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Innovationen vorantreiben: mit KI, nachhaltigen Produkten und menschlichen Fähigkeiten
Der Zürcher KMU Innovationstag 2025 machte deutlich: Technologische Werkzeuge wie KI entfalten ihre Wirkung nur dann, wenn Unternehmen bereit sind, sich grundlegend zu hinterfragen. Im Zentrum bleibt aber der Mensch – mit Kreativität, emotionaler Intelligenz und Neugier.
Künstliche Intelligenz verändert, wie Unternehmerinnen und Unternehmer denken, entscheiden und führen. Prozesse müssen neu aufgesetzt werden, nicht einfach digitalisiert. Das war eine der zentralen Botschaften am Zürcher KMU Innovationstag 2025 der Standortförderung des Kantons Zürich. Neben zwei Plenumsvorträgen wurden in der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) vertiefende Workshops zu zahlreichen Themen angeboten.
Emotionale Intelligenz stärken
Christina Kehl, Gründerin des Innovationsverbands Schweizer Arbeitsmarkt, sieht Führungskräfte in der Pflicht. «Wenn es um Future Skills geht, kommt man an KI nicht vorbei. Aber man darf sie nicht einfach über bestehende Abläufe stülpen.» Besser sei es, Prozesse von Grund auf neu zu denken. Zudem müssten Leaderinnen und Leader ihre Mitarbeitenden über den Strukturwandel aufklären. Schulungen zur «Human-AI-Collaboration», also der Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI, seien essenziell.
Wer KI effizient nutzt, schafft Raum für das, was Menschen einzigartig macht: ihre sozioemotionalen Fähigkeiten. «Emotionale Intelligenz ist die USP des Menschen», sagte Florence Bernays vom Center for Leadership in the Future of Work der Universität Zürich. «Agilität, Neugier und Empathie werden immer wichtiger. Unternehmen investieren noch zu wenig darin, ihre Mitarbeitenden dahingehend zu stärken.»
Ohne strukturierte Daten geht nichts
Wie der Einstieg in KI gelingt, erklärte Alexej Ziegler, CEO des Softwareentwicklers Octotronic. Ziegler betonte, dass der Schlüssel zu jeder erfolgreichen KI-Anwendung in der Strukturierung von Daten liege. «Die Datengrundlage ist das Wichtigste, und das können Unternehmen nicht outsourcen», sagte er.
Auch Stephan Kaltenbach von Bystronic, einem Technologieunternehmen im Bereich Blechbearbeitung, sagte: «Ein geeigneter Einstiegspunkt in die digitale Transformation sind Projekte, bei denen man bereits sehr gut strukturierte Daten hat.» Weitere Erfolgsfaktoren seien die richtige Infrastruktur und der Aufbau von Wissen innerhalb der Firma.
Workshops mit praktischem Nutzen
Dass Digitalisierung nicht immer High-Tech bedeuten muss, zeigte André Meyer von Flowlabs, einem Spin-off-Projekt des Human Aspects of Software Engineering Lab der Universität Zürich. In seinem Workshop ging es um Konzentration im Alltag. «Im Schnitt werden wir alle 13 Minuten unterbrochen», sagte Meyer. Push-Mitteilungen blockieren, feste Fokuszeiten im Kalender eintragen, Kommunikationskanäle im Team definieren: Das seien kleine Schritte mit grosser Wirkung.
Wie digitale Sichtbarkeit gelingt, erklärte Dominik Lämmler, Co-Founder der Social-Media-Marketing Agentur Furthur, im Social-Media-Workshop. Sein wichtigster Punkt: Ohne bezahlte Reichweite läuft wenig. Zudem liege die Aufmerksamkeitsspanne beim Scrollen auf Instagram, Tiktok und Co. bei nur 1,7 Sekunden. «Deshalb müssen Botschaften schnell, klar und auch ohne Ton verständlich sein», so Lämmler.
Im Workshop zu Finanzierungsalternativen zeigten die Unternehmen Crowdify, Oomnium und Swisspeers, wie KMU neue Projekte über digitale Kanäle finanzieren können. Ob Crowdfunding (Crowdify), Crowdinvesting (Oomnium) oder Crowdlending (Swisspeers) – immer geht es darum, viele kleine statt einen grossen Geldgeber im Rücken zu haben. Die Modelle bieten Flexibilität, Reichweite und direkte Kundennähe.
Zirkuläre Kleidung und kühlende Unterstände
Neben der Digitalisierung war auch die nachhaltige Transformation ein zentrales Thema. Nicholas Hänny will mit seinem etablierten Modelabel Nikin bis 2030 vollständig zirkuläre Kleidung anbieten – also Shirts, die sich recyceln oder biologisch abbauen lassen. Seine Strategie: Basic-Produkte, die viele erreichen, sowie Rückgabeanreize, die das Konsumverhalten verändern.
Ein weiteres Beispiel kam aus der ZHdK: Das Projekt Bloc° von Andrín Stocker und Luc Schweizer setzt auf modulare, solarbetriebene Kühlsysteme für urbane Hitzezonen wie Haltestellen. Entwickelt als Bachelorarbeit, sollen die Prototypen mit finanzieller und technischer Unterstützung aus der Wirtschaft vorangetrieben werden.
Ebenfalls im Rahmen einer ZHdK-Bachelorarbeit entstanden ist das Projekt von Narada Zürcher. Der Gründer von Neunoi setzt auf vollständig reparaturfähige Kinderschuhe im Abo- oder Cashbackmodell.
Innovation braucht Freiraum
Samuel Mösle, Co-Leiter der Standortförderung des Kantons Zürich, rief dazu auf, aktiv in Innovation zu investieren: «Wir sind auf Innovation angewiesen, um unseren Wohlstand zu sichern. Dafür müssen Unternehmen Ressourcen freischaufeln.» Wer die eigenen Prozesse neu denkt, kann sich strategisch positionieren und bleibt wettbewerbsfähig.
Workshop-Präsentationen:

Projektleiterin Anita Martinecz Fehér von der Standortförderung des Kantons Zürich eröffnete gemeinsam mit Moderator Stephan Lendi den Zürcher KMU Innovationstag 2025. Bild: Alessandro Della Bella

Gründer von NEUNOI Sneaker Narada Zürrer stand auf der Bühne. Bild: Alessandro Della Bella

Co-Leiter der Standortförderung des Kantons Zürich, Samuel Mösle, hielt eine kurze Rede. Bild: Alessandro Della Bella

Zwischendurch gab es immer wieder Networking-Möglichkeiten. Bild: Alessandro Della Bella

Am Zürcher KMU Innovationstag 2025 gab es verschiedene Workshops, die besucht werden konnten, wie hier einer der Ergon Informatik AG von Expert User Experience Designer Julien Silva, «Kreislaufwirtschaft: Welche reellen Hebel gibt es in meinem KMU?». Bild: Alessandro Della Bella

Partnerin bei der Companymarket AG, Carla Jane Kaufmann, leitete den Workshop «Erfolgsstrategie für die Nachfolge im Unternehmens-Life-Cycle». Bild: Alessandro Della Bella

Im Workshop des Co-Founders der Furthur AG, Dominik Lämmler, ging es um «Die häufigsten Fehler im Social Media Marketing». Bild: Alessandro Della Bella

Founder von FlowLabs, André Meyer-Baron, leitete den Workshop «Mit Selbstreflexion und digitalen Mitteln die Zusammenarbeit optimieren». Bild: Alessandro Della Bella

Im Brückenbauworkshop ging es ums Thema «Innovationen im eigenen Unternehmen anstossen.» Bild: Alessandro Della Bella

In einzelnen Sessions wurden vertieft verschiedene Themen besprochen. Bild: Alessandro Della Bella

