Aktuelles
Zürich – Zehn Start-ups stehen als Finalisten der Swiss FinTech Awards 2026 fest. Vier von ihnen qualifizieren sich nach einem Pitching-Anlass im Mai für die Endrunde. Die Preisverleihung findet am 23. Juni in Zürich statt. Künstliche Intelligenz (KI) dominiert das Teilnehmerfeld.
(CONNECT) Eine Fachjury aus 19 Personen hat aus rund 100 Bewerbungen zehn Start-ups ausgewählt, die als Finalisten an den Swiss FinTech Awards 2026 teilnehmen. Je fünf Unternehmen treten gemäss einer Mitteilung von Finanz und Wirtschaft im Mai in den Kategorien Early Stage und Growth Stage an – vier davon qualifizieren sich für das Finale am 23. Juni in Zürich.
Künstliche Intelligenz prägt das diesjährige Teilnehmerfeld. Rund die Hälfte der Finalisten setzt die Technologie bereits produktiv ein, etwa in der Betrugsbekämpfung, im Outsourcing oder in der Vermögensverwaltung.
In der Kategorie Early Stage stehen Unternehmen in einer frühen Phase der Kommerzialisierung im Fokus. Die Credura GmbH (Freienbach SZ) entwickelt eine App zur Versicherungsberatung und automatischen Vertragsoptimierung. ForenSwiss SA (Zollikofen BE) nutzt generative KI zur Bekämpfung von Online-Kriminalität und Geldwäsche. Die Porters Group AG (Zürich) bietet KI-gestütztes Outsourcing für Bankprozesse und die Qubera AG (Zürich) analysiert alternative Anlagen mit KI-basierter Infrastruktur. Die Wealthcom AG (Zug) digitalisiert Portfolio- und Auftragsverwaltung für Vermögensverwalter.
In der Kategorie Growth Stage bewertet die Jury vor allem Marktpräsenz und Skalierfähigkeit. Die AIDONIC AG (Zug) nutzt Blockchain für die transparente Verteilung von Finanzmitteln, die BLP Digital AG (Zürich) automatisiert Finanz- und Beschaffungsprozesse in Unternehmen. Die Calvin Risk AG (Kloten ZH) entwickelt Lösungen zur Überwachung und Steuerung von KI-Modellen, die Switzerlend AG (Lend) aus Zürich betreibt einen Kreditmarktplatz, der Kreditnehmer direkt mit Investoren verbindet und die Relai AG (Zürich) ermöglicht einen einfachen Zugang zu Bitcoin-Investments.
Die Preisverleihung ist Teil der erstmals stattfindenden Swiss FinTech Week, die vom Finanz und Wirtschaft Forum mitpräsentiert wird. ce/as

Credura GmbH, ForenSwiss SA, Porters Group AG, Qubera AG, Wealthcom AG, AIDONIC AG, BLP Digital AG, Calvin Risk AG, Lend und Relai AG stehen als Finalisten der Swiss FinTech Awards 2026 fest. Symbolbild: Giorgio Trovato/Unsplash
Aktuelles
Zürich/New York – Goldman Sachs Alternatives investiert 50 Millionen Dollar in BLP Digital. Die Software der Zürcher Firma extrahiert alle Informationen aus eingehenden Kunden- und Lieferantendokumenten und gleicht sie vollautomatisch mit dem System für die Ressourcenplanung ab.
(CONNECT) Goldman Sachs Alternatives beteiligt sich laut einer Mitteilung mit 50 Millionen Dollar als Wachstumsinvestor an BLP Digital. Die 2019 entstandene Ausgliederung von Eidgenössischer Technischer Hochschule Zürich und Universität St.Gallen ist in Zürich ansässig. Sie automatisiert in grossen Unternehmen mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) die Verarbeitung von eingehenden Dokumenten über Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Accounts Payable).
Die Software von BLP Digital extrahiert alle Informationen aus eingehenden Dokumenten wie Rechnungen, Lieferscheine und Spesenabrechnungen und gleicht sie vollautomatisch mit dem System für die Ressourcenplanung (Enterprise Resource Planing, ERP) ab. „Stimmt alles, muss kein Mensch auch nur einen Finger rühren“, heisst es in einem Selbstbeschrieb des Unternehmens. „Bei Abweichungen schaltet die KI die richtige Person vor Ort ein.“
Wie es in der Mitteilung weiter heisst, werden Finance-Arbeitsabläufe in atomare Aufgaben zerlegt, die von spezialisierten Agenten übernommen und durch einen Digitalen Zwilling orchestriert werden. Vorgefertigte und vortrainierte KI-Agenten arbeiten über viele Kunden hinweg als ein Gehirn und müssen nicht erst projektspezifisch angelernt werden.
Finanzchefs bräuchten heute keine weiteren Technologieexperimente, wird BLP-CEO Tim Beck zitiert, „sondern zukunftsfähige Lösungen, die sich unmittelbar im Unternehmensergebnis niederschlagen. Der Einstieg von Goldman Sachs Alternatives als Wachstumsinvestor unterstreicht diese unsere Mission.“ Alexander Lippert, Managing Director von Goldman Sachs Alternatives, sieht BLP Digital bestens positioniert, „um Kategorienführer zu werden und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Kernprozesse zu modernisieren, die operative Effizienz zu steigern und den Einsatz von KI in messbare Geschäftsergebnisse zu übersetzen“.
Roger Niklaus, Leiter des Rechnungswesens bei der Migros, erklärt in einer weiteren Version der Mitteilung, sein Unternehmen habe mit BLP Digital „direkt vor der Haustür die Plattform gefunden, die modernste KI aus der ETH-Forschung in unsere Finanzfunktion bringt“ und sie in allen ihren Genossenschaften eingeführt. „Die Ergebnisse sind so gut und das Potenzial so gross, dass wir bereits dabei sind, BLP Digital in weiteren Firmenbereichen und zusätzlichen Prozessen auszurollen.“ ce/mm

Goldman Sachs Alternatives beteiligt sich laut einer Mitteilung mit 50 Millionen Dollar als Wachstumsinvestor an BLP Digital; im Bild BLP-CEO Tim Beck. Bild: zVg/BLP Digital AG
Aktuelles
Zürich – Die Ontinue AG hat ihren neuen Hauptsitz in Zürich eröffnet. Damit will das Unternehmen für Computersicherheit sein Engagement in Europa und speziell in der DACH-Region unterstreichen.
(CONNECT) Die Ontinue AG hat ihren neuen Hauptsitz in der Zürcher Grubenstrasse 54 eröffnet. Mit der neuen Zentrale will das Unternehmen seine Präsenz in Europa und vor allem sein Engagement in der DACH-Region unterstreichen, heisst es in einer Mitteilung. Dabei will Ontinue die steigende Nachfrage nach seinem agentenbasierten Sicherheitsmodell bedienen und Unternehmen, die mit zunehmender Digitalisierung konfrontiert sind, mit regionaler und operativer Expertise unterstützen.
„Zürich war schon immer ein wichtiges Zentrum für Ontinue, und dieser neue Hauptsitz markiert das nächste Kapitel unseres Wachstums”, wird Moritz Mann, CEO von Ontinue, in der Mitteilung zitiert. „Wir investieren in aussergewöhnliche Talente und schaffen ein Umfeld, in dem unsere Teams weiterhin innovativ und kooperativ arbeiten und für unsere Kunden bedeutende Ergebnisse erzielen können. Diese Expansion unterstreicht unser Engagement in Europa und unseren Glauben an die Möglichkeit, die Zukunft der Sicherheitsoperationen auf globaler Ebene anzuführen.“
Über traditionelle SOC-Funktionen (Security Operations Center) hinaus bietet Ontinue von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützte vorausschauende Sicherheitsoptionen an. Mit der ION SecOps Platform von Ontinue werden mittels Echtzeitverarbeitung Bedrohungen kontinuierlich erkannt und Cyberangriffe verhindert. Dabei verfügt das Unternehmen über eine umfangreiche Expertise in den Microsoft-Sicherheitstechnologien. ce/ww

Das Ontinue-Team hat den neuen Hauptsitz in der Zürcher Grubenstrasse 54 eröffnet. Bild: zVg/Ontinue AG
Startups
Metafuels ist ein in Zürich ansässiges Technologieunternehmen, das eigene nachhaltige Kraftstofftechnologien entwickelt, wobei der Schwerpunkt zunächst auf synthetischem Flugbenzin liegt. Das Aerobrew-Verfahren von Metafuels wandelt erneuerbares Methanol in Düsentreibstoff mit extrem hoher Kohlenstoff-Effizienz um und liefert bis zu 90 % weniger Lebenszyklusemissionen als fossiles Kerosin. Die Kraftstoffe des Unternehmens sind vollständig mit der bestehenden Flugzeug- und Flughafeninfrastruktur kompatibel und bieten einen direkten, skalierbaren Weg zur Dekarbonisierung der Luftfahrt.
Soodstrasse 52
8134 Adliswil
Startups
Oxyle ist die weltweit erste wirtschaftliche, nachhaltige und dauerhafte Antwort auf die Kontamination mit PFAS.
Unsere bahnbrechende katalytische PFAS-Zerstörungstechnologie unterstützt Industrie- und Umweltsanierungsunternehmen in ihrem Kampf gegen PFAS. Wir filtern oder adsorbieren PFAS nicht nur, wir eliminieren sie vollständig bis unter die Nachweisgrenze. Mit einem 15-fach niedrigeren durchschnittlichen Energieverbrauch als bei anderen destruktiven Behandlungen ist es die energieeffizienteste und kostengünstigste Behandlung auf dem Markt.
Wir wurden im Jahr 2020 gegründet und haben es uns zur Aufgabe gemacht, unser Wasser vor PFAS zu schützen – bis zum letzten Tropfen.
