zum restlichen Afrika gilt.
Vertreter von S-GE, KEPSA (der Dachverband der Kenya Private Sector Alliance) und der Swiss Business Hub Southern Africa nahmen an der Diskussion teil. Darüber hinaus stellten einige in Kenia ansässige Unternehmen ihre Bemühungen und Bedürfnisse im Bereich der Nachhaltigkeit vor: Mr. Green Africa sammelt Plastikabfälle von Privatpersonen und verkauft sie als Rohprodukt an die Industrie zurück. Olivado produziert Avocadoöl im zentralen Hochland und hat eine eigene Biomasseanlage entwickelt und gebaut, um Abfälle zu reduzieren und Energie zu erzeugen. OFGEN bietet innovative Solarlösungen an.
Der CEO von OFGEN, Geoffrey Ronoh, wies darauf hin, wie wünschenswert das Engagement von Schweizer Investoren für den Bau von Produktionsanlagen sei, wodurch teure Importe von Komponenten und Produkten überflüssig würden. Er fügte hinzu, dass Kenia Software benötigt, um Energieverluste zu minimieren und Geld zu sparen, und erklärte, dass der direkte Handel zwischen der Schweiz und Kenia sichergestellt werden muss. Zu diesem Zweck hat Botschafter Zellweger eine Handelsoffensive zwischen den beiden Ländern versprochen. Sie soll bereits im ersten Quartal 2023 beginnen. Ronoh und andere Teilnehmer wiesen zudem auf die Bedeutung des direkten Kontakts mit lokalen Vertretern hin.
Marcel Bruhwiler ist seit 2012 Infrastrukturmanager für das südliche und östliche Afrika bei der International Finance Corporation(IFC) und war zuvor in der Bühler Group in Johannesburg für acht Jahre. Er nannte vor allem drei Schlüsselbereiche für Kenias infrastrukturelles Wachstum: Es braucht "einen Tech-Hub und Tech-Jobs für schnellere Internetverbindungen" sowie öffentlich-private Partnerschaften für Lösungen in den Bereichen Urbanisierung, sauberes Wasser, Abfallwirtschaft und städtische Mobilität. Darüber hinaus könnten Kenias Fortschritte bei den erneuerbaren Energien und der dezentralen Energieversorgung auch positive Auswirkungen auf die Entwicklung anderer afrikanischer Länder haben. Seiner Meinung nach ist die Erschwinglichkeit ein Schlüsselthema: Wer sich in Afrika für Cleantech einsetzt, muss mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten rechnen.
S-GE organisiert im Februar eine Reise für Unternehmensvertreter nach Kenia. Diese kann parallel zu einem offiziellen Besuch von Staatssekretärin Helene Budliger Artieda, Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), in dem ostafrikanischen Land stattfinden.

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Der Rieter-Konzern baut seine Technologieführerschaft ständig aus. Das Unternehmen unterstützt deshalb gemeinsam mit der Johann Jacob Rieter-Stiftung eine neue Stiftungsprofessur für Industrial Artificial Intelligence (AI) an der ZHAW School of Engineering. Die Professur beschäftigt sich mit der Lehre und Forschung im Bereich industrieller Anwendungen der Künstlichen Intelligenz und wird noch in diesem Jahr ausgeschrieben.
Die neue Stiftungsprofessur wird am Center for Artificial Intelligence (CAI) der ZHAW in Winterthur eingerichtet. Sie soll sich insbesondere der Anwendung von Methoden des maschinellen Lernens und wissensbasierter Systeme im Zusammenhang mit Prozessen in Produktion und Service widmen. «Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Industrie wird immer wichtiger, gerade wenn es um das Potenzial von Daten für die Auswertung und Steuerung komplexer Prozesse geht. Mit der Unterstützung der Johann Jacob Rieter-Stiftung und des Rieter-Konzerns können wir die KI-Forschung im Bereich industrieller Anwendungen weiter ausbauen», erklärt Prof. Dr. Dirk Wilhelm, Direktor der ZHAW School of Engineering.
Für Rieter steht das Engagement im Zusammenhang mit der Umsetzung der Strategie der Technologieführerschaft. «Die Nutzung Künstlicher Intelligenz wird einen erheblichen Beitrag zur Automatisierung, zur Prozessoptimierung und damit zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in der Textilindustrie leisten. Damit ist sie ein wichtiges Element der führenden Technologie, die Rieter anbietet», unterstreicht Dr. Norbert Klapper, CEO Rieter.
