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Ein Tag, der neue Perspektiven eröffnet
Lassen Sie den Alltag hinter sich und öffnen Sie den Blick für neue Möglichkeiten. Der Zürcher KMU Innovationstag bringt engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen, um Ideen und neue Wege zu diskutieren, praxisnahe Lösungen zu entwickeln und frische Impulse mitzunehmen.
Was erwartet Sie
Im Plenum, in Workshops und Vertiefungsgesprächen werden Themen behandelt, die KMU heute und morgen bewegen:
Vor Ort steht zudem Expertinnen- und Expertenwissen aus verschiedenen Fachbereichen zur Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Lösungsansätze für Ihre unternehmerischen Herausforderungen zu diskutieren.
Warum teilnehmen?
Der Innovationstag bietet Inspiration, fördert den Austausch und eröffnet die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen sowie Ideen gezielt weiterzuentwickeln.
Teilnahmegebühr:
CHF 120 für Teilnehmende aus dem Kanton Zürich
CHF 180 für Teilnehmende aus anderen Kantonen
Mit dem Code KMU-25 offerieren wir einen Rabatt von 25 % auf die Teilnahmegebühr.
Veranstaltungsort
ZHdK Toni Campus, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich
Anmeldung und mehr Informationen unter:

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Der vierte Zürcher KMU Innovationstag 2026 machte deutlich: Innovation entsteht dort, wo Offenheit für neue Technologien, Ressourcen und eine starke Unternehmenskultur zusammenkommen. Am Event der Standortförderung Zürich tauschten sich am 7. Juli 220 Teilnehmende in Workshops darüber aus, wie KMU Veränderungen erfolgreich gestalten können.
Innovation beginnt nicht mit der perfekten Idee, sondern mit dem ersten Schritt. Das zeigten die Impulsreferate am diesjährigen Zürcher Innovationstag. So begann Bruno Schefer vor 15 Jahren, Inklusion in seinem Medizinlogistikunternehmen Cosanum zu etablieren. Das löste eine grosse Veränderung aus: «Heute haben wir eine andere Arbeitskultur – und die macht uns innovativ und erfolgreich.»
Dass die Zürcher KMU Veränderungen anpacken wollen, zeigte eine Umfrage im Publikum: Kaum jemand bezeichnete sich als besonders optimistisch oder pessimistisch, doch fast alle stimmten der Aussage «Wir müssen anpacken» zu. Der Innovationstag soll dafür Impulse liefern: «Tauschen Sie sich aus und stossen Sie neue Projekte an», sagte Anita Martinecz Fehér, Projektleiterin von der Standortförderung des Kantons Zürich, zur Begrüssung.
KI: Das Mindset macht den Unterschied
Für erfolgreiche Innovation braucht es vor allem Neugier und den Willen, Dinge zu verbessern und Verantwortung zu übernehmen. Das betonte Valérie Henzen von der «Digital Minds Society» im KI-Workshop: «Es geht nicht mehr darum, wer KI nutzt, sondern wer das richtige Mindset dafür hat.» Prompting mache nur einen kleinen Teil der Arbeit aus. Entscheidend seien vielmehr die sinnvolle Delegation von Aufgaben und die kritische Prüfung der Ergebnisse.
Wie schnell sich mit KI konkrete Anwendungen umsetzen lassen, zeigten zwei Praxisbeispiele: Innerhalb von 15 Minuten entstanden eine Website und ein Computerspiel. Der Rat der KI-Expertinnen und -Experten: «Pro Woche eine konkrete Anwendung testen.» Klare Regeln im Unternehmen würden dabei helfen, KI schneller und gezielter einzuführen.
Das Innovationstal überwinden
Für viele Innovationen reicht wöchentliches Ausprobieren jedoch nicht aus, weil sie einer Reihe an Hindernissen gegenüberstehen: Oft fehlen Zeit, Risikokapital, externes Know-how, Testinfrastruktur oder das passende Netzwerk. Deshalb unterstützt die EuroTube Stiftung KMU aus Bau, Energie und Infrastruktur mit Infrastruktur, Projektpartnern und Beratung. Denn, so Julian Ehwald von der Stiftung: «Zwischen Grundlagenforschung und Industrie liegt das ‘valley of death in innovation’.»
Nach Innovationen gefragt, die bei ihnen in der Schublade landeten, nannten die Teilnehmenden unter anderem gescheiterte Förderanträge, Lieferkettenprobleme und technische Herausforderungen. Julian Ehwald bestärkte die KMU: «Es gibt in der Schweiz für jede Stufe – vom Forschungs-Spinout über die Produktentwicklung bis zur Markteinführung – Anlaufstellen, die Innovation unterstützen.»
Finanzielle Unterstützung: Vom Mikrokredit bis zur Nachfolgelösung
Damit nicht nur die «grossen» technischen Innovationen, sondern auch innerbetriebliche Entwicklung Unterstützung erfahren, gibt es «ahead». Das Gründungs- und Innovationszentrum vereint seit einem Jahr Startberatung, Mikrokredite sowie Innovations- und Projektbegleitung für Zürcher KMU unter einem Dach und wird von Stadt, Kanton Zürich sowie der ZKB getragen. «Wir haben bereits über 800 Beratungen durchgeführt», sagte CEO Chantal Stäuble.
Eine weitere Herausforderung bei der langfristigen Entwicklung von KMU ist ausserdem das Arrangieren einer guten Nachfolgelösung. Im Workshop zu alternativen Finanzierungswegen zeigte Lukas Hotz von «generational», wie Unternehmensnachfolgen auch ohne hohes Eigenkapital gelingen: «Es gibt Konstrukte in denen Geldgeber zwar Kapital-, aber keine Stimmrechte erhalten. So können beispielsweise ehemalige Mitarbeitende die Unternehmensführung übernehmen.»
Wie entscheidend Eigentumsstrukturen für den Erfolg von Unternehmen sein können, bezeugte das Impulsreferat von Mitarbeiterinnen von «Waldner Partner». Das KMU für Bauprojekte ist seit 2020 eine genossenschaftliche Firma ohne Chefin – und diese Innovation wirkt: «Heute bekommen wir auch deshalb Projekte.» Gleichzeitig sei durch die veränderte Struktur eine neue Arbeitskultur entstanden.
Mit einer guten Arbeitskultur Fachkräfte begeistern
Die Bedeutung einer guten Arbeitskultur in Unternehmen ist nicht zu unterschätzen, um Fachkräfte zu entwickeln und zu halten, betonte Giovanni Crupi im Workshop zur Fachkräfteentwicklung. Als Verbandspräsident von «Swiss Engineering» liegt ihm dabei das Thema Gleichstellung besonders am Herzen: «Für mich ist das Chefsache.» Über Teilzeitmodelle könnten beispielsweise Mütter – die angesichts des Fachkräftemangels dringend gebraucht würden – in MINT-Berufen gehalten werden.
Im Workshop «Hirnpower at Work» wurde darüber hinaus deutlich: Psychisches Wohlbefinden ist kein «Add-on», sondern als Gesundheitsschutz verpflichtend für Unternehmen. Gleichzeitig ist es aber auch ein Booster für Innovation. Denn: «Stress verschlechtert die Neuroplastizität unseres Gehirns», erklärte die Neurowissenschaftlerin Barbara Studer. So würden Unternehmen, die Verbundenheit, Sinnhaftigkeit, Autonomie und Humor fördern, bessere Voraussetzungen für zufriedene Mitarbeitende schaffen – das fördere die Bereitschaft zur Neugier und die wirke «wie Dünger im Gehirn».
Hier lässt sich die Programmübersicht der Veranstaltung herunterladen: Programmübersicht Zürcher KMU Innovationstag 2026
Workshop-Präsentationen:
Weitere Präsentationen folgen.