Natürlich wurden die Besuchenden auch noch kulinarisch versorgt. Bild: Alessandro Della Bella
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Der «Zürcher KMU Innovationstag» fand am 4. Juli auf dem Toni-Areal der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in Zürich statt. Grundlage der Veranstaltung war das Förderangebot «KMU und Innovation» des Netzwerks Standortförderung Kanton Zürich. Diesem gehören die Standortförderung im Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich sowie die regionalen Standortförderungen an.
«Out-of-the-box-thinking» und Networking: Beides stand im Zentrum des Zürcher KMU Innovationstags. Unternehmer:innen aus diversen Branchen präsentierten und konzipierten gemeinsam in Workshops innovative Lösungsansätze, von denen der Wirtschaftsstandort Zürich profitieren soll.
Die Frisur dank einem «unsichtbaren» Lockenwickler aufpeppen? Persönliche Passwörter per digitale Urne vererben? Alles kein Problem! Dass solche Unterfangen längst nicht mehr utopisch sind, zeigte sich am zweiten Zürcher KMU Innovationstag. Rund 150 Teilnehmer:innen bekamen zu sehen und zu hören, wie Unternehmen aus dem Kanton mit geballter Innovationskraft den Wirtschaftsstandort Zürich fit für die Zukunft machen.
Das Start-up Maelle zum Beispiel, gegründet von der ZHdK-Absolventin Sandra Seb, hat ein einfaches, recyclebares Accessoire für Menschen mit langen Haaren kreiert. Maelles sogenannte «Curls-in» lassen sich ohne grossen Aufwand in die Haare einflechten und bilden in kurzer Zeit voluminöse Locken. Möglich machen dies spezielle metallische Werkstoffe, die auch von der NASA in der Raumfahrt benutzt werden: die Formgedächtnislegierungen. Hinzu kommt: Im Gegensatz zu herkömmlichen «Heatless Curls» fallen jene von Maelle niemandem auf – sie verstecken sich geradezu unter der Haarpracht.
Maelle ist eines von vielen Start-up-Unternehmen, das derzeit nach Investoren sucht. Hier kommt der KMU Innovationstag ins Spiel: Er bietet Unternehmer:innen und potenziellen Geldgebern eine Plattform, um zueinanderzufinden und Kontakte zu knüpfen. «Viele der Fördermöglichkeiten sind den KMU nicht richtig bekannt und werden nur mässig in Anspruch genommen», sagte Anita Martinecz Fehér vom Organisationsteam zur Begrüssung. «Heute bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ein Netzwerk aufzubauen, sodass Sie aus dem Vollen schöpfen können.»
Gleichwohl wurden am Innovationstag bereits länger bestehende, etablierte KMU ermutigt, neue oder unkonventionelle Wege zu beschreiten und Innovation voranzutreiben – wobei natürlich auch die Start-ups als Inspiration dienen sollen. «Innovation muss ein ureigenes Interesse sein», sagte denn auch Oliver Schärli von der Zürcher Kantonalbank, die Jungunternehmen fördert und das Angebot KMU und Innovation mittträgt, in seinem Referat. «Ohne Innovation entwickeln wir uns nicht weiter. Wir stagnieren.»
Um jegliche Art der Stagnation zu verhindern, dürfen KMU auch auf den Support vom Netzwerk Ressourceneffizienz Schweiz (Reffnet) zählen. Wie der Name verrät, berät und unterstützt es Unternehmen beim effizienten und umweltschonenden Umgang mit deren Betriebsmitteln. Der Verbund aus Beratungsfirmen, Forschungsstätten und Umweltorganisationen hilft den KMU somit, all ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Apropos Stagnation: Damit die Schweiz eine «Innovationsnation» bleibt, seien alle Akteure aus Politik, Wirtschaft und Forschung gefordert. Zu diesem Fazit kommt Peter Seitz von der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW). Er hat festgestellt, dass sich Investitionen in Forschung und Entwicklung für einige Branchen immer weniger lohnen. «Da müssen wir wachsam sein», warnt Seitz die Gäste in seinem Referat. «Unsere Wirtschaft lebt vom Export; er macht 50 Prozent unseres BIP aus. Ohne Innovation wären wir verloren!»
Ein weiteres vielversprechendes Projekt, das im Plenumsblock «Kreativität trifft Technologie» vorgestellt wurde, heisst «Final Backup». Die ZHdK-Absolventen Jonathan Bischof und Elias Diehl haben sich in ihrer Bachelor-Arbeit mit der Frage befasst, was mit persönlichen digitalen Daten nach dem Tod einer Person geschieht. Ihre Antwort: digitale Urnen.
In diesen werden Fotos, Passwörter, Chatverläufe oder Song-Playlists der verstorbenen Person an die Hinterbliebenen vererbt – an welche konkret und für wie lange, lässt sich genaustens bestimmen. Alle anderen privaten Daten können mittels einfachem Datenhandhabungsverfahren herausgefiltert und dauerhaft gelöscht werden. Dies ist nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich: Denn der Speicher der Daten verzehrt ohne Löschung auch nach dem Ableben einer Person Energie.
Wie es ist, tot zu sein, werden wir wohl nie erfahren. Wie es sich als Fledermaus lebt hingegen schon: Das Designstudio «Somebodyelse» macht das vermeintlich Unvorstellbare möglich, und zwar mittels der «Virtual Reality»-Technik. Setzt man eine solche Brille auf, befindet man sich bereits in vollständiger Dunkelheit und «lebt» als Fledermaus – man erhält die «Batvision». Das gleichnamige Pilotprodukt von «Somebodyelse» wurde ebenfalls von ZHdK-Absolventen kreiert.
Bleiben wir bei den Tieren: Im Plenumsblock «Nachhaltigkeit trifft Technologie» erklärte Umweltingenieur Andreas Zaugg, wie er mit seiner Firma «Lucky Shrimp» eine qualitativ hochwertige Crevetten-Zucht in Winterthur geschaffen hat. Mittels der sogenannten «Biofloc»-Technologie gelingt eine umweltschonende Nachahmung des natürlichen Ökosystems der Crevetten – diese müssen von lokalen Gastro-Betrieben folglich nicht mehr importiert werden.
Nebst der Präsentation solch spannender Projekte und Geschäftsideen hatten die Teilnehmenden am Innovationstag die Möglichkeit, diverse Infostände zu besuchen und mehr über einzelne Unternehmen, Institutionen und Branchen zu lernen. Zudem fanden insgesamt dreizehn Workshops mit Fachexpert:innen statt. In einzelnen Modulen und bilateralen Sprechstunden wurde aktiv an zukunftsorientierten Ansätzen gearbeitet und getüftelt. Die Kernthemen: Innovation, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Arbeitgeber-Attraktivität.
Der Verband für nachhaltiges Wirtschaften «öbu» nahm in seinem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmenden die Kreislaufwirtschaft unter die Lupe – samt ihren Chancen und Herausforderungen. Wie schaffen es Unternehmen in Zukunft, entlang ihrer Wertschöpfungs- und Lieferketten profitabel zu sein, ohne ihre Nachhaltigkeitsziele zu vernachlässigen? In der Gruppe entwickelten Vertreter:innen unterschiedlicher Branchen spannende Lösungen.
Im Modul «Produktinnovation: Dem Ideenmangel kreativ begegnen» stellten Julien Silva und Stefan Bebié vom Zürcher IT-Unternehmen Ergon ein kreatives Vorgehen vor, um im Team Ideen aller Art zu sammeln: die 6-3-5 Methode. Sechs Teilnehmende notieren sich dabei je drei Ideen, wofür sie fünf Minuten Zeit haben. Dieser Vorgang wird dann fünf Mal wiederholt. Heisst: Innert 30 Minuten können so bis zu 108 Ideen entstehen!
Ideen sammeln war auch im Modul «Arbeitgeber-Attraktivität in Zeiten des Fachkräftemangels» angesagt. Markus Renevey, Coach des Kompetenzzentrums Swiss Resilience Hub, wollte von den Anwesenden wissen, wie ein Arbeitgeber überzeugen kann. Eine wichtige Erkenntnis aus knapp 60 Minuten Diskutieren und Brainstormen: An die Bedürfnisse des einzelnen Angestellten angepasste Lösungen sind wichtiger denn je. Und: Der Arbeitsplatz muss nicht zwingend ein zweites Zuhause werden – obschon Unternehmen wie etwa Google mittels toller Benefits genau dies beabsichtigen.
Weitere Module befassten sich unter anderem damit, wie sich KMU besser gegen Cyber-Attacken schützen oder mehr für den Umweltschutz leisten können. Zum Abschluss des Innovationstags bot sich allen Teilnehmenden noch die Möglichkeit, sich am Netzwerk-Apéro besser kennenzulernen.
Den KMU Innovationstag mitgestaltet haben folgende Organisationen und Verbände: Arbeitgeber Zürich VH, B Lab Switzerland, DIZH, Empa/NEST, Ergon Informatik AG, ERNI Schweiz AG, Euresearch, Fachstelle Betrieblicher Gesundheitsschutz, Forum BGM Zürich, Industrie 2025, Impact Hub Zürich, Innosuisse, Institut für geistiges Eigentum, Kantonales Zentrum für Cybersicherheit, KMU und Gewerbeverband Zürich KGV, Netzwerk Standortförderung Kanton Zürich, ÖBU, SATW, Swiss Resilience Hub, Topsoft, ZHAW, ZHdK und Zühlke Schweiz.













































































