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Zürich, 14.11.2024. Das Zürcher Jungunternehmen Recoal hat eine Technologie entwickelt, die (Abfall)Biomasse in Karbonisat umwandelt, das Kohlenstoff speichert und in der Schweiz «unter Tage» gespeichert werden kann. Das Ziel: eine sichere und effiziente Lösung für die Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre und ein weiterer Schritt zu Netto-Null. Gegründet im 2023 will Recoal mit Unterstützung des Migros-Pionierfonds die Technologie zur Marktreife bringen und danach weltweit einsetzen.
Von 41,6 Millionen Tonnen Treibhausgase auf Netto-Null, und das bis 2050: Das Klimaziel der Schweiz kann neben Emissionsreduktionen nur mit zusätzlichen Technologien erreicht werden, die CO2 aus der Atmosphäre ziehen und speichern. Recoal entwickelt mit Unterstützung des Migros-Pionierfonds eine Technologie, die (Abfall)Biomasse in Karbonisat umwandelt, ein kohleänliches Produkt, das Kohlenstoff dauerhaft speichert. Gelagert werden kann dieses Karbonisat dann «unter Tage», in unterirdischen Speicherstätten. Pirmin Aregger, Co-Founder von Recoal, fasst zusammen: «Recoal hat sich zum Ziel gesetzt, eine einfache, sichere und effiziente Lösung für die Entfernung von CO2 anzubieten und die Schweiz damit auf dem Weg zu Netto-Null zu unterstützen.»
Mit Unterstützung des Migros-Pionierfonds zu Netto-Null Finanziell kann das Jungunternehmen auf den Migros-Pionierfonds zählen.
Der Förderfonds hat sich zur Unterstützung von Recoal entschieden, weil «ohne Investitionen in Carbon Dioxide Removal – der dauerhaften Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre – wird die Schweiz ihre Klimaziele nicht erreichen. Recoals Lösung ist vielversprechend, vor allem auch, weil das CO2 im Inland und transparent überprüfbar in Form von Karbonisat permanent eingelagert werden kann.» So Pablo Villars, Projektleiter beim Migros-Pionierfonds.
Team und erste Erfolge
Nach erfolgreichen Machbarkeitsstudien mit Partnern wie der ETH Zürich oder der TU Delft gründeten Pirmin Aregger, Joachim Hanssler und Giovanni Alberti 2023 die Recoal AG. Aktuell arbeitet das Team intensiv an der Planung einer Pilotanlage in der Schweiz. Bereits kurz nach der Gründung erhielt Recoal renommierte Anerkennung: Sowohl bei der IMD Start-up Competition als auch in internationalen Carbon-RemovalProgrammen wie remove und der ceezer Carbon Coalition wurde das Potenzial von Recoal bestätigt.
Attraktiver Markt und grosses Potenzial für die Schweiz
Die Notwendigkeit von Technologien zur CO2-Entfernung wird u.a. vom Intergovernmental Panel on Climate Change hervorgehoben. Daraus könnte sich für die Schweiz auch ein enormes wirtschaftliches Potenzial eröffnen: Prognosen der Boston Consulting Group sehen bis 2030 ein Milliarden-Wachstum – vergleichbar mit der heutigen Öl- und Gasindustrie. Die Schweiz ist gut aufgestellt: Rund 9 % der weltweiten Jobs in diesem Wachstumssektor sind hier angesiedelt.
Über Recoal
Das Zürcher Jungunternehmen hat eine Technologie entwickelt, die CO2-Emissionen effizient entfernt und dauerhaft geologisch speichert.
Weitere Informationen: www.recoal.net
Über den Migros-Pionierfonds
Der Migros-Pionierfonds unterstützt nachhaltige Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen, um den systemischen Wandel in Richtung einer zukunftsfähigen Gesellschaft anzustossen. Der wirkungsorientierte Förderansatz verbindet finanzielle Unterstützung mit einem aktiven Förder- und Risikomanagement. Der Fonds ist RECOAL AG, Hardturmstrasse 161, 8005 Zürich Teil des gesellschaftlichen Engagements der Migros-Gruppe und verfügt über jährlich rund 15 Millionen Franken. Getragen wird er von Unternehmen der Migros-Gruppe wie Denner, Migros Bank, Migrol, migrolino und Ex Libris.
Weitere Informationen: www.migros-pionierfonds.ch
Für Rückfragen
Pirmin Aregger, Recoal, Co-Founder, 079 353 93 12, pirmin.aregger@recoal.net
Martina Bühler, Recoal, Kommunikation, 079 239 84 15, martina.buehler@recoal.net
Pablo Villars, Migros-Pionierfonds, Projektleiter, 058 570 18 67, pablo.villars@mgb.ch

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Zürich – Die Stadt Zürich hat weitere sieben Start-ups in ihr KlimUp-Programm aufgenommen. Sie befinden sich in der Gründungsphase. Ihre Geschäftsideen hinsichtlich Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft werden sechs Monate lang mit finanziellen und anderen Leistungen gefördert.
