Open Calls
Wir suchen 6 verblüffende und begeisternde Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen – und sich am 3. März 2026 abends im Spirgarten Zürich live dem Urteil der Comedians, der Jury und des Publikums stellen.
Zu gewinnen: Ruhm, Ehre, mediale Sichtbarkeit vor und nach der Veranstaltung sowie ein professionelles Pitch-Training im Vorfeld.
Wer kann mitmachen? Einzelpersonen, Teams, Unternehmen und Organisationen (Mindestalter 14 Jahre; Einverständnis der Eltern erforderlich)
Reiche bis zum 21. Dezember 2025 ein 120-sekündiges Video ein an:
Das Video muss folgende Fragen beantworten:
Bekanntgabe der Finalist:innen: 16. Januar
Anforderungen an das Projekt
Das Projekt …
Die Auswahl der Finalprojekte erfolgt durch das Projektteam:
Lara Anderegg – Selbstständig
Anita Martinecz Feher – Standortförderung, AWI, Kanton Zürich
Isabell Metzler – Standortförderung, AWI, Kanton Zürich
Lotti Speglitz – Standortförderung, AWI, Kanton Zürich
Jury-Kriterien:
Infos zum Pitch-Training im Vorfeld: Zwischen 19.1. und 6.2.2026, mit Coach Sheerah Kim
Infos zum Anlass vom 3. März
Comedians:
Jury:
Moderation: Sara Taubman-Hildebrand
Veranstalter: Standortförderung – Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich
Veranstaltungspartner:innen:
Innovation Zurich | Future Lab Zürich | Informatiktage

Aktuelles
Zürich/Boston – Die Universität Zürich hat den Gretener-Thürlemann-Preis zum ersten Mal vergeben. Er geht an das Bostoner Ehepaar Arlene Sharpe und Gordon Freeman für seine Entdeckungen zur Funktionsweise des Immunsystems. Diese ermöglichen unter anderem neue Krebstherapien.
(CONNECT) Arlene Sharpe und Gordon Freeman sind die ersten Forschenden, die von der Universität Zürich (UZH) mit dem Gretener-Thürlemann-Preis ausgezeichnet wurden. Dieser grösste Preis der UZH ist mit 500'000 Franken dotiert. Er wird im Auftrag der Gretener-Thürlemann Stiftung an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt für herausragende Leistungen in Medizin, Chemie und Physik verliehen. Sharpe und Freeman nahmen ihn laut einem Bericht der UZH am 3. Dezember im Zürcher Hotel Baur au Lac entgegen.
Arlene Sharpe und Gordon Freeman, die beide zwischen 1979 und 1982 promovierten, lernten sich zu Beginn ihrer Studienzeit an der Universität Harvard im Deutschkurs kennen. Sie wurden privat ein Paar und gingen auch akademisch gemeinsame Wege. Ihr gemeinsames Interesse galt und gilt der Erforschung des menschlichen Immunsystems, wie auch ein ausführliches Porträt ihrer Heimatuniversität zeigt. Bis heute kooperieren die Bostoner Forschungsteams der beiden, um das Immunsystem weiter zu entschlüsseln.
Ab den 90er-Jahren entdeckten sie wichtige Signalwege, die die Immunantwort gegen Tumoren hemmen. Um das Jahr 2000 zeichnete sich ab, dass sich ihr neues Wissen auch therapeutisch nutzen lässt. Ihnen ist es zu verdanken, dass heute in der Onkologie sogenannte Checkpoint-Inhibitoren bei mehr als 25 Krebsarten eingesetzt werden.
„Wir wussten zu Beginn nicht, wohin uns unsere Forschung führen wird“, wird Sharpe zitiert. „Heute sehen wir, dass aus Grundlagenforschung Therapien entstehen, die wir uns nie erträumt hätten. Das motiviert junge Forschende sehr.“ Nun, so Freeman, gehe es darum, mit neuen Technologien die Signalwege des Immunsystems noch weiter zu entschlüsseln und weitere daran beteiligte Gene und Moleküle zu entdecken. ce/mm

Die Entdeckungen von Arlene Sharpe und Gordon Freeman ermöglichen unter anderem neue Krebstherapien. Symbolbild: padrinan/Pixabay
Aktuelles
Schlieren ZH/Boston – Alexion, die auf seltene Krankheiten spezialisierte Tochterfirma von AstraZeneca, wird den neuartigen Antikörper von Neurimmune zum Abbau von Fibrillen bei AL-Amyloidose weiterentwickeln und vermarkten. Dafür erhält Neurimmune eine Sofort- und Meilensteinzahlungen bis zu 780 Millionen Dollar sowie Lizenzgebühren.
(CONNECT) Neurimmune erweitert seine Zusammenarbeit mit dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca. Zu diesem Zweck hat das 2006 aus der Universität Zürich ausgegliederte und im Biotechnopark Schlieren-Zürich ansässige biopharmazeutische Unternehmen für seinen humanen monoklonalen Antikörper NI009 mit der in Boston ansässigen Alexion – AstraZeneca Rare Disease eine exklusive globale Kooperations- und Lizenzvereinbarung geschlossen.
Für die an Alexion abgegebenen Entwicklungs- und Marketingrechte erhält Neurimmune laut einer Mitteilung eine Vorauszahlung in nicht genannter Höhe sowie zusätzliche Meilensteinzahlungen von bis zu 780 Millionen Dollar und Lizenzgebühren für eventuell zugelassene Medikamente. Neurimmune wird weiterhin für die präklinische Entwicklung, die ersten Herstellungsaktivitäten und die Durchführung der ersten klinischen Studie am Menschen verantwortlich sein.
Die auf seltene Krankheiten spezialisierte Tochterfirma des Pharmakonzerns AstraZeneca befindet sich wie Neurimmune mit einem Fibrillen-Entferner in der klinischen Phase III. Alexion nennt dieses Programm CARES. Es soll zur Verbesserung der Überlebensrate und der Herzgesundheit bei Erkrankten mit fortgeschrittener AL-Kappa-Amyloidose beitragen. Unbehandelt kann die Ansammlung dieser toxischen Amyloidablagerungen insbesondere im Herzen und in den Nieren zu fortschreitenden Organschäden und Funktionsstörungen und zum Tod führen, meist aufgrund von Herzversagen.
Neurimmune hat für dieselben toxischen Amyloidablagerungen einen neuartigen Antikörper entwickelt. Er zielt darauf ab, Lambda-Leichtketten-Fibrillen und Ablagerungen aus betroffenen Geweben und Organen bei Leichtketten-Amyloidose (AL) zu entfernen. „NI009 zeigt trotz der hohen klonalen Heterogenität der Erkrankung eine breite Wirksamkeit gegen Amyloide verschiedener Lambda-Leichtketten-Subtypen bei Patienten“, wird Roger M. Nitsch, Präsident und CEO von Neurimmune, zitiert.
Nun will Alexion die Breite seines eigene Anti-Fibrillen-Programms um die Fähigkeiten des Antikörpers von Neurimmune ergänzen, damit „potenziell mehr Erkrankte mit AL-Amyloidose profitieren können“, so Gianluca Pirozzi, Alexions Vizepräsident und Leiter Entwicklung, Zulassung und Sicherheit. ce/mm