Der Moderator Stephan Lendi und Anita Martinecz Fehér von der Standortförderung des Kanton Zürich begrüssten die Teilnehmenden zum Zürcher KMU Innovationstag 2026. Bild: Alessandro Della Bella

Der Zürcher KMU Innovationstag bot den Teilnehmenden viele Gelegenheiten zum intensiven Austausch. Bild: Alessandro Della Bella

Am Zürcher KMU Innovationstag tauschten sich die 220 Teilnehmenden in Workshops und Vorträgen untereinander aus. Bild: Alessandro Della Bella

Afke Schouten von AI Bridge sprach in ihrem Vortrag über «KI-Hot-Topics für KMU». Bild: Alessandro Della Bella

Bruno Schefer hielt einen Vortrag zum Thema «Humancircularity als Innovations- und Führungsprinzip für KMU». Bild: Alessandro Della Bella

Moderator Stephan Lendi stellte Claudia Schärer von SATW zu ihrem Vortrag zum Thema «Ist Lowtech das neue Hightech?» Fragen. Bild: Alessandro Della Bella

Denise Jentsch und Daniela Zuckschwerdt stellten in ihrem Vortrag Lösungen zur Nachfolgefrage vor. Bild: Alessandro Della Bella

Mark Cieliebak sprach in seinem Vortrag über Sprach-KI in der Praxis. Bild: Alessandro Della Bella

Niclas Kröger von HYVE hielt einen Vortrag zum Thema «REKAs Weg in die KI-Transformation». Bild: Alessandro Della Bella

Simone Riedel Riley und Moderator Stephan Lendi sprachen über ihren Vortrag zu «Innovationsförderung als Wachstumsmotor». Bild: Alessandro Della Bella

Der Moderator Stephan Lendi stellte Stepan Vedunov und Elia Salerno (beide von Kymu) Fragen zu ihrem Vortrag (v.l.n.r). Bild: Alessandro Della Bella

Die Teilnehmenden hörten im Workshop «Competitive Intelligence: Was öffentliche Daten über ihren Konkurrenten verraten» einem spannenden Vortrag des Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum zu. Bild: Alessandro Della Bella

In thematisch verschiedenen Workshops konnten die Teilnehmenden zusammenarbeiten. Bild: Alessandro Della Bella

Im Workshop «Innovation starten, Unterstützung sichern» arbeiteten die Teilnehmenden an gemeinsamen Ideen. Bild: Alessandro Della Bella

