Studien
Der neue Report präsentiert die Erkenntnisse der «Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz (KI)». Das Programm hat 2021 begonnen und bringt verschiedene Akteure aus der öffentlichen Verwaltung, der Privatwirtschaft und der Forschung zusammen, um den Metropolitanraum Zürich als führenden KI-Standort zu etablieren.
Wichtige Ziele der "Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz" sind der Aufbau von regulatorischem Know-how, die Förderung von KI-Innovation, die Stärkung des Wissenstransfers und das Generieren von Impulsen für die künftige KI-Regulierung. Die Sandbox dient als neuartige Umgebung zum Testen und Entwickeln von KI-Technologien.
Das Projektteam hat in den Jahren 2022 bis 2024 fünf Projekte in den Bereichen Smart Parking, autonome Systeme, automatisierte Infrastrukturwartung, maschinelle Übersetzung und KI in der Bildung erfolgreich umgesetzt. Die Sandbox hat in diesem Zeitraum eine positive Wirkung auf das KI-Ökosystem entfaltet. Eines ihrer Schlüsselelemente ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Partnern aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Alle Akteure des KI-Standorts sollen von den gewonnenen Erkenntnissen profitieren und diese für ihre eigenen KI-Aktivitäten nutzen. Aufgrund der positiven Resultate und Erfahrungen werden in einer zweiten Umsetzungsphase zwischen 2024 und 2026 neue Sandbox-Projekte durchgeführt.
Aktuelles
«Regulatory Sandboxes» sind geschlossene Testumgebungen, in denen die teilnehmenden Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen oder Produkten experimentieren können, wobei der Regulierungsaufwand verringert oder die Regulierungsentscheidungen beschleunigt werden.
«Regulatory sandboxes» gibt es in vielen Formen. Der Begriff selbst hat oft verschiedene Konnotationen. Sandboxes können eingeführt werden, um Innovationen und die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle zu fördern. Sie können dazu beitragen, ein effizienteres Dienstleistungssystem zu schaffen und ein besseres Risikomanagement zu gewährleisten. Durch den Einsatz von Sandboxes können die Regulierungsbehörden auch ein besseres Verständnis dafür gewinnen, wie neu entstehende Technologien und Geschäftsmodelle mit dem Rechtsrahmen interagieren.
Das Webinar stützt sich auf die Erfahrungen der bereits funktionierenden KI-Sandboxes in Norwegen, Spanien und der Schweiz sowie auf Beiträge aus der Industrie, um die verschiedenen Vorteile, die sie bieten, zu untersuchen, die mit diesen Vorteilen verbundenen Risiken und Kosten zu erörtern und bewährte Verfahren vorzuschlagen, mit denen die politischen Entscheidungsträger diese abmildern könnten.
Link zum Webinar-Video.
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Mehr InformationenVoices
Eine Kombination aus Künstlicher Intelligenz und traditionellen Methoden soll Lehrkräften den Schulalltag erleichtern und den Lernerfolg von Schüler*innen maximieren. Herby will mit Einsatz von künstlicher Intelligenz eine sekundenschnelle Korrektur eines Arbeitsblatts ermöglichen.
Die Innovation-Sandbox für KI klärt die rechtlichen Grundlagen für die automatisierte Korrektur von handschriftlichen Lerninhalten. Denn diese sind für Anbieter, Lehrpersonen und Eltern häufig unklar.
Im Video erklären Marco Cocuzza und Raphael von Thiessen, welche Erkenntnisse aus dem Innovation-Sandbox Projekt gewonnen wurden und wie sich Herby nun weiterentwickeln wird.
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Mehr InformationenAktuelles
Die Einrichtung von AWS-Rechenzentren in Zürich hat zu einem verstärkten Bedarf an Fachkräften geführt und den Anstoß für die Entwicklung eines Lehrlingsausbildungsprogramms gegeben.