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Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge verleiht «Phoenix Award 2025» an die A. Baggenstos & Co. AG, Wallisellen, und die Heberlein Technology AG, Wattwil.
Die Unternehmensnachfolge einer Firma über 100 und mehr Jahre erfolgreich zu regeln ist per se aussergewöhnlich. Umso mehr vor dem Hintergrund, dass dies nur rund zwei Prozent der vor 100 Jahren gegründeten Schweizer Betriebe gelingt. Solche herausragenden unternehmerischen Leistungen ehrt der Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU mit dem «Phoenix Award für langfristiges Schweizer Unternehmertum». Am 9. Dezember 2025, erhielten gleich zwei Schweizer KMU diesen Nachfolgepreis: Die A. Baggenstos & Co. AG in Wallisellen in der Kategorie «KMU 100 Jahre» sowie die Heberlein Technology AG in Wattwil in der Kategorie «KMU 100plus Jahre». Mit ihrer jeweils einzigartigen Historie und Nachfolgefähigkeit, die Innovationskraft, Teamleistung und unternehmerisches Handeln in sich vereint, haben beide Unternehmen Phoenix Award Jury und Jury-Beirat überzeugt.
Der «Phoenix Award für langfristiges Schweizer Unternehmertum» wird seit 2020 jährlich vergeben. Ausgezeichnet werden Schweizer KMU, die ihre Nachfolgeregelung seit mindestens einem Jahrhundert meistern, sich teils neu erfinden und manche wie ein «Phoenix aus der Asche» neu erheben mussten. Bisher standen als potenzielle Preisträger Schweizer KMU, die im jeweiligen Jahr genau 100 Jahre alt werden oder 100 Jahre im Schweizer Handelsregister eingetragen sind, im Fokus. Seit diesem Jahr werden Unternehmen, die ein «rundes» Jubiläum zwischen 100 und 200 Jahren begehen einbezogen, um die Inspiration aussergewöhnlicher Unternehmens- und Nachfolgehistorien noch breiter aktiv weiterzutragen. Eine Fach-Jury und ein Jury-Beirat mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Unternehmertum und Medien ermitteln aus diesen Unternehmen in einem mehrstufigen Verfahren die Preisträger.
Vom Schreibmaschinenservice zum führenden Anbieter für Cloud- und Managed-IT-Services
Die Phoenix Award-Urkunde in der Kategorie «KMU 100 Jahre» für die A. Baggenstos & Co. AG nahmen Thomas Baggenstos, Verwaltungsratspräsident, und Renato Petrillo, CEO, stellvertretend für das gesamte Team entgegen. Überreicht wurde sie von Hans Jürg Domenig, Präsident des CHDU, und Laudator Andreas Camenzind, Mitglied der Phoenix Award-Jury sowie Investment Director bei der Renaissance Anlagestiftung. In seiner Laudatio verweist er auf das Freiheitsstreben als Quelle visionärer und innovativer Kraft – die Wegbereiter, die Baggenstos von der Reparaturwerkstatt für Schreibmaschinen zu einem der führenden IT-Dienstleister für Schweizer KMU gemacht haben. Diese wurden durch Thomas Baggenstos fest im Unternehmen und seiner Kultur verankert und sind seitdem wesentlicher Erfolgsfaktor.
«Baggenstos war seiner Zeit stets voraus und dennoch auf nachhaltigen Werten aufgebaut. (...) Die A. Baggenstos & Co. AG zeigt seit 100 Jahren, dass langfristiges Unternehmertum nicht altmodisch, sondern aktueller denn je ist. Ich gratuliere herzlich zur hochverdienten Auszeichnung mit dem Phoenix Award 2025», rundet Camenzind seine Laudatio ab.
Ihre persönlichen Glückwünsche überbrachten darüber hinaus Anita Martinecz Fehér, Projektleiterin Entrepreneurship & ICT des Amts für Wirtschaft Kanton Zürich, der Stadtpräsident von Wallisellen, Peter Spörri, und Simone Haberli, Ressortleiterin KMU Politik beim SECO.
«Wir sind begeistert und fühlen uns sehr geehrt durch diese Auszeichnung, die wir als Anerkennung für das gesamte Team verstehen. Vor allem anderen sind es die Menschen, die uns, die A. Baggenstos & Co. AG, ausmachen. In diesem Sinne ist der ‘Phoenix Award’ eine wunderbare Motivation für nächste gemeinsame Taten», so der Dank von Thomas Baggenstos.
Eine «Technologie-Perle» der Textilindustrie und ihr Weg zurück in die Schweiz
Mit ihrer bewegten 190-jährigen Unternehmens- und Nachfolgegeschichte, die Aufstieg, Untergang und Neuanfang durchlebt, überzeugte die Heberlein Technology AG Jury und Jury-Beirat des Phoenix Award. Im Kern seiner Laudatio fasst Thomas Berner, Mitglied des Phoenix Award Jury-Beirats und Chefredaktor des KMU-Fachmagazins «Organisator», die Entscheidung von Jury und Jury-Beirat mit diesen Worten zusammen: «Wir sehen die Heberlein Technology AG als Musterbeispiel für ein Unternehmen, das sich von einem Familienbetrieb zu einem Weltkonzern entwickelt hat, zwischenzeitlich ‘abgestürzt’ ist und sich neu als solides KMU präsentiert. Durch eine geschickte Nachfolgeregelung ist es gelungen, eine ‘Industrieperle’ auf dem Werkplatz Schweiz zu behalten. Hinzu kommt der unternehmerische ‚Drive‘ von Daniel Lippuner, Martin Zürcher und dem gesamten Management-Team, die ihren durch langjährige Branchen-Expertise erworbenen Berufsstolz auf die Mitarbeitenden übertragen. Hier zeigt sich eindrücklich, was es bedeutet, sich als Unternehmen wie ein ‘Phoenix aus der Asche’ neu erheben zu können. (...).»
Thomas Berner überreichte die Preisträgerurkunde in der Kategorie «KMU 100plus Jahre» gemeinsam mit CHDU-Vizepräsidentin Carla Kaufmann an Daniel Lippuner, Verwaltungsratspräsident, und Martin Zürcher, CEO der Heberlein Technology AG. Als weitere Gratulanten zu dieser Auszeichnung überbrachten Daniel Müller, Leiter der Standortförderung des Kantons St. Gallen, und Alois Gunzenweiler, Gemeindepräsident von Wattwil, ihre Glückwünsche.
«Der Phoenix Award ist die perfekte Abrundung unseres Jubiläumsjahrs und gleichzeitig eine grosse Auszeichnung für unser Team. Sie bestätigt uns darin, Forschung und Entwicklung, die entscheidend für unsere führende Rolle in der internationalen Textilindustrie sind, weiterhin höchste Priorität einzuräumen. Damit wir unsere Geschichte erfolgreich weiterschreiben können», resümiert Daniel Lippuner die Freude über den erhaltenen Nachfolgepreis.