Anhand von Produkten aus einem 3D-Drucker diskutierten die Teilnehmenden über die Potenziale des industriellen 3D-Drucks im gleichnamigen Workshop. Bild: Alessandro Della Bella
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Innovationen vorantreiben: mit KI, nachhaltigen Produkten und menschlichen Fähigkeiten
Der Zürcher KMU Innovationstag 2025 machte deutlich: Technologische Werkzeuge wie KI entfalten ihre Wirkung nur dann, wenn Unternehmen bereit sind, sich grundlegend zu hinterfragen. Im Zentrum bleibt aber der Mensch – mit Kreativität, emotionaler Intelligenz und Neugier.
Künstliche Intelligenz verändert, wie Unternehmerinnen und Unternehmer denken, entscheiden und führen. Prozesse müssen neu aufgesetzt werden, nicht einfach digitalisiert. Das war eine der zentralen Botschaften am Zürcher KMU Innovationstag 2025 der Standortförderung des Kantons Zürich. Neben zwei Plenumsvorträgen wurden in der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) vertiefende Workshops zu zahlreichen Themen angeboten.
Emotionale Intelligenz stärken
Christina Kehl, Gründerin des Innovationsverbands Schweizer Arbeitsmarkt, sieht Führungskräfte in der Pflicht. «Wenn es um Future Skills geht, kommt man an KI nicht vorbei. Aber man darf sie nicht einfach über bestehende Abläufe stülpen.» Besser sei es, Prozesse von Grund auf neu zu denken. Zudem müssten Leaderinnen und Leader ihre Mitarbeitenden über den Strukturwandel aufklären. Schulungen zur «Human-AI-Collaboration», also der Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI, seien essenziell.
Wer KI effizient nutzt, schafft Raum für das, was Menschen einzigartig macht: ihre sozioemotionalen Fähigkeiten. «Emotionale Intelligenz ist die USP des Menschen», sagte Florence Bernays vom Center for Leadership in the Future of Work der Universität Zürich. «Agilität, Neugier und Empathie werden immer wichtiger. Unternehmen investieren noch zu wenig darin, ihre Mitarbeitenden dahingehend zu stärken.»
Ohne strukturierte Daten geht nichts
Wie der Einstieg in KI gelingt, erklärte Alexej Ziegler, CEO des Softwareentwicklers Octotronic. Ziegler betonte, dass der Schlüssel zu jeder erfolgreichen KI-Anwendung in der Strukturierung von Daten liege. «Die Datengrundlage ist das Wichtigste, und das können Unternehmen nicht outsourcen», sagte er.
Auch Stephan Kaltenbach von Bystronic, einem Technologieunternehmen im Bereich Blechbearbeitung, sagte: «Ein geeigneter Einstiegspunkt in die digitale Transformation sind Projekte, bei denen man bereits sehr gut strukturierte Daten hat.» Weitere Erfolgsfaktoren seien die richtige Infrastruktur und der Aufbau von Wissen innerhalb der Firma.
Workshops mit praktischem Nutzen
Dass Digitalisierung nicht immer High-Tech bedeuten muss, zeigte André Meyer von Flowlabs, einem Spin-off-Projekt des Human Aspects of Software Engineering Lab der Universität Zürich. In seinem Workshop ging es um Konzentration im Alltag. «Im Schnitt werden wir alle 13 Minuten unterbrochen», sagte Meyer. Push-Mitteilungen blockieren, feste Fokuszeiten im Kalender eintragen, Kommunikationskanäle im Team definieren: Das seien kleine Schritte mit grosser Wirkung.
Wie digitale Sichtbarkeit gelingt, erklärte Dominik Lämmler, Co-Founder der Social-Media-Marketing Agentur Furthur, im Social-Media-Workshop. Sein wichtigster Punkt: Ohne bezahlte Reichweite läuft wenig. Zudem liege die Aufmerksamkeitsspanne beim Scrollen auf Instagram, Tiktok und Co. bei nur 1,7 Sekunden. «Deshalb müssen Botschaften schnell, klar und auch ohne Ton verständlich sein», so Lämmler.
Im Workshop zu Finanzierungsalternativen zeigten die Unternehmen Crowdify, Oomnium und Swisspeers, wie KMU neue Projekte über digitale Kanäle finanzieren können. Ob Crowdfunding (Crowdify), Crowdinvesting (Oomnium) oder Crowdlending (Swisspeers) – immer geht es darum, viele kleine statt einen grossen Geldgeber im Rücken zu haben. Die Modelle bieten Flexibilität, Reichweite und direkte Kundennähe.
Zirkuläre Kleidung und kühlende Unterstände
Neben der Digitalisierung war auch die nachhaltige Transformation ein zentrales Thema. Nicholas Hänny will mit seinem etablierten Modelabel Nikin bis 2030 vollständig zirkuläre Kleidung anbieten – also Shirts, die sich recyceln oder biologisch abbauen lassen. Seine Strategie: Basic-Produkte, die viele erreichen, sowie Rückgabeanreize, die das Konsumverhalten verändern.
Ein weiteres Beispiel kam aus der ZHdK: Das Projekt Bloc° von Andrín Stocker und Luc Schweizer setzt auf modulare, solarbetriebene Kühlsysteme für urbane Hitzezonen wie Haltestellen. Entwickelt als Bachelorarbeit, sollen die Prototypen mit finanzieller und technischer Unterstützung aus der Wirtschaft vorangetrieben werden.
Ebenfalls im Rahmen einer ZHdK-Bachelorarbeit entstanden ist das Projekt von Narada Zürcher. Der Gründer von Neunoi setzt auf vollständig reparaturfähige Kinderschuhe im Abo- oder Cashbackmodell.
Innovation braucht Freiraum
Samuel Mösle, Co-Leiter der Standortförderung des Kantons Zürich, rief dazu auf, aktiv in Innovation zu investieren: «Wir sind auf Innovation angewiesen, um unseren Wohlstand zu sichern. Dafür müssen Unternehmen Ressourcen freischaufeln.» Wer die eigenen Prozesse neu denkt, kann sich strategisch positionieren und bleibt wettbewerbsfähig.
Workshop-Präsentationen:

Projektleiterin Anita Martinecz Fehér von der Standortförderung des Kantons Zürich eröffnete gemeinsam mit Moderator Stephan Lendi den Zürcher KMU Innovationstag 2025. Bild: Alessandro Della Bella

Gründer von NEUNOI Sneaker Narada Zürrer stand auf der Bühne. Bild: Alessandro Della Bella

Co-Leiter der Standortförderung des Kantons Zürich, Samuel Mösle, hielt eine kurze Rede. Bild: Alessandro Della Bella

