Events
Erlebe live sechs wegweisende Projekte – überraschend, kreativ und voller Innovationsgeist!
Sei mit dabei, wenn sechs Teams und Einzelpersonen ihre verblüffenden Ideen auf die Bühne bringen und gegeneinander antreten. Wer schafft es, Comedians, Jury und Publikum zu überzeugen?
Der Abend wird moderiert von Sara Taubman-Hildebrand und mit Gülsha Adilji, Reena Krishnaraja und Zukkihund sorgen drei Comedians für Chaos, Charme und Comedy-Breaks: Sie mischen die Bühne auf, challengen die Innovator*innen und nehmen nichts und niemanden zu ernst.
Beurteilt werden die Projekte von unserer Jury mit drei Fachexpert*innen:
Dalith Steiger – KI-Expertin
Nathalie Klauser – Digitale-Ethik-Expertin
Raphael Tobler – Entrepreneurship-Profi
Und auch du kannst mitentscheiden: Welches Projekt überzeugt dich und soll die Steam-Challenge 2026 gewinnen?
Hol dir jetzt dein Ticket und erlebe einen Abend, an dem Innovation auf Entertainment trifft – überraschend, inspirierend und einmalig!
Mit dem untenstehenden Link bekommst du vergünstigte Tickets. (Regulär CHF 18 statt 28; Schülerinnen, Schüler und Studierende CHF 8 statt 18)

Events
Planen Sie ein Produkt im Verkehr zu bringen und fragen sich, ob es sich um ein Novel Food handelt? Die korrekte Einstufung von Novel Food ist ein wichtiger Bestandteil der Ihrer Selbstkontrolle: egal ob Novel Food oder traditionelle Novel Food. Um Sie bei diesem Prozess zu unterstützen, laden wir Sie zu einer spezifischen Fachschulung ein.
Ziel der Veranstaltung
Wir zeigen Ihnen praxisnah, wie Sie die Abklärung «Novel oder nicht Novel?» rechtssicher durchführen können, welche neuen digitalen Hilfsmittel Ihnen das BLV zur Verfügung stellt und wie der Start zu einer erfolgreichen Bewilligung aussieht.
Inhalte der Schulung
In kompakten 2 Stunden führen wir Sie durch folgende Schwerpunkte:
Termine und Orte
Die Schulung findet an folgenden Daten an folgenden Orten in den folgenden Sprachen statt:
Dienstag, 3. März 2026
Campus Liebefeld, Schwarzenburgstrasse 155, 3007 Liebefeld – Bern
09:30 – 11:30 Deutsch
13:30 – 15:30 Französisch
Montag, 16. März 2026
Auditorium Banca Stato, Via Henri Guisan 5, 6500 Bellinzona
14:00 – 16:00 Italienisch
Freitag, 20. März 2026
Campus Liebefeld, Schwarzenburgstrasse 155, 3007 Liebefeld – Bern
09:30 – 11:30 Französisch
13:30 – 15:30 Deutsch
Organisatorisches

KI-generiertes Symbolbild
Aktuelles
Schlieren ZH/Princeton – InSphero aus Schlieren hat mit PharmaNest eine Partnerschaft geschlossen. Mit dem nordamerikanischen Unternehmen für digitale Pathologie will InSphero eine übertragbare Messgrösse für die Wirksamkeit antifibrotischer Therapien bereitstellen und damit Tierversuche überflüssig machen.
(CONNECT) InSphero will laut seiner Mitteilung gemeinsam mit dem in Princeton im US-Bundesstaat New Jersey ansässigen Unternehmen PharmaNest die therapeutischen Wirkungen antifibrotischer Therapien beim Menschen vorhersagen. Immerhin, so die auf die Typisierung von Fibrosen spezialisierte Firma, sei Fibrose für 45 Prozent aller Todesfälle verantwortlich.
Die Krankheit werde im Frühstadium jedoch oft übersehen, weil in diesem Bereich die notwendigen Instrumente fehlen, um Veränderungen zu erkennen, die Behandlung zu steuern und neue Therapien zu entwickeln. PharmaNest hat mit FibroNest die erste Bildanalyseplattform entwickelt, die die Architektur der Fibrose entschlüsselt und mikroskopische Strukturen in verwertbare Biomarker für die Arzneimittelentwicklung und in klinische Erkenntnisse umwandelt.
Durch die Verbindung der digitalen Pathologieplattform FibroNest von PharmaNest mit den 3D-Sphäroidmodellen von InSphero wollen beide eine übertragbare Messgrösse für fibröse Veränderungen und damit für antifibrotische Therapien schaffen und bereitstellen. Diese Integration soll die präzise Phänotypisierung des Schweregrads der Fibrose und die Remodellierung bei Leberfibrose im Zusammenhang mit metabolische-Dysfunktion-assoziierter Steatohepatitis (MASH) und anderen fibrotischen 3D-In-vitro-Modellen ermöglichen. InSphero ist auf solche Sphäroide spezialisiert: Diese dreidimensionalen, kugelförmigen Zellaggregate imitieren Gewebe und Mikrotumore in vitro, was sie für das Wirkstoff-Screening und die Krebsforschung prädestiniert.
„Diese Partnerschaftsvereinbarung ist die Verwirklichung unserer bisherigen gemeinsamen Bemühungen um eine notwendige Integration von KI-Anwendungen für Lebersphäroide, die einen Nutzen für Anwenderinnen und Anwender bringt“, wird Dr. Francisco Verdeguer, InSpheros Vizepräsident für Lebererkrankungen, in der Mitteilung zitiert. Dieser strategische Schritt versetzt InSphero den Angaben zufolge in die Lage, Kunden aus Pharmazie, Biotechnologie und Wissenschaft besser zu bedienen, die Tierversuche durch skalierbare, für den Menschen relevante Modelle ersetzen möchten.
InSphero ist eine Ausgliederung der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich.ce/mm

(v.l.n.r) Dr. Jan Lichtenberg (CEO und Co-Founder), Dr. Wolfgang Moritz (Head of External Collaborations, Co-Founder) und Dr. Frauke Greve (Senior Product Manager) wollen in Kooperation mit PharmaNest die therapeutischen Wirkungen antifibrotischer Therapien beim Menschen vorhersagen. Bild: zVg/InSphero AG
Initiativen
Bei Good Chocolate Hub dreht sich alles darum, eine gerechtere und nachhaltigere Schokoladenwelt zu schaffen. Wir engagieren uns in der Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit, in der Interessenvertretung und im Networking, um verantwortungsvollen Genuss und bewussten Konsum zu fördern.
Durch Informationen, Workshops sowie verschiedene Veranstaltungsformate, Kooperationsprojekte und unser Schoggifestival ehrundredlich schärfen wir das Bewusstsein für soziale und ökologische Herausforderungen in der Kakaoproduktion und zeigen handlungsfähige und ethische Lösungen für den privaten Sektor, Regierungen und Verbraucher auf. Wir arbeiten daran, die Bedingungen für die Bauern zu verbessern, Kinderarbeit zu bekämpfen und die Wälder und die biologische Vielfalt in der gesamten Wertschöpfungskette von Kakao und Schokolade zu schützen.