AstraZeneca investiert über seine Tochtergesellschaft Alexion in Neurimmune; im Bild das Logo des Unternehmens an seinem Discovery Center im englischen Cambridge. Bild: Anthony Devlin/Getty Images for AstraZeneca
Startups
Schaffen Sie Vertrauen statt Unannehmlichkeiten mit der zukunftssicheren Kundenauthentifizierung von Futurae. Futurae entwickelt und verwaltet eine Authentifizierungsplattform, die extrem einfach zu implementieren und zu nutzen ist. Futurae ermöglicht es, jede web- und app-basierte Kundeninteraktion einfach und sicher zu authentifizieren.
Die Kunden von heute sind renommierte internationale Unternehmen aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Gesundheit, Bildung oder öffentlicher Sektor.
Eichstrasse 23
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Hochschulen
Die Ernährungsverhaltensforschung fokussiert auf die Untersuchung der Ernährungsbedürfnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen und Entwicklung von zielgruppenspezifischen Lebensmittel- und Ernährungskonzepten, wobei die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt wird. Schwerpunkte: Ernährungserhebungen und –Epidemiologie / Zusammensetzung und Nährwertprofile von Lebensmitteln / Ernährungskonzepte / Public Health Nutrition
Campus Reidbach, Einsiedlerstrasse 34
8820 Wädenswil
Ernährungergebeung, Epidemiologie, Ernährungskonzepte, Nachhaltige Ernährung, Public Health Nutrition, Zusammensetzung und Nährwertprofile von Lebensmittel
Support
Beratung, Projekte und Startups im Klimaschutz, insbesondere in den Bereichen Konsumgüter und Cleantech
Stadthausstrasse 14
8400 Winterthur
Beratung und Begleitung bei Klimaschutzstrategien und Klimaneutralität mit dem gemeinsamen Ziel "Netto-Null / Net-Zero"
Business Development für Startups und Projekte im Klimaschutz
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Voices
Dr. Panagiotis Martakis (irmos technologies), Raphael von Thiessen (Kanton Zürich) und Stephan Zürcher (Schweizerische Südostbahn) zeigen, wie irmos technologies KI-basierte Sensorik nutzt, um Zugschwingungen auszuwerten und Brücken präziser zu überwachen. In der Innovation Sandbox für KI untersuchen sie rechtliche Aspekte bezüglich der Daten und können die Erkenntnisse dann mit weiteren Behörden teilen.
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Voices
Wir haben Gábor Márk Somfai, den Leiter der Forschung der Augenklinik des Stadtspitals Triemli, gefragt, was Innovation für ihn bedeutet.
Das Stadtspital Triemli leistet mit Oculomics und KI Pionierarbeit für die Zukunft der Diagnostik - unterstützt durch den Kanton Zürich. Gemeinsam mit Rui Santos, Projektleiter Forschung, und Raphael von Thiessen, Programmmanager der Innovation-Sandbox für KI beim Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich, untersucht das Team ethische und rechtliche Herausforderungen.
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Voices
Das Stadtspital Zürich leistet mit Oculomics und KI Pionierarbeit für die Zukunft der Diagnostik - unterstützt durch den Kanton Zürich. Dr. Gábor Márk Somfai, Leiter der Forschung der Augenklinik, und Dr. Rui Santos, Projektleiter Forschung, erklären, wie KI hilft, Augen-, Gehirn- und Systemerkrankungen zu erkennen.
Gemeinsam mit Raphael von Thiessen, Programmleiter der Innovation Sandbox für KI beim Amt für Wirtschaft, untersucht das Team ethische und rechtliche Herausforderungen.
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Voices
Dr. Panagiotis Martakis (irmos technologies), Raphael von Thiessen (Kanton Zürich) und Stephan Zürcher (Schweizerische Südostbahn) zeigen, wie irmos technologies KI-basierte Sensorik nutzt, um Zugschwingungen auszuwerten und Brücken präziser zu überwachen. In der Innovation Sandbox für KI untersuchen sie rechtliche Aspekte bezüglich der Daten und können die Erkenntnisse dann mit weiteren Behörden teilen.
Aktuelles
Künstliche Intelligenz bietet viel Potenzial, unsere Gesundheit zu verbessern. Darin sind sich alle Expertinnen und Experten einig. Aber wie lässt sich dieses am besten nutzen und welche Rolle spielt der Kanton dabei? Antworten lieferte die Session «KI auf Rezept?» der Standortförderung des Kantons Zürich an der Innovationskonferenz open-i.
Kerngesund bis zum letzten Lebenstag. Dieses Ziel soll mit Innovationen erreicht werden. «Wir entwickeln Technologien für ein möglichst bequemes Leben – und ist das erreicht, wollen wir, dass es besonders lange dauert», so fasst Markus Müller, Co-Leiter der Standortförderung Zürich, die Motivation im Trend-Bereich «Longevity» zusammen.
Alltagsdaten bergen grosses Potenzial
Für die Gesundheitsforscherin Susan Merillat hängt «Longevity» direkt mit der Analyse von Alltagsdaten zusammen. Davon sammeln wir heute, auch dank Smartwatch, eine enorme Menge: «Wir haben Informationen darüber, wie wir uns bewegen, wie wir schlafen, was wir einkaufen und auch mit wem wir in Kontakt treten.»
«All diese Daten geben einen umfassenden Eindruck über unsere Gesundheit», sagt die Forscherin der Universität Zürich. «Die Daten gilt es stärker zu nutzen». Aus diesem Grund entwickelt sie die Plattform «Lifestreams», die eine ganzheitliche Analyse von Alltagsdaten bieten soll. So liessen sich Entwicklungsprozesse einzelner Personen nachvollziehen.
Zudem sei die Einbindung von Forschungsdaten möglich und KI-gestützte Analysen könnten neue Perspektiven eröffnen. Zum Beispiel, indem Indizes für das soziale Wohlbefinden entwickelt werden – ein wichtiger Faktor für gesunde Langlebigkeit.
KI in der Medizin: Anwendung hinkt hinterher
Ihre Kollegin Christina Röcke von der Universität Zürich betont allerdings auch: «Daten sind ein grosser Schatz, mit dem verantwortungsvoll umgegangen werden muss». Deshalb könnte das Potenzial aus regulatorischen Gründen heute oft nicht vollständig genutzt werden.
«Die Schere zwischen den technologischen Möglichkeiten und der praktischen Umsetzung ist heute noch enorm», findet auch Raphael von Thiessen, von der Standortförderung des Kantons Zürich. Hohe regulatorische Anforderungen ergeben sich vor allem dann, wenn die «feine Linie» zwischen administrativer Unterstützung und medizinischem Produkt überschritten werde. Das sei zum Beispiel der Fall, wenn ein KI-Tool Vorschläge für Diagnosen macht.
Regulatorien klären, Projekte umsetzen
Um Start-Ups dabei zu helfen, ihre KI-Produkte so zu gestalten, dass sie beispielweise auch die hohen regulatorischen Anforderungen von Spitälern erfüllen, hat die Standortförderung des Kantons Zürich die Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz entwickelt.
Projektleiter Raphael von Thiessen betont, wie wichtig die Innovation-Sandbox gerade für den medizinischen Bereich ist: «Die Komplexität ist hoch, das Potenzial ist riesig und es mangelt an Knowhow zwischen den Akteuren.» Deshalb werden in der Sandbox gemeinsam mit allen relevanten Akteuren Lösungen entwickelt, die dann als «Best Practices» für andere KI-Vorhaben dienen können.
«Longevity-Tools» in der Praxis
Ein Erfolgsbeispiel der Sandbox ist das Start-Up MPAssist. Dieses ist spezialisiert auf die Transkription und Zusammenfassung von Arzt-Patienten-Konsultationen oder Operationsberichten. Gründerin Michelle Plüss berichtet, wie die Innovation den Alltag des medizinischen Personals verändert: «Eine Kundin erzählte mir, dass sie nun endlich keine Überstunden mehr machen muss.» Gerade angesichts des Fachkräftemangels sei das KI-Tool damit eine enorme Entlastung.
Und auch ein KI-gestütztes Diagnostiktool, das den regulatorischen Rahmenbedingungen eines öffentlichen Spitals gerecht wird, gibt es dank der Sandbox in Zürich bereits: die «digitale Augenklinik» des Stadtspital Triemli. Basierend auf Augenscans diagnostiziert das Tool eine Netzhauterkrankung. Dafür gebe es bereits viele private Anbieter – doch im Gegensatz zu denen ist die In-House-Entwicklung vollkommen transparent und sicher.
Der Standort Zürich arbeitet also am Ziel der «Longevity»: Durch Tools, die riesige Datenmengen nutzen, um die Diagnostik zu verbessern. Und durch Effizienzgewinne in der Arbeit von medizinischem Personal – damit mehr Zeit für die Patientenversorgung bleibt.

