Aktuelles
Zürich/Dübendorf ZH – Beim Starlab Space Mission Hackathon der Universität Zürich (UZH) sind fünf Projekte von Studierenden, Forschenden und Weltraumbegeisterten ausgezeichnet worden. Bei dem 30-stündigen Wettbewerb ging es um Konzepte zur wirtschaftlichen Nutzung der künftigen Raumstation Starlab.
(CONNECT) Elf studentische Teams haben ihre Ideen für eine wirtschaftliche Nutzung des Starlab beim Starlab Space Mission Hackathon weiterentwickelt und präsentiert. Fünf von ihnen wurden nach Ende dieses 30-stündigen Wettbewerbs im Innovationspark Zürich ausgezeichnet. Organisiert wurde dieser Hackathon vom in Dübendorf ansässigen Space Hub der Universität Zürich (UZH) gemeinsam mit verschiedenen Partnern. Hintergrund ist die derzeit in Entstehung begriffene unternehmerische Raumfahrtökonomie, für die es neue Ideen braucht.
Wie es in einem Bericht der UZH heisst, suchten die Teilnehmenden dafür neue Lösungen. Insgesamt hatten sich 260 Personen für die 60 ausgeschriebenen Plätze beworben. Sie stammten von verschiedenen Universitäten in Deutschland und der Schweiz und aus unterschiedlichen Disziplinen wie Soziologie, Maschinenbau, Biotechnologie, Psychologie oder Game Design.
„Unser erster Space Mission Hackathon mit Starlab zeigt die Kraft der interdisziplinären Zusammenarbeit in ihrer besten Form“, wird Maria Olivares, Head Innovation der UZH, zitiert. „Genau diese Art von disziplinübergreifender Innovation fördern wir an der Universität Zürich.“
Elf Teams mit je fünf bis sieben Teilnehmenden traten an, fünf wurden mit insgesamt 9000 Franken ausgezeichnet. Platz 1 errang das Projekt zur Kristallzüchtung für Halbleiter in der erdnahen Umlaufbahn. Platz 2 ging an das Projekt Photonik-Hersteller: kreislaufwirtschaftliche Materialverwendung für die bedarfsgerechte Fertigung von Werkzeugen. Platz 3 teilen sich das Team StarWash mit seiner Erforschung der Frage, wie Menschen im All ihre Kleidung waschen können und das Projekt ACE, das sich auf automatisierte Experimente im Weltall als Dienstleistung fokussierte. Zudem wurde der Diversity-Sonderpreis für ein interdisziplinär zusammengesetztes Team an Space Minders für sein Konzept „Share a hot beverage in space, to mitigate sensory deprivation and social isolation“ vergeben. ce/mm

Elf studentische Teams haben ihre Ideen für eine wirtschaftliche Nutzung des Starlab beim Starlab Space Mission Hackathon weiterentwickelt und präsentiert. Bild: zVg/Susana Metzger/UZH Innovation Hub
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Zürich – Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben die Genschere so modifiziert, dass das Immunsystem von Mäusen sie nicht erkennt. Damit haben sie in Tumorzellen von Brustkrebs bereits zwei Gene entdeckt, deren Stummschaltung die Zahl an Metastasen drastisch reduziert.
(CONNECT) Die Forschungsgruppe von Nicola Aceto, Professor für Molekulare Onkologie an der ETH, hat der auch Genschere genannten Crispr/Cas9-Technologie laut einem Bericht der Hochschule eine Tarnkappe aufgesetzt. Die Motivation dafür, sie für das Immunsystem von Mäusen „unsichtbar“ zu machen, bestand darin, dass die Genschere vornehmlich aus Bakterien besteht, was im Mausmodell zu Problemen führt: das Immunsystem der Tiere reagiert auf diese Bakterien. Das aber macht Crispr-Screens unzuverlässig.