Aktuelle Initiativen: Bildungsworkshops an Schulen, Advocacy-Kampagnen, Knowledge Hub von Good Chocolate Hub und Schoggifestival ehrundredlich 2026
Hermetschloostrasse 70
8048 Zürich
Startups
Zario ist eine kollaborative App für digitales Wohlbefinden, die Menschen hilft, unerwünschte Bildschirmzeit zu reduzieren und durch sinnvolle Aktivitäten zu ersetzen. Es kombiniert Psychologie und Gamification und nutzt tägliche Mikro-Herausforderungen, um den Nutzern zu helfen, ihre Gewohnheiten auf unterhaltsame und einfache Weise zu ändern, während es KI nutzt, um die Reise zu personalisieren.
Albisriederstrasse 243a
8047 Zürich
Digitales Wohlbefinden, Bildschirmzeit, Digital Detox, psychische Gesundheit, Psychologie, Gamification
Hochschulen
The LOOP Zurich ist ein medizinisches Zentrum für translationale Forschung und Präzisionsmedizin. Es fokussiert auf neue Ansätze, bessere Diagnostik und neuartige Therapien zum Wohle von Patienten und Gesellschaft. Das Ziel ist die effiziente Übertragung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die medizinische Anwendung für eine personalisierte Gesundheitsversorgung.
Die sechs Gründunginstitutionen von The LOOP Zurich sind die Universität Zürich (UZH), die ETH Zürich (ETH) und die universitären Spitäler: Universitätsspital Zürich (USZ), Universitäts-Kinderspital Zürich (KiSpi), Universitätsklinik Balgrist und Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK).
Moussonstrasse 15
8044 Zürich
Klinische Forschung; Biomedizininformatik; Präzisionsonkologie; Präzisions-Neurorehabilitation; COVID-19 Forschung
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Dr. Panagiotis Martakis (irmos technologies), Raphael von Thiessen (Kanton Zürich) und Stephan Zürcher (Schweizerische Südostbahn) zeigen, wie irmos technologies KI-basierte Sensorik nutzt, um Zugschwingungen auszuwerten und Brücken präziser zu überwachen. In der Innovation Sandbox für KI untersuchen sie rechtliche Aspekte bezüglich der Daten und können die Erkenntnisse dann mit weiteren Behörden teilen.
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Wir haben Gábor Márk Somfai, den Leiter der Forschung der Augenklinik des Stadtspitals Triemli, gefragt, was Innovation für ihn bedeutet.
Das Stadtspital Triemli leistet mit Oculomics und KI Pionierarbeit für die Zukunft der Diagnostik - unterstützt durch den Kanton Zürich. Gemeinsam mit Rui Santos, Projektleiter Forschung, und Raphael von Thiessen, Programmmanager der Innovation-Sandbox für KI beim Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich, untersucht das Team ethische und rechtliche Herausforderungen.
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Das Stadtspital Zürich leistet mit Oculomics und KI Pionierarbeit für die Zukunft der Diagnostik - unterstützt durch den Kanton Zürich. Dr. Gábor Márk Somfai, Leiter der Forschung der Augenklinik, und Dr. Rui Santos, Projektleiter Forschung, erklären, wie KI hilft, Augen-, Gehirn- und Systemerkrankungen zu erkennen.
Gemeinsam mit Raphael von Thiessen, Programmleiter der Innovation Sandbox für KI beim Amt für Wirtschaft, untersucht das Team ethische und rechtliche Herausforderungen.
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Mehr InformationenStudien
Der zunehmende Verkehr und der alternde Bestand erhöhen den Aufwand für die Überwachung und Wartung von Brücken. In der Innovation-Sandbox für KI testeten die Schweizerische Südostbahn AG und irmos technologies, ob eine datenbasierte Überwachung bessere Entscheidungsgrundlagen schaffen kann.
An der Eisenbahnbrücke Reidholz in Wädenswil (ZH) erfassten Sensoren den Zugverkehr und lieferten ein präziseres Bild der Belastungen und des strukturellen Zustands. Auf dieser Basis entstanden Szenarien zur Restlebensdauer, die Unterhalts- und Investitionsentscheide unterstützten. Parallel klärte das Sandbox-Team rechtliche Fragen zu Haftung, Datenschutz und Betrieb. Das Pilotprojekt zeigt, wie datenbasierte Ansätze die Infrastrukturwartung im Metropolitanraum Zürich sicherer, effizienter und nachhaltiger gestalten können.
Studien
Die diabetische Retinopathie ist eine der häufigsten Augenerkrankungen und stellt aufgrund zunehmender Patientenzahlen, wegen des Personalmangels und steigender Gesundheitskosten eine wachsende Herausforderung dar. Durch die Automatisierung routinemässiger Screeningprozesse mit künstlicher Intelligenz (KI) kann die Arbeitsbelastung von medizinischen Fachpersonen reduziert und die Effizienz gesteigert werden, ohne die Qualität der Versorgung zu beeinträchtigen.
Das Projekt «Digitale Augenklinik» des Stadtspitals Zürich und der Spross Stiftung zur Förderung der Augenheilkunde war Teil der Innovation-Sandbox für KI des Kantons Zürich. Untersucht wurden dabei die medizinischen, technologischen, regulatorischen und ethischen Voraussetzungen für die Integration der KI-Diagnostik in klinische Arbeitsabläufe.
Das Projekt evaluierte bestehende Diagnostikanbieter und -plattformen innerhalb der aktuellen rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen der Stadt Zürich. Da kein kommerzieller Anbieter die wichtigsten Kriterien der Klinik erfüllte, entwickelte und validierte das Team eigene KI-Modelle auf der Basis von Open-Source-Forschungsframeworks. Neben der technologischen Validierung wurden kritische Fragestellungen in den Bereichen Regulierung, Datenschutz und Medizinethik untersucht.
Die Ergebnisse liefern praktische Erkenntnisse und Best Practices für Spitäler und Gesundheitsdienstleister, die eine KI-gestützte Diagnostik in Betracht ziehen. Sie betonen die Notwendigkeit strukturierter Auswahl- und Implementierungsprozesse, offener und interoperabler Architekturen, einer frühzeitigen Einbindung der Klinik und einer sorgfältigen Abwägung, ob Open-Source-Modelle verwendet oder externe Anbieter eingebunden werden sollen. Die Ergebnisse bieten über die Augenheilkunde hinaus übertragbare Erkenntnisse für den sicheren und effektiven Einsatz von KI in anderen Bereichen der klinischen Praxis.
Events
Nach einer Einführung in die grundlegende Funktionsweise und die Möglichkeiten von KI-Systemen wird besprochen, wie die Immobilienbranche aktuell KI einsetzt und welche KI-Anwendungen Wüest Partner vorantreibt. Dabei wird auf die Entwicklung, die Vermarktung und den Betrieb von Immobilien eingegangen. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, aber auch Limitationen und Fallstricke. Ein Praxisbericht des Kantons Zürich reflektiert die Erfahrungen mit einem KI-Prototyp zur Prüfung von Baueingaben.
Dieser Fachkurs ist eine Kollaboration der Wüest Partner Academy und Datahouse Academy.
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich trotzt der schwierigen Export-Situation besser als die Gesamtschweiz. Das zeigt das neue Konjunkturboard Zürich, das von nun an halbjährlich kantonale Wirtschaftsindikatoren aufbereitet. Hierfür kooperieren das Amt für Wirtschaft, die Zürcher Kantonalbank und die Zürcher Handelskammer.