Wagistrasse 25
8952 Schlieren
Regulierungsunterstützung
Erzählen Sie Ihre Innovationsgeschichte anhand Ihrer Daten und Prozesse. Wir machen Ihr Unternehmen datengesteuert, indem wir jeden Anwendungsfall innerhalb von 12 Wochen von der Idee zum fertigen Produkt/Dienstleistung bringen. In den folgenden Bereichen haben wir globale Konzerne, kleine und mittlere Unternehmen sowie Scale-ups unterstützt:
Fabrikstrasse 5
6330 Cham
Ideenfindung, Design Thinking und Lösungsarchitektur
Minimale lebensfähige Produkte
Lösungsimplementierung (organisatorisch und technisch)
System- & Prozessintegration
Föderierte Systeme und Blockchain
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Die NOKEMA GmbH beschäftigt sich mit Raumplanung, während sich die Standortförderung Volketswil mit verschiedenen Projekten und Aktivitäten für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts und des Wohnorts Volketswil einsetzt.
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Marcel Muri (NOKEMA GmbH), Raphael von Thiessen (Kanton Zürich), Richard König (Gossweiler Ingenieure AG) und Yves Rutishauser (Byte Studio GmbH) zeigen, wie Künstliche Intelligenz bei Baubewilligungen eingesetzt werden kann. Mittels eines Prototyps für das Meldeverfahren können die Prozesse optimiert und die Qualität der Einreichungen verbessert werden.
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Dr. Panagiotis Martakis (irmos technologies), Raphael von Thiessen (Kanton Zürich) und Stephan Zürcher (Schweizerische Südostbahn) zeigen, wie irmos technologies KI-basierte Sensorik nutzt, um Zugschwingungen auszuwerten und Brücken präziser zu überwachen. In der Innovation Sandbox für KI untersuchen sie rechtliche Aspekte bezüglich der Daten und können die Erkenntnisse dann mit weiteren Behörden teilen.
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Wir haben Marcel Muri, Dipl. Architekt ETH, Inhaber der NOKEMA GmbH und Standortförderer von Volketswil, gefragt, was Innovation für ihn bedeutet.
Die NOKEMA GmbH beschäftigt sich mit Raumplanung, während sich die Standortförderung Volketswil mit verschiedenen Projekten und Aktivitäten für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts und des Wohnorts Volketswil einsetzt.
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Das Baubewilligungsverfahren ist ein komplexer Verwaltungsprozess. Die Anwendung zahlreicher baurechtlicher Vorgaben ist anspruchsvoll, wobei unvollständige oder fehlerhafte Baueingaben den Aufwand zusätzlich erhöhen. Dies stellt Gemeinden, Fachstellen und Gesuchstellende vor erhebliche Herausforderungen.
Das vorliegende Sandbox-Projekt hat den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zur Optimierung des Baubewilligungsprozesses und zur gezielten Entlastung der Beteiligten untersucht. Gemeinsam mit Praxis- und Technologiepartnern testete das Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich konkrete KI-Anwendungsfälle und führte eine systematische KI-Analyse durch.
Die Analyse fokussierte auf die Evaluation der heutigen Fähigkeiten verschiedener KI-Modelle und zeigte erhebliche Unterschiede in Konsistenz und Qualität der Resultate, insbesondere bei der Interpretation von Plandarstellungen. Bei der Entwicklung des Prototyps für KI im Meldeverfahren (z.B. bei Solaranlagen, Wärmepumpen oder Ladestationen) zeigte sich, dass regelbasierte Systeme hohe Effizienzgewinne erzielen, während KI-gestützte Vorabchecks zusätzlichen Mehrwert liefern.
Der Bericht leistet einen Beitrag zum künftigen Einsatz von KI bei Baubewilligungen. Er zeigt auf, wo KI heute konkret unterstützen kann, wo regelbasierte Lösungen vorzuziehen sind und wo derzeit praktische Grenzen bestehen. Zugleich macht er deutlich, weshalb technologische Innovation stets im Kontext rechtlicher, organisatorischer und institutioneller Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden muss.
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Zürich – Die Standortförderung des Kantons Zürich hat die Bewerbungsphase für die dritte Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet. Die sichere Testumgebung steht Projekten offen, die für ihre Umsetzung von der Klärung regulatorischer Fragen und Daten aus dem Ökosystem der Verwaltung profitieren können.
(CONNECT) Die Standortförderung des Kantons Zürich ist für Phase III seiner KI-Innovation-Sandbox auf der Suche nach den vielversprechendsten KI-Projekten. Start-ups, KMU, Grossunternehmen und Forschungsinstitute mit Sitz in der Schweiz können ihre Bewerbung ab sofort und noch bis zum 24. Mai einreichen. Werden sie in einem mehrstufigen Selektionsprozess ausgewählt, erhalten sie Zugang zu regulatorischer Expertise und zu neuartigen Datenquellen.
Ziel ist es, datenbasierte Entwicklungen zu ermöglichen, mit solchen Innovationen den Metropolitanraum Zürich gezielt zu fördern und ihn als führenden KI-Standort zu stärken. Im Gegensatz zu vielen ausländischen Ansätzen geht die Innovation-Sandbox für KI laut dem Projektbeschrieb einen Schritt weiter: Die ausgewählten Vorhaben werden nicht nur überprüft, sondern auch praktisch umgesetzt.
Durch die gemeinsame Arbeit in der Sandbox wird zudem der Wissenstransfer zwischen den teilnehmenden Organisationen sichergestellt. Alle gewonnenen Erkenntnisse und Resultate werden öffentlich geteilt und sollen wertvolle Impulse für die Ausgestaltung eines künftigen Rechtsrahmens liefern. Bis zum 26. Juni 2026 führen die Projektverantwortlichen ein Bewertungsverfahren durch. Am 1. September beginnt die dritte Phase der Innovation-Sandbox.
Die Standortförderung des Kantons führte die erste KI-Innovation-Sandbox von 2022 bis 2024 durch. In Phase II, die noch im selben Jahr begann, reichten 24 Organisationen ihre KI-Projekte ein. Fünf davon setzte das Projektteam bis Anfang 2026 erfolgreich um. Im Laufe der nächsten Monate wird noch ein Abschlussbericht veröffentlicht. ce/mm
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Vor 5 Jahren wurde «Innovation Zurich» gegründet. An der Jubiläumsfeier am 14. April zeigte sich, wie lebendig und zukunftsgerichtet der Innovationsstandort Zürich ist. Rund 250 Gäste nahmen teil und erlebten einen Abend voller Impulse, Rückblicke und Ausblicke.
In ihrer Eröffnungsrede betont Regierungsrätin Carmen Walker Späh: «In fünf Jahren ist viel passiert.» Zürich hat sich mit seinem lebendigen Start-up-Ökosystem zu einem Hotspot in den Bereichen KI, Robotik, Life Sciences und der New Space Economy entwickelt.
Eine besondere Stärke des Kantons Zürich liegt in der engen Vernetzung der einzelnen Akteure: Neue Ideen werden mit dem nötigen Know-how und den passenden Kapazitäten zusammengebracht. In seinem Rückblick auf die letzten fünf Jahre zieht Markus Müller, Co-Leitung der Standortförderung, auch Schlüsse für die nächsten Jahre: Die Start-Up-Landschaft hat eine essenzielle Bedeutung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes.
Jedes Zukunftsbild sei wie ein Turngerät, so Zukunftsforscherin Martina Kühne in ihrer Keynote. Wer sich gedanklich daran austobt, könne die Ideen für eine mögliche und wünschbare Zukunft entwickeln. Denn Martine Kühne weiss: «Zukunft passiert nicht einfach.»
Wie wichtig gemeinsames Anpacken für die Zukunft ist, zeigen die Interviews mit Zürcher Kollaborationspartnern. Die Fusion des ETH-Spin-offs Sevensense mit ABB verdeutlicht, wie wirkungsvoll das Zusammenspiel von Kapital und Erfindergeist ist. Heute sind rund 80 Prozent der autonomen Roboter, die ABB verkauft, von Sevensense. Das Start-Up «Prometheus Life Technologies», entwickelt eine Technologie, die die Schwerelosigkeit im All nutzt, um Organe in 3D wachsen zu lassen. Möglich war das dank des Parabelflugprogrammes im Innovationspark und mit der Zusammenarbeit und Unterstützung durch das Center for Space and Aviation der Universität Zürich. Das Start-up Muvon entwickelte eine neuartige Methode zur Muskelregeneration mit körpereigenen Zellen. Für die kommerzielle Nutzung muss nun die Zellvermehrung automatisiert werden – eine Herausforderung, die Muvon gemeinsam mit der ZHAW angeht. Gelingt die Skalierung, könnte ein weit verbreitetes medizinisches Problem der Muskelschwäche gelöst werden.
Die drei Zürcher Start-ups – Sevensense, Muvon und Prometheus Life Technologies – stehen stellvertretend für die Innovationskraft des Kantons, sagt Samuel Mösle, Co-Leiter der Standortförderung, im Abschlussgespräch. Für ihn bewegen sich diese Entwicklungen «an den Grenzen der vorstellbaren Zukunft». Damit sich die Teilnehmenden aber die Zukunft von «Innovation Zurich» leichter vorstellen können, gibt Samuel Mösle einen Ausblick: die Website wird künftig – unterstützt durch Künstliche Intelligenz – nochinteraktiver und vernetzender gestaltet.
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Zürich – Die Ontinue AG hat ihren neuen Hauptsitz in Zürich eröffnet. Damit will das Unternehmen für Computersicherheit sein Engagement in Europa und speziell in der DACH-Region unterstreichen.
(CONNECT) Die Ontinue AG hat ihren neuen Hauptsitz in der Zürcher Grubenstrasse 54 eröffnet. Mit der neuen Zentrale will das Unternehmen seine Präsenz in Europa und vor allem sein Engagement in der DACH-Region unterstreichen, heisst es in einer Mitteilung. Dabei will Ontinue die steigende Nachfrage nach seinem agentenbasierten Sicherheitsmodell bedienen und Unternehmen, die mit zunehmender Digitalisierung konfrontiert sind, mit regionaler und operativer Expertise unterstützen.
