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Winterthur – Der Technologiefonds gewährt der Cyltronic AG eine Darlehensbürgschaft. Damit will das Start-up aus Winterthur seinen Elektrozylinder für industrielle Anlagen vorantreiben. Dieser ermöglicht Energieeinsparungen von über 90 Prozent.
Der Technologiefonds hat eine Darlehensbürgschaft für Cyltronic bewilligt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Überzeugen konnte das im Technopark Winterthur ansässige Start-up mit seinem innovativen Elektrozylinder für industrielle Anlagen. Dieser soll herkömmliche Pneumatikzylinder ersetzen. Dank der Elektrifizierung der sonst mit Druckluft betriebenen Zylinder wird laut Cyltronic eine Energieeinsparung von durchschnittlich 92 Prozent ermöglicht.
„Durch den Technologiefonds können wir den Marktaufbau in ganz Europa beschleunigen und noch mehr Maschinen von Druckluft befreien und effizienter machen”, lässt sich Jeremias Wehrli, CEO und Mitgründer von Cyltronic, in der Mitteilung zitieren. Das Ziel des Start-ups sei es, das Produkt weltweit zu vermarkten.
Das Marktpotenzial ist gross: Laut Cyltronic werden in jeder Industriemaschine lineare Bewegungen ausgeführt, die derzeit mit Pneumatikzylindern durchgeführt werden. Als Einsatzbereiche für seine Technologie hebt das Start-up in der Mitteilung etwa Roboter in der Automobilindustrie und Maschinen für die Verpackung von Nahrungsmitteln hervor.
Der Technologiefonds ist ein klimapolitisches Instrument des Bundes. Er vergibt Darlehensbürgschaften an Schweizer Firmen, die an innovativen nachhaltigen Projekten arbeiten. ce/ssp

Das Cyltronic-Team kannden nächsten Wachstumsschritt ins Auge fassen. Bild: zVg/Cyltronic
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Winterthur – Die beiden Winterthurer Unternehmen Kistler und Cyltronic haben eine kompakte Servopresse mit Servoverstärker, Motor und Sensoren entwickelt. Die elektromechanischen Fügemodule der neuen Serie vereinen alle für einen sicheren Fügeprozess notwendigen Komponenten in einem Gehäuse.
(CONNECT) Kistler macht laut einer Mitteilung das elektromechanische Fügen deutlich bequemer. Im neuen Integrated Joining System mit Kraft-Weg-Messung vereint der weltweit tätige Spezialist für Messtechnik und Sensoren mit Sitz in Winterthur erstmals alle Komponenten einer Servopresse in einem einzigen Gehäuse. Lediglich die Prozessüberwachung und -steuerung maXYmos NC von Kistler ist zusätzlich anzuschliessen. So entsteht eine durchgängige Messkette – von der Prozesssteuerung, über die Überwachung bis zur Auswertung
Realisiert hat Kistler dieses in einem Gehäuse zusammengefasste kompakte Fügesystem in Zusammenarbeit mit dem 2020 gegründeten und im Technopark Winterthur ansässigen Unternehmen Cyltronic. „Die Kolleginnen und Kollegen von Cyltronic haben viel wertvolle Erfahrung in der Integration von Komponenten bei Elektrozylindern“, wird Bastian Telgen zitiert, der bei Kistler die Entwicklung des Integrated Joining Systems verantwortete. „Dieses Wissen war essenziell, um unser neues System so schnell und erfolgreich umsetzen zu können.
Das kompakte Fügesystem ist für Maschinen- und Anlagebauer gedacht, die eine prozessgesicherte (teil-)automatisierte Montagestation für das Fügen von Bauteilen mit einer Servopresse planen. Es eignet sich als energiesparende Alternative zu pneumatischen Systemen. Das Integrated Joining System verfügt über bis zu 2,5 Kilonewton Fügekraft, 200 Millimeter Hub und 250 Millimeter Verfahrgeschwindigkeit. Die mechanische Schnittstelle ist entsprechend der ISO-Norm 15552 ausgelegt.
Dadurch eignet sich die Servopresse unter anderem besonders für Anwendungen in der Elektronik- und Automobilfertigung, in denen bisher aus Platzmangel oder Kostengründen vorrangig pneumatische Systeme genutzt wurden. „Wir freuen uns darauf, viele Projekte mit unseren Kunden umzusetzen“, so Telgen, „und weitere Lösungen und Funktionen entlang der Marktbedürfnisse mit entsprechendem Feedback der Nutzer zu entwickeln.“ ce/mm

Kistler und Cyltronic haben eine kompakte Servopresse mit Servoverstärker, Motor und Sensoren entwickelt. Bild: Kistler Holding AG
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