(CONNECT) Das neue Konjunkturboard Zürich positioniert sich als neues Instrument, um die wirtschaftliche Lage im Kanton Zürich fundiert und aktuell einschätzen zu können. Am 4. Februar wurde laut einer Mitteilung die erste Konjunkturanalyse vorgestellt, die von nun an halbjährlich aktualisiert werden soll. Sie bezieht sich unter anderem auf die regelmässigen Konjunkturumfragen der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Dabei bündelt sie auch noch weitere Konjunkturindikatoren, deren Daten sonst nur schwer zugänglich und kaum aufbereitet sind. Hinter dem Konjunkturboard stehen das kantonale Amt für Wirtschaft, die Zürcher Kantonalbank (ZKB) und die Zürcher Handelskammer (ZHK).
Die Konjunkturanalyse für das erste Quartal 2026 zeichnet ein robustes Bild. Im gesamtschweizerischen Vergleich zeigt sich der Kanton Zürich in Bezug auf wichtige Indikatoren leicht, aber konsequent positiver als die Gesamtschweiz. So war die Zürcher Wirtschaft auch weniger von den Turbulenzen rund um die US-Zölle betroffen. Als Grund wird ihre breit gefächerte Branchen- und Exportstruktur aufgeführt. Ein Einbruch der Exporte in die USA konnte durch andere Exportdestinationen weitgehend ausgeglichen werden.
Die Geschäftslage zeigt laut der Analysen eine Aufwärtsbewegung. Insbesondere die Baubranche und Finanzdienstleistungen beweisen Stabilität, während die Lage in der Industrie als angespannt beschrieben wird. Mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit ist in den vergangenen zwölf Monaten auch in manchen Bereichen der Fachkräftemangel leicht zurückgegangen. Die Fachleute rechnen damit, dass sich die Konjunktur sowie die Lage auf dem Arbeitsmarkt 2026 stabilisieren wird. Für 2026 wird von einem moderaten Wachstum des Bruttoinlandprodukts von real 1 bis 1,5 Prozent im Kanton ausgegangen.
„Das Konjunkturboard ist ein neues und wertvolles Instrument für den Standort Zürich, mit dem wir einen noch aktuelleren Überblick über konjunkturelle Entwicklungen erhalten“, wird Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh zitiert. Für Unternehmen des Kantons bietet es gemäss ZHK-Direktor Raphaël Tschanz verständliche und kompakte Orientierung: „Das Konjunkturboard übersetzt zentrale Indikatoren in klare Botschaften und stärkt so die Planbarkeit. Damit lassen sich Trends und Handlungsoptionen frühzeitig erkennen“, so Tschanz.
Von der ZKB wird zudem der Netzwerk-Gedanke hervorgehoben, denn das Konjunkturboard Zürich bringe wichtige Akteure im Kanton Zürich zusammen. „Das Konjunkturboard schafft damit Transparenz und erleichtert den Dialog zwischen Realwirtschaft und Finanzwelt“, ist von ZKB-Chefökonom Martin Weder zu lesen. ce/yvh
Aktuelles
Wie entsteht Spitzenleistung in der Immobilien und Baubranche bei Menschen, bei Produkten, in Organisationen und in einer ganzen Region wie der Flughafenregion Zürich? Diese Leitfrage stand im Zentrum des ImmoLunch vom 29. Januar 2026 der FRZ Flughafenregion Zürich. Die Veranstaltung bildete den inhaltlichen Auftakt zum ImmoSummit 2026, der am 10. Juni 2026 in The Hall stattfindet.
Die Immobilien und Baubranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Steigende Anforderungen an Qualität, Nachhaltigkeit, Innovation und Effizienz führen dazu, dass reine Grösse, Erfahrung oder Marktmacht nicht mehr ausreichen. Zukunftsfähige Immobilienprojekte entstehen dort, wo Talente gezielt entwickelt, interdisziplinär gebündelt und in konkrete Wertschöpfung übersetzt werden.
Der ImmoLunch brachte 103 Teilnehmende aus der Immobilien, Bau und baunahen Branche zusammen und rückte damit einen zentralen Erfolgsfaktor der Branche in den Fokus. Nicht das einzelne Projekt entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit, sondern die Fähigkeit von Organisationen, Menschen und Ideen langfristig zu Spitzenleistung zu führen.
Die Flughafenregion Zürich bietet dafür hervorragende Voraussetzungen. Innovative Startups, leistungsfähige Bau und Immobilienunternehmen sowie qualifizierte Fachkräfte treffen hier aufeinander. Entscheidend ist jedoch nicht das vorhandene Potenzial allein, sondern wie dieses im Zusammenspiel von Projektentwicklung, Bauausführung, Betrieb und Organisation wirksam gemacht wird. Genau diese Entwicklung vom Talent zur nachhaltigen Leistung bildete den inhaltlichen Kern des Anlasses.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie Talente in Immobilienunternehmen, in Produkten und Prozessen sowie auf individueller Ebene erkannt, gefördert und gezielt weiterentwickelt werden können. Nach einem kurzen Pitch von Rematter diskutierten Jan Schibli von der Schibli Gruppe, André Burri von SwissSkills und Götz Hilber von Rematter AG diese Themen im moderierten Panel unter der Leitung von Monika Schärer von 1st Unit GmbH.
Jan Schibli, Inhaber Schibli Gruppe, betonte, dass nachhaltige Entwicklung dort entsteht, wo Menschen Freude an der Arbeit und am Leben haben. Diese Freude sei eng mit langfristigem wirtschaftlichem Erfolg verbunden. Er hob hervor, dass Unternehmenswerte und persönliche Werte der Talente deckungsgleich sein müssen, damit Entwicklung möglich wird. Eine zentrale Rolle komme dabei Mentorinnen und Mentoren zu, die Werte authentisch vorleben. Zudem stellte Jan Schibli klar, dass weniger ein Fachkräftemangel bestehe, sondern vielmehr ein Mangel an Unternehmen, die Talente und Fachkräfte richtig ausbilden und begeistern können.
André Burri, Geschäftsführer SwissSkills, stellte die intrinsische Motivation als Schlüsselfaktor der Talentförderung in den Vordergrund. Er erklärte, dass Unternehmen ihre eigenen Werte kennen müssen, Vertrauen schenken sollten und Talente bewusst in ungewohnte Situationen führen können. Viele sehr leistungsfähige Talente seien oft zu bescheiden und trauten sich den nächsten Schritt nicht zu. Besonders wichtig seien für Talente ein starkes Team sowie echte Wertschätzung des eigenen Einsatzes.
Götz Hilber, Mitgründer und CEO Rematter AG, zeigte auf, dass Potenzial häufig unentdeckt bleibt, obwohl es in der Idee, im Material und im Menschen vorhanden ist. Erst das Zusammenspiel dieser Ebenen ermögliche echte Entfaltung. Sinn und Purpose seien dabei leitend und könnten die intrinsische Motivation von Talenten nachhaltig auslösen.
Der ImmoLunch war bewusst als inhaltliche Vorstufe zum ImmoSummit 2026 konzipiert. Er bot Raum für Reflexion, neue Blickwinkel und den Austausch zur eigenen Rolle in der Talententwicklung, bevor diese Themen am ImmoSummit am 10. Juni 2026 in The Hall weiter vertieft und gemeinsam weitergedacht werden.