„Zürich war schon immer ein wichtiges Zentrum für Ontinue, und dieser neue Hauptsitz markiert das nächste Kapitel unseres Wachstums”, wird Moritz Mann, CEO von Ontinue, in der Mitteilung zitiert. „Wir investieren in aussergewöhnliche Talente und schaffen ein Umfeld, in dem unsere Teams weiterhin innovativ und kooperativ arbeiten und für unsere Kunden bedeutende Ergebnisse erzielen können. Diese Expansion unterstreicht unser Engagement in Europa und unseren Glauben an die Möglichkeit, die Zukunft der Sicherheitsoperationen auf globaler Ebene anzuführen.“
Über traditionelle SOC-Funktionen (Security Operations Center) hinaus bietet Ontinue von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützte vorausschauende Sicherheitsoptionen an. Mit der ION SecOps Platform von Ontinue werden mittels Echtzeitverarbeitung Bedrohungen kontinuierlich erkannt und Cyberangriffe verhindert. Dabei verfügt das Unternehmen über eine umfangreiche Expertise in den Microsoft-Sicherheitstechnologien. ce/ww
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An der 14. Generalversammlung der FRZ Flughafenregion Zürich blickte das Wirtschaftsnetzwerk auf ein erfolgreiches Rekordjahr 2025 zurück. Zudem wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Der Fokus wird verstärkt auf Standortentwicklung und die Förderung junger Führungskräfte gelegt.
Kloten, 13. April 2026 – 226 Stimmberechtigte nahmen am Montag an der 14. Generalversammlung der FRZ Flughafenregion Zürich, Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung, im Radisson Blu Hotel Zurich Airport in Kloten teil. Präsident André Ingold eröffnete den Abend, gefolgt von Grussworten des Klotener Stadtpräsidenten René Huber. Er spricht über die Bedeutung Klotens als Standort für Wirtschaft und Innovation im Herzen der Flughafenregion. Derzeit boome in der Stadt der Wohnungsbau, was sehr positiv sei, stehen doch 40'000 Arbeitsplätze nur 23'000 Einwohnerinnen und Einwohner gegenüber.
Carmen Walker Späh, Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich, überbrachte die Grüsse des Kantons und hob die wirtschaftliche Dynamik der Flughafenregion hervor. Sie betonte den Switzerland Innovation Park Zurich in Dübendorf als aufstrebendes Zentrum der Space Economy. Ein Highlight sei die Ansiedlung von Starlab Space – ein Joint Venture von Airbus, Voyager Space, Mitsubishi und MDA Space –, das dort eine kommerzielle Raumstation entwickeln wollen. Ergänzt wird dies vom UZH Space Hub unter Prof. Dr. Oliver Ullrich, der durch Kooperationen mit Space Florida transatlantische Forschung und Logistik vorantreibt.
Monika Rühl, Geschäftsleitungsvorsitzende von economiesuisse, referierte in ihrer Keynote „Wirtschaftsstandort Schweiz: Wie bleiben wir Champion?“ über Herausforderungen und Chancen. Die exportstarke Schweizer Wirtschaft kämpfte mit geopolitischen Spannungen und Handelsbarrieren. Sie forderte ein Zollabkommen mit den USA sowie die Vertiefung der EU-Beziehungen durch Bilateralen III. Entscheidend für zukünftigen Wohlstand nannte sie geringe Bürokratie, hohe Innovationskraft und ausreichend Fachkräfte.
Rekordjahr 2025 und hohe Mitgliederzufriedenheit
Die Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard präsentierte eine starke Leistungsbilanz für das vergangene Jahr: 50 Events, über 5'600 Teilnehmende und ein Mitgliederwachstum auf 901 Unternehmen und Institutionen. Der Umsatz stieg auf über 2,8 Millionen Franken. Eine Umfrage bescheinigt dem Netzwerk Rekordwerte: 95 Prozent der Mitglieder sind sehr zufrieden, und für 80 Prozent ist die FRZ das Wirtschaftsnetzwerk erster Wahl. Zu den Höhepunkten zählten der 11. ImmoSummit sowie das 25. Wirtschaftsforum im Circle.
Standortentwicklung und die Vision «New Zurich»
Im Rahmen eines Strategie-Reviews hat die FRZ ihren Fokus geschärft und positioniert sich nun noch expliziter als treibende Kraft der Standortentwicklung. Ein zentraler strategischer Pfeiler ist dabei die Nachhaltigkeit. Mit einem neuen Fachbeirat und einem online verfügbaren «Nachhaltigkeits-Navigator» wird ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Best Practice in der Region gefördert. Das wichtigste Zukunftsprojekt ist die Entwicklungsstrategie «New Zurich», die seit 2022 mit 14 Gemeinden und externen Experten erarbeitet wurde. «Wir gehören zu den dynamischsten Regionen der Schweiz. Wachstum allein reicht nicht mehr. Entscheidend ist, wie wir die Region nachhaltig weiterentwickeln», erklärte Kindermann Leuthard. Der offizielle Launch des Readers «New Zurich» erfolgt am 10. Juni 2026 am 12. ImmoSummit in Dübendorf.
Ehrenmitgliedschaft und neue Kräfte im Vorstand
Einen emotionalen Moment markierte die Verabschiedung der Vorstandsmitglieder Edith Zuber, Peter Spörri und Thomas Peter. Letzterer wurde für sein prägendes Engagement seit der Gründung zum Ehrenmitglied ernannt. Mit frischer Energie verstärken fortan drei neu gewählte Persönlichkeiten den Vorstand: Stefan Ammann (Geschäftsführer dormakaba Schweiz AG), Marc Osterwalder (neuer Verwaltungsdirektor Stadt Kloten) und Roman Schmid (Stadtpräsident Opfikon-Glattbrugg). André Ingold wurde von den Stimmberechtigten als Präsident bestätigt. Ebenso genehmigte die Versammlung die Jahresrechnung 2025 sowie alle weiteren Geschäfte.
Nachwuchsförderung und Ausblick
Um die Zukunft des Netzwerks zu sichern, investiert die FRZ gezielt in junge Talente. Das Format «FRZ NXTwork» sowie ein Mentoring-Programm mit rund 100 erfahrenen Mentorinnen und Mentoren richten sich an Führungskräfte zwischen 20 und 40 Jahren. Jorin Lecaj wurde zudem als neue FRZ Ambassadorin begrüsst. Mit einem grossen Dank an das Team, die Sponsoren und Partner schloss Präsident André Ingold den offiziellen Teil. Bevor der Abend beim Networking und einem Auftritt des Improtheaters «anundpfirsich» ausklang, fasste CEO Rahel Kindermann Leuthard zusammen: «Vom Talent zum Champion – das ist kein Versprechen für morgen, sondern eine Entscheidung, die wir heute treffen.»
Über die FRZ Flughafenregion Zürich
Die FRZ Flughafenregion Zürich ist das führende Wirtschaftsnetzwerk im dynamischsten Wirtschaftsraum der Schweiz. Mit 901 Mitgliedern – Unternehmen, Städte und Gemeinden sowie Organisationen – verbindet die FRZ EntscheidungsträgerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die 14 Städte und Gemeinden, die das Kerngebiet und die Trägerschaft des Vereins FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung – bilden, umfassen Bachenbülach, Bassersdorf, Bülach, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Nürensdorf, Oberglatt, Opfikon, Rümlang, Volketswil, Wallisellen, Wangen-Brüttisellen sowie Winkel.
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Zürich – Die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich (UZH) hat den Frauenanteil bei den Neuberufungen auf Professuren in zwölf Jahren systematisch von 16 auf 64 Prozent angehoben. Nun bewirbt sie sich als erste Fakultät der Schweiz um das internationale Gütesiegel Athena Swan.
(CONNECT) Die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät (MNF) der UZH hat den Anteil ihrer Professorinnen in zwölf Jahren mehr als verdoppelt und den Anteil von Frauen bei den Neuberufungen auf 64 Prozent erhöht. 2014 lag der Anteil an Professorinnen an der MNF gerade einmal bei 16 Prozent. Wie die Hochschule in einer Mitteilung ausführlich darstellt, sind die aktuellen Zahlen das Ergebnis der damals eingeleiteten gezielten Rekrutierungs- und Evaluationsmassnahmen zur Angleichung der Geschlechterverhältnisse.
Nun bewirbt sich die MNF als erste Fakultät der Schweiz um das internationale Gütesiegel Athena Swan. Es ist nach der griechischen Göttin der Weisheit und dem Scientific Women's Academic Network (SWAN) benannt. Bereits seit Februar besuchen Vertreterinnen und Vertreter der 14 MNF-Institute erste Workshops mit Athena-Swan-Fachleuten.
Nach einem sogenannten Peer-Review-Prozess könnte die MNF Anfang 2027 ein Athena-Swan-Label erhalten. Das würde zu einer erhöhten Sichtbarkeit der UZH im internationalen Wettbewerb der besten Universitäten beitragen. Dabei „spielen viele Faktoren eine Rolle“, wird Roland Sigel, Chemieprofessor und seit 2017 Dekan der MNF, zitiert. „Der Award ist ein wichtiger Baustein, damit wir auch in Zukunft hervorragende Wissenschaftler:innen gewinnen können.“
Bereits heute sei Gleichstellung in der MNF bereits breit verankert, heisst es in der Mitteilung weiter, etwa im Alltag von Berufungen, Förderung und Personalentwicklung. Die datenbasierten Gleichstellungsmassnahmen hätten die MNF in den vergangenen Jahren sichtbar verändert. Davon profitieren auch Studierende und Nachwuchsforschende, denn „Vorbilder sind entscheidend“, so Jessy Duran Ramirez, Doktorandin und Co-Präsidentin der MNF-EDI-Kommission. „Wenn Studierende und Nachwuchsforschende Menschen sehen, die ihre Hintergründe teilen und erfolgreich sind, stärkt das Motivation, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen.“ ce/mm
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Zürich – Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat im vergangenen Jahr rund 4000 Fachkräfte ausgebildet und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik gestärkt. Zudem erkannte sie 46 Ausgründungen an, wie aus ihrem Geschäftsbericht hervorgeht.