Gruppenfoto mit Markus Müller (Kanton Zürich), Christina Röcke (Universität Zürich), Michelle Plüss (MPAssist), Susan Merillat (Universität Zürich) und Raphael von Thiessen (Kanton Zürich).

Markus Müller, Co-Leiter der Standortförderung Zürich, spricht über die Chancen von KI für den Standort Zürich und den Trend «Longevity».

Susan Merillat, Gesundheitsforscherin an der Universität Zürich, präsentiert die Plattform «Lifestreams» zur Analyse von Alltagsdaten für gesunde Langlebigkeit.

Diskussionsrunde «KI auf Rezept?» mit Michelle Plüss (MPAssist), Christina Röcke (Universität Zürich), Raphael von Thiessen (Kanton Zürich) und Moderator Thomas Kobel über den Einsatz von KI in der Medizin.

Raphael von Thiessen, Programmleiter der Innovation-Sandbox für KI, erklärt die Bedeutung gemeinsamer Lösungen für regulatorische Herausforderungen in der Medizin.
Aktuelles
Frauenfeld/Zürich – Das Parkhaus Altstadt an der Frauenfelder Promenadenstrasse ist als erste private Parkanlage in das Smart Parking-System der Stadt aufgenommen worden. Bereits geplant ist auch die Aufschaltung des Parkhauses im Einkaufszentrums Passage nach dessen Umbau. Das Smart Parking-System basiert auf einem Projekt des Kantons Zürich.
(CONNECT) Die Stadt Frauenfeld erweitert ihr Smart Parking-System um das Parkhaus Altstadt. Das hat die Stadt jetzt mitgeteilt. Dafür ist es mit Sensoren ausgestattet worden, die in der Regio Frauenfeld-App freie Parkplätze anzeigen. Das Pilotprojekt war 2023 begonnen und nach einer umfassenden Bewertung 2024 weitergeführt worden. Es umfasst mittlerweile insgesamt sechs Parkanlagen und 24 Kameras.
Dort wird die Belegung im Zweiminutentakt erfasst und auf der App sichtbar gemacht. Damit sollen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer schneller zu einem freien Parkplatz kommen und von flüssigerem Verkehr profitieren.
Das Parkhaus Altstadt ist als einziges davon nicht mit Kameras ausgestattet. Eigentümer ist die Wohnpark Promenade AG, verwaltet wird es von der Tobler Immobilien AG. Mit den Verantwortlichen beider Firmen wurde ein einjähriger Versuchsbetrieb vereinbart. Die Tiefgarage bietet 66 Parkplätze in zentraler Lage.
Nach dem Umbau des Einkaufszentrums Passage wird auch dessen Parkhaus mit seinen rund 260 Parkplätzen aufgeschaltet werden. Die Baumassnahmen sollen Ende 2027 beendet sein.
Das Smart Parking-Konzept von Frauenfeld basiert auf einem Projekt der Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz im Kanton Zürich. Dabei hat die Parquery AG aus Zürich, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), mit ihrer Bilderkennung eine effiziente Erfassung und Analyse der Parkplatzbelegung in Echtzeit ermöglicht. ce/mm

(v.l.n.r.) Claudio Bernold (Stadtpräsident ), Peter Koch (Abteilungsleiter Wirtschaft und Marketing), und Cornel Eisenring (Verwaltungsratspräsident Tobler Immobilien Treuhand AG) haben das Parkhaus Altstadt in Frauenfeld ins Smart-Parking-System integriert. Bild: Stadt Frauenfeld
Aktuelles
Volketswil/Dübendorf ZH – Die Standortförderung Volketswil hat beim öffentlichen Anlass „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ den Startschuss für eine Zusammenarbeit mit dem Innovationspark Zürich (IPZ) gegeben. Damit will die Gemeinde relevante Akteurin eines wachsenden Innovationsraums werden.
(CONNECT) Volketswil setzt bezüglich seiner Zukunftsperspektive auf Kooperation mit dem Innovation Park Zürich (IPZ). Bei der Veranstaltung „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ sagte Marcel Muri, Chef der Standortförderung Volketswil, laut ihrer Mitteilung: „Volketswil ist nicht einfach Nachbar des IPZ – wir sind Teil eines wachsenden Innovationsraums, und wir wollen aktiv mitwirken.“
Rund 100 Teilnehmende diskutierten darüber, wie Forschung, Hightech und Unternehmertum künftig noch stärker zusammenspielen können. Dabei verwies die Gemeindeverwaltung Volketswil in einer Nachricht darauf, dass auf ihrem Gebiet bereits heute „viele innovative Hidden Champions aus diversen Branchen wie Aerospace, Kommunikation/ICT, Bau und Bauzulieferer sowie anderen zukunftsgerichteten Wirtschaftszweigen tätig sind“. Andrea Claudio Thöny, Geschäftsführer der IPZ Operation, erläuterte in einem Inputreferat die Entwicklung des IPZ und die Chancen, die sich für Gemeinden im Umfeld ergeben.
Im Dialog ist laut der Gemeinde klar geworden, dass Volketswil Räume schaffen möchte, in denen Ideen entstehen, digital wie physisch: „Neue Austauschformate, stärkere Vernetzung und langfristig die Entwicklung eines Innovationsquartiers entlang der Zürcherstrasse sowie die Gebietsentwicklung im Industriegebiet stehen im Fokus.“ Zudem prüfe der IPZ derzeit, sein digitales Vernetzungsportal auch für Volketswil zu öffnen.
Die Gemeinde spricht von einer „Aufbruchstimmung“, die Standortförderung davon, dass zwar noch „viel Arbeit, Mut und Durchhaltewille bezüglich Projekten, Infrastruktur und Gebietsentwicklungen seitens Standortförderung, Wirtschaft und Gemeinde nötig ist“, aber „die Haltung für ein starkes Ökosystem“ angekommen sei. Vom Publikum sei mehrmals nach konkreten Startterminen und geplanten Projekten gefragt worden.
Muri habe darauf verwiesen, dass der Wirtschaftsstandort Volketswil so weiterentwickelt werden soll, „dass Unternehmen wachsen können, neue Partnerschaften entstehen und wir Talente anziehen, die etwas bewegen wollen.“ Gemeindepräsident Philippe Pinto ergänzte, dass es nun gelte, „das noch brachliegende Potenzial nachhaltig zu nutzen, die Entwicklung schrittweise umzusetzen und auch die Bevölkerung aktiv miteinzubeziehen“. ce/mm