Bei solchen Screens werden rasch Hunderte von Tumorzellen hergestellt, in denen jeweils ein anderes Gen ausgeschaltet ist. In Mäuse transplantiert zeigt sich dann, welches der stummgeschalteten Gene die Entstehung und Ausbreitung von Krebs beeinflusst. Würde deren Immunsystem jedoch reagieren, wäre der jeweilige Effekt nicht mehr zuverlässig erkennbar.
Dies hat das ETH-Team in seiner Studie nun erstmals im Detail nachgewiesen. Ausserdem entwickelte es eine alternative Methode für Crispr/Cas9-Screens, die praktisch keine Immunreaktion auslöst. Für diese Tarnkappe kommen die Tumorzellen nur vorübergehend in Kontakt mit der Genschere. Zudem werden nur Tumorzellen isoliert, bei denen ein Gen erfolgreich stummgeschaltet war. Zudem tauschten die Forschenden die sogenannten Reportergene durch ein anderes Gen aus, dessen Produkt sich nur minimal von einem körpereigenen Protein der Mäuse unterscheidet.
Damit hat die Gruppe bereits einen neuen Angriffspunkt für eine Therapie gegen Brustkrebs entdeckt: Die Stummschaltung zweier Gene namens AMH und AMHR2 reduzierte die Zahl an Metastasen in einem Mausmodell für Brustkrebs den Angaben zufolge drastisch. Weitergehende Untersuchungen der Daten von Patientinnen ergaben, dass viel AMH-Protein im Tumor tatsächlich mit mehr Rückfällen und grösserer Sterblichkeit einhergeht. „Mit Crispr im Tarnkappenmodus“, so Professor Aceto, „können wir jetzt Zusammenhänge aufdecken, die bisher verborgen waren“. ce/mm

Forschende der ETH entwickeln mit einer Tarnkappe für die Genschere neue Ansätze für die Krebstherapie. Symbolbild: National Cancer Institute/Unsplash
Aktuelles
Winterthur – Flux Mobility hat mit dem Start der nächsten Generation ihrer vollelektrischen Nutzfahrzeuge begonnen. Diese weisen eine neue Systemarchitektur, ein klar strukturiertes Cockpit und einen serienmässig integrierten Bildschirm auf.
(CONNECT) Die Flux Mobility AG hat laut einer Mitteilung mit der Produktion ihrer neuen Generation vollelektrischer Nutzfahrzeuge begonnen. Der 2021 gegründete Winterthurer Entwickler hat seit über zwei Jahren am neuen Konzept gearbeitet. Die Fahrzeuge sind auf einer neuen Systemarchitektur aufgebaut. Diese verbindet Antrieb, Aufbau und Assistenzsysteme.
Die Fahrzeuge verfügen nun serienmässig über einen zentralen berührungsempfindlichen MAN-Media Van-Bildschirm mit einer Grösse von 10,4 Zoll sowie eine elektronische Parkbremse. Ausserdem sind die Fahrzeuge serienmässig mit einer Verkehrszeichenerkennung, einem aktiven Spurhalteassistenten und eine Müdigkeitserkennung ausgestattet.
„Die neue Systemarchitektur ermöglichte uns, das Fahrzeug noch sicherer und zuverlässiger zu designen und zu entwickeln“, wird Dugagjin Hoti, CEO und Mitbegründer der Flux Mobility AG, in der Mitteilung zitiert. „Sie bildet eine breite und starke Plattform für zukünftige Funktionen, die unsere Fahrzeuge noch attraktiver für Profis in ihren jeweiligen Handwerken machen wird.“
Die ersten Fahrzeuge sollen in den kommenden Wochen an die ersten Kunden übergeben werden. „Die Fahrzeuge zu bedienen und zu sehen, wie die Fahrerinnen und Fahrer mit unseren Fahrzeugen die Arbeit noch einfacher verrichten können, macht das gesamte Entwicklungsteam und mich sehr stolz“, so Andreas Freese, Leiter Entwicklung ad interim und erster Flux-Mitarbeiter. ce/ug

Die neue Generation der vollelektrischen Nutzfahrzeuge von Flux verfügt serienmässig über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Bild: Flux Mobility AG
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Zürich – Cerrion hat in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 18 Millionen Dollar eingesammelt. Mit dem frischen Kapital will Cerrion die Fähigkeit seiner Künstliche-Intelligenz (KI)-Agenten zur Kameraüberwachung der Produktion weiter verbessern, sein Team ausbauen und weitere Industriekunden gewinnen.