(CONNECT) Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) legt in ihrem Geschäftsbericht 2025 Umfang, Bandbreite und Qualität ihrer Leistungen des vergangenen Jahres dar. Demnach hat sie auch 2025 wieder rund 4000 Master- und Doktoratsabschlüsse vergeben, darunter an die ersten im Masterstudiengang Quantum Engineering. Fast 100 Prozent dieser Absolventinnen und Absolventen sind nach einem Jahr als Fachkräfte angestellt, rund 80 Prozent davon in der Schweiz.
Im sechsten Jahr in Folge lag der Frauenanteil für die neu ernannten Professorinnen und Professoren mit 44 Prozent über dem Zielwert von 40 Prozent – „ein starkes Ergebnis, das uns stolz macht“, wird ETH-Präsident Joël Mesot in einer Mitteilung zitiert. Im Oktober gründete die ETH die Albert Einstein School of Public Policy, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Politik zu stärken. Neu ist auch, dass ein Nachhaltigkeitsrat die Schulleitung berät.
2025 erkannte die ETH die rekordhohe Zahl von 46 Ausgründungen an. Und das Robotics und AI Institute eröffnete an der ETH seinen zweiten Sitz nach dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston. Zu ihren besonderen Forschungserfolgen des Jahres zählt die Hochschule einen Mikroroboter, der Medikamente in Blutgefässe transportiert und sich danach auflöst. Zudem entstanden lebende Materialien, die CO2 binden. Und mit Apertus veröffentlichten die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne (EPFL) zusammen mit dem Swiss National Supercomputing Centre das erste vollständig offene und mehrsprachige Sprachmodell und setzte dabei einen Meilenstein für eine transparente und vielfältige generative Künstliche Intelligenz.
Die ETH Zürich erzielte einen Gesamtertrag von 2051 Millionen Franken. Davon wurden 1385 Millionen Franken durch Bundesmittel finanziert. Die übrigen 666 Millionen Franken sind Drittmittelerträge. ce/mm
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Zürich – Fünf DeepTech-Start-ups stehen im Finale um den mit 100’000 dotierten ZKB Pionierpreis Technopark 2026. Ccraft, Glycoera, Roboa, RTDT Laboratories und Unbound Potential wetteifern um den Preis, der am 12. Mai verliehen wird.
(CONNECT) Die Jury des ZKB Pionierpreis Technopark hat einer Mitteilung zufolge fünf DeepTech-Unternehmen für das Finale um den mit 100'000 Franken dotierten Preis 2026 ausgewählt. Die Auszeichnung wird seit 2001 vergeben. Die diesjährige Preisverleihung findet am 12. Mai im Technopark Zürich statt, der den Preis gemeinsam mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) verleiht.
Insgesamt hatten sich 76 Jungunternehmen und damit so viele wie noch nie beworben, 13 von ihnen wurden nominiert, fünf von ihnen stehen im Finale. Ihren Technologieschwerpunkt legt der Grossteil (60 Prozent) der Finalisten auf Künstliche Intelligenz (KI) oder Maschinelles Lernen. Dabei bilden sie ein breites Feld ab: Innovationen im Energiebereich, Robotik, Photonik und Pharma. 40 Prozent der Teams seien auf Gründerinnen oder C-Level-Ebene weiblich besetzt, so die Mitteilung.
Der Juryvorsitzende Lothar Thiele betont die aussergewöhnlich hohe Qualität der Finalisten. „Wir sehen wissenschaftlich fundierte Technologien mit klarer Marktperspektive und eine beeindruckende thematische Vielfalt. Diese Diversität ist ein starkes Zeichen für ein gereiftes und breit abgestütztes Deep-Tech-Ökosystem in der Schweiz“, wird er zitiert.
Glycoera aus Wädenswil ZH, das auch im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässig ist, ist auf eine zentrale Herausforderung in der Therapie von Autoimmunerkrankungen ausgelegt. Das Start-up entwickelt eine in-vivo-Glycoengineering-Plattform, die neuartige Biologika ermöglicht. Sie zielen auf zirkulierende Proteine (Autoantikörper), die als krankheitsverursachend gelten. Die Roboa AG aus Zürich hat einen flexiblen, autonomen Roboter entwickelt, der Bereiche erreicht, die für Menschen und konventionelle Roboter unzugänglich sind wie etwa enge Rohre, geschlossene Tanks oder Trümmerbereiche. Hochflexible, modulare Schlangenroboter ermöglichen Inspektion, Wartung und Erstversorgung von Eingeschlossenen.
RTDT Laboratories AG mit Sitz im Technopark Zürich arbeitet an der Effizienzsteigerung von Windkraftanlagen. Mit Aerosense stellt das Start-up ein innovatives Patch-System zur Verfügung, das die Rotor-Aerodynamik direkt im Betrieb analysiert und eine präzise Optimierung der Anlagenregler für maximale, standortspezifische Energieerträge ermöglicht. Unbound Potential aus Thalwil ZH nutzt Chancen innovativer, grosstechnischer Energiespeichersysteme zur Verbesserung der Speichertechnologie. Eine membranlose Flow-Batterie ermöglicht einen kostengünstigen und schnell skalierbaren Energiespeicher für eine resiliente, nachhaltige Energieinfrastruktur.
Ccraft SA aus Neuenburg ist eine Schweizer Chipfabrik für skalierbare TFLN-Photonikchips. Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Hochleistungs-Dünnschicht-Lithiumniobat (TFLN)-Technologie für die skalierbare Massenproduktion. ce/heg
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Zürich/New York – Goldman Sachs Alternatives investiert 50 Millionen Dollar in BLP Digital. Die Software der Zürcher Firma extrahiert alle Informationen aus eingehenden Kunden- und Lieferantendokumenten und gleicht sie vollautomatisch mit dem System für die Ressourcenplanung ab.
(CONNECT) Goldman Sachs Alternatives beteiligt sich laut einer Mitteilung mit 50 Millionen Dollar als Wachstumsinvestor an BLP Digital. Die 2019 entstandene Ausgliederung von Eidgenössischer Technischer Hochschule Zürich und Universität St.Gallen ist in Zürich ansässig. Sie automatisiert in grossen Unternehmen mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) die Verarbeitung von eingehenden Dokumenten über Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Accounts Payable).
Die Software von BLP Digital extrahiert alle Informationen aus eingehenden Dokumenten wie Rechnungen, Lieferscheine und Spesenabrechnungen und gleicht sie vollautomatisch mit dem System für die Ressourcenplanung (Enterprise Resource Planing, ERP) ab. „Stimmt alles, muss kein Mensch auch nur einen Finger rühren“, heisst es in einem Selbstbeschrieb des Unternehmens. „Bei Abweichungen schaltet die KI die richtige Person vor Ort ein.“
Wie es in der Mitteilung weiter heisst, werden Finance-Arbeitsabläufe in atomare Aufgaben zerlegt, die von spezialisierten Agenten übernommen und durch einen Digitalen Zwilling orchestriert werden. Vorgefertigte und vortrainierte KI-Agenten arbeiten über viele Kunden hinweg als ein Gehirn und müssen nicht erst projektspezifisch angelernt werden.
Finanzchefs bräuchten heute keine weiteren Technologieexperimente, wird BLP-CEO Tim Beck zitiert, „sondern zukunftsfähige Lösungen, die sich unmittelbar im Unternehmensergebnis niederschlagen. Der Einstieg von Goldman Sachs Alternatives als Wachstumsinvestor unterstreicht diese unsere Mission.“ Alexander Lippert, Managing Director von Goldman Sachs Alternatives, sieht BLP Digital bestens positioniert, „um Kategorienführer zu werden und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Kernprozesse zu modernisieren, die operative Effizienz zu steigern und den Einsatz von KI in messbare Geschäftsergebnisse zu übersetzen“.
Roger Niklaus, Leiter des Rechnungswesens bei der Migros, erklärt in einer weiteren Version der Mitteilung, sein Unternehmen habe mit BLP Digital „direkt vor der Haustür die Plattform gefunden, die modernste KI aus der ETH-Forschung in unsere Finanzfunktion bringt“ und sie in allen ihren Genossenschaften eingeführt. „Die Ergebnisse sind so gut und das Potenzial so gross, dass wir bereits dabei sind, BLP Digital in weiteren Firmenbereichen und zusätzlichen Prozessen auszurollen.“ ce/mm
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Zürich/Schlieren ZH – Nureo aus dem Technopark Zürich hat die dritte Stufe von Venture Kick gewonnen und ist dafür mit 150’000 Franken ausgezeichnet worden. Das unterstützt das Start-up bei der Entwicklung der nächsten Generation von 3D-Werkzeugen. Sie sollen repetitive Aufgaben bei der Konstruktion automatisieren.
(CONNECT) Der Start-up-Förderer Venture Kick aus Schlieren spricht 150'000 Franken an nureo. Diese Summe ist verbunden mit dem Gewinn der dritten Stufe im Förderprogramm von Venture Kick. Damit kann das im Technopark Zürich ansässige ICT-Start-up seine 3D-Design-Werkzeuge für Ingenieurinnen und Ingenieure weiterentwickeln.
Laut einer Mitteilung will nureo damit den manuellen Aufwand bei der Erstellung von 3D-Modellen für Bauteile und Maschinen um bis zu 90 Prozent reduzieren. Dabei soll generatives Design und automatisierte 3D-Design-Softwaren die Eingaben der Nutzenden in produktionsreife Geometrien übersetzen. Das soll die Produktivität steigern, Iterationszyklen, also den Prozess der wiederholten Anpassung und Verfeinerung des Entwurfs, beschleunigen und zur Standardisierung der Designqualität in Teams beitragen.