Zwischendurch gab es immer wieder Networking-Möglichkeiten. Bild: Alessandro Della Bella

Am Zürcher KMU Innovationstag 2025 gab es verschiedene Workshops, die besucht werden konnten, wie hier einer der Ergon Informatik AG von Expert User Experience Designer Julien Silva, «Kreislaufwirtschaft: Welche reellen Hebel gibt es in meinem KMU?». Bild: Alessandro Della Bella

Partnerin bei der Companymarket AG, Carla Jane Kaufmann, leitete den Workshop «Erfolgsstrategie für die Nachfolge im Unternehmens-Life-Cycle». Bild: Alessandro Della Bella

Im Workshop des Co-Founders der Furthur AG, Dominik Lämmler, ging es um «Die häufigsten Fehler im Social Media Marketing». Bild: Alessandro Della Bella

Founder von FlowLabs, André Meyer-Baron, leitete den Workshop «Mit Selbstreflexion und digitalen Mitteln die Zusammenarbeit optimieren». Bild: Alessandro Della Bella

Im Brückenbauworkshop ging es ums Thema «Innovationen im eigenen Unternehmen anstossen.» Bild: Alessandro Della Bella

In einzelnen Sessions wurden vertieft verschiedene Themen besprochen. Bild: Alessandro Della Bella