Die Phoenix Award-Urkunde in der Kategorie «KMU 100 Jahre» für die A. Baggenstos & Co. AG nahmen Thomas Baggenstos, Verwaltungsrats-Präsident, und Renato Petrillo, CEO, stellvertretend für das gesamte Team entgegen. vlnr.: Peter Spörri, Stadtpräsident der Stadt Wallisellen, Anita Martinecz Fehér, Projektleiterin Entrepreneurship & ICT Amt für Wirtschaft Kanton Zürich, Simone Haeberli, Ressortleiterin KMU Politik beim SECO, Renato Petrillo, CEO, und Thomas Baggenstos, Verwaltungsratspräsident der A. Baggenstos & Co. AG, Hans Jürg Domenig, Präsident, und Dorit Schmidt-Purrmann, Geschäftsführerin Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU, und Laudator Andreas Camenzind, Jury-Mitglied und Investment Director Renaissance Anlagestiftung. Foto: Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU

Thomas Berner überreichte die Preisträgerurkunde in der Kategorie «KMU 100plus Jahre» gemeinsam mit CHDU-Vizepräsidentin Carla Kaufmann an Daniel Lippuner, Verwaltungsrats-Präsident, und Martin Zürcher, CEO der Heberlein Technology AG. vlnr.:Dorit Schmidt-Purrmann, Geschäftsführerin CHDU, Carla Kaufmann, Vizepräsidentin Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU, Martin Zürcher, CEO und Daniel Lippuner, Verwaltungsratspräsidentder Heberlein Technology AG, Daniel Müller, Leiter Standortförderung Kanton St. Gallen, Laudator Thomas Berner, Mitglied Jury-Beirat und Chefredaktor des KMU-Fachmagazins ORGANISATOR, und Alois Gunzenweiler, Gemeindepräsident Wattwil . Foto: Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU
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Das Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich will in Zusammenarbeit mit dem Swiss Data Science Center (SDSC) die Innovationskapazität des Kantons stärken, indem es kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Einführung von künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt. Um den Einsatz von KI-Technologien zu erleichtern und gemeinsame Innovationen in dieser wichtigen Zielgruppe zu fördern, hat das SDSC ein Dreistufenprogramm entwickelt, das Theorie und Praxis miteinander verbindet und aktiv mehrere KMU im gesamten Kanton einbindet.
Die Standortförderung im Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich und das Swiss Data Science Center (SDSC) haben ein Pilotprogramm gestartet, um die Zusammenarbeit und Innovation im Bereich KI bei KMU im Kanton Zürich zu fördern.

Seit diesem Monat läuft ein einjähriges Programm mit dem Ziel, die Einführung von KI-Technologien für KMU zu erleichtern, den Wissensaustausch zu fördern und eine Community aufzubauen.
Mehr: https://www.datascience.ch/innovation/canton-zurich-sme-program
Warum teilnehmen?
Das Programm ermöglicht Ihnen, innovative KI-Konzepte unter fachkundiger Anleitung und ohne finanzielles oder betriebliches Risiko zu testen. Die Vorteile im Überblick:
Online-Informationsveranstaltung am 14. August, 14:00-14:45
Erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen von der Teilnahme profitieren kann - und wie Sie sich bewerben können.
So melden Sie sich an
Um Ihr Interesse zu bekunden, füllen Sie bitte unsere Online-Umfrage bis zum 25. August 2025 aus.