Der Beitrag der Johann Jacob Rieter-Stiftung an die Finanzierung der Professur erfolgt im Sinne der Winterthurer Cluster-Initiative. Die zunehmende Digitalisierung von Produktionsprozessen eröffnet neue Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Winterthur. «Der Cluster Smart Machines gewinnt an Bedeutung», sagt Thomas Anwander, Mitglied des Stiftungsrates, und ergänzt: «Die Stiftungsprofessur für Industrial AI an der ZHAW will durch die Bündelung lokal vorhandener Stärken im Maschinenbau und Industrie 4.0 den Technologiestandort Winterthur fördern.»
Die Stiftungsprofessur dient dem Kompetenzaufbau im Bereich Industrial AI und soll einer Gruppe vorstehen, die sich mit Lehre und Forschung rund um vertrauenswürdiges maschinelles Lernen beschäftigen wird. Dabei geht es beispielsweise um den Einsatz von künstlicher Intelligenz mit dem Ziel, Produktionsprozesse bezüglich des Einsatzes von Rohmaterial und Energie zu optimieren und Expertenwissen leichter verfügbar zu machen. Neben der Forschung wird die neue Professur im Sinne des Wissenstransfers auch in der Lehre, in den Bachelorstudiengängen Informatik und Data Science, im Master of Science in Engineering sowie in der Weiterbildung tätig sein.
Die Finanzierung des jährlichen Beitrags von 300 000 CHF über einen Zeitraum von sechs Jahren erfolgt je hälftig durch Rieter-Konzern und die Johann Jacob Rieter-Stiftung.

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In ihrer europäischen Drohnenstrategie legt die Kommission ihre Vision für die Weiterentwicklung des europäischen Drohnenmarktes dar. Grundlage für die Strategie ist der weltweit fortschrittlichste Sicherheitsrahmen, den die EU für den Betrieb von Drohnen und die für sie geltenden technischen Anforderungen festgelegt hat.
Die neue Drohnenstrategie 2.0 zeigt auf, wie Europa den kommerziellen Drohnenbetrieb in großem Maßstab weiterverfolgen und gleichzeitig dem Sektor neue Chancen eröffnen kann.
Von Arbeitsplätzen bis zu neuen Mobilitätslösungen
Dank des umfassenden EU-Regelungsrahmens wurden im Luftraum über Europa bereits Hunderttausende Flugstunden mit Drohnen sicher durchgeführt, z. B. für die Vermessung von Infrastruktur, die Überwachung von Ölverschmutzungen oder für die Bodenbeprobung. Auch Projekte, bei denen Drohnen für medizinische Lieferungen, d. h. den Transport medizinischer Proben zwischen Gesundheitsdiensten, eingesetzt werden, machen gute Fortschritte. Die Realisierung des „U-Space“ im Januar 2023, eines in der Welt einzigartigen europäischen Systems für das sichere Management des Drohnenverkehrs, wird den Grundstein für einen verstärkten Flugbetrieb legen.
Bevor die Kommission diese innovativen Technologien weiter vorantreibt, möchte sie sicherstellen, dass die Gesellschaft Drohnen unterstützt. Daher werden die nationalen, regionalen und lokalen Gemeinschaften in der Strategie aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Drohnendienste auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger abgestimmt sind und den Bedenken in Bezug auf Lärm, Sicherheit und Schutz der Privatsphäre Rechnung tragen. Weitere Informationen gibt es in der Medienmitteilung.

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Schlieren ZH – Im Schlieremer Quartier am Rietpark ist im Lymhof die erste vertikale Farm der Schweiz in einem Wohnquartier geplant. Dazu haben Geistlich Immobilia und das Start-up Yasai eine Vereinbarung unterzeichnet.
Im Schlieremer Lymhof soll die erste in ein Wohnquartier integrierte vertikale Farm der Schweiz entstehen. Laut Medienmitteilung sieht die vom Arealeigner Geistlich Immobilia in Schlieren und dem Zürcher Start-up Yasai dazu unterzeichnete Vereinbarung eine Inbetriebnahme der Vertikalfarm bis 2026 vor. In der rund 8 Meter hohen Halle sollen dann Kräuter, Blattsalate und vieles mehr ressourcenschonend und pestizidfrei angebaut und auch direkt vor Ort verkauft werden, heisst es weiter. Yasai ist eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).
Die Farm wird in das Wohnquartier am Rietpark integriert. Direkt über der Halle werden laut der Mitteilung Maisonette-Wohnungen mit Dachgarten gebaut. Es werde verschiedene Quartierangebote geben wie ein Bistro, Hotelzimmer, flexible, kleinflächige Gewerberäume und Raum fürs Quartierleben.