Events
Die 16. Bildungskonferenz widmet sich dem Thema «Demokratie lernen – aber wie?». Im Fokus steht, wie demokratische Kompetenzen unter heutigen gesellschaftlichen und technologischen Bedingungen gestärkt und nachhaltig vermittelt werden können.
Die Teilnehmenden erwarten wissenschaftlich fundierte Beiträge und praxisnahe Impulse aus Bildung, Politik, Medien und Wirtschaft. Acht Keynotes bieten vielfältige Perspektiven – von der politischen Sozialisation junger Menschen über Medien- und Informationskompetenz bis zur Schule als Ort demokratischer Debatte. Auch wirtschaftliche Argumente, innovative Lehrmethoden wie Gamification und Edutainment sowie neue Wege der politischen Bildung werden beleuchtet.
Open Calls
Preis für innovative Projekte zugunsten Menschen mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung und Taubblindheit
Am 15. September 2026 verleiht der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen SZBLIND zum zehnten Mal den Preis «Canne blanche». Die Auszeichnung wird als Preis des Schweizerischen Sehbehindertenwesens vom SZBLIND als Dachorganisation vergeben. Ziel ist es, innovative, solidarische und zukunftsgerichtete Projekte zu würdigen, die Menschen mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung und Taubblindheit in der Schweiz unterstützen. Die Preisverleihung sensibilisiert, die Anliegen und Probleme von betroffenen Menschen in der Schweiz ernst zu nehmen und würdigt Innovationen, die Beeinträchtigungen im Alltag beseitigen.
Einreichung von Projekten
Der SZBLIND lädt dazu ein, Projekte bis 13. März 2026 einzureichen.
Kennen Sie ein Projekt, das die Inklusion von Menschen mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung und Taubblindheit fördert? Engagieren Sie sich selbst besonders für die Anliegen betroffener Menschen? Dann reichen Sie oder Ihre Organisation ein Projekt für den Preis «Canne blanche» ein. Der SZBLIND nimmt ab sofort Projekteingaben von Organisationen, Institutionen wie auch Privatpersonen entgegen.
Projekte aus folgenden Bereichen werden berücksichtigt:
Das Reglement zum Preis «Canne blanche» finden Sie hier.
Auswahlverfahren
Eine nationale Fachjury wird aus den eingereichten Nominationen drei Finalisten auswählen. Aus diesen drei Projekten kürt dann eine Publikumsjury den Sieger. Die Preisverleihung findet am Nachmittag des 15. September 2026 statt.
Wir freuen uns auf zahlreiche Projekteingaben.
Aktuelles
Zürich – Die Universität Zürich (UZH) hat besondere Forschungsleistungen gefeiert. Bei einer Gala sind zahlreiche Auszeichnungen vergeben worden.
(CONNECT) Die Universität Zürich hat eine Galafeier veranstaltet, bei der besondere Leistungen für Forschung und Innovation hervorgehoben wurden. Geehrt wurden gemäss einer Mitteilung Preisträgerinnen und Preisträger der FAN Awards, der UZH 3R Awards sowie Absolvierende des UZH Entrepreneur Fellowship Programms.
„In der schnelllebigen Welt der Forschung hetzen wir oft von einem Meilenstein zum nächsten und vergessen dabei, das Erreichte angemessen zu würdigen“, wird Elisabeth Stark, Prorektorin Forschung, zitiert. In ihrer Rede hob sie „die Rückkehr in kompetitive Forschungsförderungen“ des Europäischen Forschungsrates hervor.
Ein vierköpfiges Forschendenteam aus den Bereichen Spiritual Care, Informatik, Computerlinguistik und Erziehungswissenschaft erhielt den UZH Postdoc Team Award. Die Arbeit sei von besonderer gesellschaftlicher Relevanz und gebe Antworten zu religiösen und spirituellen Fragen auf der Basis von Tausenden von UN-Dokumenten. Der UZH Postdoc Team Award wurde laut Angaben der Hochschule 2022 initiiert und zeichnet interdisziplinäre Postdoc-Teams für eine herausragende und eigenständige wissenschaftliche Leistung aus.
Zoe Marti von der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, Stephanie Santschi von der Philosophischen Fakultät und Stefano Statunato von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät erhielten den mit 5000 Franken dotierten FAN Award. Damit fördert der Fonds zur Förderung des akademischen Nachwuchses (FAN) der UZH Alumnni herausragende Leistungen in den Bereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften.
Fabiola Jörger einerseits sowie Markus Seeger und Johannes vom Berg andererseits erhielten zudem den UZH 3R Award. Damit werden UZH-Mitarbeitende ausgezeichnet, die sich für Verfeinerung und Reduktion von Tierversuchen einsetzen (Replace, Reduce, Refine). Mit Celestin Mutuyimana und Thomas Look wurden abschliessend zwei Absolvierende des UZH Entrepreneur Fellowship-Programms gewürdigt. ce/hg
Aktuelles
Dietikon/Winterthur ZH – Planzer und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben das neue Planzer Logistics Research Lab eingeweiht. Das Labor dient der Entwicklung innovativer Logistik- und Mobilitätslösungen sowie der Nachwuchsförderung.
(CONNECT) Planzer und die ZHAW haben das Planzer Logistics Research Lab eingeweiht. Das gemeinsame Labor an der ZHAW in Winterthur soll laut einer Mitteilung Raum für „konkrete Lösungen rund um die zukunftsfähige und nachhaltige Gestaltung der Logistik“ schaffen. Gleichzeitig soll es Wissenschaft, Praxis und Nachwuchsförderung an einem Ort vereinen. Derzeit laufen bereits vier von Innosuisse und der Europäischen Union unterstützte Forschungsprojekte.
Die vier Forschungsprojekte beschäftigen sich mit der Frage, wie städtische Gebiete nachhaltig versorgt werden können, heisst es in einer Mitteilung des Labors. Sie vereinen neue Mobilitätsansätze, moderne Datennutzung und innovative Arbeitsweisen und umfassen sowohl traditionelle als auch zukunftsorientierte neue Verkehrsmittel. Ziel ist unter anderem eine „raumverträgliche, schnelle, zuverlässige und persönliche Lieferung aller Sendungen mit minimalem Fussabdruck für alle belieferten Räume und die Umwelt", heisst es in der Projektbeschreibung des Labors auf der ZHAW-Internetseite.
Mit dem Labor möchte Planzer nicht nur von der Forschungsexpertise profitieren, sondern auch Nachwuchs fördern. Das Labor soll einen Platz bieten, an dem junge Erwachsene Zugang zur Welt der Logistik erhalten, inspiriert werden und bei ihrer Ausbildung und Karriere unterstützt werden. ce/nta
Aktuelles
Zürich – Der Bündner Skilangläufer Dario Cologna ist neuer Investor und Markenbotschafter von KA-EX. Der je viermalige Gewinner von Olympia-Gold, Weltmeisterschaften und Tour de Ski setzt damit auf die weitere internationale Skalierung des Cortisol reduzierenden Sport-Regenerationsgetränks der Zürcher Firma.
(CONNECT) Das Zürcher Unternehmen ph. AG hat Dario Cologna als Investor und Markenbotschafter für KA-EX gewonnen. „Dario bringt nicht nur Kapital ein, sondern auch seine Erfahrung aus dem Spitzensport, mit einem klaren Fokus auf Energie, Regeneration und nachhaltige Leistung“, heisst es dazu in einer Mitteilung des Unternehmens.