Mit der Eröffnung eigener Rechenzentren an drei Standorten im Grossraum Zürich im November 2022 stieg auch der Bedarf an lokalen Fachkräften bei Amazon Web Services (AWS). Der Aufbau und Betrieb der AWS-Region Europa (Zürich) unterstützt laut einer Studie durchschnittlich über 2.500 Vollzeitarbeitsplätze pro Jahr bei externen Unternehmen. In diesem Zusammenhang plant AWS Investitionen in Höhe von 5,9 Milliarden Franken bis zum Jahr 2036. Im Rahmen der weltweiten Grow Our Own Talent Initiative und zur Unterstützung der Ausbildung benötigter Fachkräfte, initiiert AWS ein Lehrlingsausbildungsprogramm in seinen Rechenzentren. Der Start ist mit zwei Berufsbildern geplant: Ab Sommer 2024 werden die Ausbildungsgänge zum/zur ICT-Fachmann/-frau EFZ und zum/zur Automatiker/in EFZ in AWS Rechenzentren beginnen. Die ICT-Fachkräfte werden Teil des Data Center Operations (DCO)-Teams, und die Automatiker werden im Data Center Engineering Operations (DCEO)-Team integriert.
Die Basislehrgänge werden in Zusammenarbeit mit unserem Ausbildungspartner Siemens durchgeführt, der in der Schweiz über ein vorbildliches Lehrlingsausbildungszentrum verfügt. AWS und Siemens sind durch eine globale Ausbildungspartnerschaft verbunden, in dem AWS Cloud-Schulungen und Siemens sein Ausbildungs-Know-how zur Verfügung stellen.
«Wir freuen uns sehr über die Ankündigung von Amazon Web Services, jungen Schulabsolventen Lehrstellen in seinen Rechenzentren im Grossraum Zürich für den Einstieg in die ICT-Industrie anzubieten. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels, vor allem bei IT-Fachkräften, ist die Förderung und Ausbildung junger Talente für einen attraktiven Wirtschaftsstandort wichtig und wird vom Kanton Zürich sehr begrüsst.»
Fabian Streiff, Leiter Amt für Wirtschaft Kanton Zürich
Teams in AWS-Rechenzentren spezialisieren sich auf unterschiedliche Aufgabenbereiche und tragen Verantwortung für die Wartung sowie den Ausbau der kritischen Infrastruktur. Sie gewährleisten, dass die umfassende Cloud-Infrastruktur kontinuierlich effizient und sicher betrieben wird, was für Kunden jeder Grössenordnung von höchster Bedeutung ist. An drei Standorten konzentrieren sich die Teams auf folgende Hauptaufgaben:
Die hohe Sicherheit und die Einhaltung strenger Compliance-Standards sind zentral, um den Schutz und die Zuverlässigkeit für Kunden zu garantieren. Die fortlaufende Verbesserung und Wartung der Rechenzentren sichert die Cloud-Infrastruktur und schützt vor Risiken, was diese Teams zu einem unverzichtbaren Bestandteil bei der Bereitstellung von Cloud-Diensten macht.
Eine Übersicht, was es bedeutet in einem AWS Rechenzentrum zu arbeiten, findest du hier.
Die Lehrstellenausschreibungen werden auf den Webseiten des Kantons Zürich (siehe unten) sowie auf der AWS Jobseite (siehe unten) veröffentlicht. Für die 3-jährige Lehre als ICT-Fachmann/-frau können sich gute Sekundarschulabgänger der Niveaus A und B bewerben. Für die 4-jährige Lehre als Automatiker kommen Sekundarschulabgänger Niveau A und Kantonsschüler, die den beruflichen Bildungsweg einschlagen möchten, in Frage. Wichtige Anforderungen für die Bewerber sind neben Interesse an Innovation, IT und Technik gute Englischkenntnisse.
Links zur Bewerbung:
Automatike*in EFZ: Bewerbungsseite von AWS | Berufsberatung.ch
ICT-Fachmann/-frau EFZ: Bewerbungsseite von AWS | Berufsberatung.ch
AWS hat sich im Rahmen der Revision des Lehrplans 21 bei der Konzipierung neuer Cloud Module im Bereich ICT-Berufsbildung engagiert. Hierbei wurden in einer kleinen Arbeitsgruppe drei neue Module entwickelt, die den Schülerinnen und Schülern einen Einstieg in Cloud Technologien vermitteln und seit 2022 im Lehrplan verankert sind (hier ein Beispiel wie diese Module mit AWS umgesetzt werden können). Seit dem Jahr 2022 unterstützt AWS zudem die Schweizer Berufsmeisterschaften für ICT Fachleute, die erstmalig auch im Bereich “Cloud Computing” durchgeführt wurde. Als Vorbereitung hat AWS für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlose Trainings angeboten, sowie während der Durchführung der Berufsmeisterschaften den Betrieb der Wettkampfplattform sichergestellt.