„Für uns war Venture Kick weit mehr als ein Förderprogramm“, wird Patrick Beutler zitiert, der das Unternehmen im Juni 2025 mitgegründet hat. „Durch den mehrstufigen Prozess aus Pitches, Expertenfeedback und gezieltem Coaching in den Kickers Camps wurde es zu einem wertvollen Rahmen, um unser Geschäftsmodell kontinuierlich zu hinterfragen, zu schärfen und weiterzuentwickeln.“
Die 150’000 Franken von Venture Kick werden genutzt, um das Team für Geschäfts- und technische Entwicklung auszubauen und das kommerzielle Wachstum zu beschleunigen. Dabei will nureo auf der starken initialen Marktvalidierung aufbauen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Überführung erfolgreicher Pilotprojekte in wiederkehrende Umsätze. Parallel dazu will nureo seine Präsenz auf internationalen Messen und Konferenzen erhöhen, die Vertriebspipeline skalieren und das Angebot weiterentwickeln. ce/mm
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An der 14. Generalversammlung der FRZ Flughafenregion Zürich blickte das Wirtschaftsnetzwerk auf ein erfolgreiches Rekordjahr 2025 zurück. Zudem wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Der Fokus wird verstärkt auf Standortentwicklung und die Förderung junger Führungskräfte gelegt.
Kloten, 13. April 2026 – 226 Stimmberechtigte nahmen am Montag an der 14. Generalversammlung der FRZ Flughafenregion Zürich, Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung, im Radisson Blu Hotel Zurich Airport in Kloten teil. Präsident André Ingold eröffnete den Abend, gefolgt von Grussworten des Klotener Stadtpräsidenten René Huber. Er spricht über die Bedeutung Klotens als Standort für Wirtschaft und Innovation im Herzen der Flughafenregion. Derzeit boome in der Stadt der Wohnungsbau, was sehr positiv sei, stehen doch 40'000 Arbeitsplätze nur 23'000 Einwohnerinnen und Einwohner gegenüber.
Carmen Walker Späh, Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich, überbrachte die Grüsse des Kantons und hob die wirtschaftliche Dynamik der Flughafenregion hervor. Sie betonte den Switzerland Innovation Park Zurich in Dübendorf als aufstrebendes Zentrum der Space Economy. Ein Highlight sei die Ansiedlung von Starlab Space – ein Joint Venture von Airbus, Voyager Space, Mitsubishi und MDA Space –, das dort eine kommerzielle Raumstation entwickeln wollen. Ergänzt wird dies vom UZH Space Hub unter Prof. Dr. Oliver Ullrich, der durch Kooperationen mit Space Florida transatlantische Forschung und Logistik vorantreibt.
Monika Rühl, Geschäftsleitungsvorsitzende von economiesuisse, referierte in ihrer Keynote „Wirtschaftsstandort Schweiz: Wie bleiben wir Champion?“ über Herausforderungen und Chancen. Die exportstarke Schweizer Wirtschaft kämpfte mit geopolitischen Spannungen und Handelsbarrieren. Sie forderte ein Zollabkommen mit den USA sowie die Vertiefung der EU-Beziehungen durch Bilateralen III. Entscheidend für zukünftigen Wohlstand nannte sie geringe Bürokratie, hohe Innovationskraft und ausreichend Fachkräfte.
Rekordjahr 2025 und hohe Mitgliederzufriedenheit
Die Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard präsentierte eine starke Leistungsbilanz für das vergangene Jahr: 50 Events, über 5'600 Teilnehmende und ein Mitgliederwachstum auf 901 Unternehmen und Institutionen. Der Umsatz stieg auf über 2,8 Millionen Franken. Eine Umfrage bescheinigt dem Netzwerk Rekordwerte: 95 Prozent der Mitglieder sind sehr zufrieden, und für 80 Prozent ist die FRZ das Wirtschaftsnetzwerk erster Wahl. Zu den Höhepunkten zählten der 11. ImmoSummit sowie das 25. Wirtschaftsforum im Circle.
Standortentwicklung und die Vision «New Zurich»
Im Rahmen eines Strategie-Reviews hat die FRZ ihren Fokus geschärft und positioniert sich nun noch expliziter als treibende Kraft der Standortentwicklung. Ein zentraler strategischer Pfeiler ist dabei die Nachhaltigkeit. Mit einem neuen Fachbeirat und einem online verfügbaren «Nachhaltigkeits-Navigator» wird ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Best Practice in der Region gefördert. Das wichtigste Zukunftsprojekt ist die Entwicklungsstrategie «New Zurich», die seit 2022 mit 14 Gemeinden und externen Experten erarbeitet wurde. «Wir gehören zu den dynamischsten Regionen der Schweiz. Wachstum allein reicht nicht mehr. Entscheidend ist, wie wir die Region nachhaltig weiterentwickeln», erklärte Kindermann Leuthard. Der offizielle Launch des Readers «New Zurich» erfolgt am 10. Juni 2026 am 12. ImmoSummit in Dübendorf.
Ehrenmitgliedschaft und neue Kräfte im Vorstand
Einen emotionalen Moment markierte die Verabschiedung der Vorstandsmitglieder Edith Zuber, Peter Spörri und Thomas Peter. Letzterer wurde für sein prägendes Engagement seit der Gründung zum Ehrenmitglied ernannt. Mit frischer Energie verstärken fortan drei neu gewählte Persönlichkeiten den Vorstand: Stefan Ammann (Geschäftsführer dormakaba Schweiz AG), Marc Osterwalder (neuer Verwaltungsdirektor Stadt Kloten) und Roman Schmid (Stadtpräsident Opfikon-Glattbrugg). André Ingold wurde von den Stimmberechtigten als Präsident bestätigt. Ebenso genehmigte die Versammlung die Jahresrechnung 2025 sowie alle weiteren Geschäfte.
Nachwuchsförderung und Ausblick
Um die Zukunft des Netzwerks zu sichern, investiert die FRZ gezielt in junge Talente. Das Format «FRZ NXTwork» sowie ein Mentoring-Programm mit rund 100 erfahrenen Mentorinnen und Mentoren richten sich an Führungskräfte zwischen 20 und 40 Jahren. Jorin Lecaj wurde zudem als neue FRZ Ambassadorin begrüsst. Mit einem grossen Dank an das Team, die Sponsoren und Partner schloss Präsident André Ingold den offiziellen Teil. Bevor der Abend beim Networking und einem Auftritt des Improtheaters «anundpfirsich» ausklang, fasste CEO Rahel Kindermann Leuthard zusammen: «Vom Talent zum Champion – das ist kein Versprechen für morgen, sondern eine Entscheidung, die wir heute treffen.»
Über die FRZ Flughafenregion Zürich
Die FRZ Flughafenregion Zürich ist das führende Wirtschaftsnetzwerk im dynamischsten Wirtschaftsraum der Schweiz. Mit 901 Mitgliedern – Unternehmen, Städte und Gemeinden sowie Organisationen – verbindet die FRZ EntscheidungsträgerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die 14 Städte und Gemeinden, die das Kerngebiet und die Trägerschaft des Vereins FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung – bilden, umfassen Bachenbülach, Bassersdorf, Bülach, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Nürensdorf, Oberglatt, Opfikon, Rümlang, Volketswil, Wallisellen, Wangen-Brüttisellen sowie Winkel.
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Vor 5 Jahren wurde «Innovation Zurich» gegründet. An der Jubiläumsfeier am 14. April zeigte sich, wie lebendig und zukunftsgerichtet der Innovationsstandort Zürich ist. Rund 250 Gäste nahmen teil und erlebten einen Abend voller Impulse, Rückblicke und Ausblicke.
In ihrer Eröffnungsrede betont Regierungsrätin Carmen Walker Späh: «In fünf Jahren ist viel passiert.» Zürich hat sich mit seinem lebendigen Start-up-Ökosystem zu einem Hotspot in den Bereichen KI, Robotik, Life Sciences und der New Space Economy entwickelt.
Eine besondere Stärke des Kantons Zürich liegt in der engen Vernetzung der einzelnen Akteure: Neue Ideen werden mit dem nötigen Know-how und den passenden Kapazitäten zusammengebracht. In seinem Rückblick auf die letzten fünf Jahre zieht Markus Müller, Co-Leitung der Standortförderung, auch Schlüsse für die nächsten Jahre: Die Start-Up-Landschaft hat eine essenzielle Bedeutung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes.
Jedes Zukunftsbild sei wie ein Turngerät, so Zukunftsforscherin Martina Kühne in ihrer Keynote. Wer sich gedanklich daran austobt, könne die Ideen für eine mögliche und wünschbare Zukunft entwickeln. Denn Martine Kühne weiss: «Zukunft passiert nicht einfach.»
Wie wichtig gemeinsames Anpacken für die Zukunft ist, zeigen die Interviews mit Zürcher Kollaborationspartnern. Die Fusion des ETH-Spin-offs Sevensense mit ABB verdeutlicht, wie wirkungsvoll das Zusammenspiel von Kapital und Erfindergeist ist. Heute sind rund 80 Prozent der autonomen Roboter, die ABB verkauft, von Sevensense. Das Start-Up «Prometheus Life Technologies», entwickelt eine Technologie, die die Schwerelosigkeit im All nutzt, um Organe in 3D wachsen zu lassen. Möglich war das dank des Parabelflugprogrammes im Innovationspark und mit der Zusammenarbeit und Unterstützung durch das Center for Space and Aviation der Universität Zürich. Das Start-up Muvon entwickelte eine neuartige Methode zur Muskelregeneration mit körpereigenen Zellen. Für die kommerzielle Nutzung muss nun die Zellvermehrung automatisiert werden – eine Herausforderung, die Muvon gemeinsam mit der ZHAW angeht. Gelingt die Skalierung, könnte ein weit verbreitetes medizinisches Problem der Muskelschwäche gelöst werden.
Die drei Zürcher Start-ups – Sevensense, Muvon und Prometheus Life Technologies – stehen stellvertretend für die Innovationskraft des Kantons, sagt Samuel Mösle, Co-Leiter der Standortförderung, im Abschlussgespräch. Für ihn bewegen sich diese Entwicklungen «an den Grenzen der vorstellbaren Zukunft». Damit sich die Teilnehmenden aber die Zukunft von «Innovation Zurich» leichter vorstellen können, gibt Samuel Mösle einen Ausblick: die Website wird künftig – unterstützt durch Künstliche Intelligenz – nochinteraktiver und vernetzender gestaltet.
Aktuelles
Zürich – Die Ontinue AG hat ihren neuen Hauptsitz in Zürich eröffnet. Damit will das Unternehmen für Computersicherheit sein Engagement in Europa und speziell in der DACH-Region unterstreichen.