(CONNECT) Cerrion kann mit zusätzlichen 18 Millionen Dollar weiter wachsen. Diese Summe hat das Zürcher Unternehmen laut seiner Mitteilung in einer Serie-A-Fnanzierungsrunde eingenommen. Angeführt wurde sie von Creandum aus Stockholm. Beteiligt haben sich auch die beiden in San Francisco ansässigen Risikokapitalgesellschaften Y Combinator und Goat Capital sowie 10x Founders aus München und session.vc mit Sitz in Rapperswil-Jona SG. Ausserdem zählen Unicorn-Gründer und Business Angels zu den neuen Investoren, wie etwa Marc Maurer, der ehemalige CEO von On aus Zürich, und Carl Rivera, Chief Design Officer von Shopify aus dem kanadischen Ottawa.
Cerrion baut KI-Agenten, die sich mit Standardkameras verbinden und rund um die Uhr wichtige Bereiche der Produktion überwachen. Sie erkennen sofort Prozessabweichungen, Qualitätsprobleme und potenzielle Sicherheitsrisiken. Und sie greifen in Echtzeit ein, indem sie beispielsweise Maschinen abschalten, Förderbänder verlangsamen und Alarme auslösen.
Das soll Probleme bis zu 50 Prozent schneller lösen, Ausfallzeiten und Schrott halbieren und die Sicherheit deutlich verbessern. „Mit dieser Finanzierung werden wir diese Wirkung auf mehr Fabriken und Produktionsteams ausweiten, die Fähigkeiten unserer Agenten erweitern und unser Team weiter ausbauen", so Cerrion.
Die Kombination aus autonomem Eingreifen und der Zusammenarbeit mit Menschen ist bereits bei Herstellern von Glas, Holz, Getränken, Konsumgütern, Lebensmitteln und anderem im Einsatz, den Angaben zufolge in 15 Ländern und auf drei Kontinenten. Darunter befinden sich die namhaften Glasproduzenten Riedel, Nachtmann, Schott Zwiesel und Spiegelau sowie die in der Holzwerkstoffindustrie tätige Swiss Krono Group. ce/mm

(v.l.n.r) Die Cerrion-Gründer Dr. Nikolay Kobyshev und Karim Saleh haben mit ihrem Unternehmen in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 18 Millionen Dollar eingesammelt. Bild: zVg/Cerrion AG
Aktuelles
Zürich/Singapur – Die Paeonia Group aus Singapur unterstützt K2 Photonics mit Startkapital. Damit kann die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich die Entwicklung und den Einsatz ihrer Laser- und Frequenzkamm-Technologie für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen vorantreiben.
(CONNECT) K2 Photonics mit Sitz im Technopark Zürich hat eine Frühfinanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Angeführt wurde sie von der Paeonia Group, einer in Singapur ansässigen Investmentholding, die globale Expansionen fördert und strategischen Zugang zu internationalen Märkten bietet. Laut einer Mitteilung wird diese Finanzierung in ungenannter Höhe K2 Photonics dabei helfen, die Entwicklung und den Einsatz seiner Laser- und Frequenzkamm-Technologie für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen zu beschleunigen.
K2 Photonics baut auf den Fortschritten in der Laserphysik und der Rauschoptimierung in Femtosekunden-Oszillatoren auf. Dies, so K2 Photonics, ermögliche passive Stabilität, reduziere den Bedarf an komplexen Steuerungssystemen und mache Frequenzkammlösungen für Systemintegratoren praktischer und zugänglicher.