Natürlich wurden die Besuchenden auch noch kulinarisch versorgt. Bild: Alessandro Della Bella
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Der «Zürcher KMU Innovationstag» fand am 4. Juli auf dem Toni-Areal der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in Zürich statt. Grundlage der Veranstaltung war das Förderangebot «KMU und Innovation» des Netzwerks Standortförderung Kanton Zürich. Diesem gehören die Standortförderung im Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich sowie die regionalen Standortförderungen an.
«Out-of-the-box-thinking» und Networking: Beides stand im Zentrum des Zürcher KMU Innovationstags. Unternehmer:innen aus diversen Branchen präsentierten und konzipierten gemeinsam in Workshops innovative Lösungsansätze, von denen der Wirtschaftsstandort Zürich profitieren soll.
Die Frisur dank einem «unsichtbaren» Lockenwickler aufpeppen? Persönliche Passwörter per digitale Urne vererben? Alles kein Problem! Dass solche Unterfangen längst nicht mehr utopisch sind, zeigte sich am zweiten Zürcher KMU Innovationstag. Rund 150 Teilnehmer:innen bekamen zu sehen und zu hören, wie Unternehmen aus dem Kanton mit geballter Innovationskraft den Wirtschaftsstandort Zürich fit für die Zukunft machen.
Das Start-up Maelle zum Beispiel, gegründet von der ZHdK-Absolventin Sandra Seb, hat ein einfaches, recyclebares Accessoire für Menschen mit langen Haaren kreiert. Maelles sogenannte «Curls-in» lassen sich ohne grossen Aufwand in die Haare einflechten und bilden in kurzer Zeit voluminöse Locken. Möglich machen dies spezielle metallische Werkstoffe, die auch von der NASA in der Raumfahrt benutzt werden: die Formgedächtnislegierungen. Hinzu kommt: Im Gegensatz zu herkömmlichen «Heatless Curls» fallen jene von Maelle niemandem auf – sie verstecken sich geradezu unter der Haarpracht.
Maelle ist eines von vielen Start-up-Unternehmen, das derzeit nach Investoren sucht. Hier kommt der KMU Innovationstag ins Spiel: Er bietet Unternehmer:innen und potenziellen Geldgebern eine Plattform, um zueinanderzufinden und Kontakte zu knüpfen. «Viele der Fördermöglichkeiten sind den KMU nicht richtig bekannt und werden nur mässig in Anspruch genommen», sagte Anita Martinecz Fehér vom Organisationsteam zur Begrüssung. «Heute bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ein Netzwerk aufzubauen, sodass Sie aus dem Vollen schöpfen können.»
Gleichwohl wurden am Innovationstag bereits länger bestehende, etablierte KMU ermutigt, neue oder unkonventionelle Wege zu beschreiten und Innovation voranzutreiben – wobei natürlich auch die Start-ups als Inspiration dienen sollen. «Innovation muss ein ureigenes Interesse sein», sagte denn auch Oliver Schärli von der Zürcher Kantonalbank, die Jungunternehmen fördert und das Angebot KMU und Innovation mittträgt, in seinem Referat. «Ohne Innovation entwickeln wir uns nicht weiter. Wir stagnieren.»
Um jegliche Art der Stagnation zu verhindern, dürfen KMU auch auf den Support vom Netzwerk Ressourceneffizienz Schweiz (Reffnet) zählen. Wie der Name verrät, berät und unterstützt es Unternehmen beim effizienten und umweltschonenden Umgang mit deren Betriebsmitteln. Der Verbund aus Beratungsfirmen, Forschungsstätten und Umweltorganisationen hilft den KMU somit, all ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Apropos Stagnation: Damit die Schweiz eine «Innovationsnation» bleibt, seien alle Akteure aus Politik, Wirtschaft und Forschung gefordert. Zu diesem Fazit kommt Peter Seitz von der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW). Er hat festgestellt, dass sich Investitionen in Forschung und Entwicklung für einige Branchen immer weniger lohnen. «Da müssen wir wachsam sein», warnt Seitz die Gäste in seinem Referat. «Unsere Wirtschaft lebt vom Export; er macht 50 Prozent unseres BIP aus. Ohne Innovation wären wir verloren!»
Ein weiteres vielversprechendes Projekt, das im Plenumsblock «Kreativität trifft Technologie» vorgestellt wurde, heisst «Final Backup». Die ZHdK-Absolventen Jonathan Bischof und Elias Diehl haben sich in ihrer Bachelor-Arbeit mit der Frage befasst, was mit persönlichen digitalen Daten nach dem Tod einer Person geschieht. Ihre Antwort: digitale Urnen.
In diesen werden Fotos, Passwörter, Chatverläufe oder Song-Playlists der verstorbenen Person an die Hinterbliebenen vererbt – an welche konkret und für wie lange, lässt sich genaustens bestimmen. Alle anderen privaten Daten können mittels einfachem Datenhandhabungsverfahren herausgefiltert und dauerhaft gelöscht werden. Dies ist nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich: Denn der Speicher der Daten verzehrt ohne Löschung auch nach dem Ableben einer Person Energie.
Wie es ist, tot zu sein, werden wir wohl nie erfahren. Wie es sich als Fledermaus lebt hingegen schon: Das Designstudio «Somebodyelse» macht das vermeintlich Unvorstellbare möglich, und zwar mittels der «Virtual Reality»-Technik. Setzt man eine solche Brille auf, befindet man sich bereits in vollständiger Dunkelheit und «lebt» als Fledermaus – man erhält die «Batvision». Das gleichnamige Pilotprodukt von «Somebodyelse» wurde ebenfalls von ZHdK-Absolventen kreiert.
Bleiben wir bei den Tieren: Im Plenumsblock «Nachhaltigkeit trifft Technologie» erklärte Umweltingenieur Andreas Zaugg, wie er mit seiner Firma «Lucky Shrimp» eine qualitativ hochwertige Crevetten-Zucht in Winterthur geschaffen hat. Mittels der sogenannten «Biofloc»-Technologie gelingt eine umweltschonende Nachahmung des natürlichen Ökosystems der Crevetten – diese müssen von lokalen Gastro-Betrieben folglich nicht mehr importiert werden.
Nebst der Präsentation solch spannender Projekte und Geschäftsideen hatten die Teilnehmenden am Innovationstag die Möglichkeit, diverse Infostände zu besuchen und mehr über einzelne Unternehmen, Institutionen und Branchen zu lernen. Zudem fanden insgesamt dreizehn Workshops mit Fachexpert:innen statt. In einzelnen Modulen und bilateralen Sprechstunden wurde aktiv an zukunftsorientierten Ansätzen gearbeitet und getüftelt. Die Kernthemen: Innovation, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Arbeitgeber-Attraktivität.
Der Verband für nachhaltiges Wirtschaften «öbu» nahm in seinem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmenden die Kreislaufwirtschaft unter die Lupe – samt ihren Chancen und Herausforderungen. Wie schaffen es Unternehmen in Zukunft, entlang ihrer Wertschöpfungs- und Lieferketten profitabel zu sein, ohne ihre Nachhaltigkeitsziele zu vernachlässigen? In der Gruppe entwickelten Vertreter:innen unterschiedlicher Branchen spannende Lösungen.
Im Modul «Produktinnovation: Dem Ideenmangel kreativ begegnen» stellten Julien Silva und Stefan Bebié vom Zürcher IT-Unternehmen Ergon ein kreatives Vorgehen vor, um im Team Ideen aller Art zu sammeln: die 6-3-5 Methode. Sechs Teilnehmende notieren sich dabei je drei Ideen, wofür sie fünf Minuten Zeit haben. Dieser Vorgang wird dann fünf Mal wiederholt. Heisst: Innert 30 Minuten können so bis zu 108 Ideen entstehen!
Ideen sammeln war auch im Modul «Arbeitgeber-Attraktivität in Zeiten des Fachkräftemangels» angesagt. Markus Renevey, Coach des Kompetenzzentrums Swiss Resilience Hub, wollte von den Anwesenden wissen, wie ein Arbeitgeber überzeugen kann. Eine wichtige Erkenntnis aus knapp 60 Minuten Diskutieren und Brainstormen: An die Bedürfnisse des einzelnen Angestellten angepasste Lösungen sind wichtiger denn je. Und: Der Arbeitsplatz muss nicht zwingend ein zweites Zuhause werden – obschon Unternehmen wie etwa Google mittels toller Benefits genau dies beabsichtigen.
Weitere Module befassten sich unter anderem damit, wie sich KMU besser gegen Cyber-Attacken schützen oder mehr für den Umweltschutz leisten können. Zum Abschluss des Innovationstags bot sich allen Teilnehmenden noch die Möglichkeit, sich am Netzwerk-Apéro besser kennenzulernen.
Den KMU Innovationstag mitgestaltet haben folgende Organisationen und Verbände: Arbeitgeber Zürich VH, B Lab Switzerland, DIZH, Empa/NEST, Ergon Informatik AG, ERNI Schweiz AG, Euresearch, Fachstelle Betrieblicher Gesundheitsschutz, Forum BGM Zürich, Industrie 2025, Impact Hub Zürich, Innosuisse, Institut für geistiges Eigentum, Kantonales Zentrum für Cybersicherheit, KMU und Gewerbeverband Zürich KGV, Netzwerk Standortförderung Kanton Zürich, ÖBU, SATW, Swiss Resilience Hub, Topsoft, ZHAW, ZHdK und Zühlke Schweiz.













































