(CONNECT) Die Ontinue AG hat ihren neuen Hauptsitz in der Zürcher Grubenstrasse 54 eröffnet. Mit der neuen Zentrale will das Unternehmen seine Präsenz in Europa und vor allem sein Engagement in der DACH-Region unterstreichen, heisst es in einer Mitteilung. Dabei will Ontinue die steigende Nachfrage nach seinem agentenbasierten Sicherheitsmodell bedienen und Unternehmen, die mit zunehmender Digitalisierung konfrontiert sind, mit regionaler und operativer Expertise unterstützen.
„Zürich war schon immer ein wichtiges Zentrum für Ontinue, und dieser neue Hauptsitz markiert das nächste Kapitel unseres Wachstums”, wird Moritz Mann, CEO von Ontinue, in der Mitteilung zitiert. „Wir investieren in aussergewöhnliche Talente und schaffen ein Umfeld, in dem unsere Teams weiterhin innovativ und kooperativ arbeiten und für unsere Kunden bedeutende Ergebnisse erzielen können. Diese Expansion unterstreicht unser Engagement in Europa und unseren Glauben an die Möglichkeit, die Zukunft der Sicherheitsoperationen auf globaler Ebene anzuführen.“
Über traditionelle SOC-Funktionen (Security Operations Center) hinaus bietet Ontinue von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützte vorausschauende Sicherheitsoptionen an. Mit der ION SecOps Platform von Ontinue werden mittels Echtzeitverarbeitung Bedrohungen kontinuierlich erkannt und Cyberangriffe verhindert. Dabei verfügt das Unternehmen über eine umfangreiche Expertise in den Microsoft-Sicherheitstechnologien. ce/ww
Aktuelles
An der 14. Generalversammlung der FRZ Flughafenregion Zürich blickte das Wirtschaftsnetzwerk auf ein erfolgreiches Rekordjahr 2025 zurück. Zudem wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Der Fokus wird verstärkt auf Standortentwicklung und die Förderung junger Führungskräfte gelegt.
Kloten, 13. April 2026 – 226 Stimmberechtigte nahmen am Montag an der 14. Generalversammlung der FRZ Flughafenregion Zürich, Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung, im Radisson Blu Hotel Zurich Airport in Kloten teil. Präsident André Ingold eröffnete den Abend, gefolgt von Grussworten des Klotener Stadtpräsidenten René Huber. Er spricht über die Bedeutung Klotens als Standort für Wirtschaft und Innovation im Herzen der Flughafenregion. Derzeit boome in der Stadt der Wohnungsbau, was sehr positiv sei, stehen doch 40'000 Arbeitsplätze nur 23'000 Einwohnerinnen und Einwohner gegenüber.
Carmen Walker Späh, Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich, überbrachte die Grüsse des Kantons und hob die wirtschaftliche Dynamik der Flughafenregion hervor. Sie betonte den Switzerland Innovation Park Zurich in Dübendorf als aufstrebendes Zentrum der Space Economy. Ein Highlight sei die Ansiedlung von Starlab Space – ein Joint Venture von Airbus, Voyager Space, Mitsubishi und MDA Space –, das dort eine kommerzielle Raumstation entwickeln wollen. Ergänzt wird dies vom UZH Space Hub unter Prof. Dr. Oliver Ullrich, der durch Kooperationen mit Space Florida transatlantische Forschung und Logistik vorantreibt.
Monika Rühl, Geschäftsleitungsvorsitzende von economiesuisse, referierte in ihrer Keynote „Wirtschaftsstandort Schweiz: Wie bleiben wir Champion?“ über Herausforderungen und Chancen. Die exportstarke Schweizer Wirtschaft kämpfte mit geopolitischen Spannungen und Handelsbarrieren. Sie forderte ein Zollabkommen mit den USA sowie die Vertiefung der EU-Beziehungen durch Bilateralen III. Entscheidend für zukünftigen Wohlstand nannte sie geringe Bürokratie, hohe Innovationskraft und ausreichend Fachkräfte.
Rekordjahr 2025 und hohe Mitgliederzufriedenheit
Die Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard präsentierte eine starke Leistungsbilanz für das vergangene Jahr: 50 Events, über 5'600 Teilnehmende und ein Mitgliederwachstum auf 901 Unternehmen und Institutionen. Der Umsatz stieg auf über 2,8 Millionen Franken. Eine Umfrage bescheinigt dem Netzwerk Rekordwerte: 95 Prozent der Mitglieder sind sehr zufrieden, und für 80 Prozent ist die FRZ das Wirtschaftsnetzwerk erster Wahl. Zu den Höhepunkten zählten der 11. ImmoSummit sowie das 25. Wirtschaftsforum im Circle.
Standortentwicklung und die Vision «New Zurich»
Im Rahmen eines Strategie-Reviews hat die FRZ ihren Fokus geschärft und positioniert sich nun noch expliziter als treibende Kraft der Standortentwicklung. Ein zentraler strategischer Pfeiler ist dabei die Nachhaltigkeit. Mit einem neuen Fachbeirat und einem online verfügbaren «Nachhaltigkeits-Navigator» wird ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Best Practice in der Region gefördert. Das wichtigste Zukunftsprojekt ist die Entwicklungsstrategie «New Zurich», die seit 2022 mit 14 Gemeinden und externen Experten erarbeitet wurde. «Wir gehören zu den dynamischsten Regionen der Schweiz. Wachstum allein reicht nicht mehr. Entscheidend ist, wie wir die Region nachhaltig weiterentwickeln», erklärte Kindermann Leuthard. Der offizielle Launch des Readers «New Zurich» erfolgt am 10. Juni 2026 am 12. ImmoSummit in Dübendorf.
Ehrenmitgliedschaft und neue Kräfte im Vorstand
Einen emotionalen Moment markierte die Verabschiedung der Vorstandsmitglieder Edith Zuber, Peter Spörri und Thomas Peter. Letzterer wurde für sein prägendes Engagement seit der Gründung zum Ehrenmitglied ernannt. Mit frischer Energie verstärken fortan drei neu gewählte Persönlichkeiten den Vorstand: Stefan Ammann (Geschäftsführer dormakaba Schweiz AG), Marc Osterwalder (neuer Verwaltungsdirektor Stadt Kloten) und Roman Schmid (Stadtpräsident Opfikon-Glattbrugg). André Ingold wurde von den Stimmberechtigten als Präsident bestätigt. Ebenso genehmigte die Versammlung die Jahresrechnung 2025 sowie alle weiteren Geschäfte.
Nachwuchsförderung und Ausblick
Um die Zukunft des Netzwerks zu sichern, investiert die FRZ gezielt in junge Talente. Das Format «FRZ NXTwork» sowie ein Mentoring-Programm mit rund 100 erfahrenen Mentorinnen und Mentoren richten sich an Führungskräfte zwischen 20 und 40 Jahren. Jorin Lecaj wurde zudem als neue FRZ Ambassadorin begrüsst. Mit einem grossen Dank an das Team, die Sponsoren und Partner schloss Präsident André Ingold den offiziellen Teil. Bevor der Abend beim Networking und einem Auftritt des Improtheaters «anundpfirsich» ausklang, fasste CEO Rahel Kindermann Leuthard zusammen: «Vom Talent zum Champion – das ist kein Versprechen für morgen, sondern eine Entscheidung, die wir heute treffen.»
Über die FRZ Flughafenregion Zürich
Die FRZ Flughafenregion Zürich ist das führende Wirtschaftsnetzwerk im dynamischsten Wirtschaftsraum der Schweiz. Mit 901 Mitgliedern – Unternehmen, Städte und Gemeinden sowie Organisationen – verbindet die FRZ EntscheidungsträgerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die 14 Städte und Gemeinden, die das Kerngebiet und die Trägerschaft des Vereins FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung – bilden, umfassen Bachenbülach, Bassersdorf, Bülach, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Nürensdorf, Oberglatt, Opfikon, Rümlang, Volketswil, Wallisellen, Wangen-Brüttisellen sowie Winkel.
Aktuelles
Zürich – Die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich (UZH) hat den Frauenanteil bei den Neuberufungen auf Professuren in zwölf Jahren systematisch von 16 auf 64 Prozent angehoben. Nun bewirbt sie sich als erste Fakultät der Schweiz um das internationale Gütesiegel Athena Swan.
(CONNECT) Die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät (MNF) der UZH hat den Anteil ihrer Professorinnen in zwölf Jahren mehr als verdoppelt und den Anteil von Frauen bei den Neuberufungen auf 64 Prozent erhöht. 2014 lag der Anteil an Professorinnen an der MNF gerade einmal bei 16 Prozent. Wie die Hochschule in einer Mitteilung ausführlich darstellt, sind die aktuellen Zahlen das Ergebnis der damals eingeleiteten gezielten Rekrutierungs- und Evaluationsmassnahmen zur Angleichung der Geschlechterverhältnisse.
Nun bewirbt sich die MNF als erste Fakultät der Schweiz um das internationale Gütesiegel Athena Swan. Es ist nach der griechischen Göttin der Weisheit und dem Scientific Women's Academic Network (SWAN) benannt. Bereits seit Februar besuchen Vertreterinnen und Vertreter der 14 MNF-Institute erste Workshops mit Athena-Swan-Fachleuten.
Nach einem sogenannten Peer-Review-Prozess könnte die MNF Anfang 2027 ein Athena-Swan-Label erhalten. Das würde zu einer erhöhten Sichtbarkeit der UZH im internationalen Wettbewerb der besten Universitäten beitragen. Dabei „spielen viele Faktoren eine Rolle“, wird Roland Sigel, Chemieprofessor und seit 2017 Dekan der MNF, zitiert. „Der Award ist ein wichtiger Baustein, damit wir auch in Zukunft hervorragende Wissenschaftler:innen gewinnen können.“
Bereits heute sei Gleichstellung in der MNF bereits breit verankert, heisst es in der Mitteilung weiter, etwa im Alltag von Berufungen, Förderung und Personalentwicklung. Die datenbasierten Gleichstellungsmassnahmen hätten die MNF in den vergangenen Jahren sichtbar verändert. Davon profitieren auch Studierende und Nachwuchsforschende, denn „Vorbilder sind entscheidend“, so Jessy Duran Ramirez, Doktorandin und Co-Präsidentin der MNF-EDI-Kommission. „Wenn Studierende und Nachwuchsforschende Menschen sehen, die ihre Hintergründe teilen und erfolgreich sind, stärkt das Motivation, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen.“ ce/mm
Aktuelles
Zürich – Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat im vergangenen Jahr rund 4000 Fachkräfte ausgebildet und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik gestärkt. Zudem erkannte sie 46 Ausgründungen an, wie aus ihrem Geschäftsbericht hervorgeht.