Frequenzkämme sind für die präzise Messung von Zeit und Frequenz unerlässlich. Sie kommen in der Umweltsensorik, der Halbleitercharakterisierung, Messtechnik und in Quanten-Timing-Systemen zum Einsatz. K2 Photonics setzt den bisher grossen und kostspieligen Systemen seine kompakten Laser und Mess-Subsysteme mit hochwertigen Lichteigenschaften entgegen.
Das Unternehmen, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, unterhält den Angaben zufolge derzeit Installationen auf vier Kontinenten und hat Machbarkeitsstudien in verschiedenen Bereichen abgeschlossen. „Der Markt für Frequenzkämme und Ultrakurzpulslaser wächst, mit neuen Anwendungen bei Sensorik, Quantenphysik und Telekommunikation“, wird CEO Justinas Pupeikis zitiert. „Wir sehen, dass sich diese Technologie von Nischenforschungswerkzeugen zu industriellen Lösungen entwickelt. Unser Ziel ist es, diesen Übergang zu ermöglichen.“ ce/mm

K2 Photonics hat eine Frühfinanzierungsrunde unter Führung der Paeonia Group abgeschlossen. Symbolbild: Mina Rad/Unsplash
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Zürich – Der Schweizer Technologiefonds wird bis zum Jahr 2030 weiter von Emerald verwaltet. Das Mandat des Bundesamtes für Umwelt an die Emerald Technology Ventures AG mit ihrem Subunternehmen South Pole AG ist entsprechend verlängert worden.
(CONNECT) Die Emerald Technology Ventures AG mit Sitz in Zürich hat die Ausschreibung für die Verwaltung des Technologiefonds bis 2030 für sich entscheiden können. Das Unternehmen handelt dabei im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), heisst es in einer Mitteilung.
Bereits seit 2014 agiert Emerald Technology Ventures im Auftrag des BAFU. Der Technologiefonds fördert Schweizer Unternehmen mit innovativen Produkten in den vier Bereichen Reduktion von Treibhausgasemissionen, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Ressourcenschonung. Dabei werden Bürgschaften bis zu 3 Millionen Franken für eine Laufzeit von zehn Jahren gewährt.
Die jetzige Mandatsvergabe schafft vor allem für KMU eine Planungssicherheit bis zum Jahr 2030. Dabei wird auch eine wesentliche Finanzierungslücke für die in Frage kommenden Unternehmen geschlossen, heisst es in der Mitteilung. Eines der Hauptziele der Finanzierungen ist eine deutliche Einsparung an CO2-Emissionen in der Schweiz.
„Diese Verlängerung ist ein starkes Signal: Die Schweiz setzt weiterhin auf CO2-senkende Innovationen – und wir setzen alles daran, dieses Vertrauen mit Wirkung zu erfüllen“, wird Gina Domanig, CEO von Emerald, in der Mitteilung zitiert. Simone Riedel Riley, Leiterin der Geschäftsstelle Technologiefonds bei Emerald, sieht in dem vom BAFU vergebenen Mandat sowohl einen Vertrauensbeweis als auch einen Katalysator für nachhaltige Innovationen. Der Technologiefonds wird von Emerald gemeinsam mit ihrem Subunternehmen South Pole AG verwaltet. ce/ww

Das Emerald Technology Ventures-Team hat die Ausschreibung für die Verwaltung des Technologiefonds bis 2030 für sich entscheiden können. Bild: zVg/Emerald Technology Ventures AG
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Schlieren ZH/Zürich/Düsseldorf – OxyPrem hat mit seinen Sauerstoffsensoren für das Gehirn von Neugeborenen beim Healthcare Innovation World Cup den dritten Platz belegt. Insgesamt wurden 13 Unternehmen aus 250 Einreichungen als beste Healthtech-Unternehmen ausgezeichnet.