«AWS Schweiz leistet einen wichtigen Beitrag zu den Schweizer ICT-Ausbildungen durch die Bereitstellung moderner Cloud-Services und dem kontinuierlichen Engagment bei der Erstellung von Lehrinhalten. Durch die Schaffung eigener Ausbildungsplätze ab Sommer 2024, leistet AWS einen direkten Beitrag zur Ausbildung von hiesigen Fachkräften, die die Schweizer Wirtschaft dringend für die digitale Transformation braucht. Wir schätzen diesen wichtigen Beitrag sehr und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit AWS.»
Matthias Bauhofer, Leiter Berufliche Grundbildung bei ICT-Berufsbildung Schweiz.
«Als Fachkundelehrer an der Technischen Berufsschule Zürich schätze ich die unkomplizierte und kollegiale Zusammenarbeit mit AWS sehr. Die umfassende Kooperation von AWS erstreckt sich nicht nur auf die technische Ebene, sondern bezieht auch die Weiterbildung von Fachkundelehrpersonen und IT-Lernenden mit ein. Diese engagierte Unterstützung ermöglicht es uns, innovative Lehrmethoden und praxisnahe, aktuelle Schulungsinhalte in den Unterricht zu integrieren. Unsere Lernenden erhalten so eine handlungsorientierte, abwechslungsreiche und topaktuelle Ausbildung. Die Zusammenarbeit mit AWS im IT-Bildungsbereich ist für mich deshalb sehr wichtig.»
Marcello Calisto, Fachlehrer Berufskunde (Informatik), TBZ Technische Berufsschule Zürich
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich will Unternehmen im Umgang mit kantonalen Behörden unterstützen. Dazu hat der Kanton ein neues Unternehmensportal eingerichtet. Hier werden Informationen und Anlaufstellen zu Gründung, Führung und Auflösung von Unternehmen bereitgestellt.
(CONNECT) Der Kanton Zürich hat für Unternehmen ein digitales Angebot für Informationen und Orientierung geschaffen. Auf dem neuen Unternehmensportal finden Interessierte Antworten auf konkrete Fragestellungen für den Umgang mit kantonalen Behörden im Unternehmensalltag. „Mit dem neuen Unternehmensportal leistet der Kanton Zürich einen Beitrag zu mehr Transparenz, besserer Auffindbarkeit von Informationen und einer zeitgemässen Begleitung unternehmerischer Anliegen“, wird Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in einer entsprechenden Mitteilung der Kantonsverwaltung zitiert.
Das neue Portal ist in die drei Rubriken Unternehmen gründen, Unternehmen führen und Unternehmen auflösen gegliedert. Für jeden Bereich werden zahlreiche Untermenüs mit Informationen, dem Angebot an Behördenleistungen, zuständigen Ansprechstellen und bestehenden kantonalen Angeboten zur Verfügung gestellt. Dabei wurden auch relevante verwaltungsexterne Stellen berücksichtigt.
In der Rubrik Unternehmen gründen werden beispielsweise Fragen nach der geeigneten Rechtsform, dem Standort oder auch der Finanzierung behandelt. Die Rubrik Unternehmen führen informiert unter anderem zu Fragestellungen bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden, der Regelung von Steuern und Finanzen oder der Unternehmensexpansion. Wer über die Aufgabe der eigenen Firma nachdenkt, findet in der Rubrik Unternehmen auflösen Hilfestellung für die Nachfolgeregelung oder die Liquidation. ce/hs
Studien
Grossraum Zürich: Antrieb der KI-Revolution
Die Schweiz entwickelt sich zu einem leistungsstarken KI-Zentrum, das auf seiner Exzellenz in der Präzisionsmechanik und den fortschrittlichen Industrien beruht. Mit ihren Weltklasse-Universitäten und der führenden Position in globalen Innovationsrankings ist die Schweiz, und insbesondere die Greater Zurich Area, ein Vorreiter in Sachen künstliche Intelligenz.