Damit schliesst sich Cologna dem ehemaligen Radrennfahrer Fabian Cancellara, dem professionellen Radsportteam Tudor Pro Cycling und der Skirennläuferin Lara Gut-Behrami an. Auch sie hat eine Goldmedaille bei Olympischen Spielen gewonnen und war Weltmeisterin. Sie alle zählen mittlerweile zum Team, das die Marke KA-EX nach aussen hin vertritt.
KA-EX wurde 2016 von Pedro Schmidt gegründet, mit der Idee, unzureichende Regeneration, die unter anderem durch stressbedingten Cortisolanstieg verursacht wird, zu verbessern. Zuvor hatte der Absolvent der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich fünf Jahre an einer mittlerweile patentierten Wirkstoffkombination geforscht, die Regeneration und Schlafqualität nachweislich verbessert. Diese etablierte sich insbesondere im Leistungs- und Profisport.
Den Angaben zufolge entwickelte sich KA-EX zu einem der meistverkauften Nahrungsergänzungsmittel der Schweiz, das von Coop, Migros, Denner, Spar und zahlreichen Fitnessstudios verkauft wird. Der Umsatz wurde laut Unternehmensangaben 2025 im Jahresvergleich verdreifacht. Den aktuellen, aufs Jahr hochgerechneten Umsatz gibt ph. mit rund 7,5 Millionen Dollar an.
Nach der erfolgreichen Markteinführung in den USA Ende 2022 peilt KA-EX dort nun die weitere Skalierung an. Dafür beginnt dieser Tage auf der Schweizer Plattform Conda eine Pre-Series-B-Schwarmfinanzierungsrunde. Die daran anschliessende Serie B-Finanzierungsrunde ist als letzte Eigenkapitalrunde geplant. Ab 2027 soll das weitere Wachstum primär aus dem operativen Cashflow finanziert werden. ce/mm
Aktuelles
Zürich – Die Zürcher Porters Group kann ihre Backoffice-Software für Finanzdienstleistungen mit Startkapital von 2,7 Millionen Euro weiterentwickeln. Sie soll mithilfe Künstlicher Intelligenz eine echte Skalierung ohne Aufstockung des Personals ermöglichen.
(CONNECT) Porters hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde mit 2,7 Millionen Euro abgeschlossen. Das 2025 gegründete Start-up entwickelt Software, die Bankenteams mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) dabei unterstützt, regulierte und zeitkritische Arbeitsabläufe effizienter zu verwalten. Laut einer Mitteilung erleichtert die Plattform von Porters Fintechs und Banken die Ausführung konformer Bankgeschäfte in grosser Zahl, indem sie auf Künstliche Intelligenz gestützte, durchgängige Bankdienstleistungen anbietet. Zum Start werde Porters Plattform unter anderem die Bearbeitung von Kontosperrungen, Insolvenzmanagement und die Bearbeitung von Auskunftsersuchen anbieten.
„Unser Fokus ist einfach“, so Porters in der Mitteilung: „Geschwindigkeit + Genauigkeit + Anreicherung des Compliance-Kontexts, damit interne Teams von der manuellen Fallbearbeitung zur Bearbeitung von Ausnahmen und zu wirkungsvollen Aufgaben übergehen können, während gleichzeitig das Risiko von Verlusten und Bussgeldern reduziert wird.“
In einem Artikel von Tech.eu, auf den das Unternehmen verweist, konstatiert Porters-Mitgründer Konstantin Kotulla, dass viele Bankgeschäfte trotz langjähriger Digitalisierungsbemühungen nach wie vor manuell abgewickelt würden. „Wir lösen dieses Problem durch die Entwicklung eines KI-basierten Dienstes, der nicht nur Aufgaben automatisiert, sondern auch eine echte Skalierung ohne zusätzlichen Personalaufwand ermöglicht“, so Kotulla. „Dabei werden die von Bankinstituten geforderte Robustheit und Compliance gewahrt. Diese Finanzierung beschleunigt unsere Mission, den Finanzdienstleistungsbetrieb für das KI-Zeitalter neu zu definieren.“ ce/mm
Aktuelles
Zürich/Doha – Xaidi hat einen Kooperationsvertrag mit der Hamad Bin Khalifa University (HBKU) in Katar abgeschlossen. Der Gesundheitsdienstleister will dabei die katarischen Mediziner bei der Behandlung von Autismus unterstützen.
(CONNECT) Xaidi mit Sitz in Zürich hat einen Kooperationsvertrag mit der in Doha ansässigen Hamad Bin Khalifa University (HBKU) abgeschlossen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, will der Gesundheitsdienstleister die katarischen Mediziner bei der Behandlung von Autismus unterstützen. Das Abkommen wurde auf dem Web Summit Qatar 2026 in Doha von Dr. Mounir Hamdi, Dekan des College of Science and Engineering (CSE) der HBKU, und Dr. Peter Owotoki, Mitbegründer von Xaidi Ltd., unterzeichnet.
Xaidi wurde gemeinsam von Eltern autistischer Kinder in Nairobi und jungen autistischen Erwachsenen in Zürich gegründet. Das Unternehmen entstand im Rahmen des von Google initiierten Programms Künstliche Intelligenz für Gesundheit. Mit dem neuen Abkommen will Xaidi, das auch einen Sitz in Doha unterhält, seine Präsenz in Katar ausbauen. Dabei soll vor allem die Kompetenz des Unternehmens für digitale Gesundheitsbetreuung zum Tragen kommen.
„Xaidi ist ein Beispiel für einen menschenzentrierten Innovationsansatz, der allen zugänglich ist“, wird Peter Owotoki in der Mitteilung zitiert. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit, um fundierte Forschungsergebnisse in praktische digitale Werkzeuge umzusetzen, die neurodiverse Menschen und ihre Familien unterstützen und gleichzeitig zu den langfristigen nationalen Gesundheitszielen Katars beitragen.“ ce/ww
Aktuelles
Zürich – Der Kanton Zürich trotzt der schwierigen Export-Situation besser als die Gesamtschweiz. Das zeigt das neue Konjunkturboard Zürich, das von nun an halbjährlich kantonale Wirtschaftsindikatoren aufbereitet. Hierfür kooperieren das Amt für Wirtschaft, die Zürcher Kantonalbank und die Zürcher Handelskammer.
(CONNECT) Das neue Konjunkturboard Zürich positioniert sich als neues Instrument, um die wirtschaftliche Lage im Kanton Zürich fundiert und aktuell einschätzen zu können. Am 4. Februar wurde laut einer Mitteilung die erste Konjunkturanalyse vorgestellt, die von nun an halbjährlich aktualisiert werden soll. Sie bezieht sich unter anderem auf die regelmässigen Konjunkturumfragen der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Dabei bündelt sie auch noch weitere Konjunkturindikatoren, deren Daten sonst nur schwer zugänglich und kaum aufbereitet sind. Hinter dem Konjunkturboard stehen das kantonale Amt für Wirtschaft, die Zürcher Kantonalbank (ZKB) und die Zürcher Handelskammer (ZHK).