(CONNECT) OxyPrem, ein Healthtech-Unternehmen mit Firmensitzen in Zürich und Schlieren, hat laut einer Mitteilung beim Healthcare Innovation World Cup auf der MEDICA in Düsseldorf den dritten Platz belegt. Insgesamt wurden beim Finale am 17. November 13 Unternehmen als die besten Healthtech-Unternehmen ausgezeichnet. Den ersten Platz sowie den Publikumsplatz erhielt das israelische Unternehmen Nanose Medical, während das schwedische Unternehmen Acorai den zweiten Platz belegte. Weiterer Schweizer Preisträger ist zudem das Unternehmen Watchibia aus Bern
Die Unternehmen wurden von einer Expertenjury geprüft und konnten sich gegen 250 Einreichungen aus über 60 Ländern durchsetzen. OxyPrem wurde für seine nicht-invasiven Sensoren zur kontinuierlichen Überwachung der Hirnsauerstoffsättigung bei Neugeborenen ausgezeichnet. Nanose Medical erhielt den ersten Platz für sein Tischgerät zur Digitalisierung und Echtzeit-Analyse von Atemproben. Acorai ermöglicht wiederum die nicht-invasive Messung von Herz- und Lungendruck zur Früherkennung von Herzinsuffizienz.
Als Top 3 des diesjährigen Healthcare Innovation World Cup sollen die drei Unternehmen von diversen Vorteilen des Health-Tech-Ökosystem der MEDICA und des Wettbewerbs profitieren. Zu diesen Vorteilen gehören Einzelgespräche mit Investoren und Unternehmenspartnern, kostenlose Marketingpakete, technische Beratung sowie die Gelegenheit, auf grossen internationalen Technologieveranstaltungen zu sprechen. ce/nta

Das OxyPrem-Team hat beim Healthcare Innovation World Cup auf der MEDICA in Düsseldorf den dritten Platz belegt. Bild: zVg/ OxyPrem AG
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Zürich – Die Carum Stiftung hat das ehemalige Schwesternhochhaus des Universitätsspitals Zürich umfassend sanieren lassen und nun eingeweiht. Es wird weiterhin im Zeichen der Bildung und Gesundheit genutzt und bietet auf 17 Stockwerken insgesamt Raum für 350 Arbeitsplätze.
(CONNECT) Das Careum Hochhaus wurde nach rund zweieinhalb Jahren Umbauzeit Mitte November offiziell eingeweiht. Somit ist laut einer Mitteilung der federführenden Careum Stifung aus dem ehemaligen Schwesternhochhaus des Universitätsspitals Zürich (USZ) ein moderner Arbeits- und Begegnungsort für Bildung und Gesundheit geworden. Hierdurch werde in Zürich auf 17 Stockwerken mehr Raum für den geplanten Ausbau im Bereich Medizin geschaffen, heisst es. Bei der Einweihung wurde dies unter anderem mit der Bildungsdirektorin des Kantons Zürich, Silvia Steiner, und der Direktorin der Universitären Medizin Zürich, Beatrice Beck Schimmer, gefeiert.
Die Careum Stiftung hat mit dem USZ eine Mietvereinbarung über 40 Jahre mit Option auf Verlängerung abgeschlossen. Es stehen nun 6000 Quadratmeter Nutzfläche mit der Möglichkeit auf 350 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Die Stiftung selbst, die Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen anbietet, will drei der 17 Stockwerke selbst nutzen. Etwa werden der Careum Verlag und das Careum Zentrum für Gesundheitskompetenz Räume beziehen. Die übrigen Flächen seien an Institute der Universitären Medizin Zürich vermietet, heisst es.