Exzellenz in Innovation & Forschung
Die Schweiz ist seit über einem Jahrzehnt der globale Innovationsführer. Die Greater Zurich Area mit ihren Spitzenuniversitäten und KI-Forschungsinstituten ist ein führendes Zentrum für KI-Forschung und -Entwicklung in einer Vielzahl von Bereichen und Anwendungsfällen.
Blühendes KI-Ökosystem
Die Greater Zurich Area verfügt über eine pulsierende Technologielandschaft mit erstklassiger Infrastruktur und außergewöhnlichen Talenten, was Tech-Giganten wie Google, Meta, Microsoft, IBM, NVIDIA und Apple dazu veranlasst hat, in der Region KI-Labore einzurichten.
Startrampe zum Erfolg
Das kollaborative Umfeld im Großraum Zürich ermöglicht dynamische Partnerschaften und ein hohes Maß an innovativen Leistungen. Das robuste Netzwerk von Peer-Unternehmen und die KI-freundliche Regulierung bieten die perfekten Voraussetzungen, um KI-Initiativen voranzutreiben.
Aktuelles
Zürich – Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hat eine dreitägige Study Tour im Rahmen der EMBA Digital Leadership-Ausbildung durchgeführt. Dabei erhielten die Teilnehmenden in fünf Forschungseinrichtungen Einblicke in die Innovationslandschaft der Schweiz.
(CONNECT) Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) veranstaltete im Rahmen ihrer EMBA Digital Leadership-Ausbildung eine dreitägige Study Tour. Besucht wurden von den Teilnehmenden Institutionen wie die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL), digitalswitzerland, die Deep Tech Nation sowie die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN), heisst es in einer Mitteilung.
Ziel der Tour war, den Teilnehmenden das Verständnis für das Funktionieren von Innovationsökosystemen, für das Fördern digitaler Innovation sowie für Rückwirkungen auf Mechanismen in den eigenen Unternehmen zu vermitteln. Ergänzend förderte die Study Tour den Austausch der Teilnehmenden untereinander sowie das Bilden stabiler Netzwerke unter den Führungskräften.
„Für mich als Studiengangsleiter hier an der HWZ war beim Start dieser Kohorte zentral, zu vermitteln, dass digitale Führung bedeutet, Innovationsökosysteme lesen zu können, Technologie einordnen zu können und Brücken zu bauen – zwischen Forschung, Markt und Gesellschaft“, wird Valerio Stallone, Leiter Departement Marketing & Digital an der HWZ und Studiengangsleiter EMBA Digital Leadership HWZ, in der Mitteilung zitiert. Der EMBA Digital Leadership wendet sich an praxisorientierte, motivierte Führungskräfte mit ausgewiesener Berufserfahrung. Die Ausbildung besteht aus einem 16-monatigem Executive-Programm. ce/ww
Aktuelles
Nach über zwei Jahren Entwicklungsarbeit, sind die Online-Services vom Start Up 360-Talents auf dem Markt.
Was ist 360-Talents?
360-Talents ist eine neue und innovative Full Service Recruiting Plattform, die Unternehmen für die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden Soft Skills Analytics und KI gestützte Eignungsdiagnostik anbietet.
Die entwickelten Services stellen einen Paradigmenwechsel im Bereich der Personalauswahl und -diagnostik dar. Soft Skills sind für den beruflichen Erfolg entscheidend – laut Harvard-Studien machen sie 85% des Berufserfolgs aus. Schweizer Unternehmen sind sich deren Bedeutung zwar bewusst und trotzdem werden sie in Rekrutierungsprozessen vernachlässigt, wie die NZZ berichtet. Stattdessen konzentrieren sich Unternehmen im Rekrutierungsprozess hauptsächlich auf formale Qualifikationen sowie Persönlichkeitsmerkmale, die jedoch nur begrenzt Aufschluss über die tatsächlichen Kompetenzen und das Potenzial von Bewerbenden geben.
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Mehr InformationenWarum ist das relevant?
Das Problem der Unternehmen bei der Rekrutierung von neuem Personal ist eine zuverlässige Antwort auf die Frage: Welche kandidierenden Personen sind am geeignetsten, welche „matchen" am besten? Die Lösung der allermeisten Unternehmen ist, eine oder mehrere Mitarbeitende damit zu beauftragen, die Passung einer kandidierenden Person abzuschätzen. Das ist für die Unternehmen nicht nur sehr zeitaufwändig und darum teuer, sondern leider ausgesprochen fehleranfällig.