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Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge verleiht «Phoenix Award 2025» an die A. Baggenstos & Co. AG, Wallisellen, und die Heberlein Technology AG, Wattwil.
Die Unternehmensnachfolge einer Firma über 100 und mehr Jahre erfolgreich zu regeln ist per se aussergewöhnlich. Umso mehr vor dem Hintergrund, dass dies nur rund zwei Prozent der vor 100 Jahren gegründeten Schweizer Betriebe gelingt. Solche herausragenden unternehmerischen Leistungen ehrt der Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU mit dem «Phoenix Award für langfristiges Schweizer Unternehmertum». Am 9. Dezember 2025, erhielten gleich zwei Schweizer KMU diesen Nachfolgepreis: Die A. Baggenstos & Co. AG in Wallisellen in der Kategorie «KMU 100 Jahre» sowie die Heberlein Technology AG in Wattwil in der Kategorie «KMU 100plus Jahre». Mit ihrer jeweils einzigartigen Historie und Nachfolgefähigkeit, die Innovationskraft, Teamleistung und unternehmerisches Handeln in sich vereint, haben beide Unternehmen Phoenix Award Jury und Jury-Beirat überzeugt.
Der «Phoenix Award für langfristiges Schweizer Unternehmertum» wird seit 2020 jährlich vergeben. Ausgezeichnet werden Schweizer KMU, die ihre Nachfolgeregelung seit mindestens einem Jahrhundert meistern, sich teils neu erfinden und manche wie ein «Phoenix aus der Asche» neu erheben mussten. Bisher standen als potenzielle Preisträger Schweizer KMU, die im jeweiligen Jahr genau 100 Jahre alt werden oder 100 Jahre im Schweizer Handelsregister eingetragen sind, im Fokus. Seit diesem Jahr werden Unternehmen, die ein «rundes» Jubiläum zwischen 100 und 200 Jahren begehen einbezogen, um die Inspiration aussergewöhnlicher Unternehmens- und Nachfolgehistorien noch breiter aktiv weiterzutragen. Eine Fach-Jury und ein Jury-Beirat mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Unternehmertum und Medien ermitteln aus diesen Unternehmen in einem mehrstufigen Verfahren die Preisträger.
Vom Schreibmaschinenservice zum führenden Anbieter für Cloud- und Managed-IT-Services
Die Phoenix Award-Urkunde in der Kategorie «KMU 100 Jahre» für die A. Baggenstos & Co. AG nahmen Thomas Baggenstos, Verwaltungsratspräsident, und Renato Petrillo, CEO, stellvertretend für das gesamte Team entgegen. Überreicht wurde sie von Hans Jürg Domenig, Präsident des CHDU, und Laudator Andreas Camenzind, Mitglied der Phoenix Award-Jury sowie Investment Director bei der Renaissance Anlagestiftung. In seiner Laudatio verweist er auf das Freiheitsstreben als Quelle visionärer und innovativer Kraft – die Wegbereiter, die Baggenstos von der Reparaturwerkstatt für Schreibmaschinen zu einem der führenden IT-Dienstleister für Schweizer KMU gemacht haben. Diese wurden durch Thomas Baggenstos fest im Unternehmen und seiner Kultur verankert und sind seitdem wesentlicher Erfolgsfaktor.
«Baggenstos war seiner Zeit stets voraus und dennoch auf nachhaltigen Werten aufgebaut. (...) Die A. Baggenstos & Co. AG zeigt seit 100 Jahren, dass langfristiges Unternehmertum nicht altmodisch, sondern aktueller denn je ist. Ich gratuliere herzlich zur hochverdienten Auszeichnung mit dem Phoenix Award 2025», rundet Camenzind seine Laudatio ab.
Ihre persönlichen Glückwünsche überbrachten darüber hinaus Anita Martinecz Fehér, Projektleiterin Entrepreneurship & ICT des Amts für Wirtschaft Kanton Zürich, der Stadtpräsident von Wallisellen, Peter Spörri, und Simone Haberli, Ressortleiterin KMU Politik beim SECO.
«Wir sind begeistert und fühlen uns sehr geehrt durch diese Auszeichnung, die wir als Anerkennung für das gesamte Team verstehen. Vor allem anderen sind es die Menschen, die uns, die A. Baggenstos & Co. AG, ausmachen. In diesem Sinne ist der ‘Phoenix Award’ eine wunderbare Motivation für nächste gemeinsame Taten», so der Dank von Thomas Baggenstos.
Eine «Technologie-Perle» der Textilindustrie und ihr Weg zurück in die Schweiz
Mit ihrer bewegten 190-jährigen Unternehmens- und Nachfolgegeschichte, die Aufstieg, Untergang und Neuanfang durchlebt, überzeugte die Heberlein Technology AG Jury und Jury-Beirat des Phoenix Award. Im Kern seiner Laudatio fasst Thomas Berner, Mitglied des Phoenix Award Jury-Beirats und Chefredaktor des KMU-Fachmagazins «Organisator», die Entscheidung von Jury und Jury-Beirat mit diesen Worten zusammen: «Wir sehen die Heberlein Technology AG als Musterbeispiel für ein Unternehmen, das sich von einem Familienbetrieb zu einem Weltkonzern entwickelt hat, zwischenzeitlich ‘abgestürzt’ ist und sich neu als solides KMU präsentiert. Durch eine geschickte Nachfolgeregelung ist es gelungen, eine ‘Industrieperle’ auf dem Werkplatz Schweiz zu behalten. Hinzu kommt der unternehmerische ‚Drive‘ von Daniel Lippuner, Martin Zürcher und dem gesamten Management-Team, die ihren durch langjährige Branchen-Expertise erworbenen Berufsstolz auf die Mitarbeitenden übertragen. Hier zeigt sich eindrücklich, was es bedeutet, sich als Unternehmen wie ein ‘Phoenix aus der Asche’ neu erheben zu können. (...).»
Thomas Berner überreichte die Preisträgerurkunde in der Kategorie «KMU 100plus Jahre» gemeinsam mit CHDU-Vizepräsidentin Carla Kaufmann an Daniel Lippuner, Verwaltungsratspräsident, und Martin Zürcher, CEO der Heberlein Technology AG. Als weitere Gratulanten zu dieser Auszeichnung überbrachten Daniel Müller, Leiter der Standortförderung des Kantons St. Gallen, und Alois Gunzenweiler, Gemeindepräsident von Wattwil, ihre Glückwünsche.
«Der Phoenix Award ist die perfekte Abrundung unseres Jubiläumsjahrs und gleichzeitig eine grosse Auszeichnung für unser Team. Sie bestätigt uns darin, Forschung und Entwicklung, die entscheidend für unsere führende Rolle in der internationalen Textilindustrie sind, weiterhin höchste Priorität einzuräumen. Damit wir unsere Geschichte erfolgreich weiterschreiben können», resümiert Daniel Lippuner die Freude über den erhaltenen Nachfolgepreis.