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Für Start-ups, die aus der Wissenschaft kommen, wird es ab diesem Jahr einfacher an Geld zu kommen für die Unternehmensgründung. Grund ist das revidierte Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation.
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More InformationDie FIFG-Revision erhöht den Handlungsspielraum und die Flexibilität von Innosuisse. Das ist für unsere Fördertätigkeiten wichtig. So werden nationale und internationale Innovationsprojekte beispielsweise noch attraktiver. Davon profitieren insbesondere Schweizer KMU. Die Revision stellt auch eine Grundlage für gezielte neue Förderangebote dar.
Es gibt Änderungen bei verschiedenen Angeboten. Erstens wird bei Innovationsprojekten, dem Kernstück unserer Förderung, die Aufteilung zwischen Eigenleistung der beteiligten Unternehmen und dem Förderbeitrag von Innosuisse flexibler. Zweitens ändern sich die Förderbedingungen bei internationalen Innovationsprojekten. Drittens passen wir den Prozess beim Start-up Coaching leicht an. Und nicht zuletzt gibt es ein neues Förderangebot für Start-ups: Die Start-up Innovationsprojekte.
Lassen Sie mich kurz ausholen: Innovative Unternehmen – wie KMU, Grossunternehmen, Start-ups – oder andere private oder öffentliche Organisationen entwickeln im Rahmen von Innovationsprojekten gemeinsam mit Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen neuartige Dienstleistungen und Produkte. Heute müssen beteiligte Unternehmen als Umsetzungspartner 50 Prozent der direkten Projektkosten selbst tragen. Innosuisse übernimmt die andere Hälfte und deckt damit die Kosten der Schweizer Forschungsinstitute. Ab Januar 2023 kann diese Eigenbeteiligung der Unternehmen für neue Innovationsprojekte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Die Projektpartner werden die Aufteilung der Beiträge gemeinsam festlegen. Dabei wird Innosuisse weiterhin nur die direkten Projektkosten decken, die bei den Schweizer Forschungseinrichtungen anfallen.
Zudem vereinfacht Innosuisse die Berechnung der verschiedenen Beiträge im Projektbudget. Der Overhead-Beitrag des Forschungspartners wird neu als Prozentsatz des gesamten Projektbeitrags von Innosuisse bemessen und nicht mehr nur auf dem Beitrag an die Personalkosten des Forschungspartners. Eine Hilfestellung zur Aufteilung und Berechnung im Projektgesuch veröffentlichen wir im Spätherbst.
Nein, Innosuisse fördert Projekte in allen Themenbereichen. Das ist bereits heute so. Die neue Beitragsverordnung erwähnt allerdings explizit sowohl technische als auch soziale Innovationen. Das ist ein wichtiges Signal für den Stellenwert von nichttechnischen Innovationen. Die revidierte Beitragsverordnung stärkt auch das Thema Nachhaltigkeit bei der Förderung von Innosuisse.
Ab 2023 werden im Rahmen internationaler Innovationsprojekte Schweizer Umsetzungspartner, also beispielsweise KMU oder Start-ups, direkte Fördermittel erhalten können, auch wenn die internationale Projektzusammenarbeit nicht im Rahmen von Eurostars oder den thematischen EU-Partnerschaften stattfindet.
Dies ist im Ausland gängige Praxis. Ohne diese Möglichkeit der direkten finanziellen Förderung waren Schweizer Unternehmen bisher gegenüber ihren ausländischen Projektpartnern etwas im Nachteil. Die Neuerung bedeutet, dass Innosuisse auch mit Partnerorganisationen in Ländern wie den USA, Brasilien, Südkorea, Israel oder Schweden bilaterale Kooperationen eingehen und in gemeinsam finanzierten Projekten ab 2023 Beiträge an direkte Projektkosten von Schweizer Unternehmen ausrichten kann. Weitere Informationen zu den Beiträgen werden wir im Spätherst kommunizieren und in den Ausschreibungen 2023 genauer aufführen.
Um den Prozess zu vereinfachen und die Qualität des Coachings weiter zu steigern, müssen sich Start-ups ab 2023 für die Teilnahme im Core Coaching zuerst für das Initial Coaching bewerben. Erst nach erfolgreichem Abschluss dieser ersten Phase können sich Jungunternehmen für das Core Coaching bewerben. Bei letzterem erhalten die Jungunternehmen während maximal drei Jahren Unterstützung von Coaches, einerseits in genereller Hinsicht, andererseits bei Fachfragen in wichtigen Bereichen wie geistiges Eigentum, Finanzplanung, rechtliche Aspekte oder Kapitalbeschaffung, um das Unternehmen weiterzuentwickeln. Neu dürfen nicht nur Gründerinnen und Gründer als Personen, sondern auch die Jungunternehmen als Organisationen ein Gesuch einreichen. Somit stehen die Coaching-Leistungen für das ganze Team zur Verfügung.
Bislang hatten Start-ups, die wissenschaftsbasierte Innovationen entwickeln und ihre Innovationen auf den Markt bringen wollen, keinen Anspruch auf direkte finanzielle Unterstützung. Das revidierte FIFG erlaubt es Innosuisse aber ab 2023, wissenschaftsbasierte Innovationsprojekte von Start-ups direkt zu fördern. Solche Projekte mit bedeutendem Innovationspotenzial müssen den erstmaligen Markteintritt der Jungunternehmen vorbereiten. Bei den Projekten braucht es keinen Forschungspartner. Innosuisse deckt maximal 70 Prozent der anrechenbaren Projektkosten der Start-ups. Ziel ist es, Jungunternehmen in der schwierigen Phase bis zum Markteintritt zu unterstützen und diesen zu beschleunigen.
Die Start-up Innovationsprojekte werden nicht über das Budget für übliche Innovationsprojekte gedeckt, sondern es steht ein zusätzliches Förderbudget zur Verfügung. Weitere Informationen zum Förderinstrument werden wir im Spätherst kommunizieren, die Details zu den Start-up Innovationsprojekten werden im Januar 2023 veröffentlicht.
Der Swiss Accelerator für Schweizer KMU und Start-ups, den wir bereits im Frühling 2022 lancieren konnten, ist eine Übergangsmassnahme für Horizon Europe. Diese Massnahme basiert auf einer Notfallklausel im revidierten FIFG. Dabei fördert Innosuisse sehr innovative Projekte mit direkten Beiträgen an Schweizer Start-ups und KMU.
Ab 2023 steht der Swiss Accelerator nur Unternehmen offen, die bereits am Markt etabliert sind. Vor dem Markteintritt können Jungunternehmen ein Start-up Innovationsprojekt einreichen. Innosuisse wird Projektausschreibungen für den Swiss Accelerator wahrscheinlich durchführen, bis die Schweiz wieder mit dem Rahmenforschungsprogramm der Europäischen Union assoziiert ist. Sobald Schweizer KMU und Start-ups sich wieder auf die EIC Grants der EU bewerben können, wird der Swiss Accelerator eingestellt.