Auf dem Podium wurde angeregt über den Standort Volketswil diskutiert. Bild: zVg/Standort Volketswil
Aktuelles
Zürich/Winterthur/St.Gallen – Forschende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben in einer Studie Bedingungen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft untersucht. Die Zwischenergebnisse zeigen, dass sowohl Kundinnen und Kunden als auch Unternehmen aufgefordert sind, entlang der Lieferkette nachhaltig zu kooperieren.
(CONNECT) Forschende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben in einer Schweizerischer Nationalfonds (SNF)-Studie Bedingungen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft entlang der Lieferkette untersucht. An der Erarbeitung waren ebenfalls das Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St.Gallen (HSG) sowie das Zurich Center for Sustainability Leadership der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) beteiligt, heisst es in einer Mitteilung.
Die Zwischenergebnisse der von Sybille Sachs und Tiziana Gaito geleiteten Studie zeigen auf, dass für einen nachhaltigen Transformationsprozess in der Kreislaufwirtschaft alle Beteiligten involviert werden müssen. Für Unternehmen sehen die Forschenden Qualität und Stabilität der Lieferantenbeziehungen als wesentlich an. Die Ressourcennutzung und -wiederverwendung, beispielsweise bei Wasser und Rohstoffen, brauche es branchenweite Kooperationen. Hier bedarf es ebenso behördlicher Abstimmungen beim Einhalten rechtlicher Vorgaben, zum Beispiel Hygienevorschriften beim Wiederverwenden von Wasser.
Auf der Detailhandelsebene sehen die Autorinnen der Studie eine Mitwirkung von Kundinnen und Kunden bei der Akzeptanz langlebiger Produkte sowie deren Reparaturfähigkeit und Wiederverwendbarkeit. Ein entscheidender Faktor sei dabei die Bewusstheitsbildung der Konsumenten.
Als Erfolgsvoraussetzungen sieht die Studie eine Verbesserung der Kompetenzen aller Beteiligten, eine verstärkte Kooperation mit Branchenverbänden und Partnerunternehmen sowie ein Überdenken von Produktionsprozessen zum Erreichen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In einem nächsten Schritt wird nun untersucht, wie sich verschiedene Beteiligte in die Kreislaufwirtschaft einbeziehen. ce/ww

Die Reparaturfähigkeit von Produkten muss kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt werden. Symbolbild: Steve Buissinne/Pixabay
Aktuelles
Unter dem Motto «High Performance – Impulse für Spitzenleistungen» fand die Jubiläumsausgabe des Wirtschaftsforums der FRZ Flughafenregion Zürich im Convention Center The Circle am Flughafen Zürich statt. Mit über 820 Teilnehmenden verzeichnete die Veranstaltung eine neue Rekordbeteiligung und war bereits im Vorfeld restlos ausgebucht. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Sport sorgten für einen inspirierenden Austausch rund um die Zukunft von Arbeit, Technologie und Spitzenleistungen.
Power Sessions als Auftakt
Bereits ab 14 Uhr boten kompakte Power Sessions den Teilnehmenden die Möglichkeit, gezielt in aktuelle Themen einzutauchen. Unternehmen wie Bervit Cybersecurity, uniqFEED, Uber, Scheuss & Partner, Online Consulting, Jenewein und Kieser präsentierten praxisnahe Use-Cases und Live-Demos – und lieferten wertvolle Impulse für den Arbeitsalltag der Zukunft.
Offizielle Eröffnung mit starken Botschaften
Um 17 Uhr fiel der Startschuss für das Hauptprogramm in der Convention Hall. Rahel Kindermann, Geschäftsführerin der FRZ, eröffnete das Jubiläumsforum und betonte die Bedeutung von Netzwerk- und Austauschplattformen. André Ingold, Stadtpräsident von Dübendorf und Präsident der FRZ, hob die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Institutionen und der Privatwirtschaft hervor. Regierungsrat Ernst Stocker dankte den Anwesenden für ihr Engagement und zeigte sich optimistisch bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung der Region.
Künstliche Intelligenz und Spitzensport: Impulse aus zwei Welten
Ein besonderer Moment entstand, als Prof. Dr. Thilo Stadelmann, Leiter des ZHAW Center for AI, gemeinsam mit dem humanoiden Roboter Henrietta die Bühne betrat. Er zeigte auf, wo die KI-Technologie heute steht und wie Mensch und Maschine künftig optimal zusammenarbeiten können. Auch die anschliessende Podiumsdiskussion begeisterte: Belinda Bencic, Tennis-Olympiasiegerin, Michelle Heimberg, Europameisterin im Wasserspringen, und Christoph Joho, Co-Direktor von Weltklasse Zürich, diskutierten über «Niederlagen & Comebacks». Die Parallelen zwischen Spitzensport und Wirtschaft sorgten für beeindruckende Erkenntnisse.
Verleihung des FRZ Excellence-Awards
Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des FRZ Excellence-Awards, der zum zweiten Mal vergeben wurde. Ausgezeichnet wurde die Burri public elements AG, vertreten durch Sabine Bellefeuille-Burri und Martin Burri. In ihrer Laudatio würdigte Sonja Wollkopf Walt, Head of Business Expansion & Markets, IPZ Operation AG und FRZ Nachhaltigkeits-Fachbeirätin, die Innovationskraft, die kontinuierliche Weiterentwicklung und die nachhaltige Ausrichtung des Familienunternehmens. Sichtlich bewegt nahmen die Unternehmer den Preis entgegen.
Energiegeladener Ausklang
Zum Abschluss nahm Abenteurer und Weltrekordhalter Marc Hauser das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise und zeigte, wie Fokus und Durchhaltewillen selbst in turbulenten Zeiten zu aussergewöhnlichen Ergebnissen führen können. Rahel Kindermann rundete den Abend mit einem Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen ab, bevor die Gäste den Tag beim Apéro riche ausklingen liessen.
Das 25.Wirtschaftsforum wird als voller Erfolg in Erinnerung bleiben!

Aktuelles
Die ETH Zürich und die UBS lancieren im Rahmen ihrer Partnerschaft ein Informationsportal für Eltern zu MINT-Themen.
UP4mint ist ein Informationsportal für Eltern und Bezugspersonen von Kindern zwischen 8 und 12 Jahren. Es vermittelt niederschwellig und abwechslungsreich, warum MINT-Kompetenzen für die Zukunft entscheidend sind.
Das Portal bündelt Inhalte renommierter Organisationen aus Bildung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Beiträge unabhängiger Fachpersonen ergänzen das Angebot. Die Inhalte werden von einem Redaktionsteam sorgfältig kuratiert und laufend erweitert. UP4mint ist ein Projekt aus der strategischen Partnerschaft der ETH Zürich und der UBS.
Interesse für MINT-Themen entsteht nicht nur in der Schule und in Hörsälen. Es beginnt zu Hause, beim gemeinsamen Entdecken, Ausprobieren, Fragen und Staunen. Eltern beeinflussen massgeblich die Ausbildungs- und Berufswahl ihrer Kinder.
UP4mint zeigt, wo MINT-Kompetenzen im Alltag nützlich sind und wie einfach sie gefördert werden können. So motiviert UP4mint Eltern und Bezugspersonen dazu, den Erwerb dieser Zukunftskompetenzen bei ihren Kindern zu fördern.

Aktuelles
Zürich – Die Standortförderung des Kantons Zürich hat die STEAM Challenge ausgeschrieben. Sie sucht sechs wegweisende und verblüffende Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen. Die Challenge soll beim Publikum die Begeisterung für die MINT+ Welt wecken.
(CONNECT) Die STEAM Challenge sucht sechs wegweisende und verblüffende Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen. Die sechs ausgewählten Einzelpersonen, Teams, Unternehmen oder Organisationen stellen sich am 3. März 2026 auf der Bühne im Spirgarten Zürich dem Urteil der Jury, des Publikums und der eingeladenen Comedians Gülsha Adilji, Reena Krishnaraja und Zukkihund.
Das Anagramm STEAM im Namen der Challenge steht für Science, Technology, Engineering, Arts und Mathematics und ist eine andere Kurzform für MINT+, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik plus Kunst und unternehmerisches Denken. „Ziel ist, sechs möglichst tolle Projekte auf der Bühne zu haben“, so das Projektteam von der Standortförderung beim Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich in einer Mitteilung. „Es geht uns darum, MINT+ Kompetenzen zu fördern, sichtbar zu machen und auf unterhaltsame Art und Weise beim Publikum Begeisterung für die MINT+ Welt zu wecken.“
Das Projekt soll also einen klaren MINT+ beziehungsweise STEAM-Bezug aufweisen. Es soll ein relevantes gesellschaftliches Problem adressieren, in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt sein und wenigstens das Stadium eines Prototypen erreicht haben. Jury-Kriterien sind gesellschaftlicher und sozialer Mehrwert, Originalität, Umsetzbarkeit, Potenzial für den Standort Zürich sowie Teamdynamik und Kooperationsfähigkeit.
Zu gewinnen gibt es neben Ruhm und Ehre mediale Sichtbarkeit vor und nach der Veranstaltung sowie ein professionelles Pitch-Training. Bewerbungen samt eines zweiminütigen Videos müssen laut der Ausschreibung bis 21. Dezember 2025 eingereicht werden. Die Finalisten werden am 16. Januar bekanntgegeben. Projektpartner sind Innovation Zurich, die Informatiktage und das Future Lab Zürich. ce/mm