Die Phoenix Award-Urkunde in der Kategorie «KMU 100 Jahre» für die A. Baggenstos & Co. AG nahmen Thomas Baggenstos, Verwaltungsrats-Präsident, und Renato Petrillo, CEO, stellvertretend für das gesamte Team entgegen. vlnr.: Peter Spörri, Stadtpräsident der Stadt Wallisellen, Anita Martinecz Fehér, Projektleiterin Entrepreneurship & ICT Amt für Wirtschaft Kanton Zürich, Simone Haeberli, Ressortleiterin KMU Politik beim SECO, Renato Petrillo, CEO, und Thomas Baggenstos, Verwaltungsratspräsident der A. Baggenstos & Co. AG, Hans Jürg Domenig, Präsident, und Dorit Schmidt-Purrmann, Geschäftsführerin Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU, und Laudator Andreas Camenzind, Jury-Mitglied und Investment Director Renaissance Anlagestiftung. Foto: Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU

Thomas Berner überreichte die Preisträgerurkunde in der Kategorie «KMU 100plus Jahre» gemeinsam mit CHDU-Vizepräsidentin Carla Kaufmann an Daniel Lippuner, Verwaltungsrats-Präsident, und Martin Zürcher, CEO der Heberlein Technology AG. vlnr.:Dorit Schmidt-Purrmann, Geschäftsführerin CHDU, Carla Kaufmann, Vizepräsidentin Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU, Martin Zürcher, CEO und Daniel Lippuner, Verwaltungsratspräsidentder Heberlein Technology AG, Daniel Müller, Leiter Standortförderung Kanton St. Gallen, Laudator Thomas Berner, Mitglied Jury-Beirat und Chefredaktor des KMU-Fachmagazins ORGANISATOR, und Alois Gunzenweiler, Gemeindepräsident Wattwil . Foto: Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge – CHDU
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Das Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich will in Zusammenarbeit mit dem Swiss Data Science Center (SDSC) die Innovationskapazität des Kantons stärken, indem es kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Einführung von künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt. Um den Einsatz von KI-Technologien zu erleichtern und gemeinsame Innovationen in dieser wichtigen Zielgruppe zu fördern, hat das SDSC ein Dreistufenprogramm entwickelt, das Theorie und Praxis miteinander verbindet und aktiv mehrere KMU im gesamten Kanton einbindet.
Die Standortförderung im Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich und das Swiss Data Science Center (SDSC) haben ein Pilotprogramm gestartet, um die Zusammenarbeit und Innovation im Bereich KI bei KMU im Kanton Zürich zu fördern.

Seit diesem Monat läuft ein einjähriges Programm mit dem Ziel, die Einführung von KI-Technologien für KMU zu erleichtern, den Wissensaustausch zu fördern und eine Community aufzubauen.
Mehr: https://www.datascience.ch/innovation/canton-zurich-sme-program
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Das Programm ermöglicht Ihnen, innovative KI-Konzepte unter fachkundiger Anleitung und ohne finanzielles oder betriebliches Risiko zu testen. Die Vorteile im Überblick:
Online-Informationsveranstaltung am 14. August, 14:00-14:45
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So melden Sie sich an
Um Ihr Interesse zu bekunden, füllen Sie bitte unsere Online-Umfrage bis zum 25. August 2025 aus.