(CONNECT) Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) legt in ihrem Geschäftsbericht 2025 Umfang, Bandbreite und Qualität ihrer Leistungen des vergangenen Jahres dar. Demnach hat sie auch 2025 wieder rund 4000 Master- und Doktoratsabschlüsse vergeben, darunter an die ersten im Masterstudiengang Quantum Engineering. Fast 100 Prozent dieser Absolventinnen und Absolventen sind nach einem Jahr als Fachkräfte angestellt, rund 80 Prozent davon in der Schweiz.
Im sechsten Jahr in Folge lag der Frauenanteil für die neu ernannten Professorinnen und Professoren mit 44 Prozent über dem Zielwert von 40 Prozent – „ein starkes Ergebnis, das uns stolz macht“, wird ETH-Präsident Joël Mesot in einer Mitteilung zitiert. Im Oktober gründete die ETH die Albert Einstein School of Public Policy, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Politik zu stärken. Neu ist auch, dass ein Nachhaltigkeitsrat die Schulleitung berät.
2025 erkannte die ETH die rekordhohe Zahl von 46 Ausgründungen an. Und das Robotics und AI Institute eröffnete an der ETH seinen zweiten Sitz nach dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston. Zu ihren besonderen Forschungserfolgen des Jahres zählt die Hochschule einen Mikroroboter, der Medikamente in Blutgefässe transportiert und sich danach auflöst. Zudem entstanden lebende Materialien, die CO2 binden. Und mit Apertus veröffentlichten die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne (EPFL) zusammen mit dem Swiss National Supercomputing Centre das erste vollständig offene und mehrsprachige Sprachmodell und setzte dabei einen Meilenstein für eine transparente und vielfältige generative Künstliche Intelligenz.
Die ETH Zürich erzielte einen Gesamtertrag von 2051 Millionen Franken. Davon wurden 1385 Millionen Franken durch Bundesmittel finanziert. Die übrigen 666 Millionen Franken sind Drittmittelerträge. ce/mm
Aktuelles
Zürich – Fünf DeepTech-Start-ups stehen im Finale um den mit 100’000 dotierten ZKB Pionierpreis Technopark 2026. Ccraft, Glycoera, Roboa, RTDT Laboratories und Unbound Potential wetteifern um den Preis, der am 12. Mai verliehen wird.
(CONNECT) Die Jury des ZKB Pionierpreis Technopark hat einer Mitteilung zufolge fünf DeepTech-Unternehmen für das Finale um den mit 100'000 Franken dotierten Preis 2026 ausgewählt. Die Auszeichnung wird seit 2001 vergeben. Die diesjährige Preisverleihung findet am 12. Mai im Technopark Zürich statt, der den Preis gemeinsam mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) verleiht.
Insgesamt hatten sich 76 Jungunternehmen und damit so viele wie noch nie beworben, 13 von ihnen wurden nominiert, fünf von ihnen stehen im Finale. Ihren Technologieschwerpunkt legt der Grossteil (60 Prozent) der Finalisten auf Künstliche Intelligenz (KI) oder Maschinelles Lernen. Dabei bilden sie ein breites Feld ab: Innovationen im Energiebereich, Robotik, Photonik und Pharma. 40 Prozent der Teams seien auf Gründerinnen oder C-Level-Ebene weiblich besetzt, so die Mitteilung.
Der Juryvorsitzende Lothar Thiele betont die aussergewöhnlich hohe Qualität der Finalisten. „Wir sehen wissenschaftlich fundierte Technologien mit klarer Marktperspektive und eine beeindruckende thematische Vielfalt. Diese Diversität ist ein starkes Zeichen für ein gereiftes und breit abgestütztes Deep-Tech-Ökosystem in der Schweiz“, wird er zitiert.
Glycoera aus Wädenswil ZH, das auch im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässig ist, ist auf eine zentrale Herausforderung in der Therapie von Autoimmunerkrankungen ausgelegt. Das Start-up entwickelt eine in-vivo-Glycoengineering-Plattform, die neuartige Biologika ermöglicht. Sie zielen auf zirkulierende Proteine (Autoantikörper), die als krankheitsverursachend gelten. Die Roboa AG aus Zürich hat einen flexiblen, autonomen Roboter entwickelt, der Bereiche erreicht, die für Menschen und konventionelle Roboter unzugänglich sind wie etwa enge Rohre, geschlossene Tanks oder Trümmerbereiche. Hochflexible, modulare Schlangenroboter ermöglichen Inspektion, Wartung und Erstversorgung von Eingeschlossenen.
RTDT Laboratories AG mit Sitz im Technopark Zürich arbeitet an der Effizienzsteigerung von Windkraftanlagen. Mit Aerosense stellt das Start-up ein innovatives Patch-System zur Verfügung, das die Rotor-Aerodynamik direkt im Betrieb analysiert und eine präzise Optimierung der Anlagenregler für maximale, standortspezifische Energieerträge ermöglicht. Unbound Potential aus Thalwil ZH nutzt Chancen innovativer, grosstechnischer Energiespeichersysteme zur Verbesserung der Speichertechnologie. Eine membranlose Flow-Batterie ermöglicht einen kostengünstigen und schnell skalierbaren Energiespeicher für eine resiliente, nachhaltige Energieinfrastruktur.
Ccraft SA aus Neuenburg ist eine Schweizer Chipfabrik für skalierbare TFLN-Photonikchips. Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Hochleistungs-Dünnschicht-Lithiumniobat (TFLN)-Technologie für die skalierbare Massenproduktion. ce/heg
Aktuelles
Zürich/New York – Goldman Sachs Alternatives investiert 50 Millionen Dollar in BLP Digital. Die Software der Zürcher Firma extrahiert alle Informationen aus eingehenden Kunden- und Lieferantendokumenten und gleicht sie vollautomatisch mit dem System für die Ressourcenplanung ab.
(CONNECT) Goldman Sachs Alternatives beteiligt sich laut einer Mitteilung mit 50 Millionen Dollar als Wachstumsinvestor an BLP Digital. Die 2019 entstandene Ausgliederung von Eidgenössischer Technischer Hochschule Zürich und Universität St.Gallen ist in Zürich ansässig. Sie automatisiert in grossen Unternehmen mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) die Verarbeitung von eingehenden Dokumenten über Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Accounts Payable).
Die Software von BLP Digital extrahiert alle Informationen aus eingehenden Dokumenten wie Rechnungen, Lieferscheine und Spesenabrechnungen und gleicht sie vollautomatisch mit dem System für die Ressourcenplanung (Enterprise Resource Planing, ERP) ab. „Stimmt alles, muss kein Mensch auch nur einen Finger rühren“, heisst es in einem Selbstbeschrieb des Unternehmens. „Bei Abweichungen schaltet die KI die richtige Person vor Ort ein.“
Wie es in der Mitteilung weiter heisst, werden Finance-Arbeitsabläufe in atomare Aufgaben zerlegt, die von spezialisierten Agenten übernommen und durch einen Digitalen Zwilling orchestriert werden. Vorgefertigte und vortrainierte KI-Agenten arbeiten über viele Kunden hinweg als ein Gehirn und müssen nicht erst projektspezifisch angelernt werden.
Finanzchefs bräuchten heute keine weiteren Technologieexperimente, wird BLP-CEO Tim Beck zitiert, „sondern zukunftsfähige Lösungen, die sich unmittelbar im Unternehmensergebnis niederschlagen. Der Einstieg von Goldman Sachs Alternatives als Wachstumsinvestor unterstreicht diese unsere Mission.“ Alexander Lippert, Managing Director von Goldman Sachs Alternatives, sieht BLP Digital bestens positioniert, „um Kategorienführer zu werden und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Kernprozesse zu modernisieren, die operative Effizienz zu steigern und den Einsatz von KI in messbare Geschäftsergebnisse zu übersetzen“.
Roger Niklaus, Leiter des Rechnungswesens bei der Migros, erklärt in einer weiteren Version der Mitteilung, sein Unternehmen habe mit BLP Digital „direkt vor der Haustür die Plattform gefunden, die modernste KI aus der ETH-Forschung in unsere Finanzfunktion bringt“ und sie in allen ihren Genossenschaften eingeführt. „Die Ergebnisse sind so gut und das Potenzial so gross, dass wir bereits dabei sind, BLP Digital in weiteren Firmenbereichen und zusätzlichen Prozessen auszurollen.“ ce/mm
Aktuelles
Zürich/Schlieren ZH – Nureo aus dem Technopark Zürich hat die dritte Stufe von Venture Kick gewonnen und ist dafür mit 150’000 Franken ausgezeichnet worden. Das unterstützt das Start-up bei der Entwicklung der nächsten Generation von 3D-Werkzeugen. Sie sollen repetitive Aufgaben bei der Konstruktion automatisieren.
(CONNECT) Der Start-up-Förderer Venture Kick aus Schlieren spricht 150'000 Franken an nureo. Diese Summe ist verbunden mit dem Gewinn der dritten Stufe im Förderprogramm von Venture Kick. Damit kann das im Technopark Zürich ansässige ICT-Start-up seine 3D-Design-Werkzeuge für Ingenieurinnen und Ingenieure weiterentwickeln.