Die STEAM Challenge will beim Publikum die Begeisterung für Technik und Kreativität wecken. Symbolbild: ClickerHappy/Pixabay
Aktuelles
Dietikon ZH – Die sfb hat für ihren Lehrgang Gebäudeautomation HF als erste Höhere Fachschule der Schweiz eine staatliche Anerkennung erreicht. Das ermöglicht anerkannte Abschlüsse und trägt auch im Kontext der Energiestrategie 2050 dem Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in diesem Bereich Rechnung.
(CONNECT) Die sfb ist die erste Höhere Fachschule der Schweiz, deren Lehrgang Gebäudeautomation HF das Anerkennungsverfahren des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erfolgreich abgeschlossen hat. „Das garantiert höchste Qualität, staatlich anerkannte Abschlüsse und eine Ausbildung, die den aktuellen Anforderungen der Branche entspricht“, wird dazu sfb-Direktorin Dorothea Tiefenauer in einer Mitteilung zitiert. Die Anforderungen an moderne Gebäude steigen stetig, heisst es weiter. Die sfb - Höhere Fachschule für Technologie und Management könne durch die Anerkennung des Lehrgangs nun noch besser auf den grossen Bedarf an qualifizierten Fachkräften antworten.
Die Lehrinhalte richten sich gemäss der Beschreibung konsequent an der Praxis aus. Vermittelt werden Wissen in Energieeffizienz, Gebäudeinformatik, vernetzten Systemen und modernen Automationslösungen. Ziel sei eine Qualifikation für die Planung und Realisierung, aber auch den Betrieb und die Wartung komplexer, smart vernetzter Gebäude. Diese Bandbreite schafft laut sfb die Basis für nachhaltige und langfristig wirtschaftliche Gebäudelösungen. Für Unternehmen bedeute dieser Kompetenzaufbau einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, heisst es. Absolvierende stellten Fachkräften dar, die nicht nur aktuelle Technologien beherrschten, sondern auch die digitale Transformation aktiv mitgestalten könnten.
Der Lehrgang führt Studierende unter der Voraussetzung einer einschlägigen Berufsausbildung in sechs Semestern zur Abschlussarbeit. Absolvierende tragen letztlich den Titel einer diplomierten Gebäudeautomatikerin HF oder eines diplomierten Gebäudeautomatikers HF. Die sfb gibt auf Informationsveranstaltungen Einblick in Inhalte und Struktur der Ausbildung. Hierzu sind sowohl Einzelpersonen als auch Firmen eingeladen. ce/ug

Der sfb Lehrgang Gebäudeautomation bietet nun einen staatlich anerkannten Abschluss. Bild: zVg/sfb
Events
Der Verkauf oder die Übergabe eines Unternehmens ist für viele Unternehmerinnen und Unternehmer ein einmaliges, oft emotionales Ereignis und zugleich ein komplexer Prozess mit weitreichenden rechtlichen, steuerlichen und strategischen Fragestellungen.
Am Get Together erhalten Sie praxisnahe Einblicke, fundiertes Fachwissen und wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Unternehmensnachfolge rechtzeitig, strukturiert und erfolgreich angehen können.
Nutzen Sie zudem beim Apéro die Gelegenheit, sich mit Referentinnen und Referenten und Teilnehmenden auszutauschen und Ihr Netzwerk zu stärken.

Aktuelles
Schlieren ZH – Die Oncobit AG hat in einer Finanzierungsrunde 1,9 Millionen Franken eingenommen. Mit dem frischen Kapital will das in der Präzisionsonkologie tätige Unternehmen seine Monitoring-Plattform für Krebsdiagnostik sowie seine internationale Marktposition erweitern.
(CONNECT) Das Schlieremer Unternehmen Oncobit, eine Ausgliederung aus der Universität Zürich, hat in einer Finanzierungsrunde 1,9 Millionen Franken einnehmen können. Mit dem frischen Kapital will Oncobit seine Monitoring-Plattform in der Krebsdiagnostik, vor allem in den Bereichen Validierung, Zulassung und Vermarktung, vorantreiben, heisst es in einer Mitteilung. Zu den Investoren gehören neben dem strategischen Partner ID Solutions bisher bestehende und neu akquirierte private Investoren und Business Angels.
Bei den erweiterten Krebsindikationen kann das Unternehmen sowohl auf seinen IVDR (In Vitro Diagnostic Regulation)- und ISO 13485-Zertifizierungen aufbauen als auch auf ein Netzwerk von klinischen und industriellen Partner vertrauen. Oncobit bietet dabei verschiedene Testverfahren zur Untersuchung von Blut- und Gewebeproben an, so zur Diagnostik von Melanomen und Darmkrebs.
„Wir freuen uns sehr, diese Finanzierungsrunde mit der anhaltenden Unterstützung unserer Investoren und der Gewinnung neuer Aktionäre erfolgreich abgeschlossen zu haben“, wird Claudia Scheckel, CEO der Oncobit AG, in der Mitteilung zitiert. „Diese Investition unterstreicht das Vertrauen in unsere Technologie und unser Team und ermöglicht es uns, unsere Mission, die präzise Krebsüberwachung allgemein zugänglich zu machen, weiter zu verfolgen.“ ce/ww

Oncobit erhält in einer Finanzierungsrunde 1,9 Millionen Franken für seine Monitoring-Plattform für Krebsdiagnostik. Symbolbild: mwooten/Pixabay
Aktuelles
Bern – Das Swiss Institute for Translational and Entrepreneurial Medicine (sitem-insel) hat die ersten Innovationsgutscheine vergeben. Gemeinsam mit der Berner Kantonalbank werden damit sieben Medtech-KMU gefördert: aiEndoscopic, Balmo und Piomic aus Zürich, DAAV und Rhovica Neuroimaging aus Bern sowie Raylution und Spirecut aus dem Baselbiet.
(CONNECT) Die ersten sieben Medizintechnik-KMU sind für den sitem-insel Innovationsgutschein ausgewählt worden. Mit dieser Initiative fördert sitem-insel gemeinsam mit der KMU-Förderstiftung der Berner Kantonalbank Innovationen im Medtech-Sektor. Das Ziel ist, kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, zum Nutzen der Gesellschaft wettbewerbsfähig zu bleiben.
Dazu gehören unter anderem der Zugang zu Kliniken und Infrastruktur, zu klinischen Studien, Forschung und Entwicklung sowie Produktvalidierung und Hilfe bei regulatorischen Angelegenheiten. Jeweils passende Fachleute bringen die Projekte zum nächsten Meilenstein. Zwei Projekte werden für die nächste Phase ausgewählt und erhalten je 70'000 Franken.
Aus Zürich stammen aiEndoscopic, Oral Care Solutions mit der Marke Balmo und Piomic Medical. AiEndoscopic nutzt Künstliche Intelligenz und Robotik, um komplexe endoskopische Verfahren durchzuführen oder sogar zu automatisieren. Balmo hat ein Gel entwickelt, das einen krankhaft trockenen Mund befeuchtet. Und Piomic hat ein tragbares Handgerät gebaut, das Technologien zur optischen und magnetischen Stimulation integriert und die Wundheilung bei chronischen Bein- und Fussgeschwüren fördern soll.
Aus Bern stammt Rhovica Neuroimaging. Dessen Kerntechnologie SoNa ist ein ultraschallgeführtes Kathetersystem, das die Notfallbehandlung von Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Hirndruck optimiert. Ebenfalls aus dem Kanton Bern stammt DAAV. Das Bieler Start-up will die Unabhängigkeit von Reisenden mit eingeschränkter Mobilität an Flughäfen gewährleisten und ihnen seinen selbstfahrenden Roboterrollstuhl DAAV-air zur Verfügung stellen.
Raylution und SPIRECUT sind im Kanton Basel-Landschaft beheimatet. Raylution aus Sissach entwickelt ein automatisiertes, auf laserinduzierter Breakdown-Spektroskopie basierendes System zur sofortigen Diagnose von Hautkrebs. Und SPIRECUTs Sono-Instrumente sind ultraschallgeführte, schnittfreie Geräte, mit denen unter anderem das Karaltunnelsyndrom und der Schnappfinger behandelt werden. ce/mm