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Zürich – Der Kanton Zürich und das Swiss Data Science Center (SDSC) unterstützen KMU bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI). Für risikofreies Experimentieren sowie die Entwicklung von Prototypen und Pilotprojekten starten sie ein mehrmonatiges Programm, über das sie am 17. Juli online informieren.
(CONNECT) Speziell für KMU im Kanton Zürich, die eine konkrete geschäftliche Herausforderung oder Chance mithilfe von KI angehen und im grossen Massstab angehen wollen, hat das Swiss Data Science Center (SDSC) das kostenlose KI-Innovationsprogramm entwickelt. Das SDSC ist eine strategische Initiative der Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL) sowie des Paul Scherrer Instituts. Es wurde von der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich mit der Durchführung dieses Unterstützungsprogramms für KMU beauftragt.
KMU, die sich dafür interessieren, können sich mittels eines Fragebogens bis zum 25. August für eine Teilnahme bewerben. Voraussetzung ist, dass sie ihren Hauptsitz oder bedeutende Betriebsstätten im Kanton Zürich haben. Ausserdem sollten sie Interesse an der Einführung von KI-Technologien nachweisen können und bereit sein, interne Mitarbeitende für Workshops, Hackathons und verwandte Aktivitäten einzusetzen. Und nicht zuletzt sei die Offenheit hilfreich, sich auf den gegenseitigen Wissensaustausch einzulassen und gemeinsam mit anderen KMU und Forschenden Lösungen zu entwickeln.
Die bewusst begrenzte Zahl der ausgewählten Teilnehmenden beginnt im Oktober 2025 mit Schritt 1 des Programms. Dabei geht es um ein allgemeines Verständnis der KI-Technologie und deren Entmystifizierung. In weiteren drei bis fünf Präsenz-Workshops bis April 2026 steht mit Schritt 2 die Überführung der Theorie in Prototypen an. Dies soll es ermöglichen, KI-Lösungen ohne Vorabinvestitionen oder Risiken zu testen. Und schliesslich soll in Schritt 3 der Übergang zu vielversprechenden KI-Pilotprojekten vollzogen werden.
Weitere Einblicke in dieses KI-Lern- und Innovationsprogramm geben Markus Müller, der Co-Leiter der Standortförderung im Kanton Zürich, und die beiden Principal Data Scientists des SDSC, Anna Fournier und Alessandro Nesti, bei einer Online-Informationsveranstaltung. Sie findet am 17. Juli von 13 bis 13.45 Uhr statt. ce/mm