Diese Kennzahlen widerspiegeln die Leistung der heute eingesetzten Rekrutierungsprozessen:
- 33% aller Arbeitsverhältnisse werden innerhalb des ersten Jahres nach der Anstellung wieder beendet. Die Hälfte bereits während der Probezeit. Die Fluktuation liegt in den meisten Branchen und Regionen weit über dem empfohlen Wert (Quellen: BFS_Berufliche-Mobilität, IWD_Bericht)
- 54% der Beschäftigten sind mit der aktuellen Job Situation unzufrieden. Jeder fünfte Arbeitnehmende ist bereit für einen Wechsel. Dabei ist ein sinnhafter Job genauso wichtig wie Geld. (Quellen: PwC-Schweiz-Survey-2022, TA-Gallup-2024)
- 48% beträgt die Zunahme von Fehlzeiten aufgrund emotionaler Erschöpfung, Stress, Burnout. Weit über die Hälfte aller psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeiten werden durch Konflikte am Arbeitsplatz ausgelöst. (Quellen: DAK-Psychrepport_2023, Swica-Studie_2022)
- 70% der Unternehmen betrachten ihre kulturelle Transformation als nicht erfolgreich. Die Soft Skills von Führungspersonen und Mitarbeitenden, beeinflussen Unternehmenskultur massgebend. (Quellen: McKinsey_Transformations-Failure, Why-Culture-Matters)
Warum 360-Talents?
Wir wollen zu einer besseren Arbeitswelt beizutragen, in dem Soft Skills statt Persönlichkeitseigenschaften im Mittelpunkt stehen. Die im Alltag häufig verwendeten Merkmale einer Persönlichkeit haben die unangenehme Eigenart der unklaren Bedeutung und sind objektiv kaum messbar. Gerade in der Personalauswahl werden Einschätzungen von subjektiven Einflüssen und unbewussten Vorurteilen geleitet. Vermutlich kennen Sie dieses Problem aus Ihrer eigenen Erfahrung.
Heute werden verbreitet Anforderungen an Persönlichkeitseigenschaften in Stellenprofilen von Unternehmen verwendet, wie beispielsweise «Teamfähigkeit». Dagegen gibt es ernsthafte Einwände und wir sind angetreten, dies zu ändern. Mit 360-Talents werden Unternehmen in Zukunft nicht mehr in der Bedeutung unklare und schwer messbare Persönlichkeitseigenschaften in ihren Anforderungsprofilen verwenden, sondern Soft Skills. Bei Soft Skills handelt es sich nicht um Persönlichkeitseigenschaften, sondern um konkrete Handlungen in der Praxis. Persönlichkeitseigenschaften wie beispielsweise «Teamfähigkeit» wird ersetzt durch beobachtbares und nach wissenschaftlichen Kriterien definierte Anforderung "teamorientiertes Handeln". Weiter Informationen findest du um Anhang.
Eine wegweisenden Innovation
Um die systematische Erfassung von formalen Qualifikationen und Soft Skills in Rekrutierungsprozessen zu ermöglichen, hat 360-Talents, eine wegweisende Innovation entwickelt: Die Applikation ist das erste wissenschaftlich geprüfte System, das die Werte und Handlungen von Bewerbenden analysiert, daraus Soft Skills ableitet und durch ein automatisiertes Wertehandlungs-Matching mit den Anforderungen des Unternehmens abgleicht. Die Analyse ermöglicht es Unternehmen, Mitarbeitende auszuwählen, die dank ihren Soft Skills optimal zu den Unternehmenswerten passen – eine essenzielle Grundlage zur Bewältigung von zukünftigen Herausforderungen.
Mit diesem Ansatz revolutioniert 360-Talents den klassischen Rekrutierungsprozess: Das System analysiert die formalen Qualifikationen und die Soft Skills bereits vor dem ersten Gespräch. Dies verändert den Charakter von Vorstellungsgesprächen grundlegend: Statt die formalen Qualifikationen und die Soft Skills zu überprüfen, können sich die Gespräche auf die künftige Zusammenarbeit konzentrieren. So finden kandidierende Personen eine nachhaltige Arbeit, Unternehmen Mitarbeitende, die sich mit dem Unternehmen, ihren Aufgaben identifizieren und langfristig zum Erfolg beitragen.