„Mit unserer Farm in Schlieren werden wir die Lebensmittelproduktion direkt zu den Menschen bringen“, wird Mark E. Zahran zitiert, Mitgründer und Geschäftsführer von Yasai. Glasfassaden machen die Halle einsehbar und zur „Growchamber“ im Herzen der Halle, wo die Kräuter geschützt wachsen, werde es Gucklöcher geben. Der Ertrag pro Quadratmeter in einer solchen vertikalen Farm ist um ein Mehrfaches höher als in der herkömmlichen Landwirtschaft.
Mit Yasai habe man „eine innovative und nachhaltige Nutzung für das Hallengebäude im Lymhof gefunden“, wird Martin Geistlich zitiert, Geschäftsführer der Arealeigentümerin Geistlich Immobilia. „Ich stelle mir ein buntes, belebtes Stück Quartier vor“, wird Ladina Esslinger zitiert, Leiterin Entwicklung bei Geistlich Immobilia. „Wir möchten einen urbanen Ort schaffen, aber keinen Ableger von Zürich, sondern ein Quartierstück, das die vorhandenen Bedürfnisse aufnimmt und zu Schlieren passt.“ gba

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In den letzten Jahren hat sich TX Ventures zu einem führenden FinTech-Investor in der Schweiz entwickelt und lanciert heute seinen ersten dedizierten CHF 100 Millionen Fonds. Der Fonds ist als eine einzige Kommanditgesellschaft strukturiert, und sein einziger Investor ist die TX Group
Als unabhängiger und renditeorientierter Venture-Arm der TX Group hat TX Ventures mit Investitionen wie der Challenger-Bank neon, der alternativen Investment-Plattform Stableton, der Immobilienpreis-Intelligenz-Software Pricehubble und Exits wie der Hypothekenplattform Moneypark eine starke Investment-Bilanz aufgebaut.
In den letzten Jahren hat sich TX Ventures zu einem führenden FinTech-Investor in der Schweiz entwickelt und lanciert heute seinen ersten dedizierten CHF 100 Millionen Fonds. Der Fonds ist als eine einzige Kommanditgesellschaft strukturiert, und sein einziger Investor ist die TX Group.
TX Ventures hat durch die Veräusserung von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten (z. B. den Verkauf von Olmero an Sterling Square / TA Associates), die Einsetzung eines professionellen Investitionsausschusses und die klare Definition des auf finanzielle Erträge ausgerichteten Investitionsmandats die Grundlage für die Auflegung seines neuen FinTech-Fonds geschaffen.
Das Mandat von TX Ventures, in Finanztechnologie-Start-ups (FinTech, InsurTech, Crypto) in Europa mit Vorliebe für die DACH-Region zu investieren, konzentriert sich auf Investitionen in der Frühphase (Seed bis Series A) mit Anfangstickets von CHF 0,5 bis CHF 5 Millionen.
Das Team, bestehend aus Krzysztof Bialkowski, Jens Schleuniger, David Schnider und Markus Rommel, hat bereits ein starkes Portfolio von in der Schweiz ansässigen FinTechs aufgebaut und wird dabei von Experten in den Bereichen Marketing, Cybersicherheit, Technik, Kommunikation, Recht und Finanzen unterstützt. TX Ventures ist der Ansicht, dass das derzeitige Marktumfeld - trotz des derzeitigen wirtschaftlichen Gegenwinds - grossartige Investitionsmöglichkeiten bietet. Das Team hat das klare Ziel, langfristig einer der führenden Frühphasen-FinTech-Investoren in Europa zu werden, einem wachsenden und bedeutenden Markt für FinTech.
Der Investitionsausschuss von TX Ventures wird von Romy Schnelle, Partnerin beim Hightech Gründerfonds (HTGF), geleitet und von der bekannten Fintech-Gründerin Miriam Wohlfarth, Sandro Macchiacchini (COO der TX Group), Daniel Mönch (CSO der TX Group) und Olivier Rihs (Vorstandsmitglied SMG und JobCloud) ergänzt.
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Das World Food System Center der ETH Zürich und Bayer lancieren eine Partnerschaft, die sich auf nachhaltige landwirtschaftliche Systeme und Produktionsmethoden konzentriert. Bayer unterstützt mehrere interdisziplinäre Forschungsprojekte des World Food System Center in den nächsten vier Jahren mit insgesamt 1,1 Millionen Schweizer Franken.