Die Konjunkturanalyse für das erste Quartal 2026 zeichnet ein robustes Bild. Im gesamtschweizerischen Vergleich zeigt sich der Kanton Zürich in Bezug auf wichtige Indikatoren leicht, aber konsequent positiver als die Gesamtschweiz. So war die Zürcher Wirtschaft auch weniger von den Turbulenzen rund um die US-Zölle betroffen. Als Grund wird ihre breit gefächerte Branchen- und Exportstruktur aufgeführt. Ein Einbruch der Exporte in die USA konnte durch andere Exportdestinationen weitgehend ausgeglichen werden.
Die Geschäftslage zeigt laut der Analysen eine Aufwärtsbewegung. Insbesondere die Baubranche und Finanzdienstleistungen beweisen Stabilität, während die Lage in der Industrie als angespannt beschrieben wird. Mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit ist in den vergangenen zwölf Monaten auch in manchen Bereichen der Fachkräftemangel leicht zurückgegangen. Die Fachleute rechnen damit, dass sich die Konjunktur sowie die Lage auf dem Arbeitsmarkt 2026 stabilisieren wird. Für 2026 wird von einem moderaten Wachstum des Bruttoinlandprodukts von real 1 bis 1,5 Prozent im Kanton ausgegangen.
„Das Konjunkturboard ist ein neues und wertvolles Instrument für den Standort Zürich, mit dem wir einen noch aktuelleren Überblick über konjunkturelle Entwicklungen erhalten“, wird Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh zitiert. Für Unternehmen des Kantons bietet es gemäss ZHK-Direktor Raphaël Tschanz verständliche und kompakte Orientierung: „Das Konjunkturboard übersetzt zentrale Indikatoren in klare Botschaften und stärkt so die Planbarkeit. Damit lassen sich Trends und Handlungsoptionen frühzeitig erkennen“, so Tschanz.
Von der ZKB wird zudem der Netzwerk-Gedanke hervorgehoben, denn das Konjunkturboard Zürich bringe wichtige Akteure im Kanton Zürich zusammen. „Das Konjunkturboard schafft damit Transparenz und erleichtert den Dialog zwischen Realwirtschaft und Finanzwelt“, ist von ZKB-Chefökonom Martin Weder zu lesen. ce/yvh
Aktuelles
Wie entsteht Spitzenleistung in der Immobilien und Baubranche bei Menschen, bei Produkten, in Organisationen und in einer ganzen Region wie der Flughafenregion Zürich? Diese Leitfrage stand im Zentrum des ImmoLunch vom 29. Januar 2026 der FRZ Flughafenregion Zürich. Die Veranstaltung bildete den inhaltlichen Auftakt zum ImmoSummit 2026, der am 10. Juni 2026 in The Hall stattfindet.
Die Immobilien und Baubranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Steigende Anforderungen an Qualität, Nachhaltigkeit, Innovation und Effizienz führen dazu, dass reine Grösse, Erfahrung oder Marktmacht nicht mehr ausreichen. Zukunftsfähige Immobilienprojekte entstehen dort, wo Talente gezielt entwickelt, interdisziplinär gebündelt und in konkrete Wertschöpfung übersetzt werden.
Der ImmoLunch brachte 103 Teilnehmende aus der Immobilien, Bau und baunahen Branche zusammen und rückte damit einen zentralen Erfolgsfaktor der Branche in den Fokus. Nicht das einzelne Projekt entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit, sondern die Fähigkeit von Organisationen, Menschen und Ideen langfristig zu Spitzenleistung zu führen.
Die Flughafenregion Zürich bietet dafür hervorragende Voraussetzungen. Innovative Startups, leistungsfähige Bau und Immobilienunternehmen sowie qualifizierte Fachkräfte treffen hier aufeinander. Entscheidend ist jedoch nicht das vorhandene Potenzial allein, sondern wie dieses im Zusammenspiel von Projektentwicklung, Bauausführung, Betrieb und Organisation wirksam gemacht wird. Genau diese Entwicklung vom Talent zur nachhaltigen Leistung bildete den inhaltlichen Kern des Anlasses.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie Talente in Immobilienunternehmen, in Produkten und Prozessen sowie auf individueller Ebene erkannt, gefördert und gezielt weiterentwickelt werden können. Nach einem kurzen Pitch von Rematter diskutierten Jan Schibli von der Schibli Gruppe, André Burri von SwissSkills und Götz Hilber von Rematter AG diese Themen im moderierten Panel unter der Leitung von Monika Schärer von 1st Unit GmbH.
Jan Schibli, Inhaber Schibli Gruppe, betonte, dass nachhaltige Entwicklung dort entsteht, wo Menschen Freude an der Arbeit und am Leben haben. Diese Freude sei eng mit langfristigem wirtschaftlichem Erfolg verbunden. Er hob hervor, dass Unternehmenswerte und persönliche Werte der Talente deckungsgleich sein müssen, damit Entwicklung möglich wird. Eine zentrale Rolle komme dabei Mentorinnen und Mentoren zu, die Werte authentisch vorleben. Zudem stellte Jan Schibli klar, dass weniger ein Fachkräftemangel bestehe, sondern vielmehr ein Mangel an Unternehmen, die Talente und Fachkräfte richtig ausbilden und begeistern können.
André Burri, Geschäftsführer SwissSkills, stellte die intrinsische Motivation als Schlüsselfaktor der Talentförderung in den Vordergrund. Er erklärte, dass Unternehmen ihre eigenen Werte kennen müssen, Vertrauen schenken sollten und Talente bewusst in ungewohnte Situationen führen können. Viele sehr leistungsfähige Talente seien oft zu bescheiden und trauten sich den nächsten Schritt nicht zu. Besonders wichtig seien für Talente ein starkes Team sowie echte Wertschätzung des eigenen Einsatzes.
Götz Hilber, Mitgründer und CEO Rematter AG, zeigte auf, dass Potenzial häufig unentdeckt bleibt, obwohl es in der Idee, im Material und im Menschen vorhanden ist. Erst das Zusammenspiel dieser Ebenen ermögliche echte Entfaltung. Sinn und Purpose seien dabei leitend und könnten die intrinsische Motivation von Talenten nachhaltig auslösen.
Der ImmoLunch war bewusst als inhaltliche Vorstufe zum ImmoSummit 2026 konzipiert. Er bot Raum für Reflexion, neue Blickwinkel und den Austausch zur eigenen Rolle in der Talententwicklung, bevor diese Themen am ImmoSummit am 10. Juni 2026 in The Hall weiter vertieft und gemeinsam weitergedacht werden.
Events
Die 16. Bildungskonferenz widmet sich dem Thema «Demokratie lernen – aber wie?». Im Fokus steht, wie demokratische Kompetenzen unter heutigen gesellschaftlichen und technologischen Bedingungen gestärkt und nachhaltig vermittelt werden können.
Die Teilnehmenden erwarten wissenschaftlich fundierte Beiträge und praxisnahe Impulse aus Bildung, Politik, Medien und Wirtschaft. Acht Keynotes bieten vielfältige Perspektiven – von der politischen Sozialisation junger Menschen über Medien- und Informationskompetenz bis zur Schule als Ort demokratischer Debatte. Auch wirtschaftliche Argumente, innovative Lehrmethoden wie Gamification und Edutainment sowie neue Wege der politischen Bildung werden beleuchtet.