Das Swiss Institute for Translational and Entrepreneurial Medicine (sitem-insel) und die Berner Kantonalbank fördern sieben Medtech-KMU. Symbolbild: Mohamed_hassan/Pixabay
Aktuelles
Volketswil/Dübendorf ZH – Die Standortförderung Volketswil hat beim öffentlichen Anlass „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ den Startschuss für eine Zusammenarbeit mit dem Innovationspark Zürich (IPZ) gegeben. Damit will die Gemeinde relevante Akteurin eines wachsenden Innovationsraums werden.
(CONNECT) Volketswil setzt bezüglich seiner Zukunftsperspektive auf Kooperation mit dem Innovation Park Zürich (IPZ). Bei der Veranstaltung „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ sagte Marcel Muri, Chef der Standortförderung Volketswil, laut ihrer Mitteilung: „Volketswil ist nicht einfach Nachbar des IPZ – wir sind Teil eines wachsenden Innovationsraums, und wir wollen aktiv mitwirken.“
Rund 100 Teilnehmende diskutierten darüber, wie Forschung, Hightech und Unternehmertum künftig noch stärker zusammenspielen können. Dabei verwies die Gemeindeverwaltung Volketswil in einer Nachricht darauf, dass auf ihrem Gebiet bereits heute „viele innovative Hidden Champions aus diversen Branchen wie Aerospace, Kommunikation/ICT, Bau und Bauzulieferer sowie anderen zukunftsgerichteten Wirtschaftszweigen tätig sind“. Andrea Claudio Thöny, Geschäftsführer der IPZ Operation, erläuterte in einem Inputreferat die Entwicklung des IPZ und die Chancen, die sich für Gemeinden im Umfeld ergeben.
Im Dialog ist laut der Gemeinde klar geworden, dass Volketswil Räume schaffen möchte, in denen Ideen entstehen, digital wie physisch: „Neue Austauschformate, stärkere Vernetzung und langfristig die Entwicklung eines Innovationsquartiers entlang der Zürcherstrasse sowie die Gebietsentwicklung im Industriegebiet stehen im Fokus.“ Zudem prüfe der IPZ derzeit, sein digitales Vernetzungsportal auch für Volketswil zu öffnen.
Die Gemeinde spricht von einer „Aufbruchstimmung“, die Standortförderung davon, dass zwar noch „viel Arbeit, Mut und Durchhaltewille bezüglich Projekten, Infrastruktur und Gebietsentwicklungen seitens Standortförderung, Wirtschaft und Gemeinde nötig ist“, aber „die Haltung für ein starkes Ökosystem“ angekommen sei. Vom Publikum sei mehrmals nach konkreten Startterminen und geplanten Projekten gefragt worden.
Muri habe darauf verwiesen, dass der Wirtschaftsstandort Volketswil so weiterentwickelt werden soll, „dass Unternehmen wachsen können, neue Partnerschaften entstehen und wir Talente anziehen, die etwas bewegen wollen.“ Gemeindepräsident Philippe Pinto ergänzte, dass es nun gelte, „das noch brachliegende Potenzial nachhaltig zu nutzen, die Entwicklung schrittweise umzusetzen und auch die Bevölkerung aktiv miteinzubeziehen“. ce/mm

Auf dem Podium wurde angeregt über den Standort Volketswil diskutiert. Bild: zVg/Standort Volketswil
Aktuelles
Zürich/Winterthur/St.Gallen – Forschende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben in einer Studie Bedingungen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft untersucht. Die Zwischenergebnisse zeigen, dass sowohl Kundinnen und Kunden als auch Unternehmen aufgefordert sind, entlang der Lieferkette nachhaltig zu kooperieren.
(CONNECT) Forschende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben in einer Schweizerischer Nationalfonds (SNF)-Studie Bedingungen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft entlang der Lieferkette untersucht. An der Erarbeitung waren ebenfalls das Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St.Gallen (HSG) sowie das Zurich Center for Sustainability Leadership der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) beteiligt, heisst es in einer Mitteilung.
Die Zwischenergebnisse der von Sybille Sachs und Tiziana Gaito geleiteten Studie zeigen auf, dass für einen nachhaltigen Transformationsprozess in der Kreislaufwirtschaft alle Beteiligten involviert werden müssen. Für Unternehmen sehen die Forschenden Qualität und Stabilität der Lieferantenbeziehungen als wesentlich an. Die Ressourcennutzung und -wiederverwendung, beispielsweise bei Wasser und Rohstoffen, brauche es branchenweite Kooperationen. Hier bedarf es ebenso behördlicher Abstimmungen beim Einhalten rechtlicher Vorgaben, zum Beispiel Hygienevorschriften beim Wiederverwenden von Wasser.
Auf der Detailhandelsebene sehen die Autorinnen der Studie eine Mitwirkung von Kundinnen und Kunden bei der Akzeptanz langlebiger Produkte sowie deren Reparaturfähigkeit und Wiederverwendbarkeit. Ein entscheidender Faktor sei dabei die Bewusstheitsbildung der Konsumenten.
Als Erfolgsvoraussetzungen sieht die Studie eine Verbesserung der Kompetenzen aller Beteiligten, eine verstärkte Kooperation mit Branchenverbänden und Partnerunternehmen sowie ein Überdenken von Produktionsprozessen zum Erreichen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. In einem nächsten Schritt wird nun untersucht, wie sich verschiedene Beteiligte in die Kreislaufwirtschaft einbeziehen. ce/ww