Die ETH Zürich und die EPFL bieten gemeinsam mit dem Swiss Data Science Center ein kostenfreies Innovationsprogramm im Bereich Künstliche Intelligenz für KMU im Kanton Zürich an. Bild: ETH Zürich
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Innovationen entstehen immer mehr in Zusammenarbeit zwischen den Akteuren. Viele Fragestellungen, z.B. in der Gesundheit, können aufgrund ihrer Komplexität nicht von einem Akteur alleine gelöst werden. Für Kollaborationen braucht es starke Innovations-Netzwerke, in welchen die Unternehmen den richtigen Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft finden, Vertrauen aufbauen und gemeinsam Innovationen vorantreiben. Diese Netzwerke formieren sich um Innovationshubs, in denen sich Grossunternehmen, KMU und Startups austauschen und sich die Wirtschaft und Wissenschaft gegenseitig befruchten können.
Alfred Angerer ist Professor für Management im Gesundheitswesen an der ZHAW School of Management and Law. An der ZHAW hat Alfred Angerer zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Instituten das "ZHAW Digital Health Lab" gegründet, um einen interdisziplinären Ansatz im Bereich Digital Health zu fördern.
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Alfred Angerer ist Professor für Management im Gesundheitswesen an der ZHAW School of Management and Law. An der ZHAW hat Alfred Angerer zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Instituten das "ZHAW Digital Health Lab" gegründet, um einen interdisziplinären Ansatz im Bereich Digital Health zu fördern.
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Das House of Lab Science ist ein gemeinschaftliches Unternehmen für die Laborbranche, in dem Innovation und Wirtschaft zu Hause sind.
Wir bieten der Schweizer Labortechnologiebranche einen Innovations-Cluster, in dem Grossunternehmen, KMU, Branchenverbände, Start-ups und die besten Talente unter einem Dach zu finden sind.
Das House of Lab Science ist das perfekte Zuhause für Ihr Unternehmen, Ihr Startup oder Ihr Projekt und bietet Ihnen die besten Bedingungen und Dienstleistungen, damit Sie sich auf Ihr Geschäft oder Ihre Idee konzentrieren und diese ausbauen können:
• erschwingliche und modulare Laborflächen (S-1 und S-2 Standard)
• Büroräume, Besprechungsräume und Räume für die Zusammenarbeit
• Laborverwaltungsdienste
• Facility- und ICT-Dienstleistungen
• Vor-Ort-, Online- und Hybrid-Veranstaltungen, Networking- und Kooperationsmöglichkeiten
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Garstligweg 8
8634 Hombrechtikon
Inno-Hubs
Der FoodHUB Wädenswil ist eine zentrale Plattform zur Förderung von Innovationen im Agro-Food-Sektor der Wirtschaftsregion Zürich. Er wurde am 1. Februar 2024 offiziell eröffnet und ist eine gemeinsame Initiative des Kantons Zürich, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Stadt Wädenswil. Ziel ist es, Synergien zwischen Wissenschaft, Start-ups, KMU und etablierten Unternehmen zu schaffen und die Entwicklung eines nachhaltigen Ernährungssystems voranzutreiben.
Grüentalstrasse 14
8820 Wädenswil
Initiativen
Perspectives – Fachkräfte aus Tunesien für Schweizer KMU
Perspectives bringt qualifizierte junge Talente aus Tunesien für bis zu 18 Monate in Schweizer KMU – ohne Kontingente oder Meldepflichten. Swisscontact unterstützt bei Rekrutierung, Visa und Integration. Ziel: Fachkräftemangel überbrücken, Wissen austauschen.
Hardturmstr. 134
8005 Zürich
Support
QOYO generiert in 10 Minuten deine individuelle Onlinemarketing-Strategie – einfach und kostenlos. Beantworte rund 25 Fragen und QOYO verrät dir gleich danach, welche Marketingkanäle für euch sinnvoll sind. Inklusive Budgetvorschlag und Checkliste. So landet ihr punktgenau bei neuen Kunden. QOYO eignet sich für KMU, Startups, Selbständige und Marketing-Dienstleister.
Bergellerstrasse 31
8049 Zürich
Support
Die EcosystemPartners AG begleitet Organisationen mit Fokus auf Foresight, Strategie, Open Innovation und Ökosysteme durch digitale Transformationen. Als akkreditierter Innosuisse-Mentor unterstützt das Unternehmen insbesondere Startups und KMU, indem es fachliche Expertise, praktische Erfahrung und ein starkes Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gezielt verbindet und so nachhaltige Innovations- und Wertschöpfungspotenziale erschliesst.
Höhestrasse 8
8702 Zollikon
Startups
SOORT entwickelt einen KI-basierten Shopping-Concierge, der Konsumentinnen und Konsumenten dabei unterstützt, bewusster und ressourcenschonender einzukaufen. Die Plattform zeigt nutzerbasiert neue, gebrauchte, mietbare und künftig auch reparierbare Optionen, mit geprüften Shops, transparenter Datenbasis und vollständiger EU-AI-Act-Konformität.
Ziel: Verantwortungsvolles Konsumverhalten vereinfachen, indem nachhaltig orientierte Entscheidungen schneller und attraktiver werden.
SOORT ist Teil des KMU & Startup AI-Programms des Kantons Zürich und arbeitet direkt mit dem Swiss Data Science Center (ETH/EPFL) zusammen. In diesem Roundtable erhalten ausgewählte Unternehmen Zugang zu wissenschaftlicher Exzellenz, zur Entwicklung von KI-Prototypen und zu vertieftem Austausch zu verantwortungsvoller KI.
Zusätzlich wird SOORT von Innovation Zürich aktiv begleitet und ist Teil des regionalen Ökosystems rund um den Zürcher AI-Hub.
Die Entwicklung erfolgt gemeinsam mit Zühlke Engineering, unterstützt durch deren Expertinnen und Experten in KI-Architektur, skalierbarer Infrastruktur und Datensicherheit. Parallel dazu arbeitet SOORT eng mit SDSC und Apertus (Swiss LLM) für eine verantwortungsvolle, schweizerische KI-Basis.
Bereits heute bestehen fixe Kooperationen mit über 25 Launch-Partnern, darunter:
Gemeinsam entsteht ein Marktplatz, der Europas Kreislaufwirtschaft sichtbarer und zugänglicher macht.
Die Veröffentlichung der SOORT-App ist für Q1 2026 geplant.
Informationen für Partner & Shops:
www.soort.com
Circle Novu Campus
8058 Zürich
Initiativen
Wir vernetzen KMU. Getreu diesem Motto bietet der Swiss Venture Club seit vielen Jahren Mitgliedern, Partnern und Sponsoren in allen acht Wirtschaftsregionen der Schweiz die Möglichkeit, sich auszutauschen. Der SVC stellt sich in den Dienst kleiner und mittlerer Unternehmen und bietet heute mit über 3’200 Mitgliedern aus allen Branchen und Regionen eines der grössten und wichtigsten Netzwerke für Unternehmerinnen und Unternehmer in der Schweiz. In der Region Zürich führen wir alle zwei Jahre den Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich durch.
Worbstrasse 187
3073 Gümligen
Innovation; Förderung unternehmerischer Exzellenz; Vernetzen und inspirieren von KMU; Auszeichnen der führenden KMU pro Region
Finanzierungsunterstützung
Unabhängige Beratungsstelle
Ahead ist das neue Gründungs- und Innovationszentrum Zürich, welches das Startzentrum, GO! Mikrokredite, gruenden.ch sowie KMU und Innovation vereint. Träger von Ahead sind die Stadt Zürich und der Kanton Zürich sowie die Zürcher Kantonalbank. Als Non-Profit-Organisation mit einem gemeinnützigen Zweck beraten wir Sie unabhängig und vertrauensvoll.
Das Ziel unserer Genossenschaft ist es, Gründer:innen und KMU im Wirtschaftsraum Zürich auf ihrem unternehmerischen Weg zu begleiten, um sie langfristig erfolgreicher zu machen. Damit tragen wir zu einem nachhaltigen und attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort bei. Wir helfen Ihnen bei Problemen entlang des unternehmerischen Lebenszyklus und befähigen Sie, eine Firma zu gründen und diese erfolgreich zu leiten. Ob Sie noch ganz am Anfang Ihrer Reise stehen oder bereits ein etabliertes KMU führen: Wir begleiten Sie professionell und auf Augenhöhe.
Genossenschafter
Nebst den drei Trägern – der Stadt Zürich, dem Kanton Zürich und der Zürcher Kantonalbank – zählen wir rund 20 weitere Organisationen und Unternehmen zu unseren Genossenschaftern. Gemeinsam engagieren sie sich für Jungunternehmen und KMU.
Sihlquai 125
8005 Zürich
Sihlquai 125
8005 Zürich
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