Open Calls
Preis für innovative Projekte zugunsten Menschen mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung und Taubblindheit
Am 15. September 2026 verleiht der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen SZBLIND zum zehnten Mal den Preis «Canne blanche». Die Auszeichnung wird als Preis des Schweizerischen Sehbehindertenwesens vom SZBLIND als Dachorganisation vergeben. Ziel ist es, innovative, solidarische und zukunftsgerichtete Projekte zu würdigen, die Menschen mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung und Taubblindheit in der Schweiz unterstützen. Die Preisverleihung sensibilisiert, die Anliegen und Probleme von betroffenen Menschen in der Schweiz ernst zu nehmen und würdigt Innovationen, die Beeinträchtigungen im Alltag beseitigen.
Einreichung von Projekten
Der SZBLIND lädt dazu ein, Projekte bis 13. März 2026 einzureichen.
Kennen Sie ein Projekt, das die Inklusion von Menschen mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung und Taubblindheit fördert? Engagieren Sie sich selbst besonders für die Anliegen betroffener Menschen? Dann reichen Sie oder Ihre Organisation ein Projekt für den Preis «Canne blanche» ein. Der SZBLIND nimmt ab sofort Projekteingaben von Organisationen, Institutionen wie auch Privatpersonen entgegen.
Projekte aus folgenden Bereichen werden berücksichtigt:
Das Reglement zum Preis «Canne blanche» finden Sie hier.
Auswahlverfahren
Eine nationale Fachjury wird aus den eingereichten Nominationen drei Finalisten auswählen. Aus diesen drei Projekten kürt dann eine Publikumsjury den Sieger. Die Preisverleihung findet am Nachmittag des 15. September 2026 statt.
Wir freuen uns auf zahlreiche Projekteingaben.
Aktuelles
Zürich – Die Universität Zürich (UZH) hat besondere Forschungsleistungen gefeiert. Bei einer Gala sind zahlreiche Auszeichnungen vergeben worden.
(CONNECT) Die Universität Zürich hat eine Galafeier veranstaltet, bei der besondere Leistungen für Forschung und Innovation hervorgehoben wurden. Geehrt wurden gemäss einer Mitteilung Preisträgerinnen und Preisträger der FAN Awards, der UZH 3R Awards sowie Absolvierende des UZH Entrepreneur Fellowship Programms.
„In der schnelllebigen Welt der Forschung hetzen wir oft von einem Meilenstein zum nächsten und vergessen dabei, das Erreichte angemessen zu würdigen“, wird Elisabeth Stark, Prorektorin Forschung, zitiert. In ihrer Rede hob sie „die Rückkehr in kompetitive Forschungsförderungen“ des Europäischen Forschungsrates hervor.
Ein vierköpfiges Forschendenteam aus den Bereichen Spiritual Care, Informatik, Computerlinguistik und Erziehungswissenschaft erhielt den UZH Postdoc Team Award. Die Arbeit sei von besonderer gesellschaftlicher Relevanz und gebe Antworten zu religiösen und spirituellen Fragen auf der Basis von Tausenden von UN-Dokumenten. Der UZH Postdoc Team Award wurde laut Angaben der Hochschule 2022 initiiert und zeichnet interdisziplinäre Postdoc-Teams für eine herausragende und eigenständige wissenschaftliche Leistung aus.
Zoe Marti von der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, Stephanie Santschi von der Philosophischen Fakultät und Stefano Statunato von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät erhielten den mit 5000 Franken dotierten FAN Award. Damit fördert der Fonds zur Förderung des akademischen Nachwuchses (FAN) der UZH Alumnni herausragende Leistungen in den Bereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften.
Fabiola Jörger einerseits sowie Markus Seeger und Johannes vom Berg andererseits erhielten zudem den UZH 3R Award. Damit werden UZH-Mitarbeitende ausgezeichnet, die sich für Verfeinerung und Reduktion von Tierversuchen einsetzen (Replace, Reduce, Refine). Mit Celestin Mutuyimana und Thomas Look wurden abschliessend zwei Absolvierende des UZH Entrepreneur Fellowship-Programms gewürdigt. ce/hg
Aktuelles
Dietikon/Winterthur ZH – Planzer und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben das neue Planzer Logistics Research Lab eingeweiht. Das Labor dient der Entwicklung innovativer Logistik- und Mobilitätslösungen sowie der Nachwuchsförderung.
(CONNECT) Planzer und die ZHAW haben das Planzer Logistics Research Lab eingeweiht. Das gemeinsame Labor an der ZHAW in Winterthur soll laut einer Mitteilung Raum für „konkrete Lösungen rund um die zukunftsfähige und nachhaltige Gestaltung der Logistik“ schaffen. Gleichzeitig soll es Wissenschaft, Praxis und Nachwuchsförderung an einem Ort vereinen. Derzeit laufen bereits vier von Innosuisse und der Europäischen Union unterstützte Forschungsprojekte.
Die vier Forschungsprojekte beschäftigen sich mit der Frage, wie städtische Gebiete nachhaltig versorgt werden können, heisst es in einer Mitteilung des Labors. Sie vereinen neue Mobilitätsansätze, moderne Datennutzung und innovative Arbeitsweisen und umfassen sowohl traditionelle als auch zukunftsorientierte neue Verkehrsmittel. Ziel ist unter anderem eine „raumverträgliche, schnelle, zuverlässige und persönliche Lieferung aller Sendungen mit minimalem Fussabdruck für alle belieferten Räume und die Umwelt", heisst es in der Projektbeschreibung des Labors auf der ZHAW-Internetseite.
Mit dem Labor möchte Planzer nicht nur von der Forschungsexpertise profitieren, sondern auch Nachwuchs fördern. Das Labor soll einen Platz bieten, an dem junge Erwachsene Zugang zur Welt der Logistik erhalten, inspiriert werden und bei ihrer Ausbildung und Karriere unterstützt werden. ce/nta
Aktuelles
Zürich – Der Bündner Skilangläufer Dario Cologna ist neuer Investor und Markenbotschafter von KA-EX. Der je viermalige Gewinner von Olympia-Gold, Weltmeisterschaften und Tour de Ski setzt damit auf die weitere internationale Skalierung des Cortisol reduzierenden Sport-Regenerationsgetränks der Zürcher Firma.
(CONNECT) Das Zürcher Unternehmen ph. AG hat Dario Cologna als Investor und Markenbotschafter für KA-EX gewonnen. „Dario bringt nicht nur Kapital ein, sondern auch seine Erfahrung aus dem Spitzensport, mit einem klaren Fokus auf Energie, Regeneration und nachhaltige Leistung“, heisst es dazu in einer Mitteilung des Unternehmens.
Damit schliesst sich Cologna dem ehemaligen Radrennfahrer Fabian Cancellara, dem professionellen Radsportteam Tudor Pro Cycling und der Skirennläuferin Lara Gut-Behrami an. Auch sie hat eine Goldmedaille bei Olympischen Spielen gewonnen und war Weltmeisterin. Sie alle zählen mittlerweile zum Team, das die Marke KA-EX nach aussen hin vertritt.
KA-EX wurde 2016 von Pedro Schmidt gegründet, mit der Idee, unzureichende Regeneration, die unter anderem durch stressbedingten Cortisolanstieg verursacht wird, zu verbessern. Zuvor hatte der Absolvent der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich fünf Jahre an einer mittlerweile patentierten Wirkstoffkombination geforscht, die Regeneration und Schlafqualität nachweislich verbessert. Diese etablierte sich insbesondere im Leistungs- und Profisport.