Die Reparaturfähigkeit von Produkten muss kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt werden. Symbolbild: Steve Buissinne/Pixabay
Aktuelles
Unter dem Motto «High Performance – Impulse für Spitzenleistungen» fand die Jubiläumsausgabe des Wirtschaftsforums der FRZ Flughafenregion Zürich im Convention Center The Circle am Flughafen Zürich statt. Mit über 820 Teilnehmenden verzeichnete die Veranstaltung eine neue Rekordbeteiligung und war bereits im Vorfeld restlos ausgebucht. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Sport sorgten für einen inspirierenden Austausch rund um die Zukunft von Arbeit, Technologie und Spitzenleistungen.
Power Sessions als Auftakt
Bereits ab 14 Uhr boten kompakte Power Sessions den Teilnehmenden die Möglichkeit, gezielt in aktuelle Themen einzutauchen. Unternehmen wie Bervit Cybersecurity, uniqFEED, Uber, Scheuss & Partner, Online Consulting, Jenewein und Kieser präsentierten praxisnahe Use-Cases und Live-Demos – und lieferten wertvolle Impulse für den Arbeitsalltag der Zukunft.
Offizielle Eröffnung mit starken Botschaften
Um 17 Uhr fiel der Startschuss für das Hauptprogramm in der Convention Hall. Rahel Kindermann, Geschäftsführerin der FRZ, eröffnete das Jubiläumsforum und betonte die Bedeutung von Netzwerk- und Austauschplattformen. André Ingold, Stadtpräsident von Dübendorf und Präsident der FRZ, hob die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Institutionen und der Privatwirtschaft hervor. Regierungsrat Ernst Stocker dankte den Anwesenden für ihr Engagement und zeigte sich optimistisch bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung der Region.
Künstliche Intelligenz und Spitzensport: Impulse aus zwei Welten
Ein besonderer Moment entstand, als Prof. Dr. Thilo Stadelmann, Leiter des ZHAW Center for AI, gemeinsam mit dem humanoiden Roboter Henrietta die Bühne betrat. Er zeigte auf, wo die KI-Technologie heute steht und wie Mensch und Maschine künftig optimal zusammenarbeiten können. Auch die anschliessende Podiumsdiskussion begeisterte: Belinda Bencic, Tennis-Olympiasiegerin, Michelle Heimberg, Europameisterin im Wasserspringen, und Christoph Joho, Co-Direktor von Weltklasse Zürich, diskutierten über «Niederlagen & Comebacks». Die Parallelen zwischen Spitzensport und Wirtschaft sorgten für beeindruckende Erkenntnisse.
Verleihung des FRZ Excellence-Awards
Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des FRZ Excellence-Awards, der zum zweiten Mal vergeben wurde. Ausgezeichnet wurde die Burri public elements AG, vertreten durch Sabine Bellefeuille-Burri und Martin Burri. In ihrer Laudatio würdigte Sonja Wollkopf Walt, Head of Business Expansion & Markets, IPZ Operation AG und FRZ Nachhaltigkeits-Fachbeirätin, die Innovationskraft, die kontinuierliche Weiterentwicklung und die nachhaltige Ausrichtung des Familienunternehmens. Sichtlich bewegt nahmen die Unternehmer den Preis entgegen.
Energiegeladener Ausklang
Zum Abschluss nahm Abenteurer und Weltrekordhalter Marc Hauser das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise und zeigte, wie Fokus und Durchhaltewillen selbst in turbulenten Zeiten zu aussergewöhnlichen Ergebnissen führen können. Rahel Kindermann rundete den Abend mit einem Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen ab, bevor die Gäste den Tag beim Apéro riche ausklingen liessen.
Das 25.Wirtschaftsforum wird als voller Erfolg in Erinnerung bleiben!

Aktuelles
Die ETH Zürich und die UBS lancieren im Rahmen ihrer Partnerschaft ein Informationsportal für Eltern zu MINT-Themen.
UP4mint ist ein Informationsportal für Eltern und Bezugspersonen von Kindern zwischen 8 und 12 Jahren. Es vermittelt niederschwellig und abwechslungsreich, warum MINT-Kompetenzen für die Zukunft entscheidend sind.
Das Portal bündelt Inhalte renommierter Organisationen aus Bildung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Beiträge unabhängiger Fachpersonen ergänzen das Angebot. Die Inhalte werden von einem Redaktionsteam sorgfältig kuratiert und laufend erweitert. UP4mint ist ein Projekt aus der strategischen Partnerschaft der ETH Zürich und der UBS.
Interesse für MINT-Themen entsteht nicht nur in der Schule und in Hörsälen. Es beginnt zu Hause, beim gemeinsamen Entdecken, Ausprobieren, Fragen und Staunen. Eltern beeinflussen massgeblich die Ausbildungs- und Berufswahl ihrer Kinder.
UP4mint zeigt, wo MINT-Kompetenzen im Alltag nützlich sind und wie einfach sie gefördert werden können. So motiviert UP4mint Eltern und Bezugspersonen dazu, den Erwerb dieser Zukunftskompetenzen bei ihren Kindern zu fördern.

Aktuelles
Zürich – Die Standortförderung des Kantons Zürich hat die STEAM Challenge ausgeschrieben. Sie sucht sechs wegweisende und verblüffende Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen. Die Challenge soll beim Publikum die Begeisterung für die MINT+ Welt wecken.
(CONNECT) Die STEAM Challenge sucht sechs wegweisende und verblüffende Projekte, die Technik, Kreativität und Innovationsgeist vereinen. Die sechs ausgewählten Einzelpersonen, Teams, Unternehmen oder Organisationen stellen sich am 3. März 2026 auf der Bühne im Spirgarten Zürich dem Urteil der Jury, des Publikums und der eingeladenen Comedians Gülsha Adilji, Reena Krishnaraja und Zukkihund.
Das Anagramm STEAM im Namen der Challenge steht für Science, Technology, Engineering, Arts und Mathematics und ist eine andere Kurzform für MINT+, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik plus Kunst und unternehmerisches Denken. „Ziel ist, sechs möglichst tolle Projekte auf der Bühne zu haben“, so das Projektteam von der Standortförderung beim Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich in einer Mitteilung. „Es geht uns darum, MINT+ Kompetenzen zu fördern, sichtbar zu machen und auf unterhaltsame Art und Weise beim Publikum Begeisterung für die MINT+ Welt zu wecken.“
Das Projekt soll also einen klaren MINT+ beziehungsweise STEAM-Bezug aufweisen. Es soll ein relevantes gesellschaftliches Problem adressieren, in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt sein und wenigstens das Stadium eines Prototypen erreicht haben. Jury-Kriterien sind gesellschaftlicher und sozialer Mehrwert, Originalität, Umsetzbarkeit, Potenzial für den Standort Zürich sowie Teamdynamik und Kooperationsfähigkeit.
Zu gewinnen gibt es neben Ruhm und Ehre mediale Sichtbarkeit vor und nach der Veranstaltung sowie ein professionelles Pitch-Training. Bewerbungen samt eines zweiminütigen Videos müssen laut der Ausschreibung bis 21. Dezember 2025 eingereicht werden. Die Finalisten werden am 16. Januar bekanntgegeben. Projektpartner sind Innovation Zurich, die Informatiktage und das Future Lab Zürich. ce/mm

Die STEAM Challenge will beim Publikum die Begeisterung für Technik und Kreativität wecken. Symbolbild: ClickerHappy/Pixabay
Aktuelles
Dietikon ZH – Die sfb hat für ihren Lehrgang Gebäudeautomation HF als erste Höhere Fachschule der Schweiz eine staatliche Anerkennung erreicht. Das ermöglicht anerkannte Abschlüsse und trägt auch im Kontext der Energiestrategie 2050 dem Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in diesem Bereich Rechnung.
(CONNECT) Die sfb ist die erste Höhere Fachschule der Schweiz, deren Lehrgang Gebäudeautomation HF das Anerkennungsverfahren des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erfolgreich abgeschlossen hat. „Das garantiert höchste Qualität, staatlich anerkannte Abschlüsse und eine Ausbildung, die den aktuellen Anforderungen der Branche entspricht“, wird dazu sfb-Direktorin Dorothea Tiefenauer in einer Mitteilung zitiert. Die Anforderungen an moderne Gebäude steigen stetig, heisst es weiter. Die sfb - Höhere Fachschule für Technologie und Management könne durch die Anerkennung des Lehrgangs nun noch besser auf den grossen Bedarf an qualifizierten Fachkräften antworten.
Die Lehrinhalte richten sich gemäss der Beschreibung konsequent an der Praxis aus. Vermittelt werden Wissen in Energieeffizienz, Gebäudeinformatik, vernetzten Systemen und modernen Automationslösungen. Ziel sei eine Qualifikation für die Planung und Realisierung, aber auch den Betrieb und die Wartung komplexer, smart vernetzter Gebäude. Diese Bandbreite schafft laut sfb die Basis für nachhaltige und langfristig wirtschaftliche Gebäudelösungen. Für Unternehmen bedeute dieser Kompetenzaufbau einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, heisst es. Absolvierende stellten Fachkräften dar, die nicht nur aktuelle Technologien beherrschten, sondern auch die digitale Transformation aktiv mitgestalten könnten.
Der Lehrgang führt Studierende unter der Voraussetzung einer einschlägigen Berufsausbildung in sechs Semestern zur Abschlussarbeit. Absolvierende tragen letztlich den Titel einer diplomierten Gebäudeautomatikerin HF oder eines diplomierten Gebäudeautomatikers HF. Die sfb gibt auf Informationsveranstaltungen Einblick in Inhalte und Struktur der Ausbildung. Hierzu sind sowohl Einzelpersonen als auch Firmen eingeladen. ce/ug