„Damit erweitern wir unseren Campus und schaffen zusätzlichen Raum für Vernetzung und Inspiration zwischen Disziplinen und Institutionen. Ganz im Sinne unseres Stiftungszwecks nutzen wir das Potenzial im Zürcher Hochschulquartier, um Bildung und Forschung im Gesundheitswesen weiter zu fördern und einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung zu leisten“, wird Careum-Stiftungspräsident Hans Werner zitiert.
Der historische Charakter spielte laut einer Dokumentation bei der Sanierung eine zentrale Rolle. So seien zwei Stockwerke im Originalzustand belassen worden. Die verantwortlichen Fachleute von Bhend & Schlauri Architekten haben gemäss Mitteilung eng mit der Denkmalpflege der Stadt Zürich zusammengearbeitet. ce/yvh

Das Careum Hochhaus wird an der Plattenstrasse 10 in Zürich nun von der Careum Stiftung und der Universitären Medizin Zürich genutzt. Bild: Careum
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Zürich – Flexion hat in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 50 Millionen Dollar eingenommen. Damit wollen die Entwickler intelligenter humanoider Roboter ihr Team in Zürich vergrössern, ihre Rechen- und Roboterflotten skalieren, eine Präsenz in den USA aufbauen und die Kommerzialisierung vorantreiben.
(CONNECT) Flexion kann mit 50 Millionen Dollar frischem Kapital weiter daran arbeiten, die Intelligenz von humanoiden Robotern zu verbessern. Ziel des im Dezember 2024 gegründeten Start-ups ist es, dass diese humanoiden Roboter mit Menschen zusammenarbeiten können, statt von ihnen abhängig zu sein.
Wie es in einer Mitteilung von Flexion heisst, unterstützen namhafte Risikokapitalgeber dieses Vorhaben durch ihre Beteiligung an einer Serie-A-Finanzierungsrunde: NVentures, der Venture-Capital-Arm des kalifornischen Halbleiterentwicklers NVIDIA, die auf den Kaimaninseln registrierte Firma DST Global Partners, die Amsterdamer Prosus Ventures, Moonfire Ventures aus London und Redalpine Venture Partners aus Zug. Diese Runde folgt auf eine Startfinanzierung von 7,35 Millionen, die Flexion eigenen Angaben zufolge vor wenigen Monaten von Moonfire, redalpine und von Frst aus Paris erhalten hat.
Mit dem frischen Kapital will Flexion sein Forschungs- und Entwicklungsteam in Zürich vergrössern und die Rechen- und Roboterflotten skalieren. Ausserdem soll eine Präsenz in den USA aufgebaut und die Kommerzialisierung des firmeneigenen Autonomie-Stacks beschleunigt werden. „Wir arbeiten bereits mit grossen OEM-Partnern zusammen“, so Flexion, „und die heutige Nachricht wird dazu beitragen, diese Partnerschaften weltweit auszubauen“.
Flexion arbeitet nicht an den Körpern, sondern am Gehirn von Robotern. Der Autonomie-Stack des Start-ups umfasst die Befehlsebene mit Sprachmodellen für logisches Denken, die Bewegungsebene mit einem Vision-Sprache-Aktion-Modell und eine transformerbasierte Ganzkörpersteuerung mit geringer Latenz und einer modularen Bibliothek von Fähigkeiten. Das Gründungsteam von Flexion kommt laut der Mitteilung von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, NVIDIA, Meta, Google, Tesla und Amazon. ce/mm

Flexion erhält 50 Millionen Dollar, um die Intelligenz von humanoiden Robotern zu verbessern. Symbolbild: Tana Winstead/Pexels
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Schlieren ZH/Düsseldorf – Das Medtech CUTISS AG ist Zweiter beim Spark Award für die selbst entwickelte Hautgewebetherapie. Der deutsche Digitalpreis wurde von „Handelsblatt» und McKinsey zum zehnten Mal für herausragende DeepTech-Innovationen vergeben.