(CONNECT) Die aktuelle vierte Ausgabe des KlimUp-Programms ist mit einer neuen Gruppe von sieben Start-ups gestartet, die sich in der sogenannten Pre-Seed-Phase befinden. Diese Initiative der Stadt Zürich fördert ihre Klimatechnologien oder Ideen zur Kreislaufwirtschaft mit nicht verwässernden Finanzhilfen von bis zu 250'000 Franken. KlimUp wird vom Zürcher Start-up-Förderer BlueLion durchgeführt und durch seine Inkubator-Leistungen unterstützt.
Emissium aus Sitten stellt vor allem Rechenzentren und anderen energieintensiven Unternehmen standortspezifische Echtzeitdaten für die detaillierte Verfolgung ihrer Stromemissionen zur Verfügung. Dessen System kombiniert öffentliche und private Daten und erstellt hochwertige Modelle.
Die KoraLabs GmbH aus Zürich entwickelt Werkzeuge für das Agrarmanagement. Diese nutzen Künstliche Intelligenz, um landwirtschaftlichen Unternehmen nachhaltige Entscheidungen zu erleichtern.
Kuafu, eine Ausgliederung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit Sitz in Dübendorf ZH, ist eine Plattform für Betreiber von Stromnetzen, die mithilfe Künstlicher Intelligenz eine intelligente Netzsteuerung ermöglicht. Sie schliesst die Kommunikationslücke zwischen den wichtigsten Akteuren und ermöglicht eine kosteneffiziente Dekarbonisierung des Netzes.
Die Neology Hydrogen AG aus Lutry VD produziert sauberen Wasserstoff. Dafür verwendet sie Ammoniak als kostengünstigen und emissionsfreien Trägerstoff.
Die nuorail GmbH aus Zürich baut intelligente Fahrassistenzsysteme für Züge. Diese ermöglichen in Millisekunden komplexe Energieoptimierungen.
Die recoal AG aus Zürich nutzt Abfallbiomasse für die Abscheidung von CO2 aus der Atmosphäre. Für dessen dauerhafte unterirdische Speicherung hat das Unternehmen eine effiziente und skalierbare Technologie entwickelt.
Die Straintest GmbH ermöglicht die präzise Überwachung von Infrastrukturbauten mit handelsüblichen Kameras in Smartphones und Drohnen. Das Zürcher Start-up ist aus dem ETH Student Project House hervorgegangen. ce/mm

Die vierte Ausgabe des KlimUp-Programms der Stadt Zürich unterstützt sieben Pre-Seed-Start-ups für Klima- und Kreislaufwirtschaftsprojekte. Symbolbild: Singkham/Pexels
Startups
Die recoal AG (im Folgenden „Recoal“) ist ein in Zürich ansässiges Unternehmen, das eine skalierbare und nachhaltige Lösung für die Entfernung und Speicherung von Kohlendioxid entwickelt. Recoal nutzt die hydrothermale Karbonisierung (HTC), ein fortschrittliches thermisches Verfahren, bei dem feuchte organische Abfallströme in ein stabiles, kohlenstoffreiches Material namens Hydrochar umgewandelt werden. Dieser Hydrochar wird dann dauerhaft in unterirdischen geologischen Formationen gespeichert, wodurch der Kohlenstoff für Jahrtausende effektiv gebunden wird.
Die Mission des Unternehmens steht im Einklang mit den globalen Klimazielen, indem es eine dauerhafte und überprüfbare Lösung zur Kohlenstoffentfernung anbietet. Recoal monetarisiert seine Technologie durch die Generierung hochwertiger Emissionsgutschriften, die an Unternehmen verkauft werden, die ihre Netto-Null- und wissenschaftlich fundierten Emissionsminderungsziele erreichen wollen.
Seit seiner Gründung hat Recoal erfolgreich Versuche im industriellen Maßstab abgeschlossen, sich Finanzmittel und Mentoring von führenden Institutionen gesichert und ein Kernpatent zum Schutz seines proprietären Verfahrens angemeldet. Das Unternehmen hat außerdem strategische Partnerschaften mit akademischen und Forschungseinrichtungen geschlossen, Machbarkeitsstudien durchgeführt und erste kommerzielle Gespräche mit potenziellen Abnehmern aufgenommen.
Recoal nimmt derzeit seine Pilotanlage in Betrieb, die Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen soll. Während der Skalierung arbeitet das Team weiter an der Optimierung der Prozesseffizienz, der Validierung der Produktstabilität und dem Aufbau einer Pipeline von Interessenten, um die zukünftige kommerzielle Einführung zu unterstützen.
Hardturmstrasse 161
8005 Zürich
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