Das World Food System Center der ETH Zürich lanciert mit Unterstützung von Bayer ein neues Forschungsprogramm zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Landwirtschafts- und Lebensmittelsystemen in Bezug auf wichtige Umweltkriterien, um Lösungen für die grossen Herausforderungen zu entwickeln, vor denen die Welt im Bereich der Ernährung steht. Ziel ist es, die Vorteile und Kompromisse verschiedener Massnahmen in landwirtschaftlichen Systemen und Produktionsverfahren zu verstehen und gleichzeitig das Produktionspotenzial zu erhalten und die allgemeine Widerstandsfähigkeit des landwirtschaftlichen Systems gegenüber Klimaauswirkungen und der biologischen Vielfalt zu stärken.
Weltweit stehen die Agrar- und Ernährungssysteme vor grossen Herausforderungen. Die Agrar- und Ernährungssysteme der Zukunft müssen genügend gesunde und erschwingliche Lebensmittel für eine wachsende Weltbevölkerung liefern und gleichzeitig einen ausreichenden wirtschaftlichen Nutzen für die Landwirte erbringen. Gleichzeitig stellen der Klimawandel, die zunehmende Verknappung der natürlichen Ressourcen, die Verschlechterung der Bodengesundheit und der Artenvielfalt eine grosse Belastung für das gesamte Lebensmittelsystem dar.
Die Nahrungsmittelproduktion muss daher ausreichende Erträge von guter Qualität liefern und gleichzeitig die Umweltrisiken und den ökologischen Fussabdruck erheblich verringern. Eine solche Produktion erfordert die Förderung von Lösungen, die auf die lokalen Bedingungen, Anbausysteme und die Bedürfnisse der Landwirte zugeschnitten sind. Um das Produktionspotenzial der Landwirtschaft und der Bewirtschaftungssysteme langfristig zu sichern, ist ein Ausgleich dieser Kompromisse erforderlich.
Natasha Santos, Leiterin der Abteilung Global Stakeholder Affairs & Strategic Partnerships bei Bayer Crop Science, kommentiert: "Nach Angaben der UNO wird die Weltbevölkerung in den nächsten 30 Jahren auf rund 10 Milliarden Menschen anwachsen. Diese 2 Milliarden Menschen mehr als heute mit Nahrungsmitteln zu versorgen, ist eine grosse globale Herausforderung. Gleichzeitig führt der Klimawandel zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion. Wenn Landwirte heute und in Zukunft "mit weniger mehr produzieren" sollen, sind innovative Technologien, die eine höhere Ressourceneffizienz ermöglichen, unerlässlich. Wir als Bayer freuen uns, dass wir das World Food System Center unterstützen können, indem wir wissenschaftliche Beratung zu Lösungen anbieten, um die Landwirtschaft in Richtung einer widerstandsfähigeren, nachhaltigeren und ernährungssichereren Zukunft zu transformieren".
Detlef Günther, Vizepräsident für Forschung an der ETH Zürich, kommentiert: "Im Gegensatz zu den Fortschritten bei der Beseitigung des Hungers steigt die Zahl der unterernährten Menschen auf der Welt an. Es sind neue Lösungen erforderlich, um ausreichend Lebensmittel in guter Qualität zu erzeugen, die für alle zugänglich sind und gleichzeitig die Umweltrisiken erheblich verringern. Diese neue Partnerschaft unterstützt die interdisziplinäre Forschung, um Lösungen zu finden, die relevante Kompromisse für Landwirte, Industrie und Verbraucher berücksichtigen".
Die Partnerschaft ermöglicht neue interdisziplinäre Forschungsprojekte, die speziell darauf abzielen, nachhaltige Produktionsverfahren und landwirtschaftliche Systeme zu identifizieren, die alle Nachhaltigkeitsdimensionen abdecken, sie anhand von Schlüsselkennzahlen zu untersuchen und ihre Nachhaltigkeit durch Minimierung von Kompromissen weiter zu verbessern, wobei der Schwerpunkt auf dem ökologischen Fussabdruck und den Risiken der Produktion liegt. Ein wichtiger Bestandteil der Partnerschaft ist die Zusammenarbeit und der Wissensaustausch zwischen Forschung und Praxis sowie interdisziplinäre, lösungsorientierte Forschungsansätze für die wichtigsten in Europa angebauten Kulturpflanzen.