(CONNECT) CUTISS hat den zweiten Platz beim Spark Award von „Handelsblatt" und McKinsey für herausragende DeepTech-Innovationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Jahr 2025 erreicht. Das Medtech mit Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ist eine Ausgliederung der Universität Zürich und bekommt die Auszeichnung für sein selbst entwickeltes, automatisiert gezüchtetes Hautgewebe, das sich wie eigenes anpasst und wächst. Somit werde die „Pionierarbeit in der personalisierten regenerativen Medizin und für die Kombination von Bioengineering und Automatisierung zur Transformation der Hautchirurgie für Patienten mit schweren Hautverletzungen ausgezeichnet", informiert CUTISS in einer Mitteilung.
Hautgewebebehandlungen werden eingesetzt bei Patienten, die eine chirurgische Behandlung der Haut benötigen infolge von schweren Verbrennungen oder rekonstruktiven und ästhetischen Erfordernissen. „Damit eröffnet sich für Patient:innen eine neue Perspektive auf schnellere Heilung und nachhaltige Ergebnisse“, heisst es zur Begründung. Der deutsche Digitalpreis würdigt laut Beschreibung zum zehnten Mal „Technologievisionäre unserer Zeit, deren wissenschaftsbasierte Innovation in den Bereichen Robotik, Biotechnologie, Quantencomputing, KI oder Cybersicherheit überzeugen“.
Das Unternehmen von CEO und Mitgründerin Daniela Marino war die einzige Finalisten aus der Schweiz. Die anderen neun Finalisten kamen aus Deutschland. Laut einer Mitteilung konnte Black Semiconductor den Sieg davon tragen. Die Chiptechnologie zur schnellen Datenübertragung des Unternehmens aus Aachen kommt in Rechenzentren zum Einsatz, um auf Basis von Lichtimpulsen unter anderem Künstliche Intelligenz-Modelle energieeffizienter zu machen. ce/heg

CUTISS-CEO Dr. Daniela Marino hat mit ihrem Team den zweiten Platz beim Spark Award erreicht. Bild: zVg/Peter Sturn/CUTISS AG
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Stallikon ZH/San Carlos – Sunflower Labs, Entwickler von Sicherheitsdrohnen, hat für die USA die Zulassung für den Drohnenbetrieb ausser Sichtweite erhalten. Ausserdem sammelt das Unternehmen in der Serie B-Finanzierungsrunde 16 Millionen Dollar und lanciert ein Online-Konfigurationstool.
(CONNECT) Sunflower Labs, der Entwickler des Beehive-Sicherheitsdrohnensystem aus Stallikon mit weiterem Sitz in San Carlos im US-Bundesstaat Kalifornien, hat nach enger Zusammenarbeit mit der Federal Aviation Administration (FAA) das leistungsbasierte Certificate of Waiver or Authorization erhalten. Die Behördenzulassung gilt für Beehive-Operationen auf 99 Prozent des amerikanischen Territoriums. Künftig können Kunden so ohne Einzelgenehmigung BVLOS-Flüge (Beyond Visual Line of Sight) unter schlechten Sichtbedingungen legal durchführen und Menschen und Fahrzeuge überfliegen. „Unsere Kunden können Beehive mit der Gewissheit einsetzen, dass sie sowohl in puncto Sicherheit als auch Compliance der Konkurrenz einen Schritt voraus sind“, wird Alex Pachikov, Mitbegründer und CEO von Sunflower Labs, in einer Mitteilung zitiert.
Parallel zur Behördenzulassung kann sich Sunflower Labs ausserdem über 16 Millionen Dollar frische Finanzmittel freuen. Angeführt von Sequoia Capital und mit Beteiligungen von Alarm.com, DRONE FUND, Gentian Investments, Wakestream Ventures, Atlas Ventures und Daybreak Ventures schliesst das Unternehmen seine Serie B-Finanzierungsrunde ab. Ziel ist es, mit den Finanzmitteln die Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz zu beschleunigen, in den USA, Europa und Lateinamerika mit Drohnenlösungen zu expandieren sowie die Integration mit Plattformen wie Alarm.com zu vertiefen.