Der sfb Lehrgang Gebäudeautomation bietet nun einen staatlich anerkannten Abschluss. Bild: zVg/sfb
Events
Der Verkauf oder die Übergabe eines Unternehmens ist für viele Unternehmerinnen und Unternehmer ein einmaliges, oft emotionales Ereignis und zugleich ein komplexer Prozess mit weitreichenden rechtlichen, steuerlichen und strategischen Fragestellungen.
Am Get Together erhalten Sie praxisnahe Einblicke, fundiertes Fachwissen und wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Unternehmensnachfolge rechtzeitig, strukturiert und erfolgreich angehen können.
Nutzen Sie zudem beim Apéro die Gelegenheit, sich mit Referentinnen und Referenten und Teilnehmenden auszutauschen und Ihr Netzwerk zu stärken.

Aktuelles
Schlieren ZH – Die Oncobit AG hat in einer Finanzierungsrunde 1,9 Millionen Franken eingenommen. Mit dem frischen Kapital will das in der Präzisionsonkologie tätige Unternehmen seine Monitoring-Plattform für Krebsdiagnostik sowie seine internationale Marktposition erweitern.
(CONNECT) Das Schlieremer Unternehmen Oncobit, eine Ausgliederung aus der Universität Zürich, hat in einer Finanzierungsrunde 1,9 Millionen Franken einnehmen können. Mit dem frischen Kapital will Oncobit seine Monitoring-Plattform in der Krebsdiagnostik, vor allem in den Bereichen Validierung, Zulassung und Vermarktung, vorantreiben, heisst es in einer Mitteilung. Zu den Investoren gehören neben dem strategischen Partner ID Solutions bisher bestehende und neu akquirierte private Investoren und Business Angels.
Bei den erweiterten Krebsindikationen kann das Unternehmen sowohl auf seinen IVDR (In Vitro Diagnostic Regulation)- und ISO 13485-Zertifizierungen aufbauen als auch auf ein Netzwerk von klinischen und industriellen Partner vertrauen. Oncobit bietet dabei verschiedene Testverfahren zur Untersuchung von Blut- und Gewebeproben an, so zur Diagnostik von Melanomen und Darmkrebs.
„Wir freuen uns sehr, diese Finanzierungsrunde mit der anhaltenden Unterstützung unserer Investoren und der Gewinnung neuer Aktionäre erfolgreich abgeschlossen zu haben“, wird Claudia Scheckel, CEO der Oncobit AG, in der Mitteilung zitiert. „Diese Investition unterstreicht das Vertrauen in unsere Technologie und unser Team und ermöglicht es uns, unsere Mission, die präzise Krebsüberwachung allgemein zugänglich zu machen, weiter zu verfolgen.“ ce/ww

Oncobit erhält in einer Finanzierungsrunde 1,9 Millionen Franken für seine Monitoring-Plattform für Krebsdiagnostik. Symbolbild: mwooten/Pixabay
Aktuelles
Bern – Das Swiss Institute for Translational and Entrepreneurial Medicine (sitem-insel) hat die ersten Innovationsgutscheine vergeben. Gemeinsam mit der Berner Kantonalbank werden damit sieben Medtech-KMU gefördert: aiEndoscopic, Balmo und Piomic aus Zürich, DAAV und Rhovica Neuroimaging aus Bern sowie Raylution und Spirecut aus dem Baselbiet.
(CONNECT) Die ersten sieben Medizintechnik-KMU sind für den sitem-insel Innovationsgutschein ausgewählt worden. Mit dieser Initiative fördert sitem-insel gemeinsam mit der KMU-Förderstiftung der Berner Kantonalbank Innovationen im Medtech-Sektor. Das Ziel ist, kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, zum Nutzen der Gesellschaft wettbewerbsfähig zu bleiben.
Dazu gehören unter anderem der Zugang zu Kliniken und Infrastruktur, zu klinischen Studien, Forschung und Entwicklung sowie Produktvalidierung und Hilfe bei regulatorischen Angelegenheiten. Jeweils passende Fachleute bringen die Projekte zum nächsten Meilenstein. Zwei Projekte werden für die nächste Phase ausgewählt und erhalten je 70'000 Franken.
Aus Zürich stammen aiEndoscopic, Oral Care Solutions mit der Marke Balmo und Piomic Medical. AiEndoscopic nutzt Künstliche Intelligenz und Robotik, um komplexe endoskopische Verfahren durchzuführen oder sogar zu automatisieren. Balmo hat ein Gel entwickelt, das einen krankhaft trockenen Mund befeuchtet. Und Piomic hat ein tragbares Handgerät gebaut, das Technologien zur optischen und magnetischen Stimulation integriert und die Wundheilung bei chronischen Bein- und Fussgeschwüren fördern soll.
Aus Bern stammt Rhovica Neuroimaging. Dessen Kerntechnologie SoNa ist ein ultraschallgeführtes Kathetersystem, das die Notfallbehandlung von Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Hirndruck optimiert. Ebenfalls aus dem Kanton Bern stammt DAAV. Das Bieler Start-up will die Unabhängigkeit von Reisenden mit eingeschränkter Mobilität an Flughäfen gewährleisten und ihnen seinen selbstfahrenden Roboterrollstuhl DAAV-air zur Verfügung stellen.
Raylution und SPIRECUT sind im Kanton Basel-Landschaft beheimatet. Raylution aus Sissach entwickelt ein automatisiertes, auf laserinduzierter Breakdown-Spektroskopie basierendes System zur sofortigen Diagnose von Hautkrebs. Und SPIRECUTs Sono-Instrumente sind ultraschallgeführte, schnittfreie Geräte, mit denen unter anderem das Karaltunnelsyndrom und der Schnappfinger behandelt werden. ce/mm

Das Swiss Institute for Translational and Entrepreneurial Medicine (sitem-insel) und die Berner Kantonalbank fördern sieben Medtech-KMU. Symbolbild: Mohamed_hassan/Pixabay
Inno-Hubs
Tenity ist ein Startup-Inkubator und Accelerator mit einer integrierten Investitionsabteilung, die in innovative Technologieunternehmen in der Finanz- und Versicherungsbranche investiert. Die Investitionsstrategie von Tenity konzentriert sich auf Unternehmen in der Frühphase und strebt eine breite geografische Diversifizierung an. Mehr als 250 Unternehmen haben bisher an Tenity-Programmen teilgenommen. Der neue Fonds wird versuchen, in bis zu 400 neue Unternehmen zu investieren.
Tenity Group AG
Pfingstweidstrasse 110
8005 Zurich
Inno-Hubs
Wo Startups abheben
Technoparkstrasse 2
8406 Winterthur
Inno-Hubs
Der Technopark Zürich schafft ein anregendes Umfeld und fördert Innovationen im Markt.
Als sichtbares Resultat werden neue Arbeitsplätze geschaffen, die den volkswirtschaftlichen Kreislauf stärken. Der gelungene Mix aus unterschiedlichen Branchen und Disziplinen bzw. aus Hochschulen, Forschungsinstitutionen, Jungunternehmen und etablierten Firmen sowie eine sorgfältige Mieterselektion tragen dazu bei, dass die Marke «Technopark» heute ein weithin anerkanntes Qualitätssiegel ist.
Technoparkstrasse 1
8005 Zürich
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