Aktuelles
Zürich/Spreitenbach AG – Studierende mehrerer Hochschulen nehmen an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs ist die Zweifel Chips & Snacks AG. Das Finale findet am 16. Juni statt.
(CONNECT) Studierende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) nehmen in diesem Jahr erstmalig an einem Nachwuchswettbewerb für Marketingkommunikation teil. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist die Zweifel Chips & Snacks AG mit Sitz in Spreitenbach Auftraggeber des diesjährigen Wettbewerbs. Um den von dem in Zürich ansässigen Verband Leading Swiss Agency (LSA) ausgeschriebenen Junior Agency Award bewerben sich insgesamt 35 Teams. Neben der HWZ sind auch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) aus Winterthur, die Hochschule Luzern (HSLU), die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie die Berner Fachhochschule (BFH) vertreten. Von Seiten der HWZ gehen drei Teams aus dem Bachelor Business Communications HWZ an den Start.
In Teams von fünf bis sechs Studierenden werden gemäss der Vorgaben von Zweifel Kommunikationskampagnen ausgearbeitet. Dabei werden sie von Coaches der LSA und der jeweiligen Hochschule unterstützt. Im Mai und Anfang Juni gab es Vorentscheidungen, die Siegerteams arbeiten bis zur Preisverleihung am 16. Juni 2026 an ihren Präsentationen.
„Der Junior Agency Award bietet die Möglichkeit, aus der eigenen Bubble herauszutreten und sich mit anderen Hochschulen zu messen“, wird Bernhard Schweizer, Studiengangsleitung Bachelor Business Communications der HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Für uns ist interessant zu beobachten, was unsere Studierenden daraus mitnehmen: fachlich, persönlich und auch im Umgang mit einer echten Wettbewerbssituation. Diese Erfahrungen werden sicher auch für die Weiterentwicklung unseres Studiengangs wertvoll sein.“ ce/ww
Aktuelles
Schlieren ZH – Das IFJ Institut für Jungunternehmen hat den neuen Startup Guide für das Jahr 2025 veröffentlicht. Er enthält Handreichungen für eine Firmengründung und Angebote zur Unterstützung für Firmengründer. Schwerpunkte sind die zwölf sogenannten Do’s für Gründer.
(CONNECT) Mit „Gestalte Deine Firma. Starte mit Deiner Firma durch“ ist der Startup Guide des IFJ Instituts für Jungunternehmen überschrieben. Schwerpunkt sind laut einer Ankündigung die zwölf Do’s - oder Handlungsgebote. „In unserem Startup Guide geben wir dir die 12 entscheidenden Erfolgsfaktoren an die Hand, die dich optimal auf deine Firmengründung und auf deinen Unternehmensstart vorbereiten“, heisst es in dem 32 Seiten starken Startup Guide, der auf der Internetseite des IFJ heruntergeladen werden kann.
Diese zwölf Do‘s basierten auf den Erkenntnissen erfahrener Expertinnen und Experten und vermittelten das nötige Wissen und Werkzeuge, um den Traum der eignen Firma in die Realität umzusetzen, heisst es weiter. Die zwölf Schwerpunkte sind: Vision, Firmengründung, Team, Fokus, Kundenmanagement, Marketing, Verkauf, Netzwerk, Finanzen, Krisenmanagement, Innovation und Weiterentwicklung. Zu jedem einzelnen Punkt dieser Handlungsempfehlungen gibt es ausführliche Informationen.
Auch werden die „3 häufigsten Fehler“ bei Firmengründungen aufgezeigt. Diese sind laut IFJ: „Alles annehmen: Überlastung und Ineffizienz drohen.“ Zum Fehler Marktbedürfnisse ignorieren heisst es: „Fokussiere dich auf Lösungen mit breitem Marktpotenzial.“ Zum dritten Fehler wird genannt: „Keine Prioritäten setzen: Zeit und Geld gehen in falsche Projekte verloren.“
Als Beispiel für eine gelungene Firmengründung wird die Geschichte der LensContact AG in St.Gallen präsentiert. Gründerin Danica Djordjevic ist im Bereich der der Kontaktlinsen tätig, heisst es weiter. Im Interview erzählt sie von ihrer Selbstständigkeit. LensContact sei spezialisiert auf massgeschneiderte Kontaktlinsenlösungen. ce/gba
Aktuelles
Zürich – Die Heat Outdoorküche von Outdoorchef ist mit dem Red Dot Design Award 2025 ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte das modulare Konzept und die Robustheit. Die Küchenlösung lasse sich immer wieder neu kombinieren und biete ein hohes Mass an Design, Flexibilität und Praxisnähe.