Interessierte profitieren künftig ausserdem vom Design your system-Konfigurationsinstrument. Nach Adresseingabe können Drohnen virtuell platziert und deren Abdeckung visualisiert werden. Reaktionszeiten auf dem gesamten Gelände können so eingesehen werden.
Sunflower Labs entwickelt autonome Sicherheitssysteme, die Hardware mit intelligenter Software kombinieren. Kernprodukt ist das Beehive-System, das mit Objekterkennung und -verfolgung, Risikoerkennung und einem sogenannten Privacy-First-Design Areale bei Tag und Nacht überwachen kann. ce/ja

Das Sunflower Labs-Team erhält das leistungsbasierte Certificate of Waiver or Authorization und sammelt 16 Millionen Dollar. Bild: zVg/Sunflower Labs
Aktuelles
Zürich/Dübendorf ZH – Sechs Schweizer Start-ups können ihre Geschäftsideen mithilfe der Zürcher Kantonalbank 2026 mietfrei im Innovationspark Dübendorf weiterentwickeln. Dort erhalten sie zudem Zugang zu Coachings, einem hilfreichen Netzwerk und zu Veranstaltungen.
(CONNECT) Sechs Start-ups haben die Jury der Zürcher Kantonalbank (ZKB) mit ihren nachhaltigen Visionen und Geschäftsideen so überzeugt, dass sie in das Förderprogramm der Bank aufgenommen werden. Laut ihrer Mitteilung erhielten sie den Vorzug vor vier weiteren Finalisten.
Diese sechs Jungunternehmen dürfen ihre Geschäftsideen nun ein Jahr lang mietfrei im Switzerland Innovation Park Zürich in Dübendorf voranbringen. Dabei profitieren sie ebenfalls gratis von Coachings, einem unterstützenden Netzwerk und dem Zugang zu Fachveranstaltungen.
„Die Zürcher Kantonalbank hat die führende Rolle bei der Förderung von Schweizer Start-ups inne“, wird Bankratspräsident Dr. Müller-Ganz zitiert. „Mit unserem Engagement möchten wir nicht nur innovative Geschäftsideen unterstützen, sondern auch einen nachhaltigen Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung in Zürich und darüber hinaus leisten.“
Die sechs neu geförderten Start-ups heissen calmea, Impact.build, Kolbev, Stellar Alpina, YURO und Xelerit/Forgis. Calmea entwickelt ein Schaukelbett mit Sensoren zur Schlafmessung und für einen optimalen Schlaf. Impact.builds patentierte und robotergestützte Druckmethode ermöglicht es, aus gewöhnlichem Aushubmaterial schnell und kostengünstig nachhaltige Bauteile herzustellen. Kolbevo ersetzt mit seiner B2B-Lösung auf grossen Parkplätzen eine teure, feste Ladeinfrastruktur für E-Autos durch autonome mobile Roboter mit Energiespeichern.
Stellar Alpina entwickelt neuartige sogenannte Rotating Detonation Rocket Engines. Mit diesen Antrieben sollen In-Space-Propulsion, Landegeräte und Schlepper deutlich effizienter funktionieren. YURO hilft mit seinen Computer-Vision- und Künstliche-Intelligenz (KI)-Technologien Assistenzrobotern dabei, ihre Umgebung schneller und sicherer zu verstehen. Diese sollen vor allem im Gesundheitswesen und in der Altenpflege zum Einsatz kommen. Xelerit will mit seiner KI-gestützten Softwareplattform industrielle Automatisierungssysteme revolutionieren: mit bis zu 70 Prozent weniger Programmierzeit, 80 Prozent geringeren Integrationskosten und einer Fehlererkennung von 90 Prozent vor der Inbetriebnahme. ce/mm

Sechs Start-ups werden neu von der ZKB unterstützt. Bild: Selina Meier/Zürcher Kantonalbank
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