Ab 2023 wird das World Food System Center im Rahmen einer Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen die ersten Forschungsprojekte ermitteln. Von den geförderten interdisziplinären Projekten wird erwartet, dass sie Erkenntnisse darüber liefern, wie die Umweltauswirkungen von Lebensmittelsystemen aus einer ganzheitlichen Perspektive verringert werden können. Das World Food System Center und Bayer freuen sich darauf, die Ergebnisse mit dem Agrarsektor, anderen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und der Öffentlichkeit zu teilen. In Zukunft können sich auch andere Industriepartner an den Forschungsaktivitäten beteiligen.
Autorin: Jeanne Tomaszewski/WFSC, ETH Zürich
Bildquelle:
ETH Zürich

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Die Gewinner-Teams sind Ascento Robotics, Aseptuva AG, AITHON, Seismohealth und Groam Tech AG.
Sie haben mit ihren Pitches die Jury überzeugt und dürfen nächstes Jahr ins Büro Züri Innovationspark einziehen.

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Die fünfte Ausgabe des Startup-Radars konzentriert sich auf nachhaltige Start-ups. Welches Land hat die höchste Dichte an nachhaltigen Start-ups? Welches Ökosystem zieht die höchsten Investitionen an? In welchen Bereichen sehen die Unternehmer die grössten Chancen? Der neue Startup-Radar gibt Antworten.
In der Schweiz ist der Anteil der Nachhaltigkeits-Start-ups an allen technologie- und wissenschaftsbasierten Start-ups in nur zwei Jahren (2019 - 2021) von 4% auf fast 10% gestiegen. Parallel dazu stieg das Gesamtvolumen der Risikokapitalinvestitionen in diesem Sektor von 200 Millionen auf 600 Millionen Franken. Ab 2022 hat die Schweiz die höchste Pro-Kopf-Dichte an Nachhaltigkeits-Start-ups.
Zwei Sektoren sind besonders hervorzuheben: der Maschinenbau und die Lebensmittelindustrie. Die Schweiz verfügt in beiden Sektoren über ausgereifte Innovationsökosysteme: Gründerinnen und Gründer haben die Möglichkeit, mit international führenden Universitäten und marktführenden Unternehmen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette zusammenzuarbeiten.
Fleischersatzprodukte und KI-basierte Plattformen für eine ressourcenschonende Landwirtschaft stehen für diese Stärken, ebenso wie naturfaserbasierte Verbundwerkstoffe, die den ökologischen Fussabdruck der Mobilität verringern.
Hier können Sie den Swiss Startup Radar in Deutsch, Französisch und Englisch herunterladen:

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Mit dem BRIDGE Lab wollen die DSI-Forscher eine kollaborative Plattform als strukturelles Gefäss zur Förderung von Forschung und Innovation schaffen, indem sie die Wissenschaft mit der Industrie, Inkubatoren, Behörden und der Zivilgesellschaft verbinden, um die Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung digitaler Innovationen in der Schweiz zu schaffen.
Am 1. November 2022 wurde an der Digital Society Initiative (DSI) der Universität Zürich (UZH) ein neues Strukturgefäss "The BRIDGE Lab" eröffnet. Dr. Ning Wang, Prof. Davide Scaramuzza und Prof. Francis Cheneval sind die treibenden Kräfte der Initiative und wollen mit dieser Kooperationsplattform die Wissenschaft mit der Industrie, der Regierung, den Regulierungsbehörden und der Zivilgesellschaft zusammenbringen, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung digitaler Innovationen in der Schweiz zu schaffen.
Das Ethos des Labors besteht darin, die "Weisheitslücke" zu überbrücken - die Lücke zwischen der zunehmend vernetzten Komplexität globaler Herausforderungen, die bestehende Probleme miteinander verzahnt und die Machtdynamik übersteigt, und unserer Unfähigkeit, sie zu verstehen und zu bewältigen. Das "BRIDGE Lab" soll einen Forschungsraum bieten, in dem eine solche Herausforderung angegangen werden kann - die Einführung und Integration von hochwirksamen Technologien in der Gesellschaft, wie z.B. Drohnen, die in der Schweiz als urbane Luftmobilitätslösungen eingesetzt werden.
Das Labor wird von der Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH) für zwei Jahre finanziert. Zu den Projektpartnern gehören führende Mitglieder der Industrie und wichtige gesellschaftliche Akteure wie der Kanton Zürich, das Bundesamt für Zivilluftfahrt, IEEE Switzerland und die Universität Genf. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier. Bleiben Sie auf dem Laufenden über die kommenden Aktivitäten!

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