(CONNECT) Die Jury des Design-Wettbewerbs Red Dot Design Award hat wieder die besten Produkte des Jahres prämiert. Der Zürcher Küchenspezialist Outdoorchef gehört mit der Outdoorküche Heat zu den Siegern: Das Modell verbinde erstklassige Gestaltung und maximale Funktionalität, heisst es in einer Mitteilung.
Überzeugt war die Jury von dem modularen System und den dadurch frei wählbaren Ausbaumöglichkeiten. Die Einzelkomponenten für Grill, Spülen und Kühlung liessen sich passend zu Platzangebot und Bedarf vielseitig kombinieren und erweitern. Mit dem Preis werden auch das „elegante, durchgängige Design und die hochwertige Verarbeitung“ anerkannt.
Der seit mehr als 30 Jahren tätige Hersteller für Grillgeräte liefere mit der Heat-Outdoorküche zudem ein Beispiel für durchgehend hohe Qualität, Funktionalität und Alltagstauglichkeit. Die Verwendung von hochwertigen Materialien und durchdachter Funktionalität mache die HEAT Outdoorküche zu „einem verlässlichen Begleiter für den kulinarischen Alltag im Freien“. ce/heg
Aktuelles
Zürich – qCella hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde von Investoren 1,3 Millionen Franken erhalten. Damit kann die auch vom Winterthurer RUNWAY Startup Incubator geförderte Firma die Entwicklung ihrer neuartigen Heiztechnologie beschleunigen, Produkttests beginnen und das Team erweitern.
(CONNECT) qCella kann auf 1,3 Millionen Franken frisches Kapital zugreifen. Wie das 2023 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründete Unternehmen mitteilt, hat es diese Summe bei einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt. Daran haben sich neben der Kick Foundation (Venture Kick), dem Kickfund, der ETH Foundation und dem Swisspreneur Syndicate auch Business Angels aus Netzwerken wie Business Angels Switzerland, Aare Ventures, Business Angel Club Kanton Aargau und Winti Ventures beteiligt.
qCella hat eine neue Technologie entwickelt, die Menschen direkt wärmt, statt ganze Räume und das Innere von Autos zu heizen. Stattdessen setzt das Unternehmen auf wärmende Matten, die aus Kupfer-Zellulose-Hybridfasern gefertigt werden, beliebig zugeschnitten und kostengünstig in das zu beheizende Endprodukt integriert werden können. Anders als handelsübliche Heizdrähte sollen diese dünnen und glatten Heizmatten überall gleichmässig wärmen und dazu energieeffizienter sein, weil keine Polsterschicht zwischen Matte und menschlichem Körper notwendig ist.
Mit dem Erlös aus der Finanzierungsrunde will qCella die Produktion seiner Kupfer-Zellulose-Hybridfasern skalieren und mit externen Partnern den Übergang von der Chargenproduktion hin zum Rolle-zu-Rolle-Papierherstellungsverfahren bewerkstelligen. Zudem soll die Heiztechnologie Ende 2025 in einem Endkundenprodukt getestet werden. Für das laufende Jahr hat sich das Start-up den Angaben zufolge bereits bezahlte Pilotprojekte gesichert, von beheizten Schuheinlagen über Flächenheizungen für Elektrofahrzeuge und Systeme zum Erwärmen von Lebensmitteln.
qCella hat seinen Sitz im ETH-Labor für multifunktionale Materialien und wurde unter anderem vom Winterthurer RUNWAY Startup Incubator gefördert. In einer eigenen Mitteilung zeigt sich RUNWAY „gespannt, was die Zukunft für qCella bereithält und wie sich die bahnbrechende Technologie weiterhin auswirken wird“. ce/mm
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