Den Angaben zufolge entwickelte sich KA-EX zu einem der meistverkauften Nahrungsergänzungsmittel der Schweiz, das von Coop, Migros, Denner, Spar und zahlreichen Fitnessstudios verkauft wird. Der Umsatz wurde laut Unternehmensangaben 2025 im Jahresvergleich verdreifacht. Den aktuellen, aufs Jahr hochgerechneten Umsatz gibt ph. mit rund 7,5 Millionen Dollar an.
Nach der erfolgreichen Markteinführung in den USA Ende 2022 peilt KA-EX dort nun die weitere Skalierung an. Dafür beginnt dieser Tage auf der Schweizer Plattform Conda eine Pre-Series-B-Schwarmfinanzierungsrunde. Die daran anschliessende Serie B-Finanzierungsrunde ist als letzte Eigenkapitalrunde geplant. Ab 2027 soll das weitere Wachstum primär aus dem operativen Cashflow finanziert werden. ce/mm
Aktuelles
Zürich – Die Zürcher Porters Group kann ihre Backoffice-Software für Finanzdienstleistungen mit Startkapital von 2,7 Millionen Euro weiterentwickeln. Sie soll mithilfe Künstlicher Intelligenz eine echte Skalierung ohne Aufstockung des Personals ermöglichen.
(CONNECT) Porters hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde mit 2,7 Millionen Euro abgeschlossen. Das 2025 gegründete Start-up entwickelt Software, die Bankenteams mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) dabei unterstützt, regulierte und zeitkritische Arbeitsabläufe effizienter zu verwalten. Laut einer Mitteilung erleichtert die Plattform von Porters Fintechs und Banken die Ausführung konformer Bankgeschäfte in grosser Zahl, indem sie auf Künstliche Intelligenz gestützte, durchgängige Bankdienstleistungen anbietet. Zum Start werde Porters Plattform unter anderem die Bearbeitung von Kontosperrungen, Insolvenzmanagement und die Bearbeitung von Auskunftsersuchen anbieten.
„Unser Fokus ist einfach“, so Porters in der Mitteilung: „Geschwindigkeit + Genauigkeit + Anreicherung des Compliance-Kontexts, damit interne Teams von der manuellen Fallbearbeitung zur Bearbeitung von Ausnahmen und zu wirkungsvollen Aufgaben übergehen können, während gleichzeitig das Risiko von Verlusten und Bussgeldern reduziert wird.“
In einem Artikel von Tech.eu, auf den das Unternehmen verweist, konstatiert Porters-Mitgründer Konstantin Kotulla, dass viele Bankgeschäfte trotz langjähriger Digitalisierungsbemühungen nach wie vor manuell abgewickelt würden. „Wir lösen dieses Problem durch die Entwicklung eines KI-basierten Dienstes, der nicht nur Aufgaben automatisiert, sondern auch eine echte Skalierung ohne zusätzlichen Personalaufwand ermöglicht“, so Kotulla. „Dabei werden die von Bankinstituten geforderte Robustheit und Compliance gewahrt. Diese Finanzierung beschleunigt unsere Mission, den Finanzdienstleistungsbetrieb für das KI-Zeitalter neu zu definieren.“ ce/mm
Aktuelles
Zürich/Doha – Xaidi hat einen Kooperationsvertrag mit der Hamad Bin Khalifa University (HBKU) in Katar abgeschlossen. Der Gesundheitsdienstleister will dabei die katarischen Mediziner bei der Behandlung von Autismus unterstützen.
(CONNECT) Xaidi mit Sitz in Zürich hat einen Kooperationsvertrag mit der in Doha ansässigen Hamad Bin Khalifa University (HBKU) abgeschlossen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, will der Gesundheitsdienstleister die katarischen Mediziner bei der Behandlung von Autismus unterstützen. Das Abkommen wurde auf dem Web Summit Qatar 2026 in Doha von Dr. Mounir Hamdi, Dekan des College of Science and Engineering (CSE) der HBKU, und Dr. Peter Owotoki, Mitbegründer von Xaidi Ltd., unterzeichnet.
Xaidi wurde gemeinsam von Eltern autistischer Kinder in Nairobi und jungen autistischen Erwachsenen in Zürich gegründet. Das Unternehmen entstand im Rahmen des von Google initiierten Programms Künstliche Intelligenz für Gesundheit. Mit dem neuen Abkommen will Xaidi, das auch einen Sitz in Doha unterhält, seine Präsenz in Katar ausbauen. Dabei soll vor allem die Kompetenz des Unternehmens für digitale Gesundheitsbetreuung zum Tragen kommen.
„Xaidi ist ein Beispiel für einen menschenzentrierten Innovationsansatz, der allen zugänglich ist“, wird Peter Owotoki in der Mitteilung zitiert. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit, um fundierte Forschungsergebnisse in praktische digitale Werkzeuge umzusetzen, die neurodiverse Menschen und ihre Familien unterstützen und gleichzeitig zu den langfristigen nationalen Gesundheitszielen Katars beitragen.“ ce/ww
Inno-Hubs
Das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) ist der älteste Think Tank der Schweiz. Als Ort für Inspiration, Innovation und strategische Impulse bringt das GDI Entscheidungsträger*innen zusammen, um die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Das GDI verbindet Forschung und Praxis, um gemeinsam mit Unternehmen wegweisende Strategien zu entwickeln. Es stärkt Führungskräfte in den Bereichen Handel, Ernährung und Gesundheit und bietet Orientierung in Zeiten des Wandels – stets mit Blick auf gesellschaftliche, technologische und ökologische Veränderungen.
Langhaldenstrasse 21
8803 Rüschlikon
Inno-Hubs
Aeschengraben 9
4051 Basel
Aktuelles
(CONNECT) Über 1000 Studierende haben sich im Januar 2026 laut einer Unternehmensmitteilung bereits einen Lernplatz im Zürcher StudyHub von Siemens gesichert. Dort können sich Studierende an Einzel-Lernplätzen und in Gruppenräumen während der intensiven Prüfungsphase konzentriert vorbereiten, inklusive WLAN, Kaffee und anderen Getränken und Snacks. Alle Leistungen trägt Siemens, die Verpflegung wird von der Valora Group gestiftet.
Damit reagiert Siemens laut einer Unternehmensmitteilung auf die hohe Nachfrage nach zusätzlichen Lernmöglichkeiten in der Region Zürich. Denn während der Prüfungszeiten bildeten sich vor Zürcher Hochschulen und Bibliotheken lange Schlangen.
Die Lernplätze sind online buchbar. Die Einzelplätze sind ausgebucht. Kapazitäten gibt es für Gruppenräume. Diese können vormittags oder nachmittags für mindestens fünf und höchstens zehn Personen reserviert werden.
In diesem zweiten Jahr des Study Hubs macht Siemens ein zusätzliches Angebot: Sein Personalteam hält einmal pro Woche eine sogenannte Career Session ab. Dabei stehen Siemens-Mitarbeitende aus der Human-Resources-Abteilung für Tipps zum Lebenslauf sowie für Fragen und Informationen zu Karrieremöglichkeiten zur Verfügung. ce/mm
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