Laut einer Mitteilung will nureo damit den manuellen Aufwand bei der Erstellung von 3D-Modellen für Bauteile und Maschinen um bis zu 90 Prozent reduzieren. Dabei soll generatives Design und automatisierte 3D-Design-Softwaren die Eingaben der Nutzenden in produktionsreife Geometrien übersetzen. Das soll die Produktivität steigern, Iterationszyklen, also den Prozess der wiederholten Anpassung und Verfeinerung des Entwurfs, beschleunigen und zur Standardisierung der Designqualität in Teams beitragen.
„Für uns war Venture Kick weit mehr als ein Förderprogramm“, wird Patrick Beutler zitiert, der das Unternehmen im Juni 2025 mitgegründet hat. „Durch den mehrstufigen Prozess aus Pitches, Expertenfeedback und gezieltem Coaching in den Kickers Camps wurde es zu einem wertvollen Rahmen, um unser Geschäftsmodell kontinuierlich zu hinterfragen, zu schärfen und weiterzuentwickeln.“
Die 150’000 Franken von Venture Kick werden genutzt, um das Team für Geschäfts- und technische Entwicklung auszubauen und das kommerzielle Wachstum zu beschleunigen. Dabei will nureo auf der starken initialen Marktvalidierung aufbauen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Überführung erfolgreicher Pilotprojekte in wiederkehrende Umsätze. Parallel dazu will nureo seine Präsenz auf internationalen Messen und Konferenzen erhöhen, die Vertriebspipeline skalieren und das Angebot weiterentwickeln. ce/mm
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An der 14. Generalversammlung der FRZ Flughafenregion Zürich blickte das Wirtschaftsnetzwerk auf ein erfolgreiches Rekordjahr 2025 zurück. Zudem wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Der Fokus wird verstärkt auf Standortentwicklung und die Förderung junger Führungskräfte gelegt.
Kloten, 13. April 2026 – 226 Stimmberechtigte nahmen am Montag an der 14. Generalversammlung der FRZ Flughafenregion Zürich, Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung, im Radisson Blu Hotel Zurich Airport in Kloten teil. Präsident André Ingold eröffnete den Abend, gefolgt von Grussworten des Klotener Stadtpräsidenten René Huber. Er spricht über die Bedeutung Klotens als Standort für Wirtschaft und Innovation im Herzen der Flughafenregion. Derzeit boome in der Stadt der Wohnungsbau, was sehr positiv sei, stehen doch 40'000 Arbeitsplätze nur 23'000 Einwohnerinnen und Einwohner gegenüber.
Carmen Walker Späh, Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich, überbrachte die Grüsse des Kantons und hob die wirtschaftliche Dynamik der Flughafenregion hervor. Sie betonte den Switzerland Innovation Park Zurich in Dübendorf als aufstrebendes Zentrum der Space Economy. Ein Highlight sei die Ansiedlung von Starlab Space – ein Joint Venture von Airbus, Voyager Space, Mitsubishi und MDA Space –, das dort eine kommerzielle Raumstation entwickeln wollen. Ergänzt wird dies vom UZH Space Hub unter Prof. Dr. Oliver Ullrich, der durch Kooperationen mit Space Florida transatlantische Forschung und Logistik vorantreibt.
Monika Rühl, Geschäftsleitungsvorsitzende von economiesuisse, referierte in ihrer Keynote „Wirtschaftsstandort Schweiz: Wie bleiben wir Champion?“ über Herausforderungen und Chancen. Die exportstarke Schweizer Wirtschaft kämpfte mit geopolitischen Spannungen und Handelsbarrieren. Sie forderte ein Zollabkommen mit den USA sowie die Vertiefung der EU-Beziehungen durch Bilateralen III. Entscheidend für zukünftigen Wohlstand nannte sie geringe Bürokratie, hohe Innovationskraft und ausreichend Fachkräfte.
Rekordjahr 2025 und hohe Mitgliederzufriedenheit
Die Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard präsentierte eine starke Leistungsbilanz für das vergangene Jahr: 50 Events, über 5'600 Teilnehmende und ein Mitgliederwachstum auf 901 Unternehmen und Institutionen. Der Umsatz stieg auf über 2,8 Millionen Franken. Eine Umfrage bescheinigt dem Netzwerk Rekordwerte: 95 Prozent der Mitglieder sind sehr zufrieden, und für 80 Prozent ist die FRZ das Wirtschaftsnetzwerk erster Wahl. Zu den Höhepunkten zählten der 11. ImmoSummit sowie das 25. Wirtschaftsforum im Circle.
Standortentwicklung und die Vision «New Zurich»
Im Rahmen eines Strategie-Reviews hat die FRZ ihren Fokus geschärft und positioniert sich nun noch expliziter als treibende Kraft der Standortentwicklung. Ein zentraler strategischer Pfeiler ist dabei die Nachhaltigkeit. Mit einem neuen Fachbeirat und einem online verfügbaren «Nachhaltigkeits-Navigator» wird ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Best Practice in der Region gefördert. Das wichtigste Zukunftsprojekt ist die Entwicklungsstrategie «New Zurich», die seit 2022 mit 14 Gemeinden und externen Experten erarbeitet wurde. «Wir gehören zu den dynamischsten Regionen der Schweiz. Wachstum allein reicht nicht mehr. Entscheidend ist, wie wir die Region nachhaltig weiterentwickeln», erklärte Kindermann Leuthard. Der offizielle Launch des Readers «New Zurich» erfolgt am 10. Juni 2026 am 12. ImmoSummit in Dübendorf.
Ehrenmitgliedschaft und neue Kräfte im Vorstand
Einen emotionalen Moment markierte die Verabschiedung der Vorstandsmitglieder Edith Zuber, Peter Spörri und Thomas Peter. Letzterer wurde für sein prägendes Engagement seit der Gründung zum Ehrenmitglied ernannt. Mit frischer Energie verstärken fortan drei neu gewählte Persönlichkeiten den Vorstand: Stefan Ammann (Geschäftsführer dormakaba Schweiz AG), Marc Osterwalder (neuer Verwaltungsdirektor Stadt Kloten) und Roman Schmid (Stadtpräsident Opfikon-Glattbrugg). André Ingold wurde von den Stimmberechtigten als Präsident bestätigt. Ebenso genehmigte die Versammlung die Jahresrechnung 2025 sowie alle weiteren Geschäfte.
Nachwuchsförderung und Ausblick
Um die Zukunft des Netzwerks zu sichern, investiert die FRZ gezielt in junge Talente. Das Format «FRZ NXTwork» sowie ein Mentoring-Programm mit rund 100 erfahrenen Mentorinnen und Mentoren richten sich an Führungskräfte zwischen 20 und 40 Jahren. Jorin Lecaj wurde zudem als neue FRZ Ambassadorin begrüsst. Mit einem grossen Dank an das Team, die Sponsoren und Partner schloss Präsident André Ingold den offiziellen Teil. Bevor der Abend beim Networking und einem Auftritt des Improtheaters «anundpfirsich» ausklang, fasste CEO Rahel Kindermann Leuthard zusammen: «Vom Talent zum Champion – das ist kein Versprechen für morgen, sondern eine Entscheidung, die wir heute treffen.»
Über die FRZ Flughafenregion Zürich
Die FRZ Flughafenregion Zürich ist das führende Wirtschaftsnetzwerk im dynamischsten Wirtschaftsraum der Schweiz. Mit 901 Mitgliedern – Unternehmen, Städte und Gemeinden sowie Organisationen – verbindet die FRZ EntscheidungsträgerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die 14 Städte und Gemeinden, die das Kerngebiet und die Trägerschaft des Vereins FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung – bilden, umfassen Bachenbülach, Bassersdorf, Bülach, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Nürensdorf, Oberglatt, Opfikon, Rümlang, Volketswil, Wallisellen, Wangen-Brüttisellen sowie Winkel.
Aktuelles
(CONNECT) Über 1000 Studierende haben sich im Januar 2026 laut einer Unternehmensmitteilung bereits einen Lernplatz im Zürcher StudyHub von Siemens gesichert. Dort können sich Studierende an Einzel-Lernplätzen und in Gruppenräumen während der intensiven Prüfungsphase konzentriert vorbereiten, inklusive WLAN, Kaffee und anderen Getränken und Snacks. Alle Leistungen trägt Siemens, die Verpflegung wird von der Valora Group gestiftet.
Damit reagiert Siemens laut einer Unternehmensmitteilung auf die hohe Nachfrage nach zusätzlichen Lernmöglichkeiten in der Region Zürich. Denn während der Prüfungszeiten bildeten sich vor Zürcher Hochschulen und Bibliotheken lange Schlangen.
Die Lernplätze sind online buchbar. Die Einzelplätze sind ausgebucht. Kapazitäten gibt es für Gruppenräume. Diese können vormittags oder nachmittags für mindestens fünf und höchstens zehn Personen reserviert werden.
In diesem zweiten Jahr des Study Hubs macht Siemens ein zusätzliches Angebot: Sein Personalteam hält einmal pro Woche eine sogenannte Career Session ab. Dabei stehen Siemens-Mitarbeitende aus der Human-Resources-Abteilung für Tipps zum Lebenslauf sowie für Fragen und Informationen zu Karrieremöglichkeiten zur Verfügung. ce/mm
Inno-Hubs
Der Healthtechpark ist ein physischer Hub für Healthtech Unternehmen und eine Community die Hands-on Unterstützung von Healthtech Start-ups in der Region Zürich bietet. Wir organisieren qualifizierte Workshops, Coachings und Dienstleistungen für Start-ups im Healthtechpark. Wir vermitteln geeignete Büros, Labore oder Werkstätten.
Wiesenstrasse 10a
8952 Schlieren
Inno-Hubs
Tenity ist ein Startup-Inkubator und Accelerator mit einer integrierten Investitionsabteilung, die in innovative Technologieunternehmen in der Finanz- und Versicherungsbranche investiert. Die Investitionsstrategie von Tenity konzentriert sich auf Unternehmen in der Frühphase und strebt eine breite geografische Diversifizierung an. Mehr als 250 Unternehmen haben bisher an Tenity-Programmen teilgenommen. Der neue Fonds wird versuchen, in bis zu 400 neue Unternehmen zu investieren.
Tenity Group AG
Pfingstweidstrasse 110
8005 Zurich
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