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Innovationen entstehen immer mehr in Zusammenarbeit zwischen den Akteuren. Viele Fragestellungen, z.B. in der Gesundheit, können aufgrund ihrer Komplexität nicht von einem Akteur alleine gelöst werden. Für Kollaborationen braucht es starke Innovations-Netzwerke, in welchen die Unternehmen den richtigen Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft finden, Vertrauen aufbauen und gemeinsam Innovationen vorantreiben. Diese Netzwerke formieren sich um Innovationshubs, in denen sich Grossunternehmen, KMU und Startups austauschen und sich die Wirtschaft und Wissenschaft gegenseitig befruchten können.
Alfred Angerer ist Professor für Management im Gesundheitswesen an der ZHAW School of Management and Law. An der ZHAW hat Alfred Angerer zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Instituten das "ZHAW Digital Health Lab" gegründet, um einen interdisziplinären Ansatz im Bereich Digital Health zu fördern.
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Alfred Angerer ist Professor für Management im Gesundheitswesen an der ZHAW School of Management and Law. An der ZHAW hat Alfred Angerer zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Instituten das "ZHAW Digital Health Lab" gegründet, um einen interdisziplinären Ansatz im Bereich Digital Health zu fördern.
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Das House of Lab Science ist ein gemeinschaftliches Unternehmen für die Laborbranche, in dem Innovation und Wirtschaft zu Hause sind.
Wir bieten der Schweizer Labortechnologiebranche einen Innovations-Cluster, in dem Grossunternehmen, KMU, Branchenverbände, Start-ups und die besten Talente unter einem Dach zu finden sind.
Das House of Lab Science ist das perfekte Zuhause für Ihr Unternehmen, Ihr Startup oder Ihr Projekt und bietet Ihnen die besten Bedingungen und Dienstleistungen, damit Sie sich auf Ihr Geschäft oder Ihre Idee konzentrieren und diese ausbauen können:
• erschwingliche und modulare Laborflächen (S-1 und S-2 Standard)
• Büroräume, Besprechungsräume und Räume für die Zusammenarbeit
• Laborverwaltungsdienste
• Facility- und ICT-Dienstleistungen
• Vor-Ort-, Online- und Hybrid-Veranstaltungen, Networking- und Kooperationsmöglichkeiten
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Garstligweg 8
8634 Hombrechtikon
Initiativen
Perspectives – Fachkräfte aus Tunesien für Schweizer KMU
Perspectives bringt qualifizierte junge Talente aus Tunesien für bis zu 18 Monate in Schweizer KMU – ohne Kontingente oder Meldepflichten. Swisscontact unterstützt bei Rekrutierung, Visa und Integration. Ziel: Fachkräftemangel überbrücken, Wissen austauschen.
Hardturmstr. 134
8005 Zürich
Support
QOYO generiert in 10 Minuten deine individuelle Onlinemarketing-Strategie – einfach und kostenlos. Beantworte rund 25 Fragen und QOYO verrät dir gleich danach, welche Marketingkanäle für euch sinnvoll sind. Inklusive Budgetvorschlag und Checkliste. So landet ihr punktgenau bei neuen Kunden. QOYO eignet sich für KMU, Startups, Selbständige und Marketing-Dienstleister.
Bergellerstrasse 31
8049 Zürich
Regulierungsunterstützung
carbon connect AG ist ein Schweizer Spezialist für CO₂-Bilanzierung, Klimastrategien und ESG-Beratung. Das Unternehmen unterstützt insbesondere KMU dabei, ihre Emissionen transparent zu erfassen, Reduktionspotenziale zu identifizieren und konkrete Massnahmen wirtschaftlich umzusetzen. Der Ansatz ist pragmatisch und unternehmerisch geprägt: Statt theoretischer Konzepte liefert carbon connect belastbare Entscheidungsgrundlagen und begleitet Unternehmen von der Analyse bis zur Umsetzung – inklusive Finanzierung und, wo nötig, Kompensation unvermeidbarer Emissionen.
Industriestrasse 4b
8604 Volketswil
Startups
AIGentGate ist die Schweizer Plattform für spezialisierte B2B Sales Agents. Als Innovation Startup der Universität Bern unterstützen wir Schweizer KMU ihren Vertrieb zu skalieren – ohne dabei eigene Sales Teams auf oder auszubauen.
Unsere Agents sind spezialisiert: Hospitality & Gastro, Arztpraxen, Swiss KMU, Startups & Scale-ups, Payment & Merchants sowie Swiss Market entry. Jeder Agent kennt die Entscheidungsstrukturen, spricht die Sprache der Branche und liefert qualifizierte Erstgespräche. Mehrsprachig, revDSG-konform und mit den kulturellen Feinheiten des Schweizer B2B Vertriebs trainiert.
Amtsstrasse 1
8610 Uster
Initiativen
Wir vernetzen KMU. Getreu diesem Motto bietet der Swiss Venture Club seit vielen Jahren Mitgliedern, Partnern und Sponsoren in allen acht Wirtschaftsregionen der Schweiz die Möglichkeit, sich auszutauschen. Der SVC stellt sich in den Dienst kleiner und mittlerer Unternehmen und bietet heute mit über 3’200 Mitgliedern aus allen Branchen und Regionen eines der grössten und wichtigsten Netzwerke für Unternehmerinnen und Unternehmer in der Schweiz. In der Region Zürich führen wir alle zwei Jahre den Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich durch.
Worbstrasse 187
3073 Gümligen
Innovation; Förderung unternehmerischer Exzellenz; Vernetzen und inspirieren von KMU; Auszeichnen der führenden KMU pro Region
Finanzierungsunterstützung
Unabhängige Beratungsstelle
Ahead ist das neue Gründungs- und Innovationszentrum Zürich, welches das Startzentrum, GO! Mikrokredite, gruenden.ch sowie KMU und Innovation vereint. Träger von Ahead sind die Stadt Zürich und der Kanton Zürich sowie die Zürcher Kantonalbank. Als Non-Profit-Organisation mit einem gemeinnützigen Zweck beraten wir Sie unabhängig und vertrauensvoll.
Das Ziel unserer Genossenschaft ist es, Gründer:innen und KMU im Wirtschaftsraum Zürich auf ihrem unternehmerischen Weg zu begleiten, um sie langfristig erfolgreicher zu machen. Damit tragen wir zu einem nachhaltigen und attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort bei. Wir helfen Ihnen bei Problemen entlang des unternehmerischen Lebenszyklus und befähigen Sie, eine Firma zu gründen und diese erfolgreich zu leiten. Ob Sie noch ganz am Anfang Ihrer Reise stehen oder bereits ein etabliertes KMU führen: Wir begleiten Sie professionell und auf Augenhöhe.
Genossenschafter
Nebst den drei Trägern – der Stadt Zürich, dem Kanton Zürich und der Zürcher Kantonalbank – zählen wir rund 20 weitere Organisationen und Unternehmen zu unseren Genossenschaftern. Gemeinsam engagieren sie sich für Jungunternehmen und KMU.
Sihlquai 125
8005 Zürich
Sihlquai 125
